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ralph okon

unregistriert

1

Montag, 26. April 2004, 13:03

78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ralph okon« (6. Juni 2004, 12:16)


2

Montag, 26. April 2004, 14:02

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

Hallo Ralph,

eine größere Ausgangsspannung (z.B. 8,4V mit einem 7805) ist ganz einfach über zwei Widerstände machbar. Für kleinere Spannung als 5V nimmst Du am Besten einen LM350 o.ä. Das ist praktisch auch ein Festspannungsregler mit 3 Beinchen (wie die 78xx), aber eben mit einer Ausgangsspannung von 1,2 Volt. Über die Spannungsteilerschaltung mit den 2 Widerständen kann sie dann auf den gewünschten Wert angehoben werden.
Dimensionierung der Widerstände usw. steht im Datenblatt der Chips.

Gruß,

Thomas

P.S.: was stellst Du Dir unter "weniger Außenbeschaltung als beim LM350" vor? Zwei Widerstände halte ich schon für ziemlich minimal...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (26. April 2004, 14:06)


ralph okon

unregistriert

3

Montag, 26. April 2004, 14:47

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ralph okon« (6. Juni 2004, 12:17)


K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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4

Montag, 26. April 2004, 16:52

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

Hallo,
ich würde den LM317 als Stromregler einsetzen, vor den Adj.Eingang einen 1kOhm Widerstand setzen und die Spannungsregelung einem TL431 ( 1% Variante ) der direkt am Adj. des 317 zieht überlassen. Mit 0,1% R`s ein dem Ref-teiler des 431 lassen sich dann sogar die Forderungen nach der sehr genauen Einhaltung der Li-Ion Ladespannung einhalten.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

ralph okon

unregistriert

5

Montag, 26. April 2004, 18:02

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

Hi!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ralph okon« (6. Juni 2004, 12:17)


6

Montag, 26. April 2004, 20:50

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

Denkt Ihr bitte an den Drop Out über die Spannungsregler? :nuts:
6 Volt ist denkbar knapp. Gleichrichten müsstet Ihr auch noch und dann soll es für 3 Ampere sein. Hmm, so Pi mal Daumen würde ich sagen Ihr seid mit etwa -0,5 bis -4 Volt im grünen Bereich. Je nach Strom der gezogen werden soll und eingesetztem Spannungsregler. Also tief in den nassen.

Einfacher als ein L200 wird es auch nicht. Das was Ihr vermeintlich an Einfachheit bekommt, nicht wirklich weil beides Spannungsregler als auch Stromregler, auf einen Kühlkörper muss, steckt Ihr in den Aufbau. Wenn es denn gehen würde.
Der Vorteil des LM317 und Kollegen ist seine Robustheit und sein geringer Preis.
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

K_Mar

RCLine User

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7

Montag, 26. April 2004, 22:12

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

Hallo,
bei der von mir vorgeschlagenen Schaltung gibt es nur ein Leistungsbauteil mit 1,25V Dropout über den Stromregelwiderstand und 2-2,5V über den LM317, also ca. 3,5V über alles. Will man weniger haben wirds richtig aufwendig.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

8

Montag, 26. April 2004, 22:54

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

Hmm, und Gleichrichten tust Du nicht? 8)

Na rechnen wir mal mit Deinen Werten. Nehmen wir ruhig die 6 Volt aus dem Trafo, der wird eh ein wenig höher liegen weil nicht unter Vollast, die dann am Elko anliegen subtrahieren davon die 3,5V über alles in Deiner Schaltung und sind.... oh, bei 2,5V....da bleibt wenig Reserve.

Wenn Du allerdings genügend Sromreserve in der Wicklung hast könnte man das Dilemma umgehen und würde den halben Strom aber die fast doppelte Spannung entnehmen können. Einfache Spanningsverdoppelung aber eben nur Einweggleichrichtung. Kostet halt auch doppelte Kondensatoren.
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

ralph okon

unregistriert

9

Dienstag, 27. April 2004, 06:55

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ralph okon« (6. Juni 2004, 12:18)


10

Dienstag, 27. April 2004, 11:57

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

Hey hey, das war konstruktiv gemeint. Nicht das die Ausgangsspannung rippelt ohne Ende weil Ihr den Spannungsregler pulst. Das mögen die nämlich gar nicht so gerne.

Ich hab da mal 'nen schönen Link: http://www.geocities.com/SiliconValley/2926/txt/dcdc.html

Strombegrenzung über die Thermoschutzschaltung würde ich schnell wieder vergessen. Stichpunkte sind thermische Trägheit, Übergangswiderstände und Umgebungstemperatur. Der LM317 kann locker minimal 2,2A liefern bis er sich wieder durch Stromreduzierung im thermischen Gleichgewicht befindet.

Und, hmm,

6,8V * 1,41415 = 9,6152V p-p (geschätzt weil Du nicht weisst wie genau und was Dein DMM wirklich misst)
9,6152Vp-p - 2 x 0,7V = 8,2152V (am Kondensator nach der Graetzbrücke, sehr optimistisch weil ohne Last)
8,2152V - ca. 3V = 5,2152V (das ist der Voltagedrop für den der ordungsgemässe Betrieb des LM317 garantiert wird. Das ist pessimistisch weil ja nur am Anfang der volle Strom fliesst. Zum Ladeschluss hin wird die Schaltung durch den geringeren fliessenden Strom, die höhere am Elko anliegende effektive Spannung, die geringere thermische Belastung genauer. Also genau dann wenn es darauf ankommt.
5,2152V - 1,25V = 3,9625V (Voltagedrop über die Stromregelung)

Das ist wirklich knapp oder?

Aber ok, das ist jetzt mit Papierwerten gerechnet. Der Voltagedrop des LM317 geht in Richtung 1,5 V bei Strömen kleiner 100 mA. Gleichzeitig ist die effektive Spannung am Elko höher was wieder zu grösseren Reserven führt. Die Dioden werden sehr hoch belastet und der Ladeelko sollte seehr gross sein.

Ich meine man sollte das bei der Schaltungsauslegung berücksichtigen.
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Quelle: GBO

11

Dienstag, 27. April 2004, 14:05

RE: 78xx- Regler auf 4,2 bzw 8,4V "ziehen"?

ich hab mir zuhause einen L200 zum Lipoladen umgebaut. Allerdings hab ich keine Messung der minimalen Dropoutspannung gemacht und auch nicht im Datenblatt nachgesehen. Vorteil des L200 ist der integrierte Stromregler, mit dem man auch ganz brauchbar die Ladestrombegrenzung hinbekommt.

Und von der Stabilität der Ausgangsspannung (das Dings wird ja während des Betriebs warm und gegen Ende der Ladung, wenn der Strom sinkt wieder kälter) war ich auch sehr positiv überrascht.