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Paul H.

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1

Donnerstag, 13. Mai 2004, 12:28

Bezeichnung Hochlastwiderstände?

Hallo,

ist ein Hochlastwiderstand mit der Bezeichnung R033 nun 0,33 Ohm oder 0,033 Ohm?

Ich versuche die Dinger verzweifelt zu messen, scheint nicht so einfach zu sein:

Die Strippen des Meßgeräts haben 0,3 Ohm, wenn ich einen 1 Ohm Widerstand messe zeigt das Gerät 1,3 an - ok.

Bei dem R033 aber immer nur die 0.3, und wenn ich den 1 Ohm und den R033 in Serie messe ist die Anzeige wieder 1,3 - wie wenn der kleinere einfach nicht da wäre.

Das gleiche Spiel ist mit einem R022er, und auch wenn ich alle 3 in Reihe messe komme ich auf das selbe Ergebnis wie wenn ich nur den 1 Ohm messen würde oder bei R022 und R033 in Serie ist es gleich als ob ich die Strippen direkt zusammenhalte.

Langsam steigt meine Logik aus :hä:


Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (13. Mai 2004, 12:29)


Prof._Dr._YoMan

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2

Donnerstag, 13. Mai 2004, 12:52

Sollten 33mOhm sein.

Normalerweise steht das Einheitenzeichen an der Stelle des Dezimalpunktes(kommas).

1k2 = 1,2kOhm
1R5 = 1,5Ohm
R33 = 0,33Ohm
R033 = 0,033Ohm = 33mOhm

Würde mich arg wundern wenn das falsch ist, wobei 33mOhm schon seeeehr wenig sind.

Haste mal ein Bild/Link von dem Teil?
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

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Paul H.

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3

Donnerstag, 13. Mai 2004, 13:07

Danke :ok: ,

da wird man einmal seinem kleinen Elektronikhändler untreu und geht zu einer großen Kette - schon kriegt man was in die Tüte gepackt was nicht stimmt.
Kompetente Mitarbeiter zu finden scheint nicht einfach zu sein, die sitzen noch alle in den kleinen Läden, glaub ich :hä:

Ich bin nur froh daß ich das Ladegerät erst mal mit Widerständen getestet hab, sonst hätten meine Kokams 2,8 A ertragen müssen ==[]


Paul
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4

Donnerstag, 13. Mai 2004, 13:34

also kleine Widerstände mit einem "Billig"-Multimeter zu vermessen, macht nicht viel Sinn. Erstens gibts da die Zuleitungswiderstände in den Kabeln und dann noch das Problem mit den Kontaktwiderständen. Die sind bei jedem Kontaktieren wieder anders. Und ebenfalls in der Größenordnung von einigen zig Milliohm, solange man keine Klemmen verwendet.

33mOhm ist gar nicht so wenig, bei 10A fallen da immerhin schon 0,3V ab. In der Zuleitung zu einem Elektromotor möchte die keiner haben. Und es sind 3,3W, die daran abfallen. Als Messwiderstand im Dauerbetrieb brauchts fast schon Zwangskühlung.

Wenns drum geht, das Bauteil mit "Hausmitteln" zu vermessen: einfach in die Zuleitung zu einem Akku einschleifen, Ladegerät mit Konstantstrom starten und den Spannungsabfall über den Widerstand messen. Z.B. 2A und 100 mV (lässt sich im 200mV-Messbereich recht genau messen...) ergeben 50 mOhm. Bei 3A und deinem 33 mOhm Widerstand sollten ebenfalls etwa 100mV abfallen. Ists ein ganzes Volt, wars doch ein 0,33 Ohm Widerstand.

ralph okon

unregistriert

5

Donnerstag, 13. Mai 2004, 14:07

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ralph okon« (6. Juni 2004, 13:19)


Paul H.

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6

Donnerstag, 13. Mai 2004, 16:02

Hallo,

danke für die Hinweise.
Mit dem Multimeter konnte ich die Widerstände zwar nicht genau messen, lediglich mit ziemlicher Sicherheit ausschließen daß sie nicht das waren als das ich sie gekauft hab.
Ist nicht als Meßwiderstand gedacht, sondern zum Einstellen des Ladestroms bei einem Lipoly-Eigenbau-Ladegerät nach den Plänen von Günther Hager.

Jetzt hab ich das durch Paralellschalten von Unmengen von 1 Ohm Widerständen realisiert, hatte ich rumliegen und keine Lust einkaufen zu fahren.
Funktioniert einwandfrei, hab auch noch eine Ladespannungsanzeige drangebastelt.

Paul
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7

Freitag, 14. Mai 2004, 11:47

naja, für eine Ladestrombegrenzung reicht die Genauigkeit von mehreren parallel geschalteten Widerständen aus, wenn der Strom mit dem Multimeter mal nachgeprüft wurde..

Wichtiger als eine absolute Toleranz ist die Temperaturdrift oder bei Schaltreglern auch die Induktivität. Temperaturdrift deshalb, weil sich bei fließendem Strom der Widerstand erwärmt und dadurch teilweise sehr stark seinen Widerstand ändert. Wäre der Widerstand für den LiXX-Lader im Spannungsregelungszweig, würd ich noch mehr auf Toleranz und Temperaturkoeffizient (<50ppm) achten.

Paul H.

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8

Freitag, 14. Mai 2004, 12:43

Ja, richtig. Ich hab den Strom eingestellt und gar nicht mehr drauf geachtet welcher Widerstandswert das letztendlich ist.
Die Spannungen werden mit Potis eingestellt, ob kalt oder kleschheiss macht keinen meßbaren Unterschied aus. Ich gehe aber auch nicht bis ans letzte mV an die Höchstspannung heran, die Meßgerättoleranz und ein paar mV bleib ich auf jeden Fall drunter.

Paul
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9

Freitag, 14. Mai 2004, 23:19

Hallo Holger,
die komma vergessen!
1R5=(15Ohm) = 1,5 Ohm!

Grüße
Milan

Prof._Dr._YoMan

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10

Sonntag, 16. Mai 2004, 12:50

Ups, ja klar. Habs edited.
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