Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Montag, 8. November 2004, 12:09

stabilisiertes Netzteil: Spannungsregler plus Transistor funzt nicht !

Hallo allerseits,

für viele wohl ein alter Hut, aber bei mir funzt es nicht. ???
Ich habe einen Leistungstransistor als Emitterfolger an einen einstellbaren integrierten Spannungsregler geschaltet. Basis an Ausgang des Spg.reglers, Kollektor an Betriebsspannung.

Im Leerlauf lässt sich die Spannung prima einstellen, sobald aber die kleinste Last angeschlossen wird (Ladegerät ohne Akku) bricht die Spannung ein und lässt sich auch nicht mehr einstellen. So habe ich mir ein stabilisiertes Netzteil nicht vorgestellt :D

Den Spannungsteiler mit Potentiometer habe ich, wie allgemein empfohlen, mal an den Emitter gegen Masse geschaltet. Dabei geriet die ganze Sache aber ins Schwingen. Das Poti ist jetzt nur am Regeleingang des Spgsreglers gegen Masse.

Hat jemand Vorschläge zur Dimensionierung, Links mit Schaltungen etc. ? Ich habe selbst natürlich auch schon viel gesucht, aber die einfache Methode "Transistor an Spannungsregler" nicht gefunden.


Vielen Dank und Grüße, Hendrik

:)
rock on! 8)

2

Montag, 8. November 2004, 13:28

Hi..

kann es sein dass die Strombegrenzung des vorgeschalteten Spannungsreglers dichtmacht? Ist diese einstellbar und vielleicht auf "fast-Null" gesetzt?

Bricht die Spannung auch am Spannungsregler-Ausgang zusammen oder nur am Emitter?

mfg
andi

3

Montag, 8. November 2004, 21:19

Hallo Andi,

vielen Dank, das war der entscheidende Hinweis. Die Strombegrenzung des Spannungsreglers hat schon bei geringster Belastung dichtgemacht. Da hat noch ein Widerstand in der Beschaltung des Reglers gefehlt, der, wie wir nun nachgewiesen haben, die Strombelastbarkeit bestimmt. :ok:

Ganz ohne Widerstand war dann wohl, wie Du sagst "fast-Null" Belastbarkeit. :D

Schon klasse, wenn der Transistor bei 14 Zellen am Lader und 5 A Ladestrom bruzzelt.

:D

Danke und viele Grüße, Hendrik
rock on! 8)

4

Dienstag, 9. November 2004, 07:27

Prima, gelle, kann man nebenbei auch den Tee schön mit warmhalten :D

5

Dienstag, 9. November 2004, 13:20

Prima Idee mit dem Tee, besonders in dieser Jahreszeit. Endlich eine Heizung im Bastelkeller. :D

Ein Transistor ist aber zu wenig. Trotz riesen Kühlkörper. CE-Spannung am Transistor ca. 7V , ca.12A Ausgangsstrom sind rund 84 W. Obwohl der gute 20 A Strom kann und eine maximale Verlustleistung von 150W hat, wahrscheinlich nur bei aktiver Kühlung.

Grüße, Hendrik
rock on! 8)

6

Dienstag, 9. November 2004, 13:59

Hi..

jau, das gibt dann ein "Netzteil Earl Grey" oder so.
Ich hatte vor vielen Jahren mal so ein Netzteil gebaut. Auf der Suche nach einem einigermassen geschirmten und hitzefesten Gehäuse bin ich bei einem defekten alten Toaster hängengeblieben. Sah echt super aus, das Ding... 4mm-Buchsen im Brotschlitz, bei Volllast-Dauerbetrieb der Geruch von angebranntem Toastbrot in der Luft...
Tief im zweiten Brotschlitz sass ne rote LED, die glaubwürdig das sanfte Glühen der nicht mehr vorhandenen Heizdrähte emuliert hat. Stilvoll!

Aktive Kühlung wird wohl sein müssen. Sehe ich das richtig dass du 7V im Transistor verbrätst? Heftig. Da würd ich meine Ausgangsspannung auf das obere Limit des Ladegerätes einstellen.

mfg
andi

7

Dienstag, 9. November 2004, 16:54

Hallo Andi,

so elegant sieht meine Anordnung nicht aus, ich kann's mir aber lebhaft vorstellen. :ok:
Ich habe ein Alarmanlagen-Leergehäuse von Conrad. Super stabil. Der/die Kühlkörper müssen aber wegen der Wärmeentwicklung vielleicht aus dem Gehäuse 'raus.

Die 7 Volt müssen sein, der Trafo liefert keine günstigeren Spannungen. 5 V weniger wären mir auch lieber. Wenn man 'drankommt, ein paar Wicklungen vom Trafo abwickeln?

Ich habe schon auf 13,5 V eingestellt, obwohl ich kein Freund von grenzwertigen Betriebsspannungen bin, der Lebensdauer des Laders zuliebe. Eine maximale Eingangsspannung ist ansonsten beim PPI II nicht angegeben. Ich lade ja auch nicht immer volle Kanne. Der Lader dient ja oft auch zur Akkupflege, Formierung etc. .

Um ca 1V schwankt die Ausgangsspannung zwischen unbelastet und derzeitiger getesteter Vollast mit 12,5V und 12 A.

Grüße, Hendrik
rock on! 8)

Agentbsik

RCLine User

Wohnort: D-46397 Bocholt

Beruf: Schüler (leider :D)

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 9. November 2004, 21:52

Gibts irgendwo ne gute schaltung, die nicht sehr viele Bauteile braucht um ein Stabilisiertes netzgerät zu bauen?
Eventuell auch ein Labornetztzeil oder sowas in der Art...

9

Mittwoch, 10. November 2004, 13:37

Hallo,

genau das Problem hatte ich auch. Ich habe gegoogelt und unzählige Schaltungen gefunden, von denen ich nicht wußte, ob sie funktionieren und alle mit mehr oder weniger Bauteilaufwand.

Einfacher, als in meinem Eröffnungsbeitrag beschrieben geht es aber wirklich nicht. :D

Computernetzteil umbauen funktioniert auch prima, da gibts einen interessanten Thread bei den Ladegeräten. Ich hatte aber noch einen großen Trafo 'rumliegen, hast Du schon einen Trafo? Wenn Du erst noch einen kaufen mußt, lohnt sich das nicht, weil die Trafo's in dieser Leistungsklasse einzeln teurer sind, als komplette stabilisierte Netzgeräte. :D

Grüße, Hendrik
rock on! 8)

Ecofan

RCLine User

Wohnort: Schweiz, Zürich

Beruf: Gymischüler

  • Nachricht senden

10

Freitag, 12. November 2004, 19:21

Hmm, wenn wir schon dabei sind:

Ich hab hier nen 7805er Spannungsregler vor mir, in ner Schaltung. Und zwar mit nem aufgesetztem NPN-Transistor (BD536) (Die Schaltung ist im Datenblatt) Theoretisch sollte sie 5A liefern können. Der Trafo liefert mir 2.9A. Wenn ich jetzt die Ausgänge des Reglers, also die 5V kurzschliesse und Messe, komme ich gerade mal auf 1.3V...

;( ;(
Die Schaltung stimmt garantiert, hab alles kontrolliert.. Nur. wieso nicht 2.8V am Ausgang?

Gruss
Mario
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

Albert

RCLine User

Wohnort: A-1170 Wien

Beruf: EDV-Consultant

  • Nachricht senden

11

Samstag, 13. November 2004, 00:00

Servus Mario,
wenn Du den Ausgang kurzschließt, wieso kannst Du überhaupt eine Spannung
messen ???

Wie war das mit Herrn Ohm? U = R * I und wenn R (nahezu) null ist, dann ist
auch U null.

LG
Albert Öttl
Wien

Ecofan

RCLine User

Wohnort: Schweiz, Zürich

Beruf: Gymischüler

  • Nachricht senden

12

Samstag, 13. November 2004, 09:48

Äh, sorry, hab mich vertippt!!!
Ich meinte es kommen nur 1.3A raus...
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

Albert

RCLine User

Wohnort: A-1170 Wien

Beruf: EDV-Consultant

  • Nachricht senden

13

Samstag, 13. November 2004, 10:31

Servus Mario,
Ah, OK.

Zu Deinem Problem: Du schließt ja nicht den Trafo kurz, sondern den Ausgang
Deiner Schaltung. Es komt also neben dem Innenwiderstand des Trafos noch
der Innenwiderstand der Schaltung als strombegrenzendes Element dazu.

Miß mal bei kurzgeschlossenem Ausgang die Spannung am Trafo, das sind
sicherlich nicht null Volt.

LG
Albert Öttl
Wien