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Sonntag, 28. Dezember 2003, 22:43

Festspannungsregler ->Empfangstörung ? altn. Stromquellenschaltung ?

Hi

Möcht für Beleuchtungszwecke in einem Flieger , die Led's aus dem Antriebsakku mit
Strom versorgen. Da die Spannung des Akkus aber nicht konstant ist , hät ich mit nur einem Vorwiederstand keine konstant hell leuchtenden Led's.

1. Möglichkeit -> Festspannungsregler vorschalten , da aber die Frage : wird die Spannung nicht durch Takten /zerhaken der Eingangsspannung erzeugt ??? und ob diese evt. Störungen verursachen könnte ???

2. Möglichkeit Stromquellenschaltung , die einfachste mit einem FET
Drain an + , Soucre über Poti ( 500Ohm) und LED an - , Gate an Poti.
Mit dem Poti wird der Strom ( mA) eingestellt.
Dazu die Frage : kann ich das mit jeden FET( Leistungstärkere) machen , die Schaltung was ich noch in etwa im Kopf hab ist mit einem BF245C aufgebaut , der kann nicht viel und die EingangsSpannung liegt bei 5- 15 V bei der Schaltung.

Gruss Andi

C.Schumacher

RCLine Neu User

Wohnort: Südhessen

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2

Sonntag, 28. Dezember 2003, 23:06

RE: Festspannungsregler ->Empfangstörung ? altn. Stromquellenschaltung ?

Ich hab mir für meinen Kutter einem 5V Festspannungsregler als Stromversorgung für Empfänger und Servos bis jetz ohne Störungen probiers doch mit einem Festspannungsregler und teste das ganze am Boden dann bleibt dir ein eventueller absturtz erspart.

gruß Schumi

Jürgen N.

RCLine User

Wohnort: CH 8604 Volketswil

Beruf: war einmal...

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3

Montag, 29. Dezember 2003, 20:33

RE: Festspannungsregler ->Empfangstörung ? altn. Stromquellenschaltung ?

Die normalen kleinen IC Festspannungsregler sind nur "geregelte Widerstände".
Sie zerhacken nichts, sie verheizen was zu viel ist.
Gruss Jürgen

4

Montag, 29. Dezember 2003, 21:44

HI

aha da hab ich wieder was dazu gelernt :)

mit den normalen kleinen : meinst da solche Typen wie z.B. 7805 ,78s05 ect.
wie sieht es mit z.B Low Drop Spannungsreglern LM 2940 CT aus oder Einstellbare z.B. LM317T , arbeiten die auch in der art eines " geregelten Widerstands " ?

Jetzt hab ich grad noch mal überlegt , obs doch nicht sinnvoller wär , den Led-Strom zu regeln (Stromquellenschaltung ) als die Led- Spannung ,hmm

Akku hat je nach Belastung ca. 12- 15 V

Hab 2 mal 3 weisse LED in Reihe a 3,4 V = 2 * 10,2V mit 20m A
1 mal 2 rote in Reihe a 1,85 V = 3,7 V mit 20mA
1 mal 2 grüne in Reihe a 3,4 V = 6,8 V mit 20mA
1 mal 2 blaue in Reihe a 3,3 V = 6,6 V mit 20 mA

Mit ner ganz einfachen Stromquellenschaltung mit FET z.b. BF 245 C und dem wiederstand um den Strom einzustellen.

Würd das 2 mal für die weissen , 1mal für rot und grün und einmal für blau aufbauen müssen , also insgesamt 4 mal BF 245C mit Widerstand da minimal 12V vorhanden sind .Die den Strom auf 20mA begrenzen , die Spannung stellt sich von selbst ein .

Das kostet nicht mal ne Euro und die Leds leuchten immer schön gleich hell.

Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler drin ?

Gruss Andi

Jürgen N.

RCLine User

Wohnort: CH 8604 Volketswil

Beruf: war einmal...

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5

Dienstag, 30. Dezember 2003, 09:22

Alle "kleinen" Regler sind nur "geregelte Widerstände".
Einmal "Längswiderstände" oder "Spannungsteiler".
Es ist egal, was du nimmst, der Verlust ist immer gleich:
Überflüssige Spannung X Strom durch die LEDs = Wärme die verheizt wird.
Halte also die benötgte LED Spannung durch Serieschaltung so nahe wie möglich an die Versorgungsspannung um den Verlust so klein wie möglich zu halten.
Gruss Jürgen

hopfen

RCLine User

Wohnort: Österreich - Wolfsberg

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6

Donnerstag, 1. Januar 2004, 22:13

wozu den ganzen Aufwand?
Wiederstand reicht völlig.
Auslegen auf max zulässigen Strom bei max Spannung.
selbst wenn der Strom um 50% abnimmt ändert sich die Helligkeit nur gerinfügig.
Die Diodenspannung geht ja bei weniger Strom auch etwas zurück, womit der strom nicht so stark abnimmt.

Ansonsten der BF245 (BFW11) hat ca 2 volt GS Spannung
also source widerstand = Ugs/Id
2Volt /20ma = 0,1 kohm (20 ma Ledstrom)
sollte genau genug sein nur die 2 Volt sind dann eben mindest Verlustspannung,
(damit ist auch eine reine Widerstandslösung ausreichend stabil )
es gibt aber fets mit ca 1 Volt knickpunktspannug
Horst wünscht viel Spaß beim Fliegen und experimentieren. - Einige Infos auf flying . . CDR Motore & Micromodelle: flying(alt)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hopfen« (1. Januar 2004, 22:15)


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Freitag, 2. Januar 2004, 20:19

Hi

es is eigentlich gar kein grosser Aufwand , so ne Popelschaltung is schnell zusammengelötet , aber als nicht Fachmann erkundigt man sich halt voher.

Und nur über nen Wiederstand , das Ergibniss hat mir nicht gefallen . Die Eingangsspannung schwankt doch sehr von unbelastet bis vollbelasteten Antriebsakku.

Und ne Stromquellenschaltung mit FET' is sehr einfach und doch recht stabil was ich bisher gelesen hab. Evt. versteh ich auch was falsch ???

-> Der Fet is in reihe mir den Leds geschalten , "drain" an + , an "source" häng ich noch ein Widerstand um danach die Spannung für " gate " abzugreifen . nach dem Widerstand bzw. Spannungsabrgriff kommen die Leds . Der Widerstand wird so bemessen das der Fet nur 20 mA durchlässt. Der Fet steuert so doch ständig nach ,ungenauigkeiten dürften doch nur durch Temperaturunterschiede auftreten ???

Gruss Andi

H

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Andi.B« (2. Januar 2004, 23:19)


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Mittwoch, 7. Januar 2004, 14:13

sehr wirtschaftlich ist die Längsregelei in der Regel nicht. Funktioniert aber ordentlich, wenn die Spannungsunterschiede nicht so groß sind.

Es gibt auch irgendwo eine Schaltung im Netz speziell für LED-Ketten. Aber da ist immer das Restrisiko durch die über ein Schaltnetzteil erzeugte "Hochspannung".

Aber auch da gibts wenig Probleme, wenn man sowohl Eingang als auch Ausgang entsprechend filtert. Und das ganze möglichst weit weg vom Empfänger / Antenne unterbringt.

Es würde in Deinem Fall (alle LEDs laufen mit 20 mA in Reihe geschaltet) etwa 40V ergeben. Erzeugt aus 12-15V sind das am Eingang bei gutem Wirkungsgrad (80%) so um die 80 mA Eingangsstrom. Das lässt sich noch ganz passabel filtern, da spuckt ein Motor deutlich mehr... Ideen für eine Schaltung
http://www.national.com/ds.cgi/LM/LM2585.pdf (Boost-Regler)
oder mit etwas mehr externer Beschaltung
http://www.national.com/ds.cgi/LM/LM3488.pdf

Stromregelung wird dadurch erzielt, dass der Referenzeingang über den Spannungsabfall (1,23V) von einen im Strompfad liegenden Festwiderstand (rund 60 Ohm) gespeist wird.

Das gleiche Problem gibts auch im Bereich von tragbaren Computern/Telefonen zur Hintergrundbeleuchtung von Farbdisplays. Da hat die Industrie schon reagiert und fertige ICs auf den Markt geworfen, allerdings nur für geringere Eingangsspannung.
http://www.maxim-ic.com/quick_view2.cfm?qv_pk=3922&ln=

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Mittwoch, 7. Januar 2004, 19:03

Hi Stefan ,

danke , jetzt komme ich da auch mit , denk ich :)

werd es erst mal mit der " Längsregelung " machen ( BF245C )

später werd ich mir die Links mal genauer ansehen.


Gruss Andi

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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10

Mittwoch, 7. Januar 2004, 20:28

Hallo,
der ideale Längsregler sieht allerdings noch anders aus.
Er besteht aus Folgendem:

BD425, BSS149 und als Regler einen SC431 auf 5,25V eingestellt.

Damit gibt`s einen Lowdropout-Regler mit einer Restspannung von nur 0,5V und dieser hat auch noch den Vorteil, daß dieser Regler bei kleinen Eingangsspannungen nicht zumacht, sondern offen bleibt.
Standartschaltung bei mir seid 20 Jahren, damals mit einem ND2406 und dem TL431.

Gruß Klaus.
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