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21

Mittwoch, 18. August 2004, 03:19

Zitat

Original von IILaryII
So hab mir jetzt für den empfänger ne antenne gebaut

http://www.vallstedt-networks.de/Fotogal…quad2/index.htm

Die hab ich doppelt so groß gebaut, und ich hab damit jetzt 5 mal soviel reichweite wie vorher mit der original antenne.

Nochmal danke an Albert:)


MIKE


hi,
was du da aber gebaut hast, ist eine richtantenne. zumindest eine antenne mit starker richtwirkung.
für unseren fall bräuchte man einen rundstrahler.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

22

Mittwoch, 18. August 2004, 09:21

das mit dem Verwischen kann bereits von der Kamera kommen. Die braucht nämlich für ein Bild ausreichend Licht auf einer Photozelle. Also muss die recht lange belichtet werden, wenn man ein sehr kleines Objektiv hat (ist das nur ein Loch oder sitzt da tatsächlich noch eine gleine Plastikperle namens Linse drin?).

Jetzt haben CCDs einen elektronischen Shutter (Verschluss) drin, d.h. sie messen nur für eine sehr kurze Zeit, wenn sehr viel Licht da ist und warten die ganze Zeit für ein Bild ab, wenn nur sehr wenig Licht vorhanden ist. Ist gar kein Licht mehr da, ist das Bild schwarz und völlig ohne Kontrast.

Typische Verschlusszeiten sind also so zwischen 1/2000s und 1/50s, bei Halbbildübertragung auch mal 1/25s. Und jeder, der noch mit der guten alten Phototechnik (ja, mit PH, so war das damals vor der Rechtschreibreform) auskennt, weiß, dass man stehende Bilder mit 1/60s, mit ruhiger Hand auch mal mit 1/15 belichten darf. Alles was schnell ist, wird "verwackelt", weil dann, um jetzt wieder auf die CCDs zurückzukommen, während der Verschlusszeit nicht nur ein Pixel beleuchtet wird, sondern mehrere, wenn der Bildpunkt über das CCD wandert.

Scharfe Bilder schafft man also nur mit hochempfindlichen Sensoren (die sind größer) und sehr kurzer Verschlußzeit. Dafür brauchts viel Licht. Also nur bei strahlendem Sonnenschein und mit möglichst großer Linse (=Blendenöffnung/Apertur). Und da siehts bei billigsten Kameras mau aus.

23

Mittwoch, 18. August 2004, 11:48

@Marcel

Die original antenne ist eine rundstrahl antenne.

Ich hab doch ne richtantenne gebaut, die ich auf den flieger richte. Ich sitz in der einen ecke vom flugfeld, und flieg auf dem platz rum, den die antenne empfängt allses was so im 120° bereich ist (geschätzt)
Wo sind meine Erdnüsse?

danno1987

RCLine User

Wohnort: NRW (Legden)

Beruf: Informationselektroniker

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24

Donnerstag, 19. August 2004, 14:13

HY,

wie ich sehe, sitzen hier einige Leute, die Ahnung haben. Ich habe mir die Beiträge alle durchgelesen, bin aber noch net so ganz schlau geworden. Ich habe mir bei ebay auch so eine Kamera gekauft. Das Bild ist für die Größe der Cam voll in Ordnung. Ich habe sie unter einem Elektrosegler sitzen um damit andere Modelle zu suchen und um ein Paar Videos zu drehen. Leider ist die Reichweite ziemlich schlecht. Nach 150 Metern ist Schluss. Nur noch geflimmer. Sie überträgt mit einer Frequenz von 2400MHZ /2,4Ghz.

Was muss ich mir da jetzt für eine Antenne basteln?? Ist die vom Mike dafür gut geeignet??(Also ich hab ja gelesen, dass man sie immer zum Modell richten muss) Sie sollte fest stehen und im Flug auch nicht gedreht (gerichtet) werden müssen.


MfG Daniel

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ICQ: 267310647

25

Donnerstag, 19. August 2004, 23:01

NEIN!

Man muss ise nicht aufs model richten, sondern nur auf das gebiet wo sich das ding bewegt.

Das ding erfasst alles was sich in einem kegel von 120° bewegt.

Mit der original antenne hab ich fast 100 m geschaft, mit der richtantenne, hab ich es bis 200-300 geschaft, war ziemlich hoch und sehr weit weg!

Aus jedenfall musst du die antenne für 2,4 ghz bauen, da meine kamera auf 1,2 GHz gesendet hat (leider in deutschland verboten) musste ich so doppelt so groß bauen.

Also bau einfach die:http://www.vallstedt-networks.de/Fotogal…quad2/index.htm nach, und dann hast du was ordentliches was auch geht.
Einfach schräg zum himmel zeigen lassen (so 45°) und dann in die richtung zeigen lassen wo das modell sich ungefähr befinden wird.
Das ergebniss kann sich sehen lassen!

Wenn ich mal zeit hab, übertrag ich mal meine flugvideos auf den pc und stell sie mal rein.

Mike
Wo sind meine Erdnüsse?

26

Donnerstag, 19. August 2004, 23:58

Hallo allerseits !

Hab diesen Thread leider erst jetzt entdeckt.
Dachte schon ich währe mit meinen Ambitionen fast alleine, denkste :) !

Habe mir vor ein paar Monaten auch so eine Funkkamera zusammengestellt, jedoch aus Einzelkomponenten. Also mit Rundstrahlantennen am Sender und Empfänger komme ich geschätzt auf 300m, das Sendemodul hab ich aus einem
Funkübertragungssystem von Phillips (70Euro) ausgebaut und die Kamera von Conrad (50 Euro). Die 2.4GHz HF Module haben einen 4 Kanal PLL Sender und Stereo Tonübertragung in wirklich guter Qualität !. Übrigens kann man bei diesem Modul die Sendeleistung mit wenigen Handgriffen auf ca. 25mW erhöhen. Die Kamera ist halt leider nur CMOS wegen dem Stromverbrauch und dem Gewicht, aber hat zumindest ein richtiges Glasobjektiv. Naja die Farbe könnte auch besser sein. Sebastian Edler von diesem Forum war so nett und hat mir heute ein Video online gestellt (mit Ton), aufgenommen von einem EasyStar. Wer es sich es mal anschauen möchte, irgendwo am Ende dieses Threads:
Link zum Thread
Dort findet ihr auch ein Foto und Daten von dem Ding.

Also wer sich soetwas auch bauen möchte, ich könnte mit Details
aushelfen.

Ürigends: Diese Richtantenne von Mike will ich mir auch bauen, mir fehlt leider noch der Silberdraht. Möchte mal mal aus der Cockpitperspektive fliegen, TFT hab ich mir schon gekauft. Bin blutiger Anfänger im Modellflug und stelle mir das einfach leichter vor. Mit dem Vertauschen der Steuerrichtungen wenn der Flieger auf mich zukommt hab ich halt so meine Probleme.

Auf zum fröhlichen Ideenaustausch !

So, jetzt gehe ich aber in die Heia ...








S

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joe kongo« (20. August 2004, 09:44)


27

Freitag, 20. August 2004, 00:01

du brauchst keinen silberdraht, nimm einfach ein stromkabel (die dinger die nur aus EINER kupferader bestehen) , und bieg aus dieser (natürlich vorher abisolieren) deine antenne!
wie soll man den die sende leistung erhöhen?

Wisst ihr was ne frechheit ist? auf meine rkamera stand 200mW Leistung
SIe hat aber nur 10 mW
Mike 8(
Wo sind meine Erdnüsse?

28

Freitag, 20. August 2004, 00:48

hi,
also die cam die ich hier habe ist auf jeden fall kein 2,4GHz. leider kann ich momentan auch nicht messen, was für eine frequenz das ist, deshalb kann ich erstmal auch keine richtige antenne bauen, denn ich weis noch nicht mal, ob die derzeitige länge stimmt.

aber ich werd wohl eine andere bauen.
ich hab hier eine videoübertragungssystem, sogar mit stereo.
das sendemodul ist zwar grösser als die 2*2cm funkcam von ebay, aber hier glaube ich wenigstens, das es 50Ohm ausgangswiderstand sind und deshalb ist die antennenanpassung dann besser. und der verstärker past besser ;-) .

aber das andere problem ist eher die camera.
die CCD chips gibts billig und die sind klein.
leider ist die auflösung nur sehr schlecht.
ich hab jetzt bei conrad eine CCD camera gefunden, die "hochauslösend" sein soll, aber kostet leider 197euro. etwas teuer.
mal sehn wie ich das machen werde.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

29

Freitag, 20. August 2004, 09:43

Zitat

Original von IILaryII
du brauchst keinen silberdraht, nimm einfach ein stromkabel (die dinger die nur aus EINER kupferader bestehen) , und bieg aus dieser (natürlich vorher abisolieren) deine antenne!
wie soll man den die sende leistung erhöhen?

Wisst ihr was ne frechheit ist? auf meine rkamera stand 200mW Leistung
SIe hat aber nur 10 mW
Mike 8(


Brauchen nicht unbedingt, aber man verschenkt dann einiges bei 2.4GHz
wenn man Kupfer nimmt. Die Sendeleistung konnte ich bei "meinen" Modul leicht erhöhen, ob das bei Deiner Kam geht weis ich nicht.
Dazu musste ich nur ein Poti verstellen und einen Ausgangsfilter auslöten.
Module sind von Airwave, gibt aber nicht viele Daten dazu:
pdf
Die 200mW bezogen sich wahrscheinlich auf den Gesamtstromverbrauch.

30

Freitag, 20. August 2004, 11:50

@Marcel

Die Bildchips die in den winzigen kameras drin sind, sind CMOS, das sind die billigen.
Die guten und teueren sind ccd, die funktionieren auch noch mit wenig licht.

@Joe

Stimmt, das hab ichs letzte mal auch gesehen als sie am netzteil hing!

Mike
Wo sind meine Erdnüsse?

31

Freitag, 20. August 2004, 15:08

Ob Silber oder nicht, solange da keine Leistung drübergeht, reicht Kupfer völlig aus. Ja, es gibt den Skin-Effekt, aber welcher Strom soll den bitteschön bei der empfängerantenne fließen? Der Eingang eines Empfangsmoduls ist laut Datenblatt bei -35...-85 dBm, also an 75 Ohm = 4,8mV...15uV fließen da 64...0,2 Mikroampere, solange der Empfänger noch was empfängt.

Bei 4mm2 wird da sicher im Kern kein Strom mehr fließen, aber die Leitfähigkeit von Kupfer ist nicht soviel schlechter als die von Silber...

32

Freitag, 20. August 2004, 15:10

nochwas. CCDs sind meist in CMOS aufgebaut.

Was Zählt ist die Anzahl der Pixel, die Empfindlichkeit der Sensoren, das Rauschmaß, die Verschlußzeit und die Qualität der Optik.

Auch die Megapixel-Kameras haben CMOS CCDs drin.

33

Freitag, 20. August 2004, 15:35

gut, man muss aber trozdem unterscheiden.

CMOS ist einfach ein billig herzustellender bildsensor, und CCD (egal auf was er basiert) ist bei gleicher auflösung deutlich besser, weil er mit wenig lux mehr anfangen kann als cmos, und einfach schneller ist.


Mike
Wo sind meine Erdnüsse?

34

Freitag, 20. August 2004, 15:47

Hallo,

Zitat

Original von IILaryII
gut, man muss aber trozdem unterscheiden.

CMOS ist einfach ein billig herzustellender bildsensor, und CCD (egal auf was er basiert) ist bei gleicher auflösung deutlich besser, weil er mit wenig lux mehr anfangen kann als cmos, und einfach schneller ist.


Mike


ist einfach falsch.

CMOS hat nicht im geringsten was mit Bildtechnik zu tun !

Die Abkürzung CMOS bedeutet Complementary Metal Oxyde Semiconductor

Nix mit Bild, das ist die Technologie die verwendet wird.

CCD: Abkürzung für Charge Coupled Device

Und schon garnicht haben diese Sachen was mit der Bildqualität zu tun.

Eher würde zu 70% gelten: teurer=besser

es mag sein dass es billige Produkte gibt die genaus gut wie teure sind, auch wenn das selten so ist.

viele Grüße

Andi
http://www.Back2Live.com
Letztes Update: Bilder vom Harpoon mit P80 vom 13.08.2006
wem zum Geier gehört diese IP: ??

35

Freitag, 20. August 2004, 18:21

Alle bildgebenden Sensoren sind CCD's

CCD's in CMOS Technologie (im Sprachgebrauch einfach CMOS Sensor) gibt
es in den billigsten Kameras und in den teuersten
Profidigitaspiegelreflexkameras. Sie haben einen sehr geringen Stromverbrauch aber auch relativ hohes Eigenrauschen, was sich bei wenig Licht auswirkt. Bei Videokameras wegen der notwendigen geringen Belichtungszeit
also eher unbrauchbar. Nur gibt es bei kleinen und leichten Videomodulen wie bei Unsrigen halt keine Alternative. Ausserdem lässt sich auf diesen Sensoren noch zusätzliche Elektronik unterbringen die man für ein Videosignal eben benötigt, und das mit geringen Kosten und Stromverbrauch.

CCD's in bipolarer Technologie (im Sprachgebrauch CCD Sensor) werden meist nur
in Videokameras eingesetzt. Sie haben eine hohe Stromaufnahme, benötigen auch eine negative Versorgungsspannung und sind in der Herstellung auch nicht
die billigsten. Dafür haben sie ein geringes Eigenrauschen und sind für geringe Belichtungszeiten optimal.

Konklusio:
Also wenn jetzt jemand eine "echte" CCD Videokamera hat, hat er auch eine bessere Bildqualität als jemand mit einer CMOS Videokamera.

36

Freitag, 20. August 2004, 23:44

wie genau das jetzt ist, weiß ich nicht, nur habe ich in einem artikel genau sowas gelesen was joe gerade geschrieben hat!

Mike
Wo sind meine Erdnüsse?

37

Donnerstag, 26. August 2004, 11:14

Habe jetzt endlich Zeit gefunden die Quad-Antenne nachzubauen.
Mit +8dB Gewinn müsste sich theoretisch die Reichweite mehr als verdopplen.
Ausprobieren werd ich sie am Wochenende.
(Silberdraht ist's keiner geworden, konnte auf die Schnelle keinen auftreiben, ausserdem wer weis ob es überhaupt etwas gebracht hätte).
»joe kongo« hat folgendes Bild angehängt:
  • Auto_0015.jpg

38

Donnerstag, 26. August 2004, 16:48

sieht richtig cool aus,

meine sieht eher wie schrott aus;)
Wo sind meine Erdnüsse?

39

Donnerstag, 26. August 2004, 20:16

Der HF ist das Aussehen egal (naja, bis auf ein oder zwei Dezibel vieleicht :dumm: ).
Hatte in der Arbeit halt ein bisschen Zeit übrig ...... *g*

Edit:
:ok:
Soda, Test erfolgreich !
Störungsfreies Bild bei ca. 600m Entfernung, weiter konnte ich mit dem Fahrrad und TFT in der Hand nicht weil ein frisch gepflügter Acker im Weg war.
Die Funkamera war mit einem Kabelbinder auf einer kleinen Tanne 2m hoch montiert. Beim Abwenden der Quadantenne 20-30° von der Ideallinie kahm
dann Rauschen ins Bild, ab etwa 45° war das Bild komplett weg.

"Fliegen in Cockpitperspektive" sollte jetzt theoretisch klappen,
weis nur momentan nicht wie ich die ganzen Komponenten (TFT, Empfänger, Antenne und Akku) praktisch auf der Fernsteuerung montiere.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joe kongo« (30. August 2004, 19:07)


40

Donnerstag, 28. Oktober 2004, 16:52

@joe kongo (Robert)

Ich habe ebenfalls vor eine Funkkamera aus Einzelteilen zu bauen. Mein Transmitter & Receiver sind ebenfalls von Philips.
Der Sendebaustein ist ein AWM609TX von Airwave, wahrscheinlich dergleiche den du verwendet hast (deine gelinkte pdf läßt mich das vermuten)
Ich wäre stark an dem Umbau zu mehr Sendeleistung interessiert. Könntest du mir beschreiben wie du mehr Leistung aus dem Teil bekommen hast? (Du schreibst was von einem Poti & Ausgangsfilterausbau) Hat man ohne spezielles SMD Equipment die Chance zum Umbau?
Gruß
Stefan
Glücklich ist, wer vergißt, das er nicht zu retten ist.