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Ecofan

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1

Dienstag, 5. Oktober 2004, 16:54

Entlader /Entladeschaltung

Hallo zusammen..
Ich bin noch nicht im Zeitalter der Computerlader, und kann auch aufgrund geldtechnischen Funktionen diesen Schritt nicht machen..

Ich lade also noch "Analog", für mich reichts auch.
Nur: Entladen is immer so ne Sache...
Entweder häng ich die Accus an Elektromotoren, das geht aber lange, genauso ists mit Glühlampen... Mein Wechselrichter mit 100W Birne leert den Accu noch am schnellsten... der stört aber den Radio und ist schwer und gross...
Gibts irgendeinen Trick, sonen Accu schnell und einfach zu entladen?
Wie macht das ein Computerlader?

Und noch was:
Wie kann ich mit nem normalen Multimeter messen, ob der Accu voll ist? Nur an der Spannung, oder? (NICD/NIMH)

Grüsse

Mario
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

2

Dienstag, 5. Oktober 2004, 16:58

Hi..

schnell geht´s normalerweise mit entsprechenden Arrays aus Halogenbirnen.
Mit einem entsprechend angepassten Relais kannst du dir eine supersimpel-Automatikentladeschaltung zusammenbraten, guggstu mal hier

mfg
andi

Ecofan

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3

Dienstag, 5. Oktober 2004, 17:09

ja, ok, so gehts..
Dann kann ich ja auch direkt Glühbirnen anhängen...
Dann einfach laufenlassen, bis nix mehr drin ist.... (NICD)

Kann man schon, oder?

Mario
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4

Dienstag, 5. Oktober 2004, 17:21

HI Mario

Das ist aber nicht wirklich optimal für die Zellen ;)

Schau mal hier
Gruß Robert

Ecofan

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5

Dienstag, 5. Oktober 2004, 19:44

Bäh... all dieser Elektronikkrempel... Ich lass es bei einer 40W-Glühbirne...
Muss alte Zellen wieder mal ein wenig stressen (laden-entladen-laden etc.)
(Sind Nicds eigentlich voll, wenn sie die angegebene Spannung erreichen oder passt da noch mehr rein? wie kann ich das messen?/berechnen?)


Mario
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bauernjunge

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6

Dienstag, 5. Oktober 2004, 20:18

ging das entladen nicht auch mit nem widerstand und einer dem akku entsprechenden z-diode?

hvdh

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7

Dienstag, 5. Oktober 2004, 20:36

Hallo
@ Bauernjunge : sicher geht die Entladung mit Z-Diode u. Widerstand. dafür
musst du aber seeehr viel Zeit haben. Bei hohem Strom müsste die Z-Diode sehr viel Leistung verbraten, zum Ladeende geht der Strom sehr stark zurück.

@Mario
Hochstrom entladen ohne Abschaltung ist die beste möglichkeit zum selektieren.
Die schlechteste Zelle kannst du nach dem entladen wegwefen, da sie sich umgepolt hat.

Wie voll der Akku ist, kann man anhand der Ladeendspannung kaum feststellen.
Errechnen kann man es, indem man den Ladestrom x Stunden x ca.Faktor 1,4 rechnet. Dann sollte der Akku sicher voll sein. (z.B. 14Std m.1/10 laden = 140mA bei 2400mAh; 1Std 20min mit 2,4A geht auch)

Spätestens wenn der Akku heiß wird ist er natürlich auch voll.

Falls du einen Regler mit Spannungsabschaltung hast, kannst du den Akku auch darüber mit einer Last am Ausgang entladen.

Gruß Hermann

Ecofan

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8

Dienstag, 5. Oktober 2004, 21:58

Hmm, was macht dann die Z-Diode bei der Schaltung???


Was ist denn selektieren?
Und wieso Zellen wegschmeissen?
Mit deiner Formel, Ladestrom mal Stunden etc.
Was wird da berechnet?
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

hvdh

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9

Mittwoch, 6. Oktober 2004, 20:00

Hallo
sagen wir mal du hast einen Akku mit 2000 mAh milliamperestunden
d.h. Der Akku speichert eine Ladungsmenge die 2A für eine Std liefern könnte.
oder 20A für 0,1Std= 6min.

Um den Akku wieder aufzuladen muss man dan die passende Energiemenge wieder reinfüttern, wobei mehr reingeht als man rausholt. der Rest sind Verluste beim umwandeln von Strom in Chemie.

Wenn man also 2000mA/h rausholt muss man ca. 2500- 2800 mA eine Stunde lang wieder reinladen
.
Der Ladestrom hängt dabei davon ab, wie gut dien Ladegerät ist und wieviel Zeit du hast.
Läd man den Akku mit I/10 d.H. bei 2000mAh mit 200mA wäre er nach 10-14Std voll. Die Akkus sind heute aber so gut das sie bei diesem kleinen Strom auch nach Tagen noch nicht kaputt gehen.

Läd man den Akku mit 10A wäre er nach 0,2Std voll. Dabei muss aber ein Intelligentes Ladegerät den vollzustand erkennen und abschalten, denn bei so hohen Strömen ist der Akku 10 min Später am Kochen oder platzen.

zum selektieren : wenn du 8 Akkus in einer Stange hast, einer ist aber nicht ganz voll, dann wird dieser Akku beim entladen durch die anderen umgepolt. Dadurch geht er dann auch schnell kaputt.

jetzt hab ich leider keine Zeit mehr, den Rest ein andermal.
Gruß Hermann

Ecofan

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10

Mittwoch, 6. Oktober 2004, 22:10

Ah, ok, vielen Dank, reicht so!
Bin in der Akkutechnik nicht so bewandert...

Grüsse

Mario
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Flurnügler

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11

Mittwoch, 6. Oktober 2004, 22:41

Hallo Mario !

Zitat

Gibts irgendeinen Trick, sonen Accu schnell und einfach zu entladen?

Das einfachste und billigste ist wohl ein Autoheizlüfter, der hat eine Leistung von 100 Watt an 12 Volt. Die Dinger sind zum Heizen im Auto völlig ungeeignet, weil zu schwach, können aber 8 bis 12 Zellen mit rund 8 Ampere entladen. Der Widerstand hat ein leichtes PTC-Verhalten, der Strom wird also mehr oder weniger konstannt gehalten. Schließ ein billiges Digitalmultimeter als Spannungsmesser an und entlade bis auf 0.8 V pro Zelle. Wenn die Spannung schnell absackt und sich dann wieder auf einem gewissen Level fängt, ist eine einzelne Zelle tiefentladen. Die gilt es dann zu finden und rauszuwerfen.
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

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Ecofan

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12

Donnerstag, 7. Oktober 2004, 11:36

Zitat

Original von Flurnügler
Wenn die Spannung schnell absackt und sich dann wieder auf einem gewissen Level fängt, ist eine einzelne Zelle tiefentladen. Die gilt es dann zu finden und rauszuwerfen.


DAS gefällt mir irgendwie nicht... :D :D :D

Ok, mal sehen... zuerst mal die Dinger voll laden.. bis morgen dann... :D :D

Hmm, wie erkennen die modernen Ladegeräte eigenlich, wenn der Accu voll ist?
Ich meine: Wie sieht die Schaltung aus, die das "merkt"?

Mario
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13

Donnerstag, 7. Oktober 2004, 12:11

Zitat

Hmm, wie erkennen die modernen Ladegeräte eigenlich, wenn der Accu voll ist?

Bei NiCd und NiMH am "DeltaPeak". Wenn der Akku voll ist, steigt die Ladespannung nicht weiter, sondern bleibt erst eine Weile konstant und sinkt dann wieder ab. Die meisten Lader schalten erst hier ab, obwohl der Akku dann eigentlich schon überladen ist. Bei LiPoly ist die Ladung dann beendet, wenn der Strom (fast) Null geworden ist.

Zitat

Ich meine: Wie sieht die Schaltung aus, die das "merkt"?

Bei NiCd und NiMH muss die Schaltung erkennen können, dass die Akkuspannung sinkt (einige mV pro Zelle). Also entweder mit einer Handvoll diskteret Bauteile oder einfacher mit einem Prozessor. Bei LiPoly ists einfacher, dazu gibt es hier im Forum auch schon jede Menge Vorschläge.

Gruss,
Peter

Ecofan

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14

Donnerstag, 7. Oktober 2004, 16:10

Mooment mal,

mein Senderaccu hat ne Kapazität von 1700mAh...
Mein Ladegerät schafft 70ma.. (jaja, wird noch geändert..)
Soll das etwa heissen, ich soll 28 Stunden laden???????


Mario
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Albert

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15

Donnerstag, 7. Oktober 2004, 17:22

Servus Mario,

Zitat

Original von Ecofan
Mooment mal,

mein Senderaccu hat ne Kapazität von 1700mAh...
Mein Ladegerät schafft 70ma.. (jaja, wird noch geändert..)
Soll das etwa heissen, ich soll 28 Stunden laden???????


Wenn der Akku komplett leer ist, mußt Du mindestens 34 Stunden laden ;)

Aber wenigstens ist er nachher schön formiert.

LG
Albert Öttl
Wien

Ecofan

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16

Donnerstag, 7. Oktober 2004, 17:25

Juhuuuu....

Was heisst denn wieder formiert??

:D

Nicht etwa, dass da Zellen abkratzen, oder??

Mensch, ich bin Schüler, hab nix Geld, leiste nur Frondienste....

:D
Gruss
und ein liebes Danke

Mario
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Albert

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17

Donnerstag, 7. Oktober 2004, 17:48

Servus Mario,
wenn man mehrere Zellen zu einem Akku-Pack in Serie schaltet, dann hat man
ein kleines Problem: Jede Zelle hat einen unterschiedlichen Ladezustand, das
heißt, sie sind verschieden voll.

Wenn man jetzt einfach entlädt, werden die Zellen, wo weniger drin war, als
erste leer und durch den Strom der noch vollen Zellen werden sie "verkehrt herum"
geladen, das heißt umgepolt.
Das ist nicht schön und bringt die Zellen um.

Man muß also bei einem neuen Akkupack dafür sorgen, daß alle Zellen gleich voll
sind und das heißt: "Den Akkupack formieren". (einzelne Zellen kann man nicht
formieren, obwohl das immer wieder Leute behaupten).

Das Formieren funktioniert so, daß mit einem geringen Strom (üblicherweise C/10)
so lange geladen wird (14 Stunden bei C/10), daß mit Sicherheit alle Zellen randvoll sind.

Die Zellen, die vorher schon voll oder nur teilweise voll waren, werden bei dieser
Prozedur überladen, aber bei so einem kleinen Strom macht das nichts aus.
Die Hersteller der Akkuzellen geben normalerweise an, daß man mit C/10 fast
unbegrenzt, zumindest aber mehrere Tage laden kann, ohne daß der Zelle
was passiert.

LG
Albert Öttl
Wien

Ecofan

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18

Donnerstag, 7. Oktober 2004, 18:01

Na suuper, meine Senderzellen sind aber fest verschweisst, das ist einfach ein "Block.."
Wie macht sich so ein umpolen bemerkbar? (von "aussen", ohne jede Zelle zu messen, was ja hier net möglich ist..)


Thx

Mario
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werkler

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19

Donnerstag, 21. Oktober 2004, 21:01

super

Da ich selbst schon einmal uber eine Bauanleitung nachgedacht habe bin ich richtig erstaunt wie einfach du dieses Problem gelöst hast!

Einfach super!

mfg ck
christian