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Ecofan

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1

Samstag, 9. Oktober 2004, 18:56

Transformatoren seriell/parallel schalten?

Jaja, ich weiss, ich nerv euch langsam mit meiner ewigen Grundlagen-Fragerei... :D :D

Trotzdem: eine weitere Frage: :)

Ich hab hier 2 Trafos:

230V zu 11V
und 230V zu 9V.

Frage:
Kann ich diese 2 seriell verschalten, um 20V zu bekommen? (An derselben Dose angeschlossen)
Würde das auch parallel gehen?
Ich denke, das funktioniert, oder?

Grüsse

Mario

Edit:
Um den Thread zu erweitern: :D

Ich hab hier noch ein analoges Ampèremeter, das geht bis 1mA...

Kann ich das erweitern, dass er anstelle von 1mA 10A anzeigt?
Also den Bereich erweitern? Geht das?
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ecofan« (9. Oktober 2004, 18:57)


2

Samstag, 9. Oktober 2004, 20:43

RE: Transformatoren seriell/parallel schalten?

Hi Mario,

Zitat

Ich hab hier 2 Trafos:
230V zu 11V
und 230V zu 9V.

Kann ich diese 2 seriell verschalten, um 20V zu bekommen? (An derselben Dose angeschlossen)

Ja, das kannst Du machen. Beide Primärseiten jeweils an 220V anschliessen (also parallel), die Sekundärseiten hintereinander. Du kannst dann natürlich nur soviel Strom entnehmen, wie der schwächere der beiden liefert. Achtung: wenn Du statt 20V nur 2V erhältst, dann musst Du einen der beiden Trafos umpolen (Primärseite oder Sekundärseite), sonst subtrahieren sich die Spannungen statt zu addieren.

Zitat


Würde das auch parallel gehen?

Das geht nur mit identischen Trafos, dann bleibt die Sekundärspannung gleich, der entnehmbare Strom verdoppelt sich aber.

Zitat

Ich hab hier noch ein analoges Ampèremeter, das geht bis 1mA...

Kann ich das erweitern, dass er anstelle von 1mA 10A anzeigt?
Also den Bereich erweitern? Geht das?

Ja, auch das geht. Mit einem Parallelwiderstand zum Amperemeter. Dazu musst Du aber den Innenwiderstand des Amperemeters genau kennen. Das kann man experimentell ermitteln, und daraus dann den Wert des Parallelwiderstandes errechnen. Einfacher ists aber mit einem Voltmeter und einem Shunt. Dazu gibts hier schon einige Beiträge.

Gruss,
Peter

Hohentwiel

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3

Samstag, 9. Oktober 2004, 22:52

Hallo Mario,
denk mal an Deine Schulausbildung und an den U R I.
U= Rx I
U= Spannung
R = Widerstand
I = Strom

damit kannst Du fast alle elektronischen Aufgaben verstehen und lösen.
mfg René
Die ersten hundert Jahre sind erfahrungsgemäss die schwersten. (Albert Einstein)

Ecofan

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4

Sonntag, 10. Oktober 2004, 11:20

Ok, vielen Dank Jungs!!
Das mit dem Herrn Ohm hatten wir noch nicht.. verstehs aber trotzdem...

Ah, noch ne Frage, beim Seriellschalten, wieso kann ich nur den geringeren Strom entnehmen?? ;(

Herzliche Grüsse

Mario
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

5

Sonntag, 10. Oktober 2004, 12:28

Hallo Mario,

ich bin ziemlich sicher, dass Du da mit scharf Nachdenken ganz von alleine drauf kommst. Falls nicht, hast Du sicherlich schon irgendwo den Spruch gehört "das schwächste Glied in der Kette" ...

Viele Grüße,
Peter

Ecofan

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6

Sonntag, 10. Oktober 2004, 13:35

Hmm, dann überlegen wir mal:
Hmm, man kann saugen, bis der kleinere Trafo nix mehr liefern kann... aber dann unterstützt ihn doch der grosse, der kann dann mehr Saft liefern und den kleinen unterstützen......
Hä?
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

hvdh

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7

Sonntag, 10. Oktober 2004, 14:03

Hilfreich ist bei solchen Überlegungen immer der Extremfall.

Wenn du einen Trafo mit 9V 50A nimmst, und du schaltest einen Trafo mit 11V 50mA dazu in Serie. Dann vergleich mal die Drahtdurchmesser der Trafos und überleg dir, dass durch die kleinen Drähte des 50mA Trafos die 50A durchfließen sollen. Es ist halt eine Serienschaltung und keine Parallelschaltung.

Ecofan

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8

Sonntag, 10. Oktober 2004, 18:03

Ja, dann sausen durch die Drähte eben nicht 50A sondern etwas weniger... Aber der grosse jagt ja auch seine Elektronen da durch..
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

Ecofan

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9

Montag, 11. Oktober 2004, 10:07

Ah, das mit dem Messgerät und dem Widerstand hab ich glaub..

Wenn es 1mA Strom anzeigt, dann fliesst Strom von 1mA Stärke.... :dumm:

Es kann maximal 1mA anzeigen, also könnte man doch vor dem Messgerät Strom "abfangen", damit nur ein Teil davon ins Messgerät saust.
Wenn man z.B. 10A anstelle von 1mA anzeigen möchte, muss man vor dem Gerät 9.999A abfangen.
Dies macht man mit einem Widerstand, der Parallel zu den Messgerätanschlüssen verläuft.
Bei 12V müsste der
12/9.999= 1.1irgendwas Ohm gross sein....

Stimmt das so?? Irgendwie etwas wenig ohm...??

Mario

Edit:
Bei conrad gibts Ringkerntrafos.
Da hats z.B einen, der hat am Ausgang 2*15V.
Das heisst doch, dass der 2 identische Sekspulen hat, oder?
Leistung hat er x VA.
Heisst das, dass er an jedem Ausgang diese Leistung hat, oder nur zusammen??
Den kann man jetzt seriell oder parallel schalten, oder?

Mario
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ecofan« (11. Oktober 2004, 10:17)


10

Montag, 11. Oktober 2004, 13:56

Zitat

Original von Ecofan
Wenn man z.B. 10A anstelle von 1mA anzeigen möchte, muss man vor dem Gerät 9.999A abfangen.
Dies macht man mit einem Widerstand, der Parallel zu den Messgerätanschlüssen verläuft.


Das ist schonmal richtig.

Aber:

Zitat


Bei 12V müsste der
12/9.999= 1.1irgendwas Ohm gross sein....


Wie kommst Du auf die 12V?
Maßgeblich ist hier der Innenwiderstand des Meßgerätes. Angenommen, Dein 1mA Meßwerk hat einen Widerstand von 100 Ohm, dann liegt bei Vollausschlag an den Anschlüssen eine Spannung von 1 mA * 100 Ohm = 0,1V an. Für eine Erweiterung des Meßbereiches auf 10 A mußt Du also für den Shunt rechnen:

0,1V / 9,999 A = ca. 0,01 Ohm, also 10 mOhm.

(Die 9,999 A kannst Du getrost auf 10A aufrunden. Der sich daraus ergebende "Fehler" liegt mit Sicherheit um einige 10er-Potenzen unter der Meßgenauigkeit Deines Meßgerätes).

Die Leistungsangabe bei Trafos (VA) bezieht sich immer auf den gesamten Trafo. Zwei gleiche Wicklungen eines Trafos kann man auch parallel schalten (seriell sowieso). Auch wenn's Wechselstrom ist, muß hierbei aber auf die Polarität (bzw. den Wicklungssinn) geachtet werden, sonst wär's so wie ein Kurzschluß beider Wicklungen!

Gruß,

Thomas

Ecofan

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11

Montag, 11. Oktober 2004, 14:28

Ah, so geht das! Danke!
Hmm, wenn der Trafo jetzt eine Leistung von 200VA hat, und 2*15V, dann hat ein Ausgang 200/30= 6.6
6.6/2= 3.3 Also hat ein Ausgang 3.3A???

Hmm, noch was:
Hab hier noch nen uralten Trafo rumliegen, recht grosses Teil...
Mal ans Netz gehängt, 22V Sekundär.
Als ich dann den Strom messen wollte, hab ich ja das Multimeter an die Ausgänge gehängt, und dabei kurzgeschlossen...
Da hat der wie verrückt angefangen zu brummen... Hab dann sofort die Messleitung abgezogen, der brummte weiter und es tönte, als ob man Salzstängelchen zerbrechen würde, er knusperte.... 8(
Könnten das die beiden alten Folienkondis auf der Netzseite gewesen sein, die ihn stabilisieren sollten....???
Der ist jetzt wohl hinüber.. hab nix mehr getestet...

Mario
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ecofan« (11. Oktober 2004, 14:40)


Heckenstutzer

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12

Montag, 11. Oktober 2004, 14:50

Steck mal deine Nase da rein, wenn es nach altem Fisch richt hast du die beiden elkos gehimmelt.

Das Brummen kommt von den blechen (denk mal das ist kein ringtrafo) die klackern mit 50 Herz gegeneinander.
Mußt dir keine sorgen machen ,das ist normal.

mfg oli
LMH 110 mit Christian Wulff Tuning

UNI-Expert

T2M Pirat

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13

Montag, 11. Oktober 2004, 15:58

Hab ihn nochmals angehängt... der is übern Jordan..
Als ich ihn nicht mehr kurzschloss, brummte er weiter und knusperte immer noch!!
Normalerweise brummte er nicht..
Auch jetzt, er funktioniert nicht mehr....
Hab zwar noch überall den etwa richtigen Widerstand in den Spulen, macht aber keinen Wank...
???
Es waren übrigens keine Elkos, die hielten ja eh keine Wechselspannung aus...
Waren Folienkondis, und sie sind noch Ok, die haben noch ihre Ladung in mich entladen.. Hab vergessen, dass die noch Saft drauf hatten... :evil: :evil: fizz..

Zum Ampmeter:
0.01 Ohm mussten auch an mein Meter...
Mensch, das is zu klein für mein Multimeter.. Da hat ja ein Nagel mehr Widerstand!
:evil:
Hab jetzt 5mm Lötzinn genommen...

Gruss

Mario
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Ecofan

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14

Montag, 11. Oktober 2004, 21:26

Ich habs nochmals etwas abgeänder, hab 16cm Kabel genommen...
Juhuuu, merci! Jetztz hab ich ein Ampèremeter für 10A, cool, danke vielmals.
Hab noch das Etikett neu gedruckt und drübergeklebt...
Cool!
Kalibriert hab ich ihn auch

Mario
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15

Montag, 11. Oktober 2004, 21:39

Zitat

Kalibriert hab ich ihn auch

Womit denn?

Peter

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16

Montag, 11. Oktober 2004, 22:00

Aufs Multimeter abgestimmt..
Wenn er zuviel zeigte, hab ich den Draht verkürzt und umgekehrt, bis er den Wert des Multimeters zeigte.

Mario
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17

Montag, 11. Oktober 2004, 23:12

Zitat

Original von Ecofan
Hmm, wenn der Trafo jetzt eine Leistung von 200VA hat, und 2*15V, dann hat ein Ausgang 200/30= 6.6
6.6/2= 3.3 Also hat ein Ausgang 3.3A???


Wenn Du die zwei 15V Wicklungen in Serie schaltest, ist es das Gleiche wie eine 30 V Wicklung. Da hast Du mit 200VA/30V = 6,6A schon richtig gerechnet.
Aber warum teilst Du das Ganze dann nochmal durch 2?

Gruß,

Thomas

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18

Dienstag, 12. Oktober 2004, 08:00

Oh, UUPs, is ja neg parallel.... "schäm"....


Grusss
Mario
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ecofan« (12. Oktober 2004, 08:07)