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berndhac

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1

Donnerstag, 4. März 2004, 13:33

Woher günstig Shunt / Messwiderstand

Hallo,
ich bräuchte für ein Panelmeter (kann Spannungen bis 200 mV anzeigen) einen Shunt, um damit Strom messen zu können.
Da ich bis 2 A messen will, bräuchte ich 0,1 Ohm.

Kennt jemand eine günstigere Quelle als Conrad?
Bei Reichelt, Polin und Kessler habe ich nichts dergleichen gefunden (nur mit 5 oder 10 % Toleranz)

Gruß
Bernd

2

Donnerstag, 4. März 2004, 14:37

RE: Woher günstig Shunt / Messwiderstand

Wie wär's mit 10 x 1 Ohm Metallschicht-Widerständen (1%) parallel? Kosten zusammen nicht mal 1 Euro...

Gruß,

Thomas

berndhac

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3

Donnerstag, 4. März 2004, 14:45

Hallo,
@ Thomas:
danke! Das ist eine super Idee.

Trotzdem:
Hat jemand noch andere Ideen?

Könnte ich vielleicht den Widerstand aus einem Stück Konstantandraht "bauen"?

Gruß
Bernd

4

Donnerstag, 4. März 2004, 15:37

Zitat

Original von berndhac

Könnte ich vielleicht den Widerstand aus einem Stück Konstantandraht "bauen"?


Das geht natürlich auch, wenn Du eh welchen 'rumliegen hast...
Allerdings mußt Du das Ding dann wohl unter Zuhilfenahme eines Amperemeters abgleichen. Stelle ich mir etwas umständlich vor, da sich beim Anlöten des Drahtes schon der Widerstandswert der gesamten Anordnung etwas verändert - einfach Länge ausmessen wird evtl. nicht sehr genau.

Gruß,
Thomas

berndhac

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5

Donnerstag, 4. März 2004, 15:42

Hallo,
ich habe noch etwas Draht zum Styroporschneiden (von Conrad) hier liegen, aber Du hast recht, daß einfaches abmessen nicht reicht und eine Kalibrierung notwendig wäre. Und eine Kalibrierung ist immer nur so gut, wie die Messgeräte, die dazu verwendet werden.
Es kann aber sein, daß ich das Panelmeter sowieso kalibrieren muß.

Ich werde mal abwarten, bis das Panelmeter da ist.

Danke!!

Gruß
Bernd

6

Donnerstag, 4. März 2004, 16:22

Hi..
der Abgleich kann ja nach dem Anlöten erfolgen.
Ich hab zu diesem Zweck einen Kabel-Shunt, bei dem der Abgriff mit einem Spindeltrimmer auf den richtigen Wert eingestellt wird. Zum Abgleich habe ich eben soviel Strom wie ich ohne Shunt per Multimeter gerade noch messen kann durchgeschoben und den Spindeltrimmer so lange verstellt, bis die gewünschte Anzeige (beim Millivoltmeter) zum passenden Strom vorlag.



mfg
andi

berndhac

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7

Donnerstag, 4. März 2004, 16:37

Hallo,
danke Andi! Ich werde mir mal überlegen, welche der beiden Varianten ich mache. Die Variante mit dem Konstantandraht ist sicherlich besser für hohe Ströme geeignet (z.B. bei 20A => 0,01 Ohm => 100 x 1 Ohm Widerstände parallel :-( ).

Gruß
Bernd

8

Donnerstag, 4. März 2004, 17:11

Nee Bernd - Misunderstanding :D

Andi schrieb davon die normale Versorgungsleitung (Kupfer massiv oder feinstdrähtig ist egal) zum Verbraucher anzuzapfen.

Du hast dann keinen zusätzlichen Spannungsverlust von 200mV sondern nutzt die normalen Kabelverluste als "Shunt-Ersatz".

Die Abgrifflänge ist dann Dein Shunt und Du kannst ohne zusätzliche U-Verluste soviel Strom messen, wie Deine Versorgungsleitung aushält.

Gruß
Mike

9

Donnerstag, 4. März 2004, 21:21

Irgendwo im Forum stand mal eine Beschreibung wie es noch viel preiswerter geht. Find sie nur nicht mehr.

Als Shunt einfach ein Langes Stueck (irgendwas hab ich da noch von 30-50cm im Gedaechtnis) Kupferdraht nehmen. So richtig dicken von einer Netzleitung.
Die richtige Laenge mit kleineren Stroemen ermitteln, und dann an der richtigen Stelle abgreifen.
Im Prinzip ist das die Schaltung von Andi. Nur halt ohneweiteres Poti.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


berndhac

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10

Donnerstag, 4. März 2004, 21:43

Hallo,
das Poti ist ja nur zum Abgleich, wenn man eben nicht genau 0,1 Ohm trifft.

Für meinen Fall wäre es (wie auch immer es erreicht wird) sinnvoll einen Widerstand von 0,1 Ohm zu haben (ob Kabel oder Widerstand), weil ich Stöme bis 2A messen will und das Panelmeter 0-200mV messen kann. So hab eich den Messbereich voll ausgeschöpft (maximale Auflösung) und kann direkt den Wert ablesen (mit richtig eingestelltem Komma).
Bei allen anderen Widerständen hätte ich einen Umrechnungsfaktor drin.

Gruß
Bernd

11

Donnerstag, 4. März 2004, 21:50

Bernd, hast recht. Mit genau definiertem Widerstand kannst du den Umrechnungsfaktor vereinfachen. Ich fand nur die Sache mit dem Elektrokabel so genial, weil man hier mit Dingen die sich immer irgendwo im Keller finden (zumindest bei mir) schnell und einfach was aufbauen kann. Und auch hier kann man sich die Sache mit dem Umrechnen vereinfachen, wenn man eben die Laenge des Drahts nicht nur anhand des maximalen Messbereichs bestimmt sondern individuell an sein Messgeraet anpassen kann.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


12

Freitag, 5. März 2004, 01:27

Hängt halt immer davon ab, was erreicht werden soll.
Zum Messen von Flugmotor-Stromaufnahme benutze ich auch einen simplen Kupferkabel-Shunt (1A =~ 1mV), aber die Meßgenauigkeit ist nicht sehr hoch (brauche ich da aber auch nicht), u.A., weil der Widerstand von Kupfer ja auch von der Temperatur abhängig ist. Ich meine mich aus der Schule dran zu erinnern, daß "Konstantan" eben deshalb so heißt, weil sein elektrischer Widerstand auch bei Temperaturänderungen weitgehend "konstant" bleibt...

Gruß,

Thomas

berndhac

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13

Freitag, 5. März 2004, 09:03

Hallo,
ich brauche die Sache für ein regelbares Netzteil bzw. Konstantstromquelle zum Formieren. Das Netzteil kann bis 1,6 A (deshalb die 2 A Bereich) und zum Formieren wollte ich Ströme bis etwa 300 - 400 mA benutzen (deshalb reicht der 200mA Bereich nicht). Da ich auf irgendwelche Umrechnungen keine Lust habe nehme ich dann den 2 A Bereich und lese dann die mA ab (1999 mA).

Das mit dem Konstantan und dem konstanten Widerstand stimmt meines Wissens nach.

Für größere Ströme werde ich dann sicherlich die Kabelvariante machen.

Gruß
Bernd

14

Freitag, 5. März 2004, 10:20

Hallo Bernd,

ein ähnliches Problem habe ich so gelöst,
sieh mal hier http://www.aero-hg.de/2shunt.htm

SRLIOF

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15

Freitag, 19. März 2004, 10:33

Hallo,

Bei U.I. gibts so einen Shunt fix und fertig zu kaufen, einfach mal unter 06431/57171 mal anrufen.

Gruß
Stefan
Gott gebe, das er Schwebe!

berndhac

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16

Samstag, 20. März 2004, 09:34

Hallo,
Stefan kannst Du mal noc ein paar Informationen preisgeben (Daten, Preis, Wer ist U.I.??)?

Gruß
Bernd

SRLIOF

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17

Montag, 22. März 2004, 09:25

Hallo Berd,

U.I Modelltechnik ist der Hersteller der Pegasus Lader, die hier im Forum immer so
gelobt werden.

Siehe hier www.u-i-modelltechnik.de

Daten und Preis weiss ich leider nicht, aber wenn du mit Herrn Schneider sprichst
bin ich mir sicher das für deine Anwendung eine gute und günstige Lösung gefunden werden kann.
Gruß
Stefan
Gott gebe, das er Schwebe!

berndhac

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18

Montag, 22. März 2004, 11:01

Hallo,
danke, da werde ich mich mal kundig machen.

Gruß
Bernd