21

Samstag, 18. Februar 2017, 21:06

Zunächst soll das System ein Maximum an Redundanz bieten.
[..]
Die Akkus werden während des Fluges einzeln geladen per Solaranlage.
[...]
Und man kann das System mit einem vollen Akku beschicken.

Höflich ausgedrückt: Du hast ein grundsätzliches Problem mit deinem Energiemanagement, das du so nicht in den Griff bekommen wirst.

JoshyJS

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22

Sonntag, 19. Februar 2017, 19:53

Ich habe das Problem eigentlich gar nicht.
Ich habe mehrere Flieger. Und in allen keine uralten Rechner.
Die Rechner die ich habe halten auch ohne Puffer das Umschalten aus.
Einer der Flieger hat 5 Batterien von denen 5 getrennt geladen und 4 aufs Avioniksetz geschaltet werden können.
Die 5. ist für die Motorsteuerung.

Das funktioniert super.

Das Problem hat einer meiner ehemaligen Schüler.
Der will mindestens 2 Batterien einbauen.
Hat aber in seiner alten BS1 nur Platz für 6,5Ah LiFePos.
Das Ding ist numal fürchterlich eng.
Diese Akkus passen nur vor die Füße. Grösser geht nicht. Sonst klemmen die Pedale.
Müssen auch dahin aus Schwerpunkt Gründen.

Er hat einen relativ alten Rechner. 15 Jahre etwa in der Konstruktion.
Und der resettet nunmal wenn die Spannung zu niedrig wird.
Sehr doof für einen Wettbewerbspiloten wenn mittendrin der Logger aussteigt.

Sein Problem ist, dass er auch eine Eier legende Wollmilchsau will.
Der hat einfach zu wenig Saft an Bord für zu viel Spielzeug.
Alter Rechner: 600mA. Flarm. 200mA. BT Schnittstelle. 300mA. Funk. 200mA wenn er stumm ist und nicht sendet.
Und dann ist immer die doofe Idee da, dass man auf dem Handy navigiert. BT Daten gehen da hin.
Und das Ding muss nachgeladen werden.
Wenn der Rechner aussteig: ganz doof. Flarm... nicht so wichtig. Das kommt wieder.
BT Schnittstelle. Kann zicken beim wiederaufnehmen der Datenübertragung haben.
Funk: nicht wichtig. Handy. Der Typ ist 24...

Ein modernes System hat das Problem nicht. Das macht auch mal ganz aus ohne Datenverlust und ist in Sekunden wieder da.

23

Sonntag, 19. Februar 2017, 20:20

Tja ... und wenn er vor den Rechner einen geeigneten SEPIC (z.B. https://www.elv.de/universal-step-up-ste…ettbausatz.html ) mit 12V schaltet? Dann ist's egal wie hoch die Akkuspannung ist, braucht nur einen "passenden" Kondensator zum Überbrücken.

JoshyJS

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24

Montag, 20. Februar 2017, 10:21

Hmmmm Auch ne Idee. Die Kondischaltung dann nach Wandler.
Dann ist relativ viel Energie beim Umschalten vorhanden.
Muss auch nicht von ELV sein. Die Chinaböller bauen sowas für ein paar Euro.
Die Frage bei Wandlern in der Nähe von Funkgeräten ist jedoch immer eine von Störungen...

JoshyJS

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25

Donnerstag, 16. März 2017, 09:57

Noch mal an die Profis.

Ich habe nun 5,5V Kondis bei 2F bekommen.
Bei Reihenschaltung bleiben dann bei 15,5V 0,6666666F über.

Zwecks besserer Verteilung der Spannung hieß es man sollte Widerstände parallel schalten.

Ist das so in Ordung oder baue ich da nen Kurzschluss?
»JoshyJS« hat folgendes Bild angehängt:
  • image.jpg

26

Donnerstag, 16. März 2017, 15:17

was auf der Schaltung noch fehlt, ist die Schaltstelle, aber ich gehe mal davon aus, dass dies zwischen Batterie(n) und Schottkys liegt.

Funktionieren wird das - quasi schonendes Laden / balancen über die Widerstände und einen niederohmigen Pfad zum entladen.

Was mich etwas stutzig macht, ist die 5,5V-Angabe. Die kenn ich von Gold Caps - und die haben grauslich hohen Innenwiderstand.

Flat

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27

Donnerstag, 16. März 2017, 16:32

Im Prinzip ok...
Aaaaber.......
Es fehlen:
der Umschalter, s.o.
die 2. Batterie
die Leistungsangaben der R´s
die Polarität der C´s
der Verbraucher
und last not least die Lötstellen.....

Sorry, aber wenn dann richtig zeichnen.
Wenn ich jetzt schreiben würde das alles richtig ist dreht sich mein ehem. Ausbilder im Grab um.
Wegen solchen Fehlern sind schon einige durch die Prüfung gefallen.
viele Grüsse

Bernd

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Die Anrede "Jungs" gilt im Rahmen der Vereinfachung für Personen beiderlei Geschlechts. :D

Ondas[tm]

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28

Donnerstag, 16. März 2017, 18:58

Ich bin kein Elektroniker, aber warum wollt Ihr alle Geräte puffern, wenn doch nur eines das Umschalten nicht verträgt? Wenn man nur das betroffene Gerät absichert, wäre die notwendige Kapazität doch vmtl. signifikant geringer. Noch gegen Entladung durch die anderen Geräte absichern, das sollte doch mittels Diode gehen, oder? Oder stelle ich mir das zu einfach vor?
Mut kann Theorie ersetzen.

haschenk

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Beruf: Dipl. Ing.

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29

Donnerstag, 16. März 2017, 19:27

Hi,

Zitat

Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

So ist es.
Frag' mal Wikipedia....
Ideale Dioden ("elektrische Rückschlag-Ventile") gibt es nicht. Elektroniker können aber die nichtidealen Eigenschaften beim Schaltungsentwurf berücksichtigen, oder durch "Zusammenschalten" mit anderen Bauelementen (nahezu) ideal machen. Nur ist das dann nicht mehr einfach.

Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (16. März 2017, 19:45)


JoshyJS

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30

Donnerstag, 16. März 2017, 21:32

was auf der Schaltung noch fehlt, ist die Schaltstelle, aber ich gehe mal davon aus, dass dies zwischen Batterie(n) und Schottkys liegt.

Funktionieren wird das - quasi schonendes Laden / balancen über die Widerstände und einen niederohmigen Pfad zum entladen.

Was mich etwas stutzig macht, ist die 5,5V-Angabe. Die kenn ich von Gold Caps - und die haben grauslich hohen Innenwiderstand.
Natürlich werden da Supercaps verbaut.
Wo ist das Problem damit?

@Flat
Ich will keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Ich will wissen ob die Kondensatorreihe technisch funktioniert.
Oder ich ich da einen schönen kurzen baue.
Mir ist nicht so geheuer Plus und Minus über 80 Ohm gegeneinander zu schalten.
Aber ich bin kein Elektroniker. Deshalb die Frage.

31

Freitag, 17. März 2017, 10:58

12V/80 Ohm = 150mA. Die werden den Batterien im Betrieb konstant entnommen und belasten zusätzlich auch die Kondensatoren im Betrieb. Bleibt also weniger Zeit für die Verbraucher.

Wenn Du so genau nochmal nachfragst: die 20 Ohm und die 60 Ohm bilden einen Spannungsteiler. Kommen also an den Supercaps nur 9V an...

Stell mal ein (Link zum) Datenblatt von Deinen Supercaps ein, dann lässt sich das vielleicht sinnvoller bewerten.

JoshyJS

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32

Samstag, 18. März 2017, 16:23

Sorry. Datenblätter habe ich nicht. Chinaware.

Aber dann ist es geschickter den oberen Widerstand kleiner zu wählen.
Und die Balance größer?
Sagen wir 10 Ohm und 60 Ohm?
Oder den unteren Widerstand weg lassen?
Dann muss die Spannung über den letzten Kondi.

Wäre dann kein Teiler mehr.
Oder der Verlust wäre kleiner.

Oder eine Idee wie man es schaltet?

JoshyJS

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33

Montag, 20. März 2017, 16:17

So etwa?

Dann verliere ich nur 0,2V und lade die Kondis mit 11,8V.
Ich weis nur nicht wie lange die brauchen.
»JoshyJS« hat folgendes Bild angehängt:
  • schaltung2.jpg

34

Donnerstag, 23. März 2017, 19:58

Bist du sicher, dass deine Supercapsdie geforderte Stromstärke liefern können?

JoshyJS

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35

Sonntag, 9. April 2017, 04:34

Sicher bin ich nicht. Aber ich bin Praktiker. Ich Probier es aus.

36

Montag, 10. April 2017, 11:02

hab mal die Simulation angeworfen. Batterie an- und abklemmen mit einem Mosfet simuliert.
Dauert gut 10s bis die Kondensatoren voll sind.
»e-beaver« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.png