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cerker

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1

Freitag, 21. Mai 2004, 18:46

Idee...

Gibt es eigentlich Zusatzglühungen, die automatisch merken wann die Kerze zu kalt ist??

Ich hatte da mal die Idee, das über den (temperatur-abhängigen!!) Widerstand der Wendel zu machen, einmal bei rausgeschraubter Kerze den Sollwert einstellen... dann einschalten und glüht auf Solltemperatur. Wird im Betrieb nat heißer, fällt die Temp jedoch, heizt die Automatik nach. Theoretisch dürfte damit ein ausgefallner Motor(vielleicht wegen Blase in Spritleitung) auch wieder anspringen, sofern er wieder Sprit bekommt und noch genug Restdrehzahl hat. Mehrzylinder sowieso, dann eben jede Kerze getrennt. Betriebsspannung kann man durchaus einige Volt nehmen, dann gibts Stromersparnis (ev. sogar LiPoLy, die paar A packen die ja, im Betrieb werden es einige 100 mA sein, da ja nur zugeheizt wird)

Die Realiesierung wäre nicht sonderlich kompliziert......

Suzanne

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2

Freitag, 21. Mai 2004, 22:39

RE: Idee...

Klar würde das gehen. Ein 8-poliger PIC 12F675, eine Referenzspannungsquelle (Z-Diode reicht), ein Logic-Level-FET, ein Vorwiderstand. Der 12F675 kann mit einem Eingang am Vorwiderstand den Spannungsabfall messen und daraus den Momentanstrom errechnen. Das Tastverhältnis kannst Du mit dem eingebauten PWM oder rein per Software steuern. Die Spannung über der Glühkerze mit einem zweiten Analogeingang messen. (Spannungsteiler nicht vergessen und gemessene Spannung am Vorwiderstand natürlich abziehen).Der Widerstand der Kerze lässt sich dann mit einer Division berechnen. Dann einfach die Impulsbreite erhöhen oder verringern, je nachdem ob der Kerzenwiderstand zu klein oder zu gross ist. Da noch Eingänge frei sind, kannst Du das Ganze sogar noch vom Sender aus schaltbar machen.

Materialkosten ca. 10 Euro.

cerker

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3

Freitag, 21. Mai 2004, 22:44

RE: Idee...

Hmm, mit PICs hab ich noch nichts gemacht... muss ich mal bei Gelegenheit probieren. Mikrocontroller ist aber eigentlich nicht schlecht.

4

Freitag, 21. Mai 2004, 22:53

RE: Idee...

Jochen, es wird schwierig werden den Strom der Kerze zu messen wenn sie asynchron gepulst würde. Der 12F675 hat (soweit ich weiß) keinen unabhängigen PWM-Generator, die 5V/VDD werden als Spannungsreferenz schon reichen (auf die - sagen wir mal - 2% kommts hier nicht an), aber eigentlich braucht's doch nur eine Konstantstromquelle (dafür gibts einfache Schaltungen) um das zu realisieren.

cerker

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5

Freitag, 21. Mai 2004, 23:10

RE: Idee...

Ich würde das anders machen, feste Pulsfrequenz, sagen wir so 1 ms 100 mA, 10 ms 5 A. in der 1 ms wird gemessen wie heiss die Kerze ist und entschieden ob der nächste Puls kommt oder nicht.

Gruß,
Christian

Suzanne

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6

Sonntag, 30. Mai 2004, 21:58

RE: Idee...

Zitat

Original von andix
Jochen, es wird schwierig werden den Strom der Kerze zu messen wenn sie asynchron gepulst würde. Der 12F675 hat (soweit ich weiß) keinen unabhängigen PWM-Generator, die 5V/VDD werden als Spannungsreferenz schon reichen (auf die - sagen wir mal - 2% kommts hier nicht an), aber eigentlich braucht's doch nur eine Konstantstromquelle (dafür gibts einfache Schaltungen) um das zu realisieren.


Andix,

a) Zwei Assemblerbefehle, um vor der A/D-Wandlung zu warten, bis der Grühstrom an ist. Ist sicherlich nicht schwierig.

b) Wenn Du die Betriebsspannung misst und gleichzeitig als Referenz verwendest, kommt immer als Messwert 1023 raus. Was soll das?

c) Eine Konstantstromquelle reicht eben nicht. Man heizt doch nicht dauernd. Bei hoher Drehzahl geht Dir die Kerze kaputt, und Dein Empfängerakku ist nach 30min leer. Ausserdem verbrätst Du mehrere Watt völlig unnötig.

d) Selbst eine primitive Konstantstromquelle braucht auch nicht weniger Bauteile. Ausserdem ist sie unbrauchbar, siehe bei c)


Ich frage mich, wozu Du so einen Beitrag schreibst.