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Eheli

RCLine User

  • »Eheli« ist der Autor dieses Themas

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Beruf: Elektrotechniker

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1

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 20:32

Elkos bei Brushless reglern

jetzt gehts auch bei mir los: die beiden ausgetrockneten elkos am schulze future regler meiner 20zellen ecureuil sind bisher ohne wirkung geblieben, aber jetzt hat sich dafür einer der anderen kondensatoren in rauch und flammen aufgelöst und hat gleich eine leiterbahn mitgenommen.
insofern nix tragisches, schnell repariert, hat ja immerhin mehr als einige jahre gut und bei jedem wetter funktioniert.

was mich aber interessiert:
wie oft checkt ihr eigentlich die fetten elkos am regler?
???
h.

K_Mar

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Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

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2

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 20:51

RE: Elkos bei Brushless reglern

Hallo Helmut,
wenn bei Dir Elcos hochgegangen bzw. ausgetrocknet sind, dann ist das ein Armutszeugnis für die Elkoauswahl bei Schulze. Erzähl mal die komplete Elkobeschriftung. Ein gutes Elko dürfte im Modellbaubetrieb nie sterben, denn diese haben bei 105C eine Lebensdauer (Betrieb) von 2-4000h. Einige Jahre hieße bei mir z.B. 4Jahre, das hieße 500h/anno oder im Durchschnitt 1,6h pro Tag oder 10h jedes Wochenend und das halte ich für unrealistisch.
Also wird das wohl ein Billigelko sein oder massiv überlastet.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

Eheli

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  • »Eheli« ist der Autor dieses Themas

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3

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 21:07

Hallo Klaus,

da steht 50V 330u 105grad C.
hersteller ist rubycon, da sollts noirmal nix geben.
ein kollege hatt übrigens mal eine schulze mcd 99 3x zur reparatur eingeschickt, der kam dann jedesmal mit mehr elkos zurück, am schluss warens dann 7 !!
hab mich damals mit schulze mailisch unterhalten, von denen wurde alles auf zu lange akkukabel zurückgeführt. auf die tatsache: 2x10 zellen inlineverlötet mit je direkt angelöteten steckern und ca 10cm zwischen den akkupacks kam dann keine antwort mehr.

wie lange ich den regler drin hab weiss ich nicht so genau, aber 4 jahre ( 1 jahr nachdem der logo20 rauskam+ 1 jahr mit dem mcd99 der dann auf "garantie", kulanz nach regen mailverkehr( angeblich feuchtigkeitseinwirkung, aber auch da war zwischen den platinen alles voll mit elkosaft..., in den future getauscht wurde)
, also so 4 jahre dürfte etwa hinkommen. etwa 80-100 reine flugstunden mit diesem vogel.

darum auch meine frage, mittlerweile dürften doch viele der ersten regler in das kritische alter kommen.
h.

edit> wenn sich der pluspol ohne irgendwelchen widerstand einfach rausziehen lässt betrachte ich einen elko als tot, da brauchts keine messungen mehr...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eheli« (9. Dezember 2004, 21:09)


4

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 23:58

Zitat

wenn sich der pluspol ohne irgendwelchen widerstand einfach rausziehen lässt betrachte ich einen elko als tot, da brauchts keine messungen mehr...

Definitiv tot. R.I.P.

Nur muss er dann eigentlich mehr mitgemacht haben als nur zu altern. Wuerde spontan sagen, das der mehrmals deutlich zu heiss geworden ist. Und das deutet auf billig Elko hin.
Alleine das Alter und die paar Betriebsstunden duerften den nicht so schrotten.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


5

Freitag, 10. Dezember 2004, 13:50

das muss nicht unbedingt Billig-Elko sein, es kann auch ein unterdimensionierter Elko sein, der massive Stromspitzen abfangen sollte, dies aber von der Auslegung her nicht kann. Erreicht man dann über Parallelschalten mehrerer Kondensatoren, wenn einer alleine nicht ausreicht. Aber wohin mit den Teilen, denn die haben ja auch wieder längere Anschlußkabel...

Eheli

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6

Freitag, 10. Dezember 2004, 15:20

ich hab ihm jetzt 4 gegönnt, mal sehen ob die länger halten ;-)

kanns aber nicht ganz glauben dass mein regler der einzige ist...
h.

K_Mar

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7

Samstag, 11. Dezember 2004, 01:07

Hallo Helmuth,
welche Abmessungen haben die C`s und dann sollten da noch irgentwelche Buchstabenkompinationen wie Z.B. PX ; NXA oder YXG zur Kennzeichnung der Typenreihe draufstehen. Ggf. gibt es inzwischen bessere C`s , denn die sind wohl mächtig überlastet und ich überlege mir z.Z. einige Panasonic FM`s hinzulegen.

Gruß Klaus
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Eheli

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8

Samstag, 11. Dezember 2004, 13:22

Hallo Klaus,

diese fragen kann ich dir jetzt nicht mehr beantworten, die dinger liegen jetzt in der tonne ganz unten :)
h.

Palawan-Taucher

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9

Sonntag, 12. Dezember 2004, 15:51

nur so zum drüber denken

ein Kondensator in heutigen Zeiten ...

im Standby-Betrieb in Netzteilen (Fernseher, Video, Sat-Receiver usw.)
laufen alle permanent und unter Last, sind ja voll geladen,
bzw. werden beim Glätten der Spannungen immerzu geladen und entladen,
mit 50Hz bis zu mehreren x1000 Hz

sollten die Teile-Besteller mal besser dort Ihre Bauteile beziehen , da gehts ja auch jahrelang ... :evil:
... aus dem schönen Freiburg im Breisgau, auf der Suche nach Anschluss ...

http://www.joergs-modellbau-seiten.de

K_Mar

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10

Sonntag, 12. Dezember 2004, 21:47

RE: nur so zum drüber denken

Hallo Joerg,
das was Du beschrieben hast ist noch zahm. Die Belastungen in der Industrieelektronik sind wesentlich heftiger. Dort sind die Ko`s nämlich 8760h im Jahr unter Vollast. Bloß wenn richtig hohe Lebensdauern gefragt sind werden dort bei höheren Spannung keine Elko`s eingesetzt sondern Folien-C`s. bei denen erreicht man schnell Lebensduern von über 100.000h. Aber auch bei Elko`s sind bei entsprechender Auslegung 100.000h ereichbar, jedoch nicht mit dem Ko`s aus der von Dir genannten "Lustelekronik", sondern mit 105C-Longlife Elkos aus dem Bereich der Industrieelekronik.

Gruß Klaus
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Flurnügler

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11

Donnerstag, 16. Dezember 2004, 11:06

Für solche Anwendungen braucht man spezielle Low-ESR Typen für Schaltnetzteilanwendungen. Die müssen für einen bestimmten Ripple-Strom spezifiziert sein. Sonst ist das Verglühen vorprogrammiert.
Wo keine Strömung ist, kann auch nix abreißen

Jetzt wieder Online !

Mein Verein in Regensburg: VMR
Mein Verein im Raum Nürnberg: Noch auf der Suche

Eheli

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12

Freitag, 17. Dezember 2004, 18:40

sorry leute,
ich will hier nicht stören, aber:

eigentlich hab ich nicht danach gefragt was da für typen reingehören (das weiss ich selbst, bin ja irgendwie als hardwerker beruflich von elektronik abhängig ;) , ich wollte lediglich wissen ob jemand anders auch schon solche erfahrungen gemacht hat... ???
danke und schöne grüsse an alle!
h.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eheli« (17. Dezember 2004, 18:45)


Suzanne

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13

Samstag, 18. Dezember 2004, 22:01

Eingangs-Elkos leben bei mir auch nicht sehr lange. Ich war bisher immer der Meinung, der Stromstoss beim Einstecken killt sie. Ich fliege 10s4p und 10s5p Lipos, und da gibt's beim Einstecken immer einen hübschen Feuerball.

Bei meinem Joker mit Actronic 70-32H habe ich einen Zusatzstecker angebracht, der über 100 Ohm die Elkos vorlädt, seither ist Ruhe.

K_Mar

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14

Sonntag, 19. Dezember 2004, 09:16

Hallo Jochen,
dann erzähl doch mal, welche Elkos bei Actro eingebaut sind ( Hersteller, Typ, Werte), um zu erkennen, wie die Teile misshandelt werden.

Gruß Klaus
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