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rostfix

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1

Mittwoch, 17. November 2010, 14:48

Temperaturkompensation der Knüppel-Potis?

Hallo Elektronik-Freaks,

nachdem ich schon in der Rubrik "Fernsteuerungen (Sender und Empfänger)" danach gefragt, aber leider keine Antwort erhalten habe, versuche ich es hier nocheinmal:

Ich habe eine ältere FX-18 als Sim-Sender in Benutzung. Der Sender ist mir mal runtergefallen, und seitdem spinnt ein Kanal: die Trimmung verschiebt sich durch die Handwärme! Da das bei mir der Gier-Kanal ist (ich fliege Helis), ist das echt etwas nervig, bis die Kiste warm ist.

Muss das Teil in die Tonne oder hat jemand eine Idee, was die Ursache sein könnte?

Wie sind die Potis der Sticks denn normalerweise temperaturkompensiert?

Grüße und Dank für jede Erleuchtung, Ralph

2

Mittwoch, 17. November 2010, 17:43

Hallo Ralf,

temperaturkompensiert sind die Potis nicht. Brauchen es auch nicht. Da bei einer Widerstantsänderung durch eine sich verändernden Temperatur sich der gesamte Bereich im Verhältnis verändert und die Spannung, welche für die Impulslängenbildung verwendet wird, gleich bleibt.

Bei eine Verunreinigung durch einen Abrieb der Schleifer, kann es zu einflussreiche Widerstandsänderungen kommen. Dann verändert sich Widerstandsverhältnis an einem Poti, was man an den Potis der Servos schon mal öfters erlebt. Dieses kann durch eine Reinigung der Widerstandsbahn beseitigt werden. Macht man aber heute kaum noch bei den relativ kleinen Preisen der Servos. Dieses hat aber wie bereits erwähnt nichts mit einer Widerstandsänderung durch Wärme zu tun.

Durch mechanischen Einflüsse wie der Sturz des Senders, vor allem aber bei ständigen Belastungen der Anschlussleitungen an den Potis, kann ein Kontaktschaden auftreten. Dieser kann eine Widerstansänderung auf einer Seite des Potis eine Impulsänderung erbringen. Dieses habe ich auch schon einige Male durch ein Andrücken mit einer Spitzzange der kleinen Rohrniete beseitigt. Es sind die, mit denen die kleinen Lötösen für die Anschlussleitungen auf die Widerstandbahnen aufgenietet sind.

Grüße, Günther

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (17. November 2010, 17:57)


rostfix

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3

Mittwoch, 17. November 2010, 21:20

Danke :)
Die Idee, dass sich durch den Sturz der Übergangswiderstand der Niete an der Poti-Widerstandsbahn geändert haben könnte hat was für sich. Ich probier das mit dem nachnieten nachher gleich mal aus.