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Samstag, 26. Dezember 2015, 20:11

Spezialfrage Kinderauto

Hallo Forum!

Heute komm ich mit einer speziellen Frage (Aufgabe) zu euch.
Das ganze hat jetzt zwar nicht direkt was mit Modellbau zu tun, aber wer soll mir sonst weiterhelfen wenn nicht die RC-Community ;)

Mein kleiner hat zu Weihnachten so ein Kinderauto bekommen... (selbstverständlich fernsteuerbar dass auch ich meinen Spaß habe ;) )

Beim Kauf habe ich mich für ein Auto mit 12V entschieden, damit ich diesen später evtl. auf stärkere bzw. schnellere BL-Motoren umrüsten kann.

Das Auto ist eigentlich ganz in Ordnung, die China-Elektronik (soweit vom reinen Betrachten zu Beurteilen) sieht ganz gut aus (vernünftige Kabel, Lötstellen, Motoren usw.)

Motoren sind halt normale Bürstenmotoren in der Größe irgendwo zwischen 700er und 900er, muss ich noch genau nachsehen.


Unser Problem:
Sehr einfache Elektronik - d.h. ein-aus!
Beim Lenken mit der Fernsteuerung gehts halt noch einigermaßen, da die Servos (hab ich noch nicht angeschaut) zwar sehr schnell reagieren, aber nicht auf null zurückgehen sobald man den KNOPF (keine Poties!!!) auslässt, sondern die Stellung beibehält. d.h. lange drauf bleiben = ganz einschlagen, kurz drauf tippen = leicht einschlagen. die Servos (vielleicht auch nur ein Stellmotor) ist ohnehin nicht so stark dass er die Lenkbewegung meines Sohnes übersteuern könnte. d.h. wenn ich Fernsteuere kann ich zwar Korrekturen machen aber eigentlich lenkt der kleine im Fahrzeug. Was aber noch nicht unser großes Problem ist!


Das eigentliche Problem ist das Anfahren bzw. Bremsen. Es gibt nur ein Pedal, auch nur mit ein-aus, drauf treten = Auto fährt, runter gehen = Auto bremst - d.h. schlagartiges Beschleunigen von 0 auf 6km/h (gute Schrittgeschwindigkeit) und abruptes Abbremsen von 6km/h auf 0!!! Beim Bremsen wärs ja grundsätzlich nicht schlecht wenn das Ding gleich steht, aber es würde auch reichen mit etwas Verzögerung.
Im Endeffekt sitzt mein Sohn in dem Auto und es haut ihn regelrecht nach hinten und vorne (je nach gasgeben oder nicht gasgeben) so stark dass er nach wenigen Minuten die Freude an dem Ding verlor.
Beim Rückwärtsfahren und anschließendem Stehenbleiben muss man fast Angst haben dass es ihn nach hinten überschlägt.
Der Lieferant, welcher natürlich nur ein Händler ohne irgendwelche Kenntinisse ist hat wie erwartet keinen Lösungsvorschlag parat.


Deswegen meine Frage an die Elektronikspezialisten unter euch!
Es müsste doch möglich sein einen Bauteil zwischen zu schalten (vielleicht nur ein Kondensator vor den Motoren???) damit ich eine kurze Verzögerung beim Beschleunigen und Bremsen habe, damit das ruckartige Fahren weg ist. Ähnlich wie bei den Reglern meiner Modelle, da gibts ja auch die Motorbremse oder eben nicht (je nach Porgrammierung)


"JETZT" weiß ich auch dass es Fahrzeuge gibt die das bereits ab Werk haben, nur leider wusste ich das nicht bevor ich eingekauft habe :(


Wer kann mir weiter helfen und einen guten Lösungsansatz geben. Sollte was sein das ich im Modellbaugeschäft bekomme.
Sollten noch Daten dazu nötig sein bitte um Info was ich genau nachsehen soll.


Freue mich über eure Ansätze und Lösungen!
Lg Günter


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Samstag, 26. Dezember 2015, 20:34

hallo
und ich hänge mich an den tread einfach dran weil ich so ein ding mit 6 volt, aber auch mit fernsteuerung, bekommt man das ding schneller und mehr power, bleibt am berg fast stehen!!!
ist ein slk mercedes!!!

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Sonntag, 27. Dezember 2015, 10:30

keine Ideen? ;(

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Montag, 28. Dezember 2015, 09:54

Ideen hätte ich da schon einige.
Aber ohne einen kompletten Umbau der Elektronik wird das nicht gehen.
Beim Fahrantrieb könnte man eventuell einen normalen Fahrtregler und als Ansteuerung einen Servotester verwenden.
Das Poti des Servotesters wird ausgebaut und über das Gaspedal angesteuert.
Als 5V Stromversorgung könnte ich mir die BEC des Stellers vorstellen.
Der bisherige Schalter bleibt drin, damit Du das Teil stoppen kannst.
Allerdings musst Du dabei die EMK des Motors beachten.
Wenn Du den stromlos machst fliesst ein Strom aus dem Motor, der dann doch relativ hohe Spannungen produzieren kann.
Üblicherweise wird dieser Strom durch eine Freilaufdiode ( evtl. auch ein FET ) im Steller, oder durch den Rückfluss in den Akku abgeleitet.
Ist der Akku weg können dabei so hohe Spannungen auftreten, das der Steller defekt wird.

Bei der Lenkung könnte man den eingebauten Motor weiter verwenden.
Den Lenkeinschlag müsste man dann mit einem Poti abnehmen und eine Servoelektronik am Poti und am Motor anschalten.
Die Servoelektronik muss die Spannung ( 12V ) und den maximalen Strom des Stellmotors ab können.
Ausserdem ist problematisch, das die Elektronik gegen die Lenkeingaben deines Kindes arbeitet.

Als Empfänger müsste dann vermutlich ein normaler Fernsteuerempfänger und ein neuer Sender zur Anwendung kommen.
Die Übersteuerung des Gasweges müsste man dann über einen extra Kanal umschaltbar machen.

Die Motorsteuerung ist also evtl. noch relativ einfach zu handeln, die Steuerung ist das größere Problem.

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Montag, 28. Dezember 2015, 17:49

Falls noch jemand das selbe Problem hat und eine Lösung dafür sucht....

Der Sanftanlauf lässt sich mit einem einfachen Widerstand vor jedem Motor realisieren. Habe je einen Widerstand mit 1Ohm und 50 Watt vor jeden Motor gehängt. Damit ist der Sanftanlauf gegeben. Die Endgeschwindigkeit wird dadurch leicht beeinflusst, ist aber nicht der Rede wert. Wenn man das umgehen möchte und die Endgeschwindigkeit beibehalten will muss man einfach ein 12V KFZ-Relais (Schließer) dazwischen hängen.