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K_Mar

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  • »K_Mar« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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1

Freitag, 29. Oktober 2004, 19:47

Umpol Motorsteller 18V 8A 1,5gr (Fahrregler)

Hallo,
was haltet Ihr von folgendem Umpolmotorsteller (ohne BEC)
18V 8A
16x15x4,5mm
1,5gr (ohne Kabel)
Leiterplatten habe ich fertig, allein fehlt mir noch die Software für den
ATmega48

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K_Mar« (30. Oktober 2004, 14:18)


Starshiner

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2

Samstag, 30. Oktober 2004, 00:10

Nabend!

So spontan ist mir die Frage eingefallen wozu man dafür einen Mega48 benötigt?
Will aber auch heissen: Interesse!

Seesen ist überigens um die Ecke, ich hab ewig in Goslar gewohnt...


..und jetzt hau ich mich hin

n8

K_Mar

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3

Samstag, 30. Oktober 2004, 09:09

Hallo,
einen Mega48 hab ich genommen, weil dieser den optimalen Timeraufbau hat und im Gegensatz zu den "elektrisch kleineren" AT`s im MLF32 zu bekommen.

P.S.1. Ein Multiswitch/-propmodul hab ich auf Basis eines ATmega162 hab ich auch noch. 20x switch 6xprop 2xPWM (28x27mm)

P.S.2. Du hast in Goslar gewohnt, und wo jetzt?

Gruß Klaus
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Starshiner

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4

Sonntag, 31. Oktober 2004, 21:50

Nabend,

hab mir den Mega48 angeschaut, mit dem MLF32 hast du vollkommen recht, die Timer kann man sicherlich auch gut benutzen. War eben nur etwas verwundert ob der ~30 Pins.
Überschlagsmässig kam ich auf 4 I/O für die Vollbrücke, einen PPM Eingang und dachte an einen Tiny im SO8, der aber wenigstens so viel Platz wie der MLF wegnimmt.

Wo bekommst du den Chip her? Hab ihn gerade bei Franell, RS & Co gesucht...
Die FET Brücke wird über 5V / 3.3V oder mit höherer Spannung?

Gruss aus Holle/Hildesheim

K_Mar

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5

Sonntag, 31. Oktober 2004, 23:11

Hallo,
den 16bit Timer mit cap-com Einheit ist gut zum Sollwertmessen (Impuls vom Empfänger) ohne das man pollen muß. Der 1. 8-bit Timer sind für die PWM`s.
Der 2. 8-bit Timer als Treiber für ein potentialgetrenntes Ansteuern/Schalten der oberen Schalter der Brücke mit einem Ferritübertrager in einem anderen Steller für höhere Spannungen und Leistungen.
Bzgl. meiner Quellen muß ich sagen, daß mein Hobby der Schiffsmodellbau ist, mein Beruf ist Entwicklungsing. Leístungselektronik. Damit habe ich Kontakt zu den meisten großen Beuteilhändlern.
Mein Problem ist nur: Ich bin Hardwarespezi und stehe z.Z. mit der Software noch auf Kriegsfuß.
An den vorhandenen uC- Stellern stört mich jedoch, daß man Sie bei jedem Einschalten neu parametrieren muß und die thermische Stabilität magelhaft ist.
Betrachte mal die Stabilität des inneren Taktgebers über Temperatur und Spannung und setzt diese in Beziehung zu den Pulszeiten des Sollsignals,,, grausam ....
Auf meiner Leiterplatte sollte das kein Problem sein, einmal für immer justiert.

PS mit dem Mega 48 hab ich auch eine Lpt. für eine digitale Servoelektronik 12,3x7,6mm, die ein normales Servo im 5V Bertrieb schnell wie an 7V machen würde, auch hier fehlt noch die Software ( Der Mega 48 hat einen 10bit ADC).
( Habe ca 5 verschiedene konventionelle Servo-IC`s durchgemessen)
(Holle ist nicht weit von Seesen)
Von die genannten Lpt`s hab ich je 50 Stk. liegen.

Gruß Klaus
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K_Mar

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6

Montag, 1. November 2004, 17:30

Hallo,
ich muß ergänzen:
Es wird der ATmega88, da der kleine Bruder 48 weniger gebräuchlich sein wird und der 88 auch nur 2,50-3,00€ kosten soll. (Aktuelle Info vom Distri.)
Die ATmega 48,88 und 168 unterscheiden sich im wesentlichen nur durch die Speichergröße, die PIN-Belegung ist identisch.

Gruß Klaus
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Starshiner

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7

Montag, 1. November 2004, 18:27

Nabend!

komme eher von der Flugseite. Aber notfalls kann man ja noch eine Brücke und ein paar Sensoreingänge dran machen :)

8A heisst, nur je einen MOSFET, vermutlich 4425 & Co.
Zur Gateansteuerung (wohl in einem anderen Regler?): Du nimmst eine kleine Ferritperle mit ein paar Windungen und Diode/Stützkondensator dahinter? Ohne den Kondensator müsste wohl die Frequenz etwas sehr extrem sein? Welche Schaltfrequenz hast du angedacht, wie lange hält der Kondensator/Gatekapazität? Ich schätze, da du Hardwerker bist hast du dir da schon Gedanken zu gemacht!?

Den (oder die) Megas hab ich mir angeschaut. Kann man mit AVR GCC programmieren, Speicher reicht problemlos, 1k Byte Ram dürfen es schon sein.. Hast du evtl. eine Schnittstelle zu debuggen rausgeführt? Kann man RS232 anfädeln? Hast du so eine Art Eval Board, das nicht ganz so fipsig ist?
Die Peripherie von dem Ding ist heavy für so eine Anwendung, bei 8MHz Clock kämst du auch locker mit SW aus. Aber nett ist's schon.

Zitat

An den vorhandenen uC- Stellern stört mich jedoch, daß man Sie bei jedem Einschalten neu parametrieren muß und die thermische Stabilität magelhaft ist.


Verstehe ich so im Moment nicht. Wenn du den internen RC Genetrator des Atmel benutzt, kommst du wahrscheinlich nicht um einen kleinen Längsregler rum, die auf 1% kalibrierte Frequenz haben sie nur bei Nennspannung und 25°C. Nachkalibrieren über Temp Sensor dürfte IMHO nicht funktionieren.

50 Platten - wieviele Boote hast du denn? Oder stellst du gerne Seeschlachten nach? Soll das ganze komerziell werden?

Bin überigens auch Entwicklungsing - Embedded SW, allerdings mehr auf 'richtigen' Prozessoren :)


Versuche mal die Features zu beschreiben:

- Mittelwert muss fest angenommen werden (1.5ms). Mit Toleranzbereich? Wie gross ist der gefühlt?
- Anlaufschutzschaltung - Motor läuft erst an, wenn sich der Eingangspuls um 10% ändert oder erst nach einen Nulldurchgang. Gibt es sowas bei Boots Stellern?
- Sollen irgendwelche Fail Safe Funktionen eingebaut werden?
- Unterspannungserkennung? Wie? Was dann?
- welche Totzeit bei Umpoung? Wie lange läuft so ein Motor nach? Motorbremse zum stoppen?
...
ergänz mal.

Hätte schon Lust da SW für zu schreiben...
FETs und 88 kannst du auch besorgen?

Grüsse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Starshiner« (1. November 2004, 18:29)


K_Mar

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8

Dienstag, 2. November 2004, 19:26

Hallo,
rechne mal die Toleranzen der Taktgeber auf die üblichen Pulsbreiten der Sollsignal, da kommt man ins grübeln. Auf den Lpt`s hab ich einen 4,915MHz Keramikresonator vorgesehen, der hat eine Grundtoleranz von 0,5% und in unserem Temperaturbereich eine Drift von unter 0,1%.
Die weitern Fragen sind eine Sache für die Software.
Vielleicht sollten wir mal telefonieren.

Gruß Klaus
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Starshiner

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9

Dienstag, 2. November 2004, 23:17

Nabend,

bin etwas müde, darum nur kurz überschlagsmässig, möglicherweise Fehlerbehaftet.

Datenblatt Mega88, Tabellen S. 319 / 320.
Frequenzabhängigkeit des internen RC Generator kann man wohl vernachlässigen.
Termperatur nehme ich jetzt von 20°C bis 70°C an, da komme ich abgelesen so auf etwa 200kHz Schwankung. 8MHz soll Grundtakt sein, macht also 2.5% Fehler über Temperatur plus etwa 1% Fehler durch die ATMEL Grundcalibrierung in Summe etwa 3.5%

Diese 3.5% können meinetwegen einen Einfluss darauf haben, ab wo man den Regler zu 100% aufmacht, also z.B. schon bei 95% des Maximalknüppelweges in jede Richtung. Aber sie haben m.E. keinen signifikanten Einfluss auf die Regelung als soches, da sich über die Zeit (und Laständerungen) die Akkuspannung ganz sicher mehr als 3.5% ändert. Ohne nachgerechnet zu haben schätze ich das die Temperaturabhängigkeit des Motors in einem ähnlichen Bereich liegt, zumindest nicht um Grössenordnungen daneben.

D.h. man kann zwar die Genauigkeit des Regler hier mit Quarz o. Resonator verbessern, ich hab aber das Gefühl, das diese Grösse im Gesamtsystem zu vernachlässigen ist.

Wenn das bei Schiffmodellbau wirklich der Fall ist, weil ihr mit Wasser kühlt und nur Riesen Blleiakkus in die Kutter schraubt, lass ich mich natürlich gern eines besseren belehren ;)

Hast eine PN.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Starshiner« (2. November 2004, 23:19)


K_Mar

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10

Donnerstag, 4. November 2004, 17:19

Hallo,
rechne mal nach:
Nullstellung 1,5 ms bei 8MHz =12000
Fehler 3,5% = 420
Hub +/- 0,5 ms = +/-3000
Trimmung davon +/- 50us = +/-300
Nutzbereich ohne Trimmung +/-0,45ms = +/- 2700

Auf den Nutzbereich von 5400 bezogen liegt der Fehler also bei 7,8% oder anders formuliert : Man muß die Trimmung während des Betriebs von einem Ende zum anderen schieben.
Und ein Temperaturhub von 50K ist bei Motornähe und ausgelasteten Endstufentransistoren in der Nähe der uC nichts ungewöhnliches, das kann bei Endstufentransistoren bei Tjmax von 175C auch schon mehr sein.
Insbesondere bei Umpolsteller ist das Weglaufen des Nullpunkts besonders lästig.

Gruß Klaus
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Starshiner

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11

Donnerstag, 4. November 2004, 20:35

Nabend,

nun, zum Mittelpunkt, die 1% Initialer Fehler des Oszillators spielen dort keine Rolle, da ich annehme, dass ein einmaliges Timmen des Mittelpunktes wohl zumutbar ist. Der Nullpunkt kann m.E. dort um 2.5% wandern, den Temperaturhub von 50K hab ich ja auch schon angenommen.

Bzgl. des Nullpunktes hatte ich am 1.11.04 diese Frage gestellt:

Zitat

- Mittelwert muss fest angenommen werden (1.5ms). Mit Toleranzbereich? Wie gross ist der gefühlt?


Ich halte es für nicht sinnvoll, den Nullpunkt an dem der Motor still steht auf den kleinsten technisch möglichen Bereich zu begrenzen. Das haut nicht hin, selbst wenn alles Quarzstabilisiert ist. Dort spielt dann rein die Widerholgenauigkeit deines Potis im Sender, die Signalaufbereitung im Sender und Empfänger etc. Wenn dieser Bereich 2.5% vom Gesamtweg beträgt, spielt auch das keine Rolle mehr. Ich habe nur keine Ahnung, ob die 2.5% OK sind.
Also, Motor aus von 1.4625ms bis 1.5375ms. Meine mc12 hat etwas70° Knüppelwinkel, eine Knüppellänge von ca. 50mm. 2.5% von 70° sind 1.75°, der Weg den du am Knüppel dabei zurücklegt beträgt 1.53mm.

Anyway, wenn du einen Schwinger drauf hast, verringert sich das ganze ja noch entsprechend.

@Klaus , du hast immer noch eine PN, ich bin aber erst ab Sonntag wieder gut zu erreichen..