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Agentbsik

RCLine User

  • »Agentbsik« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 10. April 2004, 19:52

BEC selber bauen!

Hey Leute!
Wie könnte ich einen BEC selber bauen?
Es gibt z.B bei Reichelt Spannungsstabilisatoren (5V)... die haben eine max. ausgangsleistung von 1A.... wenn ich jetzt einfach 3 paralel schalte, dann hätte ich einen BEC, oder?

Ist das wirklich so einfach... wahrscheinlich braucht man doch schon eine schaltung oder?

Wrobi

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2

Samstag, 10. April 2004, 20:03

Hab ein Buch, in dem das drin steht (E-Regler selber bauen oder so). Wenn du möchtest kann ich nacher mal nach der "komplizierteren" Schaltung schauen.
Die einfache die in diesem Buch steht verwendet einfach eine 5 Volt Z-Diode um die Spannung bei 5V zu halten. Abschaltung etc ist da halt noch nicht dabei.
Versucht hab ich das noch nicht, aber bevor du eine Schaltung baust kannst du ja für ein paar cent das ganze mit der Z-Diode versuchen .


Gruß Matthias
Hier könnte ihre Werbung stehen!!!

3

Samstag, 10. April 2004, 20:53

Ähm steht da auch was über brushless regler drin?
Wo sind meine Erdnüsse?

4

Sonntag, 11. April 2004, 00:04

RE: BEC selber bauen!

Wieviele Servos willst du denn an welcher Akkuspannung betreiben?
Ein einfacher Spannungsregler 7805 (+ 2 10uF Kondensatoren, einer am Eingang, einer am Ausgang), evtl. Kühlblech, reicht meistens völlig aus.

Agentbsik

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5

Sonntag, 11. April 2004, 00:18

Ich wollte einfach mal fragen, ob man sowas leicht selber machen kann... wie es aussieht schon *g*. Eigentlich wollte ich mal versuchen 2 Lipoly oder auch 2 li-ionen akkus als empfängerakku zu benutzten.

Als Servos kämen so ca 5-6 9 Gramm oder 20 gramm in frage...(muss man halt eben 2 von den Stabilisatoren nehmen )

Auf mein Modell bezogen, dann ergibt sich das hier:
1x 9g auf seite
1x9g aus höhe
1x9g auf gas
1x20g auf quer
1x20g auf landeklappen


Wie müsste ich die schaltung aufbauen... und was bringen mir die Kondensatoren am ein/ausgang???? ???

6

Dienstag, 13. April 2004, 09:13

Hi..

einfaches Parallelschalten von Festspannungsreglern ist nicht so der Bringer. Die Dinger streuen etwas in der exakten Ausgangsspannung, weshalb bei Parallelbetrieb der mit der höchsten Spannung einen deutlich höheren Anteil der Last trägt.
Manche REgler mögen es auch nicht, wenn sie an ihrem Ausgang die (evtl. höhere) Ausgangsspannung eines anderen Reglers "sehen". Sowas kann im Extremfall zu starken SChwankungen bis hin zur Zerstörung des Reglers und der angehängten Elektronik führen.

Wenn man unbedingt Regler zusammenschaltet, dann die Ausgänge über Schottky-Dioden zusammenschalten und dafür sorgen, dass der Leitungsweg von jedem Regler-Ausgang bis zum Verbindungspunkt wenigstens 0.1 Ohm Widerstand hat (zur besseren Angleichung der gegenseitigen Belastung).

Ansonsten aufpassen: nicht der maximale Ausgangsstrom ist entscheidend, sondern die Verlustleistung P=(U_in-U_out)*I... dieses Limit ist beim BEC normalerweise kritischer als der max. Ausgangsstrom.

mfg
andi

hvdh

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7

Dienstag, 13. April 2004, 22:35

Hallo Alex
Ein BEC mit Festspannungsregler ist kein Problem, anders machens die Hersteller meist auch nicht bei 6-10 (12) Zellen.
Bei den Reglern die man vor Jahren nach Bauplänen von Milan Lulic oder so gebaut hat wurden die auch verbaut.

Ich würd aber nicht einen 7805 nehmen (der braucht min. 7,5V UE) sondern einen Low Drop Spannungsregler.
Ich glaub der hieß LM2940CT5V und gabs bei Conrad und Nessel.
Mittlerweile sollten eigendlich auch stromstärkere Typen erhätlich sein.

Die Kondensatoren gehören zur Standartbeschaltung und sollen Schwingneigungen bei Lastwechseln vobeugen.

8

Mittwoch, 14. April 2004, 00:29

Ja, das stimmt, mit Lowdrop ist er sicher auf der besseren Seite.

9

Freitag, 16. April 2004, 22:16

Hallo Alex,

Low-Drop-Regler brauchst Du meiner Meinung nach nicht, es sei denn Du willst mit einem 5Zeller-Antriebsakku fliegen. Du willst ja gerade eine kleinere Spannung aus einer großen erzeugen. Wenig Spannungsabfall ist ein Feature das Du nicht brauchst.
Aber als Idee, falls du unbedingt mehrere Festspannungsregler parallel schalten willst:
Mehrere Regler an einer gemeinsamen Eingangsbeschaltung und z.B. jedes Servo einzeln mit einem eigenen Regler mit eigenem Ausgangskondensator betreiben. Massen zusammenlegen.
Erfahrung hab ich damit aber auch nicht.

Gruß, Jochen
Braun Professional Care, Typ 3719, 24V, 900mA, oxyjet, airfilter, KB 15min
Thank you Braun for pimpin my teeth

10

Freitag, 16. April 2004, 22:59

hi
da ists ein LT1085

ich hoff niemanden getreten zu haben

grusssssssssssssssssssssss
keiner meiner vögel ist mir am himmel hängen geblieben :prost:

11

Freitag, 16. April 2004, 23:36

Hallo,
Festspannungsregler parallel schalten ist sicherlich nicht die eleganteste Lösung!
Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt - bei viele BL-Controller sind 2 oder sogar
3 Stück L4941B (1A) parallel geschaltet. Natürlich ist Gesammtleistung
dann nicht 2A bzw. 3A! Jo (Aichinger) schaltet in sein Micro-Controller auch 2 L4941B parallel, aber dazwischen sind 2 0R22 Widerstände integriert.
Ich werde ein 1,5A (L4940 V5) oder 3A (MIC 29300) Low Drop Spannungsregler nehmen, dazu entsprechende Kondensatoren und Kühlblech (Verlustleistung)!
Aber über Risiko-Faktor soll man nachdenken! Spannung sinkt zu tief -
schlecht für BEC und LiPos...
Bei Steller mit BEC ist immer Unter-Spannungs-Schutz aktiv.

Grüße
Milan

Ch.Petry

RCLine User

Wohnort: D-54413 Beuren

Beruf: Student (Informatik)

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12

Samstag, 17. April 2004, 23:20

Tipp:
Schaut euch mal die LT1086/LT1085/LT1084/LT1083

Das sind einstellbare Spannungsregler (einstellbar von 1,25V bis 30V)mit Übertemperatur und Überlastschutz (je nach Typ 1A, 3A, 5A oder 7,5A)
Ausserdem rel. problemlos kombinierbar.
Ich verwende diese Regler als LiPoly-Ladegerät ( http://www.etechnikmachtspass.de.vu ), dieselbe Schaltung funktioniert aber auch als BEC!
VERKAUFE:
-ECO8 getunt
-LMH120 flugfertig, inkl. Sender
-Futaba FX18
-Plettenberg HP220/A3/S P6 Heli z.B. ECO8, Logo 10
-Schulze Future 45Ho
-diverse Empfänger (Schulze+Futaba)
-Kreisel G200
-externes BEC

stift

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13

Sonntag, 18. April 2004, 21:51

BEC mit Längsregler

Die Bauform des Längsreglers in Verbindung mit dem Kühlkörper bestimmt die maximale Verlustleistung. Wenn man hohe Spannungen reinschickt entsteht entsprechend viel Verlustleistung. Egal ob der Längsregler dann auf 0,5 A oder 3 A maximalen Strom angegeben wird, die Temparaturschutzschaltung ist "schneller" und regelt die Ausgangsspannung runter.

Ich habe z.B. LM2937 in TO-263. Wenn ihr dieses Datenblatt in Google sucht, sind die Auslegung eines Kühlkörpers und die maximal mögliche Verlustleistung für einen "unendlich großen Kühlkörper" aus Diagrammen herauszulesen.

Ab einer gewissen Verlustleistung bleibt einem gar nichts mehr anderes übrig, als mehrere Längsregler parallel zu schalten. Außer man geht auf Schaltregler über.

14

Montag, 19. April 2004, 10:15

Hallo Alex,

schau mal hier nach, wo ich einiges darüber ge- und beschrieben habe.

http://www.aero-hg.de/BEC.html

Agentbsik

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15

Montag, 19. April 2004, 14:11

hehe... danke!

Achja..auf der seite von Christian Petry hab ich son lipo ladegerät gesehn. Hört sich gut an...besonders deswegen, weills billig ist und ich hier noch ne 14V quelle hab.

Nur noch eine Frage an Christian Petry: Auf der seite steht, dass das ladegerät für akku mit mind. 1500mAh sind...(weil der ladestrom min. ca 1.8A beträgt).... könnte ich den Ladestrom den net verringern? Damit ich kleinere akkus laden kann?

stift

RCLine Neu User

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16

Montag, 19. April 2004, 19:55

Hallo Guenther,

sollten die die Widerstände nicht zwischen Regler und Out geschaltet werden?

17

Montag, 19. April 2004, 20:34

Zitat

sollten die die Widerstände nicht zwischen Regler und Out geschaltet werden?

Da haette ich sie eigentlich auch erwartet.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


18

Mittwoch, 21. April 2004, 21:33

.. und ich hatte mich nicht getraut, zu fragen ;) ...

Grüße,
Malte

19

Freitag, 23. April 2004, 13:42

`Ja ihr habt recht, es könnte auch (vielleicht vielleicht besser?) sein, die Entkopplung so zu machen, obwohl ich meine, dass dieses keinen Einfluss hat, da der zweite Regler spätestens dann die volle Power bringen muss, wenn der andere bedingt durch die Übertemperatur mit der Spg. zurückgeht, einsetzt.

Man sollte dieses mit einem Versuchsaufbau testen und dann hier berichten.

Die Entkopplung muss meiner Ansicht nach das Schwingverhalten unterdrücken, wofür vielleicht Induktivitäten besser wären.

Zusätzliche Versorgungsakkus mit parallelgeschalteten Reglern habe ich schon zur Genüge getestet, was ich ja auch beschrieben habe.
Folgedessen sind die Widerstände nicht zur Begleichung der Ströme, sondern wie erwähnt zur Entkopplung des Schwingverhaltens.

Bei einer Doppelstromversorgung mit zwei Dioden ist der Fall ebenso, dass ein Batteriepack, ist dessen Spg. höher, den größeren Strom übernimmt. Nur da ist kein Schwingverhalten zu erwarten, da hier kein Regeleffekt besteht.

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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20

Sonntag, 25. April 2004, 08:34

Hallo,
ich habe mir, schon lange bevor es die BEC-Teile bei den Modellbaufirmen teuer gab, Spannungsregler als Empfängerversorgung eingebaut.
Wenn die Spannungsdifferenzen oder die Ströme zu groß werden, so daß zu viel Verlustleistung auftritt, sollte man auf Schaltregler ausweichen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Aufteilung der Versorgungsnetze, z.B.:
Empfänger und Hauptfunktionen auf einen Regler, Sonderfunktionen auf einen weiteren.

Für kleine Akkuspannungen habe ich mir Jahren eine andere Schaltung entwickelt bestehend aus TL431, BSP149 und einem BD435 sowie einigen Widerständen. Diese hat eine extrem kleine Restspannung und schaltet bei kleinen Spannungen nicht ab. Normale Spannungsregler haben die unangenehme Eigenschaft bei sehr kleiner Eingangsspannung ganz abzuschalten anstatt den Rest, mit dem Empfänger und Servos noch halbwegs leben könnten durchzulassen. Genau dies tut diese Schaltung, bei Unterspannung macht sie mit einem Spannungsverlust von 0,5 - 0,7V auf.
Gruß Klaus
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