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Matthias

RCLine User

  • »Matthias« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 1. Januar 2005, 11:19

Stromversorgung für Atmel im Modell

Hallo,

mein altes Problem: wie kann ich einen Microcontroller im Modell (Mega8) aus dem 5zelligen Empfängerakku mit Strom versorgen ?
Ein low-drop 5V Regler würde ja bei 6V Eingangsspannung schon Probleme kriegen, oder ?

Frohes neues Jahr,
Mathias Huck, Oelde

Matthias

RCLine User

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2

Samstag, 1. Januar 2005, 11:21

Nachtrag:
habe keine Ahnung, wie dieser dummer paffende Smilie da hingekommen ist, was ich sagen wollte ist: Mega 8

Matthias

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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3

Samstag, 1. Januar 2005, 11:56

Hallo,
ich habe für diese Zwecke meine eigene Low-drop Reglerentwicklung bestehend aus einem TL431 im SOT23 und einem BSS159 oder BSP149. Die Schaltung hat ein Restwiderstand von 8 bzw 3,5 Ohm und regelt die Spannung bei höheren Eingängen auf den eingestellten Wert ab.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

4

Samstag, 1. Januar 2005, 12:16

Hast du am Empfaenger noch was frei? Dann nimm doch das BEC.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Matthias

RCLine User

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5

Samstag, 1. Januar 2005, 17:35

@Thomas:
Mit BEC ist leider nix, der Antrieb soll galvanisch von der Empfangsanlage getrennt sein (starker Brushless-Antrieb).

@Klaus:
Das klingt gut. Könntest du mir diese Schaltung skizzieren ?

MfG
Matthias

K_Mar

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6

Samstag, 1. Januar 2005, 18:27

Hallo Matthias,
hab Dir eine Mail geschickt.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

7

Samstag, 1. Januar 2005, 19:31

Matthias,
geht's hier bei der Stromversorgung um die Servo Sache in dem anderen Thread?
Dann haengst du doch sowieso schon am Empfaenger dran.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


8

Samstag, 1. Januar 2005, 19:33

hi,
wenn dir 8MHz reichen dann kannst du doch einfach einen Mega 8L nehmen, also die Low power version. der verbraucht kaum was und geht ab 2,7V, was auch sicherer bei spannungseinbrüchen ist.
wenn du dann den schaltplan so auslegst, das du mit den ausgängen Low aktiv arbeitest, also verbraucher gegen masse ziehst,
dann reicht als spannungstabilisierung ein widerstand und eine zenerdiode.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


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Matthias

RCLine User

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9

Samstag, 1. Januar 2005, 22:40

Hallo Thomas,

ja, es geht darum, und der Atmel hängt am Empfänger, aber beide sollen nichts mit dem Antrieb zu schaffen haben, deswegen verwende ich kein BEC. Der Motorsteller hat einen Optokoppler. Empfangsanlage und Atmel sollen aus einem 5Zeller versorgt werden.

@Klaus:
Danke, werd ich mir in Ruhe anschauen.

@Marcel:
Ich verwende einen fertigen Baustein von Embedit mit Mega8 und möchte möglichst nicht groß daran rumlöten bzw. eine eigene Platine machen. Aber trotzdem danke für den Tip, vielleicht baue ich doch noch mal eine Controllerplatine von Grund auf selber, dann würde ich die L-Version verwenden.

Matthias

10

Samstag, 1. Januar 2005, 22:51

Hi Matthias,
und jetzt erzaehl mir mal warum ich die ganze Zeit BEC schreibe aber was ganz anderes meine. ;(

Ich meinte natuerlich einfaches abzapfen der 5V vom Empfaenger. Egal wo der seine Spannung her kriegt. In deinem Fall halt von einem Empfaengerakku.
Also zum Mega8 hin einfach auch die Plusleitung mit durchziehen. Und du hast deine Spannung. :D
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Matthias

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11

Sonntag, 2. Januar 2005, 12:21

Hallo Thomas,

das ist natürlich bestechend einfach, aber ich war bisher davon ausgegangen, daß der Mega8 ziemlich genau 5V benötigt ?!
Wenn ich einfach die Spannung des Empfängerakkus anlege, habe ich vielleicht zu Anfang 5.7 V und später dann 4.8 V. Ich glaube nicht, daß der Mega8 das toleriert, und selbst wenn, werden die A/D Wandler wohl kaum genaue Werte liefern können (Referenzspannung).

Matthias

12

Sonntag, 2. Januar 2005, 12:57

Den Mega8 am Empfaenger versorgen geht einwandfrei. Schau dir mal im Datenblatt die Spannungstoleranzen an.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Frederik

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Wohnort: D-33378 Rheda-Wiedenbrück

Beruf: Mechatroniker

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13

Sonntag, 2. Januar 2005, 19:35

Hi Matthias

Was haste vor??
Bin grad auch ein bisl mit dem 2313 von atmel am experimentieren.
Allerdings hab ich das Problem, dass ich den Prozessor nicht Programmiert bekomme.
Habe mir ein Serielles Interface gebaut.
Falls jemand einen Tip hat immer her damit.
Aufgespielt wird das Programm über Pony prog und geschrieben ist es in Bascom.



MfG
Frederik

14

Montag, 3. Januar 2005, 11:23

Hi Frederik

Ein typischer Fehler warum er sich nicht programmieren lässt wäre z.B. wenn du den Reset pin direkt mit "+" verbunden hast statt über einen mehrere Kiloohm großen Widerstand. Ansonsten: www.avrfreaks.net -> Forum


Zurück zum eigentlichen Problem: Maximum 6 V minimum ca. 2,7 V. Bei letzterem bitte die geringere maximale Taktfrequenz beachten! Anschluss direkt ans BEC oder sogar einen 4,8 V Akkupack ist also leicht möglich. Eventuell noch einen kleinen Kondensator sehr nahe am AVR platzieren.

Matthias

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15

Montag, 3. Januar 2005, 11:48

Also, ich verwende ein fertiges Mega8 Modul, fertigen Programmer und Testboard von Embedit. Bisher habe ich viel mit der C-Control von Conrad gemacht, in Basic ist aber an Sachen wie Servoimpulsauswertung etc. nicht zu denken (ca. 20ms/Befehl).
Das Komplettset von Embedit war überhaupt der Grund, mich an neue Projekte heranzuwagen, denn ich habe einfach nicht mehr die Zeit alles von Grund auf neu zu erfinden (Platine ätzen usw.).
Vielleicht hab ich auch nicht genügend Ahnung...
Mein Ziel z.Zt. ist ein kleiner Bordcomputer für meinen 3,6m Segler mit Brushless-Klapptriebwerk. Evt. ergibt es sich nämlich, das die Triebwerksklappen nur in einer ganz bestimmten Stopposition des Propellers richtig zugehen. Der Controller soll dann beim Einfahren des Triebwerks mit Hilfe eines Positionssensors den Motor solange kurz ansteuern, bis der Prop an der richtigen Stelle stehenbleibt. Außerdem möchte ich Failsafes protokollieren und über mein Variometer als Tonsignal melden; weiterhin soll auch die Akkuspannung (Empfänger + Antrieb) überwacht werden. Denkbar ist dann auch noch ein Luftdrucksensor am 10bit-A/D als Barograph. Mal sehen, was mir sonst noch so einfällt ...
Apropos Messung der Antriebs-Akkuspannung:
Hat jemand eine Idee, wie ich mit galvanischer Trennung die Messung hinkriege ?
Wie schon gesagt, möchte ich keine direkte Verbindung zwischen Antrieb und Empfangsanlage+Controller; jetzt könnte ich die Akkuspannung auf einen U/f-Wandler geben und über einen Optokoppler zum Controller, dann habe ich aber schon wieder die Notwendigkeit einer Frequenzmessung per Software (siehe anderer Thread, ich habe keinen Capture-Eingang am Controller frei).

Matthias

Matthias

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16

Montag, 3. Januar 2005, 11:54

Ach so, ganz vergessen zu Antworten:

Das mit dem Betriebsspannungbereich klingt sehr interessant. Es entpricht allerdings nicht den Angaben für mein fertiges Modul von Embedit. Werde es aber trotzdem einfach mal ausprobieren. Überspannung kann ich ja vermeiden, Unterspannung schadet ja wohl zumindest nicht. Ansonsten ziehe ich inwischen auch in Erwägung, die Empfangsanlage einschl. Controller mit zwei Lipos und LowDrop-Regler zu versorgen, das spart sogar noch Gewicht, und die ungeregelte Spannung der zwei Lipos kann ich gut für den Spindelantrieb des Klapptriebwerks gebrauchen.

Matthias

K_Mar

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17

Montag, 3. Januar 2005, 13:03

Hallo Matthias,
laß mich mal Deine Mailadresse wissen, ich habe noch eine Variante eines LDO.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K_Mar« (3. Januar 2005, 13:04)


18

Montag, 3. Januar 2005, 13:19

Bei dem Komplettboard hilft nur probieren. Solange die Spannung < 5 Volt ist kann dabei normalerweise nichts kaputtgehen. Falls der Akkupack mehr liefert einfach entsprechend Dioden in die Leitung löten. Pro Stück verringert sich die Spannung um ca. 0,7 Volt.

Was die Aufgabe des Controllers angeht bin ich aber etwas skeptisch, da das stellen des Propellers in eine bestimmte Position nicht zuletzt auch etwas Glückssache sein dürfte und von vielen Einflüssen gestört wird (Wind, Manöver). Es stellt sich also die Frage - hast du im Notfall überhaupt die Zeit für mehrere Versuche?
Die 10 Bit des AVR sind für einen Luftdrucksensor etwas spärlich - normalerweise werden für solche Sachen zusätzliche Wandler mit 24 Bit eingesetzt.

Warum unbedingt galvanische Trennung für die Spannungsmessung? Aus Störgründen oder um den Controller nicht zu schädigen?

19

Montag, 3. Januar 2005, 14:43

Zitat

Original von BlueIceDragon
Hi Frederik

..


Zurück zum eigentlichen Problem: Maximum 6 V minimum ca. 2,7 V. Bei letzterem bitte die geringere maximale Taktfrequenz beachten! Anschluss direkt ans BEC oder sogar einen 4,8 V Akkupack ist also leicht möglich. Eventuell noch einen kleinen Kondensator sehr nahe am AVR platzieren.


die 2,7V gelten aber nur für die L version.
für die normale sind es 4,5 bis 5,5V.
ich hab einen normalen mega16 versucht mit 3,3V laufen zulassen. mit 8MHz geht es nicht. läuft nicht richtig.
mit 3,5MHz und 3,3V läuft er wieder korrekt.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


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20

Montag, 3. Januar 2005, 15:42

Zitat

die 2,7V gelten aber nur für die L version.

Leider hast du da Recht.
Und wenn ich dann lese "3,6m Segler" mit bestimmt recht starken Servos wo die Spannung doch mal einbrechen kann, bietet sich doch wieder eine eigene Versorgung an.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.