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mpgo13

RCLine User

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1

Sonntag, 21. November 2004, 18:59

Verstärken

Hallöchen!

Habe mir vor einigen Tagen einen sogenannten Kontrollempfänger gebaut! Ganz einfach aus einem Empfänger, Servokabel, Empfängerakku und einem Lautsprecher! Frage: Wie könnte man den Lautsprecher, den ich dran montiert habe, so verstärken, dass man das Brummen des Lautsprecher gut hört?

mfg,
martin

markus s.

RCLine User

Wohnort: zwischen Minden und Herford

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2

Sonntag, 21. November 2004, 21:19

Reine Neugier, aber was ist ein Kontrollempfänger, und wofür braucht man den? Zum testen des Senders?




Gruß Markus
Alles was abstürzt, war wenigstens mal in der Luft !

mpgo13

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3

Sonntag, 21. November 2004, 21:42

re

hallo!

:-D natürlich nicht! ER ist dazu gedacht, falls jemand mit dem selben Kanal fliegt wie du dann sagt dir der Kontrollempfänger du sollst nicht Fliegen. Hoffe es ist verständlich genug.

mfg,
martin

4

Sonntag, 21. November 2004, 22:45

RE: Verstärken

Hallo Martin,

eine ziemlich simple Möglichkeit wäre ein NPN-Transistor (z.B. BC337) und ein Widerstand (z.B. 4,7kOhm).
Den Empfängerausgang über den Widerstand an Basis-Anschluß des Transistors, Emitter an Masse (-) und vom Kollektor über den Lautsprecher an (+).
Mögliche Probleme:
Nun könnte es sein, daß beim Schalten des Transistors Spannungsspitzen entstehen, da der Lautsprecher u.A. eine Induktivität (Spule!) darstellt. Dagegen solltest Du vielleicht einfach parallel zum Lautsprecher einen Kondensator schalten - macht evtl. den Brummton auch etwas angenehmer. (Wert 0,1..1 µF?)

Gruß,

Thomas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (21. November 2004, 22:46)


mpgo13

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5

Sonntag, 21. November 2004, 22:51

re

hallo!

das wird jetzt für mich schon komplizierter! Kenn mich nicht so gut aus !!

mfg,
martin

Albert

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Wohnort: A-1170 Wien

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6

Sonntag, 21. November 2004, 23:55

Servus Thomas,

Zitat

Dagegen solltest Du vielleicht einfach parallel zum Lautsprecher einen Kondensator schalten

Kondensator? Wohl eher doch eine Freilaufdiode.

LG
Albert Öttl
Wien

7

Montag, 22. November 2004, 02:25

Servus Albert,

mit der Freilaufdiode hast Du im Prinzip recht. Ich dachte mir dabei, ein Kondensator wäre im Sinne einer verbesserten/lauteren Tonwiedergabe evtl. besser. Den Zweck, nämlich das Wegfiltern von hohen Induktions-Spannungsspitzen, dürften sowohl Freilaufdiode, als auch Kondensator erfüllen. Die Induktivität des Lautsprechers wird sicher viel kleiner sein als z.B. die eines E-Motors, daher wird der kleine Kondensator die Energie aus der LS-Spule schon aufnehmen können, ohne gleich hohe Spannungswerte zu erreichen. Interessant wäre mal ein Hörvergleich: wie ändert sich die Lautstärke und Klangfarbe des Servo-Signals mit verschieden großen C oder Freilauf-D? Reicht vielleicht die Induktivität des Lautsprechers, um mit dem Kondensator einen Schwingkreis im Tonfrequenzbereich zu bilden? Dann hätte man als Sound statt der ätzenden Knatter-Impulse eine Art Klingeln...

Eine alternative Schaltungsvariante wäre noch, den Transistor als Emitterfolger einzusetzen, dann könnte man auch noch den Widerstand weglassen und hohe Induktionsspannungen können gar nicht entstehen. Allerdings ist damit die Lautstärke systembedingt geringer.

Grüße,

Thomas

eraf

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Wohnort: D-59755 Arnsberg... ich brauche meeeehr Pitsch....dremmel dremmel...

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8

Montag, 22. November 2004, 18:22

RE: Verstärken

Hallo Martin,

eventuell kannst du doch einfach einen kleinen Verstärker für Walkman oder so anschliessen.

Gruß,
Erich

mpgo13

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9

Montag, 22. November 2004, 19:31

re

hallo!!!

vielen dank!!! gar nicht mal so schlecht die Idee! Nur habe ich leider keinen Walkman den ich dranschliesn könnte!

mfg,
martin

Albert

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Wohnort: A-1170 Wien

Beruf: EDV-Consultant

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10

Montag, 22. November 2004, 21:22

Servus Martin,
wozu ein Verstärker? Wie schon der Thomas geschrieben hat, mit einem
einfachen NPN-Transistor als Schalter, der den LS im Takt der Servoimpulse
ein- und ausschaltet, kriegst Du genug Lautstärke zusammen.

Ein Analogverstärker wäre für ein digitales Ausgangssignal irgendwie übertrieben.

Der Empfänger liefert ja am Servoausgang eine Rechteckspannung mit etwa
4V Amplitude (abhängig von der internen Stromversorgung). Das reicht, um
jeden Wald- und Wiesen Kleinsignaltransistor durchzusteuern. Was willst DU
da noch verstärken? Mehr wirds nicht ;)

LG
Albert Öttl
Wien

mpgo13

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11

Montag, 22. November 2004, 22:04

re

hallo!

tja ich glaube ich lass das lieber mit dem Verstärken!!!
Vielen Dank trotzdem !!!!

mfg,
martin

mosi

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Beruf: Cutter, Kameramann

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12

Dienstag, 23. November 2004, 01:07

RE: re

Hallo Martin,

was benutzt du für einen Lautsprecher? Die allermeisten haben einen Widerstand(genauer: Impedanz) von 4 oder 8 ohm. Dieser geringe Widerstand (ich bleibe mal dabei) wird die Ausgangsspannung deines Servoausganges quasi kurzschliessen mit der Folge, dass natürlich kaum was zu hören ist,weil Spannung fast gleich null, demzufolge auch Leistung=Spannung xStrom auch gleich null. Versuche einfach einen hochohmigen oder wenigstens höherohmigen Kopfhöhrer (z.B.Walkman) anzuschliessen, (haben meines Wissens min. ca.32Ohm) noch besser wären gute alte Hörmuscheln von Amateurfunkern oder Telefonen (haben in der Größenordnung 1kOhm Impedanz). Diese Dinger sind dann nicht mehr überhörbar. Ein paralleler Kondensator(Wert: versuchen) kann das HiFi-Erlebnis noch erheblich steigern.
Zweite Möglichkeit: ein kleiner (Ton)Übertrager gibts bei z.B. Conrad für zweifuffzich (1:10, natürlich 10:1 anschliessen best.Nr 516260, für3,99)
Gruß, Rene
P.S. Hallo Albert! Dein Buchtipp "Rippenflügel aus Faser..."von neulich war einfach mal genial! Danke!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mosi« (23. November 2004, 01:10)


13

Dienstag, 23. November 2004, 02:10

RE: re

Zitat

Original von mpgo13
tja ich glaube ich lass das lieber mit dem Verstärken!!!


Hey, Martin, nicht so schnell aufgeben! Und lass Dich von unserer Fachsimpelei nicht verunsichern! ;)
Ich würde vorschlagen, Du probierst es vielleicht einfach mal mit der Emitterfolger-Schaltung, dann ist das einzige Bauteil ein simpler NPN-Transistor für ein paar Cent.

Die Schaltung geht dann so:
Lautsprecher zwischen (-)Akku und Emitter des Transistors. Kollektor des Transistors an (+)vom Akku, Basis des Transistors an Empfänger-Ausgang. Das war's schon!
Wenn Du den vorgeschlagenen BC337 nimmst, sieht die Anschlußbelegung so aus:
Halte den Transitor so, daß Du die Aufschrift lesen kannst, dann ist das linke Beinchen der Kollektor-Anschluß (C), das rechte Beinchen Emitter (E) und in der Mitte ist Basis (B).

Gruß,

Thomas

14

Dienstag, 23. November 2004, 12:03

RE: re

In jedem Happy-Meal Spielzeug vom MC Dagobert sind Verstarker und Lautsprecher drin.

Der "Sound-Chip" ist auf diesen Platinen immer gebondet und kann weggedremelt oder einfach mit der Schere weggeschnitten werden.

Übrig bleibt ein NF-Verstärker.

Der von Albert beschriebene Transistor ist meist neben einem Kondensator das größte Bauteil auf der Platine.

Alles klar?

CU
Mike

mpgo13

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15

Dienstag, 23. November 2004, 16:24

re

hallo!

vielen dank für eure Antworten! Werde mir noch überlegen was ich mache! Die Idee aus einem Spielzeug vom McDonald ist gar nicht mal so schlecht!!!

mfg,
martin