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HagbardC72

RCLine User

  • »HagbardC72« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: 59387 Königreich Damich

Beruf: Lehrer

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1

Sonntag, 7. Dezember 2003, 23:27

Lötstation??

Hi Leute,

ich hab die ganzen einfachen Lötkolben satt und überlege, mir zu Weihnachten eine Lötstation schenken zu lassen.

Ich bin kein profilöter, brauch nur mal viel, mal wenig Power...Akkus vs. Platine

In sofern reicht da eine Einsteigerstation. Von konrad wär toll, dann kann ich meine Freundin drekt hinschicken, lol

Ok, nun seid ihr dran, habt ihr Favoriten mit preisen?

Meine Freundin ist Euch dankbar,

Hag
Auf meiner Homepage : Flug-Einsteigerhilfe, Akku-Einsteigerhilfe,
PC-Netzteil-Umbauanleitung und meine Modelle


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Wir sehen uns im Himmel!!!

DonKracho

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2

Montag, 8. Dezember 2003, 04:48

RE: Lötstation??

Hallo Hag

ich habe mir vor einiger Zeit mal eine NoName Lötstation (Artikel-Nr. 823969-14 Link klappt irgendwie nicht) bei Conrad gekauft. Wurde so auch bei ELV angeboten. Ich habe damals aber nur 99,-- DM dafür bezahlt, inzwischen sind es 77,95 € 8(

Ich bin damit bislang ganz zufrieden. Ist sicherlich kein Profigerät, aber danach suchst du ja auch nicht. Stufenlose Regelung von 150 bis 400°C mit Speicher- und Standby-Tasten und genügend Power falls mal grössere Metallflächen aufzuheizen sind. Die Aufheizzeit auf 400°C beträgt etwa eine Minute. Die ewige Warterei bei Standard-Lötkolben hat mich auch immer genervt. Gut finde ich die Universal-Lötspitzenhülse weil sie meiner Meinung nach eine Bessere Wärmeleitung als die Madenschraubenlösungen hat. Ich habe aber gleich eine feinere schon gut eingezinnte Magnastat-Lötspitze eingesetzt die ich noch rumfliegen hatte. Die Temeraturregelung ist nicht Magnastat, aber diese Spitzen passen ohne Probleme rein. So weit ich weiss gibt es aber keinen Inline-Einsatz dafür und das Anschlusskabel ist nicht ganz so flexibel wie ich es mir wünschen würde aber allemal besser als eine störrische 220V Leitung. Für SMD-Bauteile benutze ich nach wie vor eine superfeine 12V Lötnadel obwohl es mit der entsprechenden Spitze damit eigentlich auch gehen müsste.

Wichtig ist auf eine gute Auswahl an auch bezahlbaren Lötspitzen zurückgreifen zu können. Das Ersa-Patent mit aufzusteckenden Spitzen hat mich nie so richtig überzeugt, da mir die Spitzen und Heizelemente früher mehrmals kaputt gegangen sind und dann auch recht teuer waren. Daher solle es bei mir kein Ersa mehr werden. Mag inzwischen zuverlässiger sein, aber ein gebranntes Kind scheut das Feuer. Weller-Magnastat geht auch gut wenn man immer gleiche Sachen lötet (die Temperatur wird über die eingesetzte Spitze bestimmt). Diese Dinger hatten wir früher auch in der Firma als noch DIL-Gehäuse Löterei angesagt war. Primitiv aber sehr zuverlässig, ist aber preislich eher ein kleiner Mercedes unter den Stationen.
/DonKracho
Schraubst Du noch, oder wohnst Du schon?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DonKracho« (8. Dezember 2003, 04:52)


Paul H.

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3

Montag, 8. Dezember 2003, 09:22

Hallo,

ich hab auch die Lötstation vom Conrad, ist eine Voltcraft LS 50 um ca. 75€. Hat 3 Temperaturspeicher, ein sinnvolles Lötspitzensystem (eine Spitze kostet ca. 3,5€), Smd-löten geht mit der richtigen Spitze, ich löte relativ viel und bin soweit damit zufrieden.

Zum Inlinelöten nehm ich aber trotzdem noch meinen 100W Lötkolben mit selbstgedrehter Hammerspitze, die 50W der Lötstation wären mir da zuwenig, man müsste sich auch erst eine passende Spitze dafür basteln.

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Ch.Petry

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Wohnort: D-54413 Beuren

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4

Montag, 8. Dezember 2003, 09:41

Ich hab auch die LS50 von Conrad (oder war es ELV?).

Ich bin bei weitem kein Profi-Löter und beschränke mich hauptsächlich auf Stecker anlöten etc., aber auch mal Widerstände zusammenlöten. Mit SMD hab ich aber keine Erfahrung.

Was mir aufgefallen ist das die Leistung von 50W nicht zur Verfügung steht, d.h. wenn ich mal einen 4mm Goldkontaktstecker an einen 4mm² Kabel anlöten will dauert es "ewig" bis das Zinn schmilzt, weil das Kabel die Wärme zu schnell ableitet. Der 25W Lötkolben meines Vaters hatte das DEUTLICH mehr Power, obwohl nur 25 Watt?!?
Der Kontakt mit der Lötspitze scheint mir schlecht zu sein, ich löte schon immer bei 400° damit die Lötspitze auf über 200° bleibt bei längerem löten...
Entstörkondensatoren vom Motorgehäuse ablöten kann man sowieso vergessen, da tut sich absolut nix (=> nicht genug Power), fürs Akkulöten somit auch nicht geeignet fürchte ich...
VERKAUFE:
-ECO8 getunt
-LMH120 flugfertig, inkl. Sender
-Futaba FX18
-Plettenberg HP220/A3/S P6 Heli z.B. ECO8, Logo 10
-Schulze Future 45Ho
-diverse Empfänger (Schulze+Futaba)
-Kreisel G200
-externes BEC

5

Montag, 8. Dezember 2003, 09:49

Hi..

ich löte auch mit der LS50. Was Christian da schreibt bez. Akkustecker kann ich nicht bestätigen, das funktioniert bei mir prima. Man sollte dafür halt nicht die feinste Spitze benutzen.
Auch das verlöten von Akkus (zuletzt KAN1050) geht ohne Probleme, aber logischerweise nicht Inline.
Allerdings ist das Haftverhalten des Lötzinns an der Spitze nicht sooo der Renner.
Wer einmal mit ner Weller Magnastat Spitze gelötet hat und danach auf die LS50 umsteigt, macht da schon einen gewaltigen Rückschritt. Die LS50 hat für den Bastler ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Für wirklich feine Aufgaben hab ich als Ergänzung noch nen Ersa-Lötkolben (Tip216 oder so).

mfg
andi

DonKracho

RCLine User

Wohnort: Hannover

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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6

Montag, 8. Dezember 2003, 16:55

@Christian,

eine schlechte Wärmeleitung zur Spitze ergibt sich wenn die Überwurfhülse für das Heizelement nicht richtig angezogen ist. Die löst sich bei mir manchmal etwas und man muss sie dann halt wieder festdrehen (das ist der feine Unterschied zu einer Weller Lötstation). Vor dem Einschalten der Station überprufe ich die Lötspitze daher immer auf festen Sitz. Wenn grosse Metallflächen mit einer feinen Spitze gelötet werden sollen muss man immer etwas Lötzinn hinzugeben, damit die Wärme auch übertragen werden kann. Ich habe damit auch schon Brücken an Monozellen gelötet oder auf Kühlkörper montierte Transistoren ausgelötet, get alles problemlos wenn man den richtigen Dreh raus hat. Man sollte sich, wie schon gesagt, gleich noch eine Weller Lötspitze gönnen.
/DonKracho
Schraubst Du noch, oder wohnst Du schon?

7

Montag, 8. Dezember 2003, 17:25

Die LS50 habe ich auch und würde sie jedem Hobby-Elektroniker für normale bis feine Arbeiten weiterempfehlen. Besonders die programmierbare Abschaltzeit sorgt für ein ruhiges Gefühl, wenn man mal wieder einfach aufgestanden und weggegangen ist...
Allerdings taugt sie zum Akku-Löten nicht! Wenn man einmal mit einem 60-80W Bräterich einen Akku gelötet hat und das mit weniger als 1s Kontaktzeit, will man nie wieder mit so einem kleinen Teilchen sekundenlang daran herumschmoren...

Weiß eigentlich jemand, wozu das (Glas?)-Pulver war, das mir beim Wechseln der Lötspitze auf den Boden gerieselt ist? ;)

Grüße,
Malte

8

Dienstag, 9. Dezember 2003, 16:25

Hi,

anscheinned sind sich hier ale einig, da muß ich nun mal was für Weller werben....


habe seit ca 15Jahren eine Weller Magnastat, eine 370 °C Spitze in schnmal und breit, und habe damit SMD un normalen Kram gelötet... geht Wunderbar....

Meiner Meinung:
-Solide
-geregelt Magnastat Regel Technik (schnell, gleichbleibende Temperatur)
-einfache Ersatztspitzenverorgung

BTW: Zum Acculöten, reichen jedoch dei 50W nicht aus....aber das ist eh klar....


Eckehard
Hm, mir fällt keine ein....

Ch.Petry

RCLine User

Wohnort: D-54413 Beuren

Beruf: Student (Informatik)

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9

Dienstag, 9. Dezember 2003, 18:55

Die "Überwurfhülse" hab ich schon mehrmals nachgezogen, bringt aber nix...
Lötzinn gebe ich auch immer auf die Lötspitze, obwohl ich schon die 3,2mm Spitze verwende...

Aber wie gesagt: bei dem 25W (Weller-) Lötkolben ging alles schneller, ohne Lötzinn an der Spitze und das obwohl die Lötspitze URALT war (ist beim abmontieren Zwecks austausch auseinandergebröselt...)

Bei 1,5mm² und 2,5mm² Kabel gibts eigentlich keine Probleme, aber bei 4mm² Kabeln...
Ebenso wenn ich den Stecker/die Buchse zu großflächig in den Schraubstock einspanne, die Wärme wird einfach zu schnell abgeleitet...
Das es am schlechten Kontakt liegt sieht man daran das die Lötstation nur auf halbe bis 3/4 Leistung geht, obwohl die Lötspitze "kalt" ist (unter 200°C)
VERKAUFE:
-ECO8 getunt
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MarkusM

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Beruf: Zivildienstleistender

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10

Dienstag, 9. Dezember 2003, 19:05

habe auch die LS50 von ELV

www.elv.de --> 68-346-20 eingeben Preis: 55,50 €

hab damals 99DM bezahlt

Also ich bin sehr zufrieden, einfachste Bedienung, löte doch mehr als eine kabel pro Woche, und sie arbeitet zuverlässig

3 Tasten zur vorgewählten Temperatur (selbst einstellbar), automatische abschaltung wählbar wenn gewünscht, standybyabschaltung (geht auf standbytemepreratur zurück, sind bei mir 150°). Power-Anzeige.

Löttemperatur:................................... 150 °C bis 450 °C
Auflösung:.....................................................1 °C
Lötkolben:............................................... 24 V/48 W
Spannungsversorgung:............................. 230 V/50 Hz/70 VA
Abmessungen Station (BxHxT):.....................110 x 120 x 135 mm
Abmessungen Kolben:.................................... 200 x 30 mm

Rest siehe auf der Homepage.

Zum Akku-schonenenden Inlinelöten sind 48W zu wenig, aber für den Rest ok.

P.S. Also für den Lötständer brauch man nun nicht 12,95€ bei ELV ausgeben :D
Glücklich ist, wer vergisst, was nicht zu ändern ist :w

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MarkusM« (9. Dezember 2003, 19:06)


2000Wolf

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Wohnort: Franken

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11

Dienstag, 9. Dezember 2003, 21:18

RE: Lötstation??

Hi Hag,

Ich löte zwar auch nicht furchtbar viel, habe mir aber trotzdem vor 2 Jahren bei Conrad eine ERSA Analog 60 A (steht für antistatisch, wichtig wenn man mal an empfindlicher Elektronik rumlötet) zugelegt.

Auch aus heutiger Sicht eine sehr gute und ergonomische Wahl!!!

Ggf. wäre fürs Anlöten von Kondensatoren an Motorgehäusen eine 80 oder 100 A Lötstation noch besser - aber auch noch drastisch teuerer - gewesen, aber ich kann ja für diese Fälle auch eine breite Lötspitze nehmen und die Temperatur hochregeln.

Hatte vorher nur mit "billigen" Lötkolben hantiert => nie mehr wieder...

Falls meine Lötstation irreparabel mal über den Jordan gehen sollte, würde ich jederzeit wieder ERSA (preisgekröntes, schickes Design; quasi der SAAB unter den Lötstationen) oder Weller (bislang häßlich, aber robust und daher industriell stark verbreitet, quasi der VOLVO aus den 80er Jahren...) wählen.

Aus dem Bauch heraus sträubt sich in mir etwas gegen die günstigen Conrad-Stationen; vielleicht deshalb, weil ich nicht glauben kann, in 5 Jahren für diese Teile noch Service zu bekommen...

P.S.: Ich halte ditigale Temperaturanzeige und -Regelung für reine Preistreiberei seitens der Hersteller, die das Problem haben, daß ihre seit Jahren ausgereiften Analog-Geräte nicht mehr "hype" wirken. ;)
Ich glaube auch nicht, daß ich mit theoretisch minimal geringerer Temperatur-Schwankung an der Lötspitze bessere Ergebnisse bekomme. Da ist - neben ruhigen Händen - die Qualität des Lötzinns und eine nicht verzunderte Lötspitze wesentlich entscheidender!
Gruß Ulrich
______________

*** Es ist erstaunlich, wie stabil Modelle fliegen, wenn der Pilot (z. B. ich :dumm: ) nicht störend eingreift! ***

12

Mittwoch, 10. Dezember 2003, 10:23

hi
ich hab mir eine regelbare weller station gegönnt

das war vor 22 jahren die dauerlötspitzen sind heute noch erhältlich

grussssssssssssssssssss
keiner meiner vögel ist mir am himmel hängen geblieben :prost:

HagbardC72

RCLine User

  • »HagbardC72« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: 59387 Königreich Damich

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13

Donnerstag, 15. Juli 2004, 13:45

So, dann kram ich diesen alten Fred mal wieder hoch...

Hab nun die LS50, endlich!

Welche Temperaturen sollte man denn da sinnigerweise speichern? für welche Anlässe braucht man welche Temp?

Viel dank,

Hag
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14

Donnerstag, 15. Juli 2004, 14:00

Hi..

kommt auf die Anwendung an, das Lötzinn und die verwendete Lötspitze.

Für Lötarbeiten mit feiner Spitze und Lot mit FLussmittel-Seele nehme ich üblicherweise 300°, zum Akkus löten (nicht inline) mit der dicken Spitze und zusätzlichem Kolophonium geb ich auch mal mehr Gas.
Versuch macht kluch, probier aus, wo du dich am wohlsten fühlst.

mfg
andi

15

Donnerstag, 15. Juli 2004, 15:25

Ich bin auch sehr zufrieden mit der LS50. Ich habe sie dauernd auf 350 Grad - egal ob SMD oder normale Bauteile. Wenn's mal dickere Sachen sind löte ich einfach mit 450 Grad - das geht dann auch sehr gut.

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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16

Donnerstag, 15. Juli 2004, 15:52

Hallo,

ich hab 320 und 275 Grad gespeichert, zum Verzinnen (Batteriekontaktbleche, Messingpiezosummer, Kabel..) nehm ich 320 Grad, zum Verlöten bereits verzinnter Teile 275Grad.

hängt aber davon ab, oft ist es besser heiß, aber dafür schnell zu löten, bei den Piezos geht das z.b. nur am äusseren Kontakt, der innere schmilzt über 300 Grad...

Alles Erfahrungssache, viel kann nicht schief gehen.

Paul
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dirkilongus

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17

Donnerstag, 15. Juli 2004, 18:50

RE: Lötstation??

Habe einmal während des Speicherns auf Abbrechen geklickt, wohl zu spät :) , also bitte "einen" tiefer.

Gruß
Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dirkilongus« (15. Juli 2004, 19:38)


dirkilongus

RCLine User

Wohnort: D-58809 Neuenrade

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18

Donnerstag, 15. Juli 2004, 18:51

RE: Lötstation??

Hi,

habe das Teil auch schon sehr lange ohne jegliche Probleme in Betrieb und schon ein paar Röhrenverstärker und sämtlichen anderen Kram damit "verlötet" :nuts:

Das Teil ist sogar kalibrierbar (habe ich auch schon gemacht, mit entsprechendem Thermometer)

Bei fetten Kabeln mit 2,5mm² und den massiven 4mm Goldsteckern etc. würde ich auf min. 420°C gehen, da, ja nachdem wie lang das Kabel ist, die Spitze sonst nur auskühlt und Du nur an der Strippe rumbrutschelst, das Kabel nicht ordentlich verzinnt bzw. eingelötet bekommst. Wenn das zu lange dauert, verzinnst Du das Kabel (bei Silikonkabel auch gut zu sehen) unter der Isolierung "hinweg". Das merkt man, wenn es später auf 1cm oder sogar weiter "hart" geworden ist.

Bei den "Bindfädenservokabeln" bist Du mit 300°C, evtl. auch ein bisschen weniger, immer gut bedient. Je nachdem, an welche Zellen Du z.B. dein Akkukabel v. Empfänger löten möchtest (Lötfahne oder direkt an die Pole, Zellengröße), mußt Du natürlich wieder ein bisschen mehr aufdrehen :nuts:

Habe mir jetzt noch an meinen Schulze slim26be (ist der für direkt an den Motor) Kabel zum Motor drangelötet, da brauchste, trotz der Miniaturplatine mit den winzigen SMD-Teilen richtig Power, da die Hochstromanschlüsse bzw. Lötstellen am Regler natürlich bedeutend dicker (von der Cu-Auflage) ausgeführt sind. Besonders der Anschluß für das Akkukabel.

Wie schon von den anderen gesagt, kommt immer auf die Anwendung an. Klar macht es auch einen kleinen Unterschied, ob Du nun 0,5ér Zinn oder 1,5ér verwendest, ist aber im Endeffekt nicht so entscheidend wie das zu verlötende Material (aber das weiß´te ja wahrscheinlich sowieso selber ;) )

Habe mir vor einigen Monaten noch einen Ersatzlötkolben für das Teil gekauft, da ich diesen für lächerliche 6€ bei Westfalia gesehen habe und mir dachte, dafür nehme ich ihn mir mit (die Spitzen kosten einzeln schon um die 2,50€). Steht nur ein anderer Name auf der Verpackung, ist aber eh alles vom selben Hersteller ;) (genau wie beim Intelli-Control, welches es auch von Scorpio oder Ripmax als SuperNova250 gibt; Hersteller der Geräte ist O-SUNG, Korea, deshalb wahrscheinlich auch der Samsung-Microkontroller im Intelli, paßt ja dann :) )

Gruß
Dirk

Dirk´s Tube Page

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dirkilongus« (15. Juli 2004, 18:56)


19

Freitag, 16. Juli 2004, 11:04

@Eckehard
Weller Magnastat ist wirklich ein Klasse Lötkolben, läuft bei mir auch schon seit mehreren Jahren wirklich gut. Allerdings weiß ich nicht, ob der noch neu hergestellt wird. Akkulöten geht auch, allerdings nur mit extrabreiter Spitze oder einem größeren, aufgesetzten Kupferklotz und 8er Spitze.

Ein Nachteil von Magnastat ist die Magnetisierung der Spitze, da bleiben ab und an mal SMDs dran hängen (wie auch an billigen Pinzetten).