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Samstag, 26. Juni 2004, 12:25

brückengleichrichter, bei conrad nur 40V typen, funzen die auch bei 6V ?,netzteilbau für lipo

hallo

da ich mir für nen lipolader nen "netzteil" bauen will/muss suche ich brückengleichrichter

also ich habe vor mir ein netzteil conrad artikelnr. 506915-33 zu besorgen

das hat 2*6v ausgänge die je ca. 4A liefern

jetzt muss ich den wechselstrom in gleichstrom "umwandeln"

also einen gelichrichter, allerdings finde ich keine für 6v

ODER GEHEN DIE 40V versionen auch??

und nur zur überprüfung:

parallel zum brückengleichrichter(gleichstromseite)
gibts zur vorglättung nen kondensator? welchen wert sollte der so haben? typ?

und dahinter kommt dann ne standard lipoladerschlatung für eine zelle mit nem LT 1085 oder 1084

also, wie mache ich das mit dem brückengleichrichter?
oder muss ich mir den selbstbauen mit dioden?welche?

danke + cu

2

Samstag, 26. Juni 2004, 13:21

RE: brückengleichrichter, bei conrad nur 40V typen, funzen die auch bei 6V ?,netzteilbau für lipo

Die 40V sagen nur wie hoch die Spannung maximal werden darf. Für Deine 6V solltest Du das Teil also nehmen können.
"Vorglätten" macht keinen Sinn. Das einzige was Du machen kannst ist hinter dem Gleichrichter einen fetten Elko zu setzen (>= 100uF, ich persönlich würde auf >=16V achten, obwohl vermutlich >=10V reichen sollte).
Abgesehen davon: das alles würde ein sehr, sehr primitives und sehr ungenaues Netzteil ergeben. Wenn Du die Spannung zuverlässig halten willst, dann mußt Du leider mehr aufwand betreiben. Wieviel Ampere brauchst Du denn?
Ja, ich habe die Suchfunktion, Google, MetaGer usw. benutzt...:D

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Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

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3

Samstag, 26. Juni 2004, 13:22

RE: brückengleichrichter, bei conrad nur 40V typen, funzen die auch bei 6V ?,netzteilbau für lipo

Sob ein Gleichrichter ist nix anderes als 4 Dioden, die Spannungsangabe ist die max. zulässige Spannung mit der du das Teil betreiben kannst - da du weit drunter bleibst ist das ok.

Als Glättkondensator würde ich eine ziemlich fettes Ding verwenden, gefühlsmäßig um die 10000 (oder mehr) µF/16V , natürlich hinter dem Gleichrichter.

Theoretisch kann man das über die gewünschte max.Restwelligkeit und den benötigten Strom ausrechnen, ich hab einfach einen etwa Sub-C Zellen großen Elko verwendet, genauen Wert weiß ich nicht mehr.

16V deshalb damit der Elko 1. ausreichend Spannungsfest und 2. noch erträgliche Baugröße hat.


Paul
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (26. Juni 2004, 13:27)


4

Samstag, 26. Juni 2004, 13:44

ok danke!!

@Michael Vogelgesang: das mit der ungenauigkeit erübrigt sich dann mit dem spannungsreglern LT 1085 oder 1084 die ja genau das machen
also in sofern können die 6v ruhig etwas wellig sein ;-) oder vergesse ich was?

"Vorglätten" macht keinen Sinn. Das einzige was Du machen kannst ist hinter dem Gleichrichter einen fetten Elko zu setzen (>= 100uF, ich persönlich würde auf >=16V achten, obwohl vermutlich >=10V reichen sollte)."

das meinte ich doch mit:

"parallel zum brückengleichrichter(gleichstromseite)
gibts zur vorglättung nen kondensator? welchen wert sollte der so haben? typ?"

also danke für eure antworten ...

cu

Busta

RCLine User

Wohnort: Wolfsburg

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5

Samstag, 26. Juni 2004, 14:20

Hallo,

zum Glätten hinter dem Gleichrichter Elkos verwenden. Richtwert: pro 1 A ca. 1000-2000 µF
Aber wichtig: Die Elkos müssen die anliegende Spannung aushalten. Hinter dem Gleichrichter nicht mehr die Wechselspannung (Effektivwert) sondern die Elkos laden sich auf den Spitzenwert auf ( Wurzel 2 * Effektivwert).

Ich sehe grade du hast nur 6 V, dann sollten 10 oder 16 V Elkos ausreichen, bei 4 A würde ich dann 4000-8000 µF nehmen.

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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6

Sonntag, 27. Juni 2004, 11:00

Hallo,
ich würde den Brückengleichricher mit 4 Schottkydioden diskret aufbauen, sonst gehen dir von den 6x1,4= 8,4V gleich wieder 1,4-1,8V im Gleichrichter verloren, Bleiben ca. 6,8-7,0V, mit Schottkys hast Du 0,4-1V weniger Verluste, also 7,2-7,8V.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

7

Sonntag, 27. Juni 2004, 12:05

das "bissel" mehr an verluste ist egal!

der spannungsregler braucht "nur" ein volt mehr beim eingang, als beim ausgang

und am ausgang will ich ja ca 4,2V haben(für quasi eine lipo)
brauche also einen eingang von min. 5,2v
und die sollte ich hier ja bekommen oder sehe ich was falsch?

danke + cu

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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8

Sonntag, 27. Juni 2004, 14:52

Siehst du richtig.

Hat auch noch einen kleinen Vorteil - je geringer der Spannungsabfall ist den der Regler verbraten muß desto kühler bleibt das Ding auch.

Paul
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