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JH779

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  • »JH779« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 29. August 2004, 17:20

Schaltplan Lipolader gesucht

Hallo


da ich hier neu bin, hoffe ich, daß meine Frage, hier rein passt, ich bin auf der Suche nach einen Schaltplan für einen Lipolader, ich hatte mal irgendwo was gesehen, ganz einfach nur ein paar Spannungsregler und....

ich hoffe, ihr könnt mir helfen.


Jörg

JH779

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3

Sonntag, 29. August 2004, 19:23

Hallo Burki



Danke erstmal, aber sehe ich das richtig, die Lader gehen nur bis 2 Zellen, habe ich vergessen zu sagen, ich will 3 Zellen laden, sag mal kann ich die Zellen auch mit einen einstellbaren Netzteil laden?



mfg Jörg

burki

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4

Sonntag, 29. August 2004, 20:26

Hallo Jörg

Was ist bisher so gelesen habe, ist die Ladeschlusspannung SEHR wichtig.
Schulze sagt 4,2V/Zelle.

Demnach müsste es mit einem Netzteil gehen, wenn die Ladeschlusspannug sehr genau eingestellt wird. So wirds ja auch bei dem Beispielen der Links gemacht.
LM317, L200 ...
Habe dir mal eine Zip Datei mit einem L200 Lader geschickt. Ist nichts anderes wie ein einstellbares Netzteil. Hier so man 4,2V mal Anzahl der Zellen einstellen.

Ich frage mich nur wie man bei Ladeschluss die Ladung unterbricht bzw. den Ladeschluss des Accus erkennt? Nehme das sich die Lipos den Ladestrom selber regeln, so wie bei Bleiaccus. Da ja mit konstanter Spannung geladen wird.
Gruss Burki

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »burki« (29. August 2004, 20:31)


mosi

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5

Sonntag, 29. August 2004, 21:27

Hallo,

bei LiPo-Ladern braucht man den Ladevorgang nicht abzubrechen, da wie du schon richtig vermutest, der Ladestrom (in der zweiten Ladephase) von den Lipos selbst gesteuert wird. Eine Volladungserkennung könnte auslösen, wenn bei 2 aufeinanderfolgenden Messungen der Strom nicht mehr gesunken ist. Erfordert natürlich Messwertspeicherung und -auswertung. Oder Unterschreitung eines Fest-(Strom)Wertes, dann gilt das allerdings nur für einen bestimmte Akkutyp.

es gibt übrigens auch Zellen mit 4,1V Ladespannung!

Gruß, Rene

Kreisler

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6

Sonntag, 29. August 2004, 23:51

Wenn Du magst, hier ist mein Lader, Funzt ohne probleme. Ladeschlussspannung einstellen und fertig ist. Wenn die Spannung erreicht ist, fliesst kein Strom mehr.
LT 1085 ist z.B. für 3 A. gibt's aber auch für mehr oder weniger Amp.

http://home.arcor.de/rebell-le/

Gruss picco

Ch.Petry

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Wohnort: D-54413 Beuren

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7

Montag, 30. August 2004, 11:51

Ich habe auch einen LiPoly-Lader entworfen: http://www.e-technik-macht-spass.de.
Ist extrem simpel aufgebaut (5 Bauteile)!


Ich verwende ebenfalls den LT1805 (oder LT1806 LT1804 LT1803 je nach gewünschtem Strom)


Zum laden von 3 LiPoly-Zellen braucht man 3x4,2+1V=13,6V
Ein normales 13,8V Netzteil reicht also! (Funktioniert zumindest bei meinem 3s-Pack wuderbar!)
An einer Autobatterie wird es allerdings nicht funktionieren...
12V Netzteile kann man oft auf 13,8V "hochregeln" (Poti im Gehäuse)


mfg
Christian
VERKAUFE:
-ECO8 getunt
-LMH120 flugfertig, inkl. Sender
-Futaba FX18
-Plettenberg HP220/A3/S P6 Heli z.B. ECO8, Logo 10
-Schulze Future 45Ho
-diverse Empfänger (Schulze+Futaba)
-Kreisel G200
-externes BEC

maximum

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Wohnort: Oberösterreich

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8

Montag, 30. August 2004, 15:15

Hallo!

Ich habe mir auch ein einfaches Lipo- Ladegerät mit einem L200 aufgebaut.
(Schaltplan auf http://www.aero-hg.de/lipolad01.htm von Günther Hager)

Zur überwachung der Ladung habe ich mir ein ganz günstiges LCD Einbau Amperemeter eingebaut. Funktioniert eigentlich sehr komfortabel. Man kann die Ladung ständig überwachen, und wenn die Anzeige gegen 0 geht ist der Akku voll.

Grüße

Max

9

Montag, 30. August 2004, 16:04

Nachteil der Methode mit den Festspannungsreglern wie dem LT108x oder LM317 ohne zusätzlichen Strombegrenzer (1 Ohm+Transistor...) ist, dass der Strom nur sehr grob begrenzt (thermisch durch Überstromschutz!!!) wird.

Manche kleine Akkus mögen das nicht, insofern ist die Lösung mit dem L200 eleganter, weil auch der Strom eingestellt werden kann. Für 3 Zellen geht aber der Betrieb am 13,8V-Netzteil mit dem L200 nicht mehr, weil der Regler auch von etwas Spannung leben möchte...

Ch.Petry

RCLine User

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Beruf: Student (Informatik)

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10

Dienstag, 31. August 2004, 09:23

Zitat

Original von e-beaver
Nachteil der Methode mit den Festspannungsreglern wie dem LT108x oder LM317 ohne zusätzlichen Strombegrenzer (1 Ohm+Transistor...) ist, dass der Strom nur sehr grob begrenzt (thermisch durch Überstromschutz!!!) wird.

Manche kleine Akkus mögen das nicht, insofern ist die Lösung mit dem L200 eleganter, weil auch der Strom eingestellt werden kann. Für 3 Zellen geht aber der Betrieb am 13,8V-Netzteil mit dem L200 nicht mehr, weil der Regler auch von etwas Spannung leben möchte...



Da hast du recht, der Strom wird nur durch den Überstromschutz begrenzt auf ca.120% des Nennstromes.
Ausserdem wird dann ggf. bei zu hoher Temperatur weiter runtergeregelt (=>größeren Kühlkörper nehmen).

Der Vorteil ist aber wie beschrieben das man mit einem 13,8V Netzteil auch noch einen 3s-Pack laden kann. Da ich einen 3s-Pack habe war die Entscheidung klar für mich :ok:
Für 1s oder 2s-Packs ist der L200 aber eventuell besser geeignet.



Der LT1806 bis T1803 ist nur sinnvoll verwendbar für Akkupacks ab ca.1500mAh. Eine obere Grenze gibt es nicht, man kann beliebig viele Regler parallelschalten! (Datenblatt beachten!)
Für kleinere Akkus gibts ja schon günstige LiPoly-Lader mit einstellbarem Strom+Zellenzahl, die gehen sogar bis 4s.


Ich habe auch schon ein Spannungsmessgerät, Strommessgerät und eine LED in die Planung für mein Ladegerät (eventuell auch Kapazitätsmesser), habe aber momentan viel zu tun und bin desshalb noch nicht dazu gekommen...


mfg
Christian
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