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Stefan_Hundler

RCLine User

  • »Stefan_Hundler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: D - Hessen (Nen echter Schlammbeißer ...)

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1

Montag, 15. März 2004, 15:38

Selbstbau BEC für 6 Servos + 600W Antrieb - Er hat Erfahrungen/Empfehlungen?

Hallo!

Für einen 3m F3F Segler möchte ich mir selber ein BEC bauen.
Im Segler sind 6 Servos, als Antriebsakku kommen 3 oder 4 Li-Po.Zellen in Serie rein. Antriebsleistung ist wie gesagt um die 600W (Bürstenlos).

So was läßt sich ja am besten mit einem Längsregler bewerkstelligen - vorzugsweiße mit 7,5A.

Was sollte/kann man aber zu Störungsunterdrückung verwenden?
Billige Regler haben ja öfters Probleme mit der Reichweite. - Liegt das jetzt am BEC oder an der schlechten Regelung für den Motor?

Das Lehrbruch spricht von 3 Drosseln und 2 Keramikkondensatoren.
Wieviel Wicklungen sind aber nötig? Wie wird gewickelt? Und wieviel Fahrräder muß man einsetzen?

Wieso hat Kurt auf http://flyheli.dyndns.org/helitronx/prod…ails/el_bec.htm z.B. nur 2 Drosseln und nur normale Kondensatoren verwendet?

Würdet Ihr einen Festspannungsregler verwenden und die Spannung über eine Diode anheben oder lieber einen Einstellbaren nehmen?

CU Stefan

2

Dienstag, 16. März 2004, 10:30

RE: Selbstbau BEC für 6 Servos + 600W Antrieb - Er hat Erfahrungen/Empfehlungen?

also folgendes zum Längsregler:
Du hast 4 Zellen LiPo, macht 16,8V Eingangsspannung (bei ganz vollen Batterien). Bei leeren Batterien bleiben noch 12V übrig. Sind also 7 bis 12V Verlustleistung für 5V Ausgangsspannung. Bei 6V (damit die Servos etwas schneller sind und mehr Strom ziehen) bleiben immer noch 6-11 V Spannung zum verbraten. 7,5A *11V ergibt ~ 80W. Das ist eine gute Heizleistung, um Akkus inline zu verlöten. Allerdings glaube ich nicht, dass diese 7,5A dauerhaft fliessen. Trotzdem, mit 2A solltest Du in Dauerlast schon rechnen, macht 20W Verlustleistung. Das geht ebenfalls nur mit gutem und schwerem Kühlkörper.

Was sinnvoller erscheint, ist ein getakteter Regler. Zur guten Entstörung sollte der aber mit einer Festfrequenz gearbeitet werden. Damits klein wird, in der Größenordnung von 500kHz bis über 1 MHz raus. Wichtig: Weit weg vom Empfänger, von Antenne und Servos...

MaBa

RCLine Neu User

Wohnort: Rhein Main

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3

Dienstag, 16. März 2004, 21:28

Hallo Stefan,

was der Stefan Mayr schreibt ist schon richtig, bis auf die durchschnittliche Stromaufnahme. Auf Grund meiner Erfahrungen schätze ich, daß du ca 300mA Stromaufnahme wärend des Fluges hast.( keine Digital und keine Miniservos ) Der Spitzenstrom ist auf jeden Fall wesendlich höher. Wie Stefan schon schreibt einiges an Verlustleistung!
Ich baue in meine Flieger die, auf Grund ihrer Flugleistung, länger oben bleiben können IMMER eine Empfängerakku ein! Dein 3m F3F Flieger wiegt doch bestimmt 2,5 bis 3kg und da willst du die 100g fur 4 Sanyo Twicell o.ä. sparen? Immer beim Fliegen drauf achten daß noch genug Saft für die Anlage da ist bzw. deine Zellen werden/müssen vom Regler vor Tiefentladung geschützt werden, aber die Anlage quetscht dann noch das letzte aus den Zellen.

Ich bin nicht gegen BEC, aber nur in den richtigen Modellen z.B. Hotliner mit 3 Servos und Motormodelle max. 10 Zellen ~40 Ampere.

Denke auch immer an die vielen Teuros, die da oben rumfliegen und sicher wieder nach Hause kommen sollen.

Gruß Mathias