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Donnerstag, 14. Oktober 2004, 16:57

Wie schließt man ein Poti an?

Hallo,
kann mir jemand erklären,wie man ein Potentiometer anschließt?Ich werde aus den Skizzen in Büchern nicht schlau.Am besten mit Bild,Link auf RCL-Thread oder eine andere HP.
Gruß Simon
Zauberlink
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Donnerstag, 14. Oktober 2004, 20:16

RE: Wie schließt man ein Poti an?

Hallo Simon,

ein Poti hat drei Anschlüsse: den Anfang des Widerstandes, das Ende des Widerstandes und den Abgriff des Schleifers, der sich zwischen den beiden Endpositionen bewegen kann. Wie man die Pins jetzt verschaltet, hängt von der Anwendung ab.

Wo willst Du es denn einbauen?

Gruss,
Peter

3

Donnerstag, 14. Oktober 2004, 20:16

in der mitte ist der pin an denen sozusagen sie zwei wiederstände angeschlossen sind (die äuseren pins, sind die endpins der 2 wiederstände)

Stell die das so vor wie das du 2 wiederstände an einer seite verbindest, und diese seite ist der mittlere pin, und die anderen zwei die äusseren.
Wo sind meine Erdnüsse?

4

Donnerstag, 14. Oktober 2004, 22:12

Ahh,langsam dämmert es mir :) .Ich habe grad ein altes Radio ausgeschlachtet,hauptsäschlich wegen der Potis.Ich wollte es zum Regeln eines Motors nehmen.Am Eisenbahn-trafo,den man zwar regeln kann,zieht der Motor zuviel Strom ca 2 Amps,es kann aber nur 1,2 A ab.Mein 220 Watt PC-netzteil gibt zwar genug Strom,es ist aber nicht regelbar.Also müsste ich Anfang+Ende zusammen schließen für den Anwendungsfall?Leider haben die Potis vom Radio 50 KOhm ;( .Da geht nichts durch.
Gruß Simon
Zauberlink
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5

Freitag, 15. Oktober 2004, 00:20

Ist sowieso ungesund den ganzen Strom für einen Verbraucher über ein Poti zu schicken. Der Poti müsste den ganzen Saft abkönnen, den nicht benutzten Anteil als Wärme verblasen und wird durch den hohen Strom am Schleifer bald Brandstellen auf der Widerstandsbahn haben.

Besser macht sich das wenn man mit dem Poti einen Verstärker oder noch besser einen Pulsbreitenmodulator regelt. Verstärker hat den Nachteil auch wieder die nicht gebrauchte Energie teilweise in Wärme zu verwandeln. Pulsbreitenmodulation (also mehr oder weniger lange Impulse in denen der volle Strom fliesst) lässt sich nicht überall einsetzen, ist aber für Motoren i.A. gut geeignet. Dabei wird dann der Strom geschaltet, was verlustarm passieren kann.


Um der Rückfrage gleich zuvor zu kommen:
Beim Eisenbahntrafo ist das Funktionsprinzip anders, da greift der Schleifer den Saft früher oder später von der Sekundärspule ab, also wird die Zahl der Windungen der Spule variiert, nicht der Widerstand (der zwar auch, ist aber von untergeordneter Bedeutung).

6

Freitag, 15. Oktober 2004, 12:09

man kann durchaus Potis dazu benutzen (siehe mechanischer Fahrtregler). Potis aus Radios taugen da aber nix, weil die eine maximale Belastbarkeit von vielleicht 1/8W haben. In uralten Fernsehern gibts noch Drahtpotis, die können schon mal 1W oder gar 2W, aber nur auf der gesamten Wendel.

Der Übliche Fall bei einer Motorsteuerung ist, dass auf den letzten 10% der Strom recht schnell sehr groß wird und damit auf der Kohlebahn langsam aber sicher das Material verdampft.

Was gehen könnte, wäre ein normaler Spannungsfolger (klassische Transistorschaltung), die quasi die Verstärkung des Potis durchführt. Funktioniert aber nur bei wirklichem Gleichstrom.

7

Freitag, 15. Oktober 2004, 13:11

Hi!
Wo gibt es Pulsbreitenmodulatoren?Was kosten die so?Ich wollte eigentlich nicht sehr viel Geld in einen Motorregler investieren,mache es bloß so nebenbei.Kann man sich da nicht irgendetwas aus Konstantandraht basteln oder so?

Gruß Simon
Zauberlink
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8

Freitag, 15. Oktober 2004, 13:25

man kann auch aus Konstantandraht was machen. Aber dazu brauchts dann noch einen Keramik-Wickelkörper. Dann sieht das etwa so aus
http://www.produktinfo.conrad.com/datenb…Watt_10_Ohm.pdf

PWM:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenb…trommotoren.pdf
kann man dort auch kaufen...