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1

Montag, 19. Juli 2004, 16:58

Gleich 2 (blöde) Fragen !

Hi
Ich hab´ da mal 2 Fragen:

1. Wie kann ich bei einem Widerstand, den ich aus einer Platine gelötet habe
feststellen, wieviel Watt dieser hat (kann man das messen ?)
Ich habe zwar eine Widerstandsuhr, aber damit läßt sich nur der Widerstandswert
feststellen bzw. kann ich diesen ja auch messen.
Und um welche Art Widerstand (Kohle-, Metallschicht-, etc.) es sich handelt ?

2. Ich suche wie verrückt einen Kondensator: 100 N / 400 V ! Kann mir jemand
sagen, wo ich solch einen bekomme ? Hab´ bei Conrad, Reichelt, ... versucht
aber alle haben nur 100 µ ! Gibt es da Alternativen ?

Hilfe wäre klasse !!!

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Chris Benndorf

RCLine User

Wohnort: 67317 Altleiningen & 70567 Stuttgart

Beruf: Computerfredl

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2

Montag, 19. Juli 2004, 17:20

RE: Gleich 2 (blöde) Fragen !

Hi Torsten,

die Belastbarkeit eines Widerlings ist abhaengig von seiner Groesse bzw. Bauweise. Wenn Du die Masse hier angibst, wird man Dir wahrscheinlich auch die Belastbarkeit sagen koennen.

100n/400V: Reichelt-Katalog unter Folienkondensatoren suchen...
Heli: T-Rex 600 Pro Nitro/3G, 600 ESP/3G und 450 Pro/3G
Sender: Futaba FF-10 2,4GHz :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chris Benndorf« (19. Juli 2004, 17:20)


3

Montag, 19. Juli 2004, 18:22

Juchuuuuu - den Kondensator habe ich gefunden ! Danke ! :ok:

Also messbar ist die Belastbarkeit nicht ? Ich meine so, daß ich einen definitiven
Wert habe und mich nicht auf "etwa-Werte" verlassen muß !?

Wie stelle ich denn nun fest, um welche ART Widerstand es sich handelt ?
Vielschicht-, Kohle-, ..... ?

Ich weiß - alles blöde Fragen, aber ich bin halt Laie und möchte noch was dazulernen.

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Chris Benndorf

RCLine User

Wohnort: 67317 Altleiningen & 70567 Stuttgart

Beruf: Computerfredl

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4

Montag, 19. Juli 2004, 19:15

Die Belastbarkeit ist auch kein wirklich praeziser Wert. Ein 0,25 Watt -Widerling kann auch hoeher belastet werden, wird dann aber warm und leidet...

Ob Metall oder Kohleschicht ist meistens auch nur fuer die Genauigkeit wichtig.

Das gilt natuerlich alles nur unter "normalen" Bedingungen... Erzaehl mal, fuer welche Anwendung das sein soll und welche Masse der Widerstand hat(te).
Heli: T-Rex 600 Pro Nitro/3G, 600 ESP/3G und 450 Pro/3G
Sender: Futaba FF-10 2,4GHz :D

5

Montag, 19. Juli 2004, 20:04

Hi
Es ist für keine bestimmte Anwendung, sondern rein informativ.
Ich habe hier nun von 2 Platinen (alter Sender + Drucker) die Bauteile ausgelötet.
Dabei hat mich halt interessiert, wie man die Widerstände in der Art und der
Belastbarkeit unterscheiden kann.

Ich denke einfach, daß es auch Leute gibt, die nicht für jeden Widerstand
eine eigene Box haben, sondern auch mal Widerstände "durcheinander werfen".
Diese Leute müssen diese ja dann auch hinterher wieder unterscheiden können.
Daher meine Fragen.


Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

6

Montag, 19. Juli 2004, 22:34

Hi Torsten,
die meisten kleinen Widerstaende die du so von Platinen abloetest kannst du bis 1/4 oder 1/8 Watt belasten. Damit kommst du bei den meisten Anwendungsfaellen auch hin. Wenn du tatsaechlich Hochstrom Anwendung hast, solltest du nicht gerade in die Wuehlkiste greifen. Hol dir dann lieber wirklich passende Widerstaende.
Ich muss ganz ehrlich sagen, das ich die Wuehlkiste nur verwende, wenn ich mal schnell was ausprobieren will. Ansonsten ists mir dann doch lieber in die sortierte Box zu greifen anstatt lange zu suchen.
Schau dich mal nach Widerstandssortimenten um. Gibt's tlw. sortiert in praktischen Boxen. Du wirst sie nicht mehr missen wollen.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


7

Dienstag, 20. Juli 2004, 07:46

Hi Thomas
Danke für Deine Antwort.
Ich sehe es ähnlich wie Du und habe mir auch schon die Anschaffung von Sortimentsboxen
(Widerstände, Kondensatoren) überlegt.

Ich bin eigentlich auch zu vorsichtig (und noch zu sehr Laie) um Experimente
mit nicht bekannten Werten in Strombereichen zu machen, die gefährlich werden könnten..

Ich löte die Teile auch nur aus, weil ich es schon öfter hatte, daß eine Schaltung
für den sofortigen Aufbau an einem Einzigen Widerstand gescheitert ist.
Und ich diesen erst bestellen mußte.

Nochmals vielen Dank für Eure Antworten :ok:
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

8

Dienstag, 20. Juli 2004, 10:41

Wenns drum geht, eine Feld-Wald-Wiesen-Schaltung zu basteln, sind ausgelötete Teile durchaus zu gebrauchen. Hab selber aus meiner Jugendzeit noch Unmengen solcher Teile rumliegen, allerdings sauber nach Widerstandswerten sortiert, damit die Sucherei nicht so schlimm ist.

Wenns drum geht, die Belastbarkeit zu schätzen, schau doch einfach in die Kataloge rein. Da gibts z.B. Durchmesser und Länge.

Normale 1/4W Drahtwiderstände haben rund 2mm Durchmesser und 6mm Länge.
1W bzw. 2W (5,2*17mm) sind auch noch recht üblich, die sind aber dickere Brummer.

Noch größere (mechanisch gesehen) Widerstände haben meist eine aufgedruckte maximale Belastbarkeit. Die gilt aber oft auch nur mit entsprechenden Kühlkörpern und unter der Annahme, dass dann der Widerstand 50° heißer als die Umgebungsluft wird.

Und wenns heiß wird, ändert sich der Wert. Ein TK von 50ppm/°C (sehr gute Metallfilmwiderstände) bedeutet dann, dass der Widerstand um 50°*50/1.000.000, also um 0,25% ändert. Und bei Kohlewiderständen sind das schon mal 800ppm, also 4% Widerstandsänderung durch die Erwärmung...

9

Dienstag, 20. Juli 2004, 12:05

Danke für die Info !

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

D.O.C.

RCLine User

Wohnort: Karlsruhe

Beruf: RFT

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10

Dienstag, 20. Juli 2004, 12:32

Hallo....

Noch zu den Unterschieden der Kohleschicht und Metallfilm-Resistoren...

Die Kohleschicht-R´s sind meistens im E12-Reihe angeordnet, das heisst es sind immerhalb einer Decade 12 Werte angeordnet.
Auch erkennbar daran, das es 4 "Farbringe" hat, 3 Werteringe und 1 Tolleranzring.
Der ist meistens goldfarben (bei ganz alten auch silber)
Diese Widerstände haben auch einen Toleranzwert von 10 (gold) oder sogar 20 (silber) Prozent.

Die Metalfilm-R´s sind in der E96er-Reihe angeordnet, das heisst entsprechend es sind 96 Werte pro Decade angeordnet.
Bei diesen R´s sind auch die Tolleranzen enger.....
Meistens 1% (braun)
(Achtung, dabei gibt es auch Ausnamen...mit z.b.0.1%....)

sry wenns zu technisch war ;)

greez DOC

11

Mittwoch, 21. Juli 2004, 07:22

Hi

Hier gibts eine schoene Farbcodetabelle: http://www.sengpielaudio.com/Farbcodewiderstaende03.htm

Gruss
Roland
Erst studieren dann probieren!