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Jannes FW112

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  • »Jannes FW112« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 20. März 2004, 18:20

Fragen/Probleme mit Weißen LEDs

1. Mal ne allgemeine Frage zur Absicherung:
Ich habe 3 1,2 V in Reihe geschaltet, sollten also um die 3,6 V sein, wenn ich mit nem Tester nachmesse komme ich auf ca. 4,8 bis 5,1 V kann ich da trotz dem LUXEON 1W STAR LEDs (HEX.BAT. WS LXHL-MWEC) dran hängen, ohne Gefahr zu laufen das die mir durchbrennen?

2. Wenn ich an die oben genannten Akkus eine 5mm LED weiß (3000mcd) anschließe glimmt die nur ganz leicht, wenn ich die LED an meinen Eisenbahntrafo bei gleicher Voltzahl anschließe ist sie sehr hell, wieso? Wie kann ich das ändern?
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El_Torro

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2

Samstag, 20. März 2004, 18:25

Jannes, zur ersten Frage: JA, das geht, die haben V- 2,6
Zur zweiten Frage, ich glaub da hste eine 10er LED erwischt, denn ein Eisenbahntrafo läuft bei mir mit 12-14 Volt.Das ist aber nur eine Vermutung, nimm mal einen Akku und greif immer eine nach der anderen Zelle ab, also 1,3V, 2,6V....... usw.
Netten Gruß vom Jochen

Jannes FW112

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3

Samstag, 20. März 2004, 18:50

Erst mal danke für die schnelle Antwort.

Am Märklin Trafo hab ich einen Vorwiderstand, somit habe ich da ca. 4,5 Volt Wechselstrom (hab gemessen;)). Ich war aber so doof und hab bei den Akkus auch mit Wechselstrom gemessen, wenn ich mit Gleichstrom messe komme ich auf 2,6 V (sind wohl nicht mehr ganz voll gewesen). Die 3000mcd LED ist für 3,6 Volt ausgelegt, ich lade die Akkus und teste dann noch mal, ich denke das ist die Lösung meines Problems, ansonsten melde ich mich wieder.
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Flurnügler

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4

Sonntag, 21. März 2004, 01:13

LED sind Dioden, und daher haben sie eine Diodenkennlinie. Das bedeutet, der Strom muß vorgegeben werden, die Spannung stellt sich dann von selber ein. Eine LED darf nie ohne Vorwiderstand an eine Spanungsquelle angeschlossen werden ! Die Flußspannung einer normalen LED liegt bei ca. 1.6 V (rot) bis 1.8 V (grün), bei superhellen LED bei ca. 2 V (orange) bis 3 V (grün, blau, weiß) .
Der maximale Strom einer LED liegt typischerweise bei 20 mA. Also berechnet sich der Vorwiderstand wie folgt: R = (Ub - Uf) / If
Ub = Batteriespannung, Uf = LED-Flußspannug, If = LED Betriebsstrom:
Beispiel: Ub = 5 Volt, Uf = 3 Volt, If = 10 mA : R = ( 5V - 3V ) / 0.01A = 200 Ohm.
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

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Jannes FW112

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5

Sonntag, 21. März 2004, 01:32

Danke für den Hinweis, aber irgendwie bin ich da noch nicht ganz hinter gekommen, wie das funktioniert und was nun wirklich verringert wird. Hauptsache es funst und das tut es, im Moment jedenfalls :D . Muss ich wohl alles noch mal überarbeiten mit Vw usw.
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Jannes FW112

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6

Sonntag, 21. März 2004, 11:16

So, noch mal zu den LEDs.
1.
Wenn ich zwei LEDs parallel schalte muss ich doch die mA verdoppeln, oder?!
Also meine Rechnung ( inzwischen sind es 4 AA Zellen, ca. 5,3 V), Bei den LUXEON LEDs (1W STAR HEX.BAT. WS LXHL-MWEC) steht Dauerbetriebstrom 350 mA.
R = (Ub - Uf) / If
<=> R = (5,3V – 3,42V) / 2*0,35A
<=> R = 0,329 Ohm (?!)

Oder soll ich jede LED einzeln, mit eigenem Vorwiederstand an die Akkus hängen:
R = (Ub - Uf) / If
<=> R = (5,3V – 3,42V) / 0,35A
<=> R = 5,32 Ohm

2.
Die “normalen” weißen LED (wieder 2 Rechnungsarten/Schaltungen)
R = (Ub - Uf) / If
<=> R = (5,3V – 3,6V) / 2*0,02A
<=> R = 0,017 Ohm (?!)

Oder:
R = (Ub - Uf) / If
<=> R = (5,3V – 3,6V) / 0,02A
<=> R = 85 Ohm
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Ich habe das Gefühl, dass jeweils die erste Rechnung falsch ist;), wäre nett wenn mich Jemand bestätigen oder verbessern könnte. Die Schaltungen 1 und 2 sollen an die selbe Stromquelle angeschlossen werden, aber ich denke da gibt’s kein Problem.

In der Schule werden Widerstände immer Verbraucher genannt, wäre natürlich blöd wenn meine Taschenlampe oder Bordbeleuchtung mehr Wärme als Licht verbreiten, wie ist das so?

Verstanden? :D:D:D
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Albert

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7

Sonntag, 21. März 2004, 11:33

Servus Jannes,
ja, die erste Rechnung ist falsch.
richtig ist:
R = (5,3 - 3,42)/(2 * 0,35) = 1.88/0,7
R = 2,69 Ohm

ditto in Nummer 3: Klammern nicht vergessen!


Ich würde jede LED mit einem eigenen Vorwiderstand versehen, das gleicht
eventuelle Toleranzen in den LEDs besser aus.

zur verbratenen Wärmeleistung:
P = U * I, mit U = R * I wird es zu P = I * I * R, im ersten Fall 1,3 W !!
daher muß der Widerstand auch mit 2 Watt belastbar sein.

LG
Albert Öttl
Wien

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Albert« (21. März 2004, 11:41)


Busta

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8

Sonntag, 21. März 2004, 11:34

Hallo,

die 1. Rechnungen sind nicht richtig. Wie kommst du auf das 2* ?

Dioden sind nicht lineare Bauelemente. Wenn die Spannung über die Diode auch nur etwas zu hoch wird, so steigt der Strom schon extrem an. Irgendwann wird die Led dann zerstört.
Deshalb muss man den Strom begrenzen, hier halt mit einem Vorwiderstand. Da läßt es sich nicht vermeiden, dass ein Teil nur in Wärme umgewandelt wird.

Jannes FW112

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9

Sonntag, 21. März 2004, 12:05

2* habe ich, weil ich zwei LEDs parallel schalten wollte und mir dachte, dass ich dafür das doppelte an mA brauche(hab aber schon selber festgestellt, dass das so nichts werden kann.).
Ich werde jeweils die 2. Schaltung nehmen. Big Thx for help!!! :ok:
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Jannes FW112

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10

Sonntag, 21. März 2004, 13:07

Aso, das noch:
Kann ich aus 20 100 Ohm, parallel geschaltet 5 Ohm bekommen? Ich weiß, es ist Blödsinn, aber es ist ja nur zum testen...

Und welche Zeichnungen von den dreien auf dem Bild stimmen überein?
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11

Sonntag, 21. März 2004, 13:26

Zitat

Und welche Zeichnungen von den dreien auf dem Bild stimmen überein?

Praezisier mal deine Frage.

Alle drei Zeichnungen sind unterschiedlich. :D
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Jannes FW112

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12

Sonntag, 21. März 2004, 13:48

Gemeint habe ich, welche Schaltungen vom Sinn her Übereinstimmen, ob sich der 100 Ohm wiederstand „aufteilt“ oder eben nicht. Und Wie viel Volt/Ampere bei den LEDs ankommt.

Schwer zu beschreiben ;)
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Fahrenheit-145

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Beruf: Analysetechniker

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13

Sonntag, 21. März 2004, 14:48

Also richtiges Paralellschalten von LED´s ist eine Heikle Sache und klapt meist nicht 100% eine ist immer Heller von den Beiden,andererseits die Widerstände löte ich direkt in die Zuleitungen rein und fertig,die kosten sowiso NÜLLE.Ok Ok bei einem Helipiloten kommt´s auf jedes miligramm an aber trotzdem,wenn schon eine Beleuchtung dann Ordentlich.
Zu deiner Frage:Prinzipiell stimmen alle nicht überein:
In 1 versuchst du mehr Strom zu saugen als der Widerstand hergibt,der Spannungsabfall am Widerstand wird zu hoch,außerdem können sich die unterschiedlichen Fertigungstoleranzen an den LED´s nicht ausgleichen,2 und 3 sind eher gleich wobei jedoch die 2 für höhere Spannungen tauglich ist.
Gruß P.
P.S.Zu den Beleuchtungen hätte ich ein paar schöne PIC´s:
SanDiego
SanDiego-Scheinwerfer
Anti-Kollisionslichter Piccolo
Gruß P.
Hier mein Leitsatz: Geht nicht das gibt es nicht!