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Agentbsik

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  • »Agentbsik« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 15. Juni 2004, 20:57

L200... nur welcher?

Hey leute!
Ich hab da mal ne Frage... und zwar will ich mir dieses Teil hier bauen:

Nur hab ich mal bei reichelt geschaut und da gibts 2 L200... einer kostet 1.70€ und der an dere 2.10€... der eine heist L200-220 und der andere L200 CH

Welches von den beiden ist denn dafür geeignet(besser geiegnet wäre wohl korrekt ausgedrückt)?

Achja... ich stelle doch mit den spindeltrimmern die ladespannung ein oder? Wieviel müsste ich dann bei lipolys einstellen? Dieser bauplan gibt es ja nur für li-ionen aus.... Axo... hab ich fast vergessen... die Konion akkus (heissen die so?) ... sind das jetzt li-ionen oder li-poly?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agentbsik« (15. Juni 2004, 21:00)


hsh

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2

Dienstag, 15. Juni 2004, 23:19

Konions sind Li-Ionen Akkus (http://www.kontronik.com/Konion1100.htm)

Den L200-220 kenne ich nicht. Das Datenblatt ist das jedenfalls das des L200.
Der Preis spricht auch für den L200 CH.

Ladeschlussspannung von Li-Poly Zellen ist 4,2V. Zum Einstellen bedeutet das 4,2V - max. Messunsicherheit des Messgerätes im Messbereich !
mfg Harald

Paul H.

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3

Mittwoch, 16. Juni 2004, 09:14

Hallo,

hab mir das Teil auch nachgebaut, ich schreib mal meine Erfahrungen nieder:

Die Ladespannung kann man mit den Potis gut einstellen, wie oben erwähnt unbedingt dran denken daß jedes Meßgerät Toleranzen hat. Die Ladespannung von Li-ion ist "normalerweise" 4.1V, ich hab hier aber schon öfters gelesen daß die Konions wie auch die Lipoly mit 4,2V geladen werden - mit der [Suche] und den Stichworten "Konions laden" sollte genaueres zu finden sein, oder hier nachlesen:
http://www.elektromodellflug.de/konion-test.htm

Günther Hager schreibt bei der Schaltung daß die Verlustleistung beträchtlich ist - das kann ich bestätigen. Ich hab den L200 mit Wärmeleitpaste an einen CPU-Kühlkörper mit ca. 60x70x25mm geschraubt - und der ist nicht maßlos überdimensioniert. Ich lade 3 Zellen mit max 1,5A bei 16V-17V (mein Netzteil hat das vor der Spannungsstabilisierung) Versorgungsspannung, dabei wird der Kühlkörper ordentlich heiß. Bei 0,5A wird er gut handwarm, wenn er kalt ist weiß ich daß der Akku voll ist (Thermosensitive Ladestandsanzeige :D )
Weniger Zellen lade ich nur mit 0,5A da mir der L200 schon mal wegen Übertemp abgeschalten hat. Bei weniger Spannungsabfall am Regler ist aber natürlich auch die Verlustleistung kleiner. Um einen 3-Zellen Akku voll zu bekommen brauch ich aber mindestens 14 V

Zusätzlich hab ich eine Drehspulenanzeige als Spannungskontrolle eingebaut, mit Zenerdioden und Spannungsteiler so eingestellt daß der Meßbereich zwischen 8 und 12,6V liegt, das macht es einfacher zu erkennen wie voll der Akku schon ist.

Statt Schiebeschaltern verwende ich Stiftleisten mit Jumpern, und die niedrigen Widerstände die den Strom bestimmen haben bei mir etwas andere Werte - musste ein bisserl herumprobieren bis wirklich die Ströme herauskamen die ich haben wollte, hab dazu massenhaft 1 Ohm Widerstände paralellgeschalten.

Fazit: einfache, billige, funktionierender Lader der für meine Ansprüche vollauf genügt.
Vielen Dank an Günther Hager für das Veröffentlichen seiner Schaltungen :ok:

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (16. Juni 2004, 09:33)


Agentbsik

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4

Mittwoch, 16. Juni 2004, 14:33

R1-R3 sind doch alles angaben in ohm oda? also R1= 470 ohm

Albert

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5

Mittwoch, 16. Juni 2004, 15:21

Servus Alex,

Zitat

R1-R3 sind doch alles angaben in ohm oda? also R1= 470 ohm


Die Angaben sind in Ohm, also R1 = 0,47 Ohm.

LG
Albert Öttl
Wien

Agentbsik

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6

Mittwoch, 16. Juni 2004, 16:54

Jetzt echt?
Wo gibts denn sowas? also ein widerstand mit nur 0.47 ohm???? Das kann doch net sein.

7

Mittwoch, 16. Juni 2004, 17:09

es gibt auch 0,001 Ohm. Für ECHTE 0Ohm bauchst Du allerdings nen Supraleiter...

Grüße
Malte

Paul H.

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8

Mittwoch, 16. Juni 2004, 18:30

Zitat

Original von Agentbsik
Jetzt echt?
Wo gibts denn sowas? also ein widerstand mit nur 0.47 ohm???? Das kann doch net sein.


Doch doch, stimmt schon. Ich hab allerdings mit den angegeben Werten nicht die Ströme rausbekommen die ich wollte, deshalb hab ich jeden der 3 Widerstände durch ein paar paralellgeschaltete 1 Ohm Widerstände ersetzt.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
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9

Freitag, 18. Juni 2004, 13:42

Hallo Alex,

die zwei verschiedenen L200 bei Reichelt ist einmal die Bauausführung im TO 220 - Gehäuse und einmal in SMD - Technik oder in einem T0 3 - Gehäuse.

Ich empfehle Dir einmal die Applikationen des IC´s herunter zu laden, woraus alles erkennbar ist.

Um die anfallende Wärme durch die Verlustleistung besser abführen zu können, sollte es schon ein T0 220 -, besser T0 3 - Gehäuse sein., ansonsten ist die Arbeitsweise gleich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guenther_Hager« (18. Juni 2004, 19:22)


Casca

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10

Dienstag, 9. November 2004, 21:13

Hallo!
Wollte mir auch einmal diesen Lader bauen.

Auf deiner HP steht,das er eigentlich nicht für größere Ströme als 0,5A geeignet ist.Andererseits kann man aber mit 2A laden.
Sind diese 2A nur wegen der großen Wärmeentwicklung zu vermeiden?
Wenn ja, kann man die Schaltung irgendwie verändern,wenn man nur 2S Zellen mit max. 1,5A laden will um die Verlustleistung möglichst gering zu halten.

PS: Gibt es ein vergleichbaren IC beim Conrad. Würde gerne da die Teile holen, sind zwar teurer als wo anders,aber ich hab dort eh noch ein Einkaufsgutschein.

Gruß Alex

mosi

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11

Mittwoch, 10. November 2004, 00:59

Hallo,
bei Conrad gibts genau den L200 (Best. Nr175641, ca. 2,50€), der L200 ist definitiv für 2A geeignet, gute Kühlung vorrausgesetzt. Für 2s-Zellen kannst Du die Eingangsspannung etwas runtersetzen um die Verlustleistung zu verringern, muss aber min. 2,5V über der Ausgangsspannung liegen, also etwa 11V, dann ist die Verlustleistung anfangs ca. 8-10 Watt (wegen geringerer Spannung derAkkus!) und erfordert schon einige Kühlmassnahmen. Kühlkörper mit 5K/W oder weniger sollte es schon sein. Eine Schaltungsänderung erübrigt sich, aber P3 nebst Schalter wird überflüssig.

Gruß, Rene

Casca

RCLine User

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12

Mittwoch, 10. November 2004, 14:27

Danke Rene, hatte dummerweise L200 zusammen geschrieben und ihn so nicht gefunden :shy:

Hab da nochmal eine Frage zu der Schaltung.
Wie müssten die Widerstände bei folgenden Strömen aussehen:
0,5A,0,8A,1,1A,1,5A
Müssen das bestimmte Widerstände sein, oder reichen ganz normale 1/4 W Widerstände?

Und wird der Schalter der auf der Stellung 0,5A nicht gebrückt?Weil da ist doch direkt neben dran noch eine direkte Verbindung von dem Anschluß bei R1 und dem Anschluß5 bei dem IC.

Gruß Alex

mosi

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Wohnort: Berlin

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13

Mittwoch, 10. November 2004, 22:15

Hallo Alex,

die Brücke sorgt für eine Strombegrenzung auf 0,5A während des Umschaltens.
Für deine Wunschströme musst du noch einen Widerstand einfügen in die Leitung vom oberen Kontakt 4 (ursprünglich 2A). Bei den geringen Werten wirken sich schon Kontakt- und Leiterbahnwiderstände schon etwas aus. Ausserdem gibts diese Widerstände kaum in den erforderlichen Werten. nimm dann für die 4 Widerstände (von re. nach li.) 0,15; 0,22; 0,22; 0,22 Ohm, das kommt in etwa hin. Für einen genaueren Abgleich brauchst du noch den einen oder anderen 1Ohm Widerstand(zum parallelschalten) und ggf. ein oder zwei 0,33Ohmer (falls die Ströme zu gross werden) Wichtig: Abgleich mit dem höchsten Strom beginnen,da anderenfalls die bereits abgeglichenen Ströme sich wieder verändern!
1/4 W sind ein wenig dürftig, 1/2 oder 1W ist da schon besser.

Gruß, Rene

Kreisler

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14

Donnerstag, 11. November 2004, 01:05

Hallo Alex
Wesentlich weniger Arbeit, dafür etwas teurer ist diese Schaltung.
Die LT 10xx gibts mit verschiedenem Ausgangsstrom. Schau z.B. bei Conrad.


Hier mein Lader. Funktioniert seit 10 Monaten einwandfrei

http://home.arcor.de/rebell-le/_sgt/m2m1s1_1.htm

Gruss picco
»Kreisler« hat folgendes Bild angehängt:
  • LT1083.jpg