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Ultimate123

RCLine User

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1

Mittwoch, 10. November 2004, 21:16

Aus Servo >> Licht

Hallo

Ja habe aus einen Servo eine aus-an schaltbare diode angeschlossen sprich da wo motor ist (+/-) einfach eine diode angeschlossen.Ich kann diese Diode jetzt über mein sender ein-aus schalten.

Meine frage(n):

Kann ich diese "einheit jetzt einfach in mein empfänger schließen ohne das ich angst haben brauch das mir was kaputt geht (regler,motor u.s.w) ???

Wenn ja kann ich auch mehr als eine LED anlöten wo ich jetzt die eine habe ?

Und oder würdet ihr es lieber nicht machen ? NEIN warum ?

Könnten sonst irgenwelche fehler kommen ?

Will das teil in mein Ultimate bauen

Ultimate:

Brushless AXI und denn pasenden regler und 3 kleine servos empfänger R-115 F (5 steckplätze)
»Ultimate123« hat folgendes Bild angehängt:
  • IM000003.jpg
Gruß Tobias

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hsh

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2

Mittwoch, 10. November 2004, 22:12

RE: Aus Servo >> Licht

Also anschließen kannst du das sicherlich ohne das etwas kaputt geht.
Allerdings solltest du auf einige Kleinigkeiten achten:

Eine LED hält für gewöhnlich nicht viel mehr wie 20mA Dauerstrom aus und hat je nach Farbe einen Spannungsabfall von 1 bis 2,5V. Da du deine LED an ca.4,5V betreibst, benötigst du vermutlich noch einen kleinen Serienwiderstand zur Strombegrenzung um deine LED nicht zu grillen. Es müsste auch möglich sein 2 LED in Serie zu verschalten und diese so am Motorausgang zu betreiben. Schlimmstenfalls leuchten sie dann nicht mehr hell genug.

Wenn du mehrer LED parallel an den Motorausgang hängst, darfst du die Servoelektronik nicht überlasten. Bei Microservos kann die aber sicher 500mA liefern. Somit sollten 10-15 LED kein Problem sein.
Wenn du großes Pech hast könnten deine LED die negative Spannung nicht aushalten. Du hast ja je nach Schalterstellung +/- 5V an den LED anliegen. Sollte aber eigentlich gehn.

Aus Gewichstgründen würde ich statt des ganzen Servos nur die Platine nehmen und das Poti durch einen Spannungsteiler ersetzen.


mfg Harald
mfg Harald

Ultimate123

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3

Donnerstag, 11. November 2004, 12:47

hi,
ne doch die LED hallten die spannung aus aber sonst geht das sagst du ?
Gruß Tobias

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4

Donnerstag, 11. November 2004, 12:55

Hi.

LEDs wollen mit Vorwiderstand betrieben werden.
Wenn das dennoch tut (leuchtet) heist das noch nicht, das das auch noch nach einer Stunde immer noch funktioniert. Du machst definitiv die LED, möglicherweise die Servoelektronik, schlimstenfalls aber dein Regler-BEC platt, wenn du da keinen Vorwiderstand einbaust. So zwischen 100 und 150 Ohm sollten ok sein.

mfg
andi

Ultimate123

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5

Donnerstag, 11. November 2004, 13:04

hallo,

naja das is mit denn doch zu "doof"

aber kann man nicht einfach +/- in empfänger und das ganze mit ein extra manuel schalter machen also
+ an + von der diode da schalter zwischen und - an - ?
Gruß Tobias

Mein Verein:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ultimate123« (11. November 2004, 13:45)


hsh

RCLine User

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6

Freitag, 12. November 2004, 02:51

naja, es ist nunmal so, das am Servomotor je nach Schalterstellung/Knüppelstellung +5V, 0V und -5V anliegen. Wenn man es genau nimmt sind es natürlich ca. 4,5V, 0V und -4,5V - aber egal. Wenn du an diese 4,5V eine LED direkt anschließt und diese Led einen Spannungsabfall von ca. 2V hat (was relativ viel ist) so sind da noch 2,5V die irgendwo verbraten werden müssen. Aus dem Datenblatt der LED geht höchstwahrscheinlich hervor das die LED mit 20mA betrieben werden soll. Das heißt aber nichts anderes, als dass du einen Vorwiderstand brauchst, der dir den Strom durch die Diode auf ca. 20mA begrenzt => U=I*R
Das würde also eine Vorwiderstand von 125 Ohm (oder mehr) pro Diode bedeuten. Deswegen ja mein Vorschlag zwei Dioden in Serie zu betreiben da du dadurch vermutlich auf den Vorwiderstand verzichten kannst.

Wenn die Dioden den Betrieb ohne Vorwiderstand aushalten kannst du sicher 3-4 Dioden an deiner Schaltung betreiben. Bei mehreren Dioden solltest du nachmessen wieviel Strom hier wirklich durch die Schaltung fließt. Einen Dauerstrom von größer 500mA wird die Servoelektronik kaum durchhalten. Aus einigen Versuchen mit weißen LED weiß ich, dass die Dinger bis zu 150mA verkraften können. Wenn du solche LED einsetzt wir die Servolektronik kaum mithalten können.

An sich funktioniert deine Schaltung schon. Du solltest einfach den Stromverbrauch kontrollieren. Ein normales BEC kann ca. 1-2A liefern. (steht normalerweise ein der Beschreibung des Reglers) Dabei solltest du etwa 500mA pro Servo rechnen. Was dann noch an Strom übrig bleibt, kannst du für die Beleuchtung verwenden. Aber wie Andi sagt, eine LED braucht für gewöhnlich einen Vorwiderstand.

mfg Harald
mfg Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hsh« (12. November 2004, 02:53)


7

Freitag, 12. November 2004, 13:46

Hallo Tobias,

Zitat

Original von Ultimate123
aber kann man nicht einfach +/- in empfänger und das ganze mit ein extra manuel schalter machen also
+ an + von der diode da schalter zwischen und - an - ?


das reißt es aber auch nicht 'raus, denn die Notwendigkeit eines Vorwiderstands für die LED hat nix damit zu tun, ob sie über einen mechanischen Schalter/Kontakt oder einen Schalttransistor der Servoelektronik geschaltet wird!

Gruß,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (12. November 2004, 13:50)


8

Freitag, 12. November 2004, 14:24

Zitat

Original von hsh

An sich funktioniert deine Schaltung schon. Du solltest einfach den Stromverbrauch kontrollieren. Ein normales BEC kann ca. 1-2A liefern. (steht normalerweise ein der Beschreibung des Reglers) Dabei solltest du etwa 500mA pro Servo rechnen. Was dann noch an Strom übrig bleibt, kannst du für die Beleuchtung verwenden. Aber wie Andi sagt, eine LED braucht für gewöhnlich einen Vorwiderstand.


Eine normale LED, die mit 20mA betrieben wird, sollte das BEC nicht übermäßig belasten. Aufpassen muß man da allerdings höllisch bei Power UL-LEDs oder gar Dragon LEDs bzw. Lumileds. Datenblatt der verwendeten LEDs kontrollieren!

Da empfehle ich grundsätzlich eine separate Stromversorgung. Wenn schalten kein Muß ist, gehts häufig auch mit einer einzelnen 300er LiPo (niedriges Gewicht!)

Gruß Hajo
- www.flugmodellbau.de -
Mein Motto: "Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hgiegerich« (12. November 2004, 14:25)


9

Freitag, 12. November 2004, 14:51

Zitat

Original von Ultimate123
naja das is mit denn doch zu "doof"


Was isn daran bitte doof? N Bauteil für knapp 2 ct, das ohnehin an ne LED gehört, egal wie /woran man sie anschliesst... wer LED sagt muss auch VORWIDERSTAND sagen.
Wer sich dein RIESENAUFWAND :dumm: eines Vorwiderstandes nicht machen möchte, muss entweder Knicklichter nehmen oder halt bei Tag fliegen ;)

2 LEDs in Reihe ohne Vorwiderstand an gerade passende Spannung anzuschliessen kann zwar punktuell funktionieren, bringt aber ggf. massive Helligkeitsschwankungen bei nur geringer Änderung der angelegten Spannung. Bei nur 4.5V wird das etwas knapp. Eine Überlastung und Zerstörung der LEDs ist damit auch nicht ausgeschlossen.

Nachtflug ist geil.

mfg
andi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »___...._____.« (12. November 2004, 14:52)


10

Freitag, 12. November 2004, 14:56

Zitat

Original von schwobaseggl
2 LEDs in Reihe ohne Vorwiderstand an gerade passende Spannung anzuschliessen kann zwar punktuell funktionieren, bringt aber ggf. massive Helligkeitsschwankungen bei nur geringer Änderung der angelegten Spannung. Bei nur 4.5V wird das etwas knapp. Eine Überlastung und Zerstörung der LEDs ist damit auch nicht ausgeschlossen.


Grad ultrahelle LEDs haben deutlich unterschiedliche Schwellspannungen meist bei drei Volt oder darüber liegend -> nich wirklich die Lösung! Und wie Du schon schriebst ... ein Vorwiderstand ist die bessere Lösung

Gruß Hajo
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Mein Motto: "Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hgiegerich« (12. November 2004, 14:57)