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Sonntag, 21. März 2004, 16:18

50 MHz müssen es nicht sein - das Auge ist viel träger, schon bei 100 Hz sieht man es definitiv nicht mehr flimmern (siehe Fernseher!)
Ich weiß aber nicht so recht, was wirklich vom Pulsen des LED-Stroms zu halten ist. Wenn Du den Nennstrom einfach zerhackst, hast Du zwar weniger Leistungsaufnahme, aber auch weniger Helligkeit. Man liest oft, daß die subjektive Helligkeit bei gleicher Leistung steigt, wenn man LEDs mit gepulstem Strom betreibt (z.B. Impuls/Pause =1/1, dafür aber der doppelte Strom). Ob das aber auch für die weißen LEDs stimmt, sei mal dahingestellt, denn der Wirkungsgrad der LEDs sinkt, wenn sie mit mehr als Nennstrom betrieben werden. Man müßte es vielleicht einfach mal mit einem Experimentieraufbau ausprobieren: zwei gleiche LEDs nebeneinander, die eine mit Nennstrom, die andere mit doppeltem Nennstrom im Verhältnis 1:1 gepulst und dann schauen, welche LED heller erscheint.

22

Sonntag, 21. März 2004, 17:03

Hab das jetz überlesen, aber ich meinte Z-Dioden. Sollte halt nich ZU stark werden, weil bei mir is schonmal eine abgerraucht, ich weis aber nicht wieso...

Das mit den akkus im sattel stock ist auch beschissen wens regnet, die muss man gut schützen!!!
*edit*

wegen den LEDs von www.led-welt.de
Ich hab mir welche für meinen roller bestellt, aber die lebensdauer war sehr beschränkt... Aber die spannung war immer korrekt....
MIKE
Wo sind meine Erdnüsse?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »reflexion1234« (21. März 2004, 17:04)


23

Sonntag, 21. März 2004, 18:44

Hallo Mike,

Du kannst keine reine Spannungs-Einstellung zum Betrieb von LEDs verwenden! Wenn Du bei Deinem Roller die vermeintlich "korrekte Spannung" eingestellt hast, ist es nicht verwunderlich, daß die LEDs verfrüht das Zeitliche gesegnet haben...
Es kommt auf den Strom an, der durch die LEDs fließt, und der muß durch einen Vorwiderstand oder eine Elektronik auf den passenden Wert eingestellt werden!
Wenn der Hersteller einer LED z.B. angibt, daß die maximale Durchflußspannung einer LED 3,5 Volt beträgt, heißt das, daß maximal diese Spannung (oder eben weniger) über der LED gemessen werden kann, wenn der richtige Strom durchfließt, aber es bedeutet nicht, daß der richtige Strom fließt, wenn man diese Spannung an die LED anlegt!

Gruß,

Thomas

Agentbsik

RCLine User

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24

Sonntag, 21. März 2004, 19:08

Nochmal zum Plan.... da steht C3 2n2 ... was heist das genau? welchen kondensator muss ich dafür nehmen?

25

Montag, 22. März 2004, 01:15

2n2 = 2,2 nF = 2200 pF = 0,0022 µF
Der Wert ist unkritisch, kannst auch 1 nF oder 3,3 nF nehmen.
Technologie ist auch egal - Keramik wird wohl das günstigste sein.
In Schaltplänen werden Bauteilewerte oft in dieser Form angegeben (z.B. 2k2 neben einem Widerstandssymbol = 2,2 kOhm). Die Einheitsnamen (Ohm/Farad/Henry...) ergeben sich ja aus dem Symbol.

26

Montag, 22. März 2004, 09:32

pulsen der LED ist sogar recht sinnvoll, um Strom zu sparen. Denn das menschliche Auge nimmt einen kurzen, hellen Impuls deutlicher wahr als ein dunkleres Licht mit gleicher mittlerer Intensität.

Die Strombelastbarkeit kann man dann von den üblichen 20mA auf bis zu 100mA ausdehnen, was richtig schön helles Licht ausmacht. Allerdings darf dann nur 1/5 bis 1/10 der Zeit Strom fließen.

100 Hz reicht noch nicht ganz, da dann bei Vibrationen der Stroboskopeffekt auftritt. Man sieht zwar kein Flimmern, aber "mehrere" LED-Punkte, wenn man die Lampe bewegt. 1 kHz reicht da in jedem Fall aber aus.

Was die Reifenbremse Dynamo anbelangt, lässt sich am meisten Energie sparen. Es gibt wunderbare Nabendynamos (allerdings teuer) oder noch weniger Rollenergie verbrauchende Batterien/Akkus. Was das Bremsen anbelangt, ists bei einem normalen Reifen-Dynamo fast egal, ob jetzt die Lampe dazu brennt oder nicht...

27

Montag, 22. März 2004, 16:26

Das mag ja für viele LEDs zutreffen, und ich möchte jetzt auch nicht pauschal das Gegenteil behaupten, aber nach Angaben in einem Datenblatt (z.B. Weisse 5 mm LED für Normalstrom = 20 mA) muß man da etwas Vorsichtig sein:

Absolute max. Ratings: IF = 100 mA, aber nur bei 1/10 Impulslänge! Bei 1/5 Duty beträgt der max. Impulsstrom lt. Datenblatt nur 70 mA, also ist die maximal mögliche Eingangsleistung deutlich geringer als bei kontinuierlichen 20 mA. Hinzu kommt, daß die Relative Lichtleistung mit zunehmenden Strom abnimmt, d.h. bei 100 mA bringt die LED nur ca. das 3,5 fache an Lichtstärke als bei 20 mA. Die Frage ist dann, ob die subjektive Erhöhung der Helligkeit durch pulsen da nicht durch diese negativen Effekte wieder aufgefressen wird ???

Klarheit würde ggf. das bereits angesprochene Experiment bringen...
(hat nicht jemand Lust, das mal aufzubauen? :shy:

Gruß,

Thomas