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Ecofan

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  • »Ecofan« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 9. September 2004, 20:13

Fragen zu Teslatrafo

Hi Leuts,
da ich keinen anderen Ort kenne, der mir das schön erklären kann, als das gute alte Rclineforum für einfach alles, poste ich das mal hier:

Aalso, ich hab mal ne Frage (rein theoretisch), in Bezug auf den Teslatrafo:

1.) Wie funktioniert die Kopplung der beiden Schwingkreise?/wieso muss man sie aufeinander abstimmen?/in resonanz bringen?
2.) Wie ist dat mit der Kapazität? wieso nimmt die Spannung gegen oben hin zu?
3.) wie sieht genau der Kondensator des 2. Schwingkreises aus? Das ist doch die Erde und der Toroids, oder? Wieso springen die Funken ?

Den Schwingkreis und den Primärkreis versteh ich, aber eben das interagieren der beiden Kreise net.
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

JanB

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2

Donnerstag, 9. September 2004, 22:09

RE: Fragen zu Teslatrafo

Hallo,

Zitat

Wie funktioniert die Kopplung der beiden Schwingkreise?

Die Kopplung der zwei Schingkreise beim Teslatransformator funktioniert
durch magnetische Induktion.
Die Primärspule erzeugt ein (Wechsel)-Magnetfeld, das in der Sekundärspule eine
Spannung induziert.
Genau wie bei jedem Tafo.

Zitat

wieso muss man sie aufeinander abstimmen?/in resonanz bringen?

Wenn die beiden Schwingkreise in Resonanz sind,
ist die Energieübertragung zwischen Ihnen maximal.

Zitat

Wie ist dat mit der Kapazität? wieso nimmt die Spannung gegen oben hin zu?
Versteh ich nicht, was meinst du mit "Spannung nimmt gegen oben hin zu " ??

Zitat

wie sieht genau der Kondensator des 2. Schwingkreises aus? Das ist doch die Erde und der Toroids, oder?
Ja, jedoch eher der Toroid und die gesamte Umgebung.

Gruß Jan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JanB« (9. September 2004, 22:12)


Ecofan

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3

Donnerstag, 9. September 2004, 22:24

Hmm, das is ja billig!! Das is ja wie ein Funkeninduktor...

Hmm, ok, soweit so gut, danke für das!
aber was heisst "in resonanz sein?" Gerade, wenn sich der Funken(kondensator) entladen hat, beginnt wieder eine neue Induktion der Primspule??

cool, danke!

Mario
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

Albert

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4

Donnerstag, 9. September 2004, 23:39

Servus Mario,
Alles was Du zum Thema wissen willst, gibts hier !

Und wenn Du eine nette Anwendung dazu suchst, kann ich Dir nur empfehlen,
Dich mal mit Plasmahochtönern zu beschäftigen.

LG
Albert Öttl
Wien

JanB

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5

Freitag, 10. September 2004, 07:44

Hi Mario,

Zitat

Hmm, das is ja billig!! Das is ja wie ein Funkeninduktor...

Ja genau, ursprünglich hat man auch einen Funkeninduktor
für die Erzeugung der Spannung für die Primärspule des Teslatrafos benutzt.


Zitat

aber was heisst "in resonanz sein?" Gerade, wenn sich der Funken(kondensator) entladen hat, beginnt wieder eine neue Induktion der Primspule??
Nein, der Primär- und der Sekundarschwingkreis des Tesla-Trafos
sind auf die gleiche Eigenfrequenz abgestimmt.

Bei jeder Entladung entsteht eine neuer gedämpfter Schwingungszug im Teslatrafo.
Die Entladungsfrequenz ist davon unabhängig und
i.A. um ein Vielfaches niedriger als die Frequenz der Schwingkreise im Teslatrafo.

Ähnlich wie bei einem Pendel - man stösst es einmal an (die Entladung),
und dann schwingt es mit seiner Eigenfrequenz weiter,
mit abnehmender Amplitude, bis es wieder zur Ruhe kommt.
Erst dann kommt der nächse Anstoss. (die nächste Entladung)
So kann die "Anstossfrequenz" unahängig von der Pendelfrequenz sein.
Würde man das Pendel ständig am Schwingen halten wollen,
so müssten die Anstösse genau im richtigen Moment erfolgen.
Anregung und Pendel müssten synchronisiert sein.


Gruß Jan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JanB« (10. September 2004, 07:52)