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Samstag, 29. Mai 2004, 22:42

noch'n Ladegerät für NiCd/NiMH

Moin Moin,

auf meiner Homepage habe ich Infos zum Nachbau eines einfachen Selbstbau-Ladegeräts gepostet, mit dem ich meine Sender- und Empfängerakkus lade.

Das Ladegerät verfügt über eine Entladefunktion und führt nach Erreichen der Entladeschlußspannung eine 14-h Normalladung durch (so, und jetzt haut mich ...)

Grüße
Claus

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Samstag, 29. Mai 2004, 23:25

Wieso ==[] ?

Ist doch eine wunderbar einfache Schaltung. Und warum kompliziert wenns auch einfach geht. Zum Auffrischen der Akkus hervorragend geignet. Das PIC Programm ist so einfach das sogar ich das verstehe. Und meine Assembler Kenntnisse sind doch seit so einigen Jahren etwas eingerostet.
Was ich nicht ganz verstehe, ist wie man bei der Schaltung und dem Programm die Entladeschlussspannung und den Ladestrom einstellt. Ja, ich weiss schon. Mit den Potis...
Mir ist das Vorgehen hier nicht ganz klar.
Da ich keinen blasen Schimmer habe, wie ich hier die Entladeschlussspannung genau einstellen kann (oder hast du das nur errechnet) wuerde ich es ja niemals bis zum Ladestrom schaffen (den koennte sogar ich dann einstellen :D ).

Der PIC wird ja hier kaum gefordert. Weder HW noch SW maessig. Laesst sich der einsetzen um das ganze leichter auf unterschiedliche Akkus anzupassen (ohne mehrere Gerate aufzubauen oder staendig an den Potis drehen zu muessen?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (29. Mai 2004, 23:26)


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Sonntag, 30. Mai 2004, 08:41

Ist eine schöne und klare Schaltung - die einzige Schwachstelle ist vielleicht das einstellen der Entladeschlussspannung über das Pot.

4

Sonntag, 30. Mai 2004, 17:52

Ihr habt natürlich recht, die Beschreibung der Einstellung von Entladeschlußspannung und Ladestrom sind nicht beschrieben, das werde ich noch nachholen.

Vorab folgende Hinweise:

Einstellung des Ladestroms:
Der LM 317 regelt den Strom so, dass an R1/P2 eine Spannung von 1,25 V abfällt. Mit den gewählten Werten (R1=8,2 Ohm, P2=50 Ohm) läßt sich der Ladestrom daher zwischen 22 mA und 150 mA einstellen (entweder Multimeter dazwischenklemmen und entsprechend einstellen, oder den Widerstandswert für den gewünschten Ladestrom ausrechnen und einen entsprechenden Festwiderstand einlöten). Andere Werte sind natürlich auch denkbar (der LM 317 kann max. 1,5 A liefern), je nach Höhe der Versorgungsspannung ist dann aber zu prüfen, ob der Kühlkörper noch ausreicht.

Einstellung der Entladeschlußspannung:
Der PIC wird so initialisiert, dass der nichtinvertierende Eingang des Komparators mit der internen Referenzspannungsquelle verbunden ist. Diese ist auf 1,875 V eingestellt, was dann auch der kleinstmöglichen Entladeschlußspannung entspricht (2 Zellen).
Die Akkuspannung wird über den Spannungsteiler R10/P1 (100k/50k) auf den anderen Eingang des Komparators gelegt, damit kann max. 1/3 der Akkuspannung anliegen (sollte 5 V nie übersteigen). Auch hier kann man natürlich Rechnen und einen entsprechenden Festwiderstand verwenden.
Oder folgende Überlegung: die Entladeschlußspannung muss durch den Spannungsteiler auf 1,875 V herabgesetzt werden. Die richtige Einstellung des Potis ergibt sich durch Vergleich der aktuellen Akkuspannung mit der aktuell an Pin 17 (Port A0) gemessenen Spannung durch einen "Dreisprung": Poti solange drehen, bis an Pin 17 eine Spannung von ( (aktuelle Akkuspannung * 1,875 V ) / Entladeschlußspannung ) anliegt. Beispiel mit 8 Zellen: Entladeschlußspannung = 8 * 0,85 V = 6,8 V, aktuell gemessene Akkuspannung = 9,8 V, also Poti solange drehen, bis an Pin 17 eine Spannung von 2,70 V anliegt, dann sollte es passen.

Zur Anpassung an verschiedene Akkus (Zellenzahl, Kapazität) kann man sich natürlich je einen Drehschalter mit entsprechenden Festwiderständen für Ladestrom und Entladeschlußspannung vorstellen. Eine einfachere Möglichkeit der Anpassung (insbesondere per Programm) ist mir bisher noch nicht eingefallen.

Ciao
Claus

5

Sonntag, 30. Mai 2004, 21:43

Wenn der Pic einer mit A/D Wandler ist, dann könntest du damit die Entladeschlussspannung sehr gut erfassen, evtl. auch Delta-Peak beim Laden machen.

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Dienstag, 1. Juni 2004, 09:17

Hallo Claus,

Kompliment, gute Arbeit!