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Thomas_V

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1

Donnerstag, 30. Dezember 2004, 10:11

nochmal LiPo /LiIon-Lader

Für alle die einen Lader selber bauen wollen, hab ich mal diese Schaltung aus meinem Fundus gekramt. Ist eigentlich ein reglbares NT bis 5A aber in dieser Form auch zum Liion laden geeignet. Ich denke, man kann die Schaltung noch erweitern, ist also nur ein Vorschlag. Der Schalter S1 schaltet jeweils eins der potis mit welche die Ausgangsspannung eingestellt wurde. Achtung: Messgeräte haben eine Ungenauigkeit von 1% , also die Ausgangsspannung etwas kleiner wählen.


gruß

tommes
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2

Donnerstag, 30. Dezember 2004, 20:39

Hallo Tommes,

Vergiss diese Schaltung! Du scheinst davon gar nichts zu verstehen! Die Schaltung hat viel zu viel Drift und wenn man wie Du empfiehlst die Spannung niedriger einstellt werden die LiPos gar nicht voll geladen. Die Schaltung kann man für Bleilader verwenden aber NIEMALS für Lipos!!!

Man kann nur Präzisionsschaltungen dafür nehmen wie die in meinem Beitrag hier:

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…ghtuser=&page=2


Viele Grüsse

Bruno

Thomas_V

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3

Freitag, 31. Dezember 2004, 09:48

guten morgen bruno,
danke für deine freundlichen worte und deine einschätzung zu meinem wissens-erfahrungsschatz bez. elektronik.
Die Schaltung funktioniert dennoch recht gut. Habe gestern abend sie eben zusammen gebruzzelt. 2 alte LiIon Akkus (ausm Notebook) seriell verlötet und mit 8,42 V geladen. Ladestrom zu anfang knapp 2A (enspricht ca. 1.5C), spannungsdrift: 0,1V....mmhh, akkus waren dann nach knapp 50 min voll (oder früher, hab nicht dabei gesessen) ladestrom zum schluss < 10mA....Spannung stabil bei 8,42 Volt.

Akkus an meinen Robbe Lader zwecks endladung....und siehe da 1300mA/h, also waren die Akkus voll......na egal, wenn die schaltung zum Akkuladen nicht ausreicht, als einfaches regelbare NT Schaltung allemal.

Ich wünsch schonmal einen guten Rutsch :O

gruß

tommes
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4

Freitag, 31. Dezember 2004, 12:13

Hallo Tommes,

Gut, dann weisst Du es halt besser. Dann verstehen halt alle anderen nichts davon, inklusive ich. Wenn das so einfach ist wie Du das schreibst musst Du das verbreiten. Bisher war da viel genauere Elektronik nötig. Offenbar ist eine Toleranz von 0,1 Volt völlig bedeutungslos aber die Akkuhersteller scheinen das gar nicht zu wissen. Schreib doch denen einmal, vielleicht bekommst Du ja ne Prämie für den Vorschlag.

Wie hast Du denn feststellen können, dass der Akku voll ist? Ein Hersteller schreibt in den Datenblättern seiner Akkus dass bei eine Ladeendspannung von 4,1 Volt eine Kapazität von 1100 mAh nutzbar ist und eine höhere Lebensdauer erwartet werden kann und bei einer Ladeendspannung von 4,2 Volt sind 1400 mAh nutzbar aber die Lebensdauer wird verkürzt. Die technisch höchst zulässige Spannung ist knapp 4,25 Volt. Also es kommt auf 50 Millivolt an! Ausserden soll der Ladestrom 1C nicht überschreiten. Auch ich habe eine ganze Menge dieser Notebook Akkus. Sie sind meist von Sony wie es auch die Konion war. Es handelt sich meist um den Typ 18650.

Immerhin hast Du ja in einem Punkt recht, als Netzteil genügt die Schaltung.

Frohes brutzeln und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Dir

Bruno

Thomas_V

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5

Freitag, 31. Dezember 2004, 13:35

moin auch bruno,
das ich als besserwisser hier rübergekommen bin, ist mir bis zu deiner antwort gar nicht aufgefallen. :hä:
Ich hab halt beschrieben was ich festgestellt hatte, nun denn, die einschlägigen datenblätter der hersteller sind mir bekannt, das eine ist was die theorie sagt, das andere was es sich in der praxis ergibt.
Ich möchte dir auch nicht wiedrsprechen, als das es absolut geeigneteren schaltungen gibt, ist halt immer so, es wird sich immer was besseres finden lassen. Und damit denke ich machen wir hier den topf zu.

LG

tommes
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K_Mar

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6

Freitag, 31. Dezember 2004, 16:16

Hallo,
jetzt mal Ruhe, nehmt statt dem LM317 den LT1083-1086 und 0,1% R`s, dann liegt ihr bei 2,1% über alles. Außerdem läßt sich aus einer Kombi aus dem LT1083 zur Strombegrenzung und einem 1% TL431 zur U-Regelung (Kathode 431 zieht am Senseeingang des LT der über einen 220R an den I-Sense-R verbunden ist) ein hervorragendes U/I-Ladegerät bauen, welches auch Li-Akkus genügt.

Gruß Klaus
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7

Freitag, 31. Dezember 2004, 17:57

Hallo zusammen,

also, wenn Ihr hier schon die Anfaenger fertig macht dann sollte das auch sachlich richtig begruendet sein.

Die hier immer wieder aufgefuehrten Bauteiltoleranzen definieren die Streubreite bei der Fertigung. Der Hersteller garantiert einen bestimmten Wertebereich; je enger, je teurer.
In abgleichbaren Einzelstücken interessieren diese Toleranzen keinen Menschen.

Eine andere Sache ist Temperaturstabilität und Langzeitverhalten. Ist diesen Punkten ist der LM-317 garnicht so uebel und fuer einen LiPo-Lader ausreichend.

Der einzige Haken an der Schaltung ist die fehlende einstellbare Strombegrenzung.

Achim

stp

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8

Sonntag, 2. Januar 2005, 08:09

Hallo

Die Strombegrenzung müsste doch durch einen 2ten LM317 zu realisieren sein.

Vieleicht schaut ja mal jemand über diese Schaltung der mehr Ahnung von Elektronik hat.

War nur mal so ein Gedanke von mir.
»stp« hat folgendes Bild angehängt:
  • Lipolader1-lm317.jpg

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K_Mar

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9

Sonntag, 2. Januar 2005, 09:05

Hallo,
1. Hier wird kein Anfänger fertig gemacht, sondern nur vor Fehlern geschützt.
2. Viele haben kein Messgerät zum Abgleich, welches den Toleranzanforderungen von Li-Zellen entspricht. Ferner ist das ganze nicht nur eine Frage der Grundtoleranz sondern auch, wie Achim auch erkannt hat, der Temperaturdrift und Langzeitstabi.
3. Zwei 317er sind nicht nötig und verursachen nur Verluste. (Stephan bitte sorgfältig lesen und bitte mail lesen.)

Gruß Klaus
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10

Sonntag, 2. Januar 2005, 12:08

Hallo Klaus,

Wo ist denn hier ein Achim? Ich habe darauf hingewiesen und wollte tommes und solche die das nachbauen vor Schäden schützen. Vielen Dank jedenfalls, dass Du meine Einschätzung über die Gefahr dieser Schaltung teilst.

@Stefan

Ich habe die Schaltung angesehen. Das kommt ja auf dasselber heraus wie bei tommes. Der Temperaturdrift ist nach wie vor da.

Viele Grüsse

Bruno

K_Mar

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11

Sonntag, 2. Januar 2005, 13:46

Hallo Bruno,
Statler hat mit Vornamen Achim unterschrieben

Gruß Klaus
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12

Sonntag, 2. Januar 2005, 14:01

Hallo zusammen,

jedes elektronische Bauteil ist mehr oder weniger temperaturabhaengig, die Frage ist eigentlich nur:
wieviel und ob der Wert fuer eine bestimmte Aplikation tolerierbar ist oder nicht.

Bevor jetzt alle ueber den LM-317 laestern, hier das Datenblatt.

www.fairchildsemi.com/ds/LM/LM317.pdf

So schlecht ist das Teil garnicht. Zusammen mit einem Kumpel haben ich einen 2 Zellen LiPo-Lader auf LM-317-Basis entwickelt (reiner eigenbedarf) und mitlerweile so um die 8 Stueck aufgebaut. Es gibt kein Temperaturproblem !!

Das Teil hat eine Leerlaufspannung von 8,38 Volt und steigt bei Vollast (1,5A) auf ca. 8,40 Volt an. Die 20mV anstieg (Temperaturdrift) bei 1,5 A werden aber locker an den Ladekabel verbraten so das nicht mal 8,38 Volt an dem Zellenpack ankommen. Man liegt also immer auf der sicheren Seite.

Viele werden das zwar nicht mehr glauben, man kann auch ohne uP's und Digitalgehoddel funktionsfaehige Schaltungen aufbauen.

@Stephan: Die Sache mit dem zweiten LM-317 funktioniert zwar prinzipiell einwandfrei, es werden aber zusaetzlich ca. 3,7 Volt verbraten, damit kann ein 2-Zellenpack nicht mehr an der Autobatterie geladen werden.

Achim

stp

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13

Sonntag, 2. Januar 2005, 19:03

Hallo Achim.

Wollte meine Schaltung nur zum Laden vom Einzelzellen verwenden. Da sind die verlorenen 3,7 Volt ja egal.