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1

Sonntag, 16. Januar 2005, 14:35

LED Schaltung

Hallo.

Ich habe 2 LED's aus einem alten PC ausgebaut und hab sie mal an meinen 7 Zellen Akku gehängt:

Eine ist dabei warm geworden, 2 in Reihe nicht, jetzt wollte ich fragen, ob die LED's mit den 7 Zellern (8,4 V) wirklich nicht überlastet werden und ob ich evtl. einen Wiederstand dazwischen hängen muss.

Ich will die LED's einfach an den Kontakten des Reglers befestigen, dass wenn der Akku drin ist die LES's leuchten.

Wie ich die Schaltung aus einem alten Servo baue, um sie ein und aus zuschalten weiß ich auch nicht, das wäre vielleicht eine bessere Idee, aber einfaches Leuchetn ohne an und ausschalten reicht auch.

Wenn jemand weiß wie das mit einem Servo geht (is mir auch recht :D )

Jetz nochmal zur eigentlichen Frage:

Werden die 2 LED's in Reihe bei meinem 8,4 V (7 Z.) 2400 mAh nicht zuviel belastet?

An der Flugzeit dürfte sich doch eigentlich nichts ändern die LED's verbrauchen ja so gut wie nichts.?!

Ciao
Sören
LMH 110
Sport DS Racing Motor von Reedy
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Tuning Plexiglas Chassis
2x 7 Zellen Sanyo 2000mAh + 1x 2400 mAh
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kleine Extra 300 von Jamara
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Audi TT Carson CE-04 Chassis

2

Sonntag, 16. Januar 2005, 16:31

Die armen LED's !
Unbedingt mit Vorwiderstand, so ca. 270 Ohm für 20mA und 2 x rot in Serie.

3

Sonntag, 16. Januar 2005, 19:25

wie gesagt, das sind welche ausm pc, die anderen wären mir schon längst kaputt gegangen, was daran anders ist weiß ich nicht, aber wiederstand muss davor oder wie?

mit wiederstand tut sich gar nix

sie werden ohne wiederstand auch net heiß oder so
LMH 110
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SörenMilimonka« (16. Januar 2005, 19:36)


Martin1989

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4

Sonntag, 16. Januar 2005, 22:01

hallo


versuch doch mal n poti davor.
den äusersten und den mittleren Pin. dann auf höchsten wiederstand drehen, alles anstecken und nun langsam runterdrehen, biss die Helligkeit stimmt. dann kanst du mit nem Messgerät den Wiederstanv vom poli messen und das poti durch nen normalen wiederstand ersetzen.


Martin
besteht interesse an WD Sunwheel ???

wer lust hat kann mal reinschauen bei der Modellfluggruppe Dettingen Teck

5

Sonntag, 16. Januar 2005, 22:35

immer vorausgesetzt die armen LEDs leben noch... Die werden bevor sie ganz in die ewigen Jagdgründe der Elektronik verschwinden ziemlich dunkel!

Gruß
Michael
Ja, ich habe die Suchfunktion, Google, MetaGer usw. benutzt...:D

Helfer willkommen: RcLineWiki

xtw

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6

Sonntag, 16. Januar 2005, 23:10

Hallo Sören !

LEDs sind wirklich tolle Bauteile. Sie haben einen sehr hohen Wirkungsgrad - sie verbrauchen wenig Strom, und werden höchstens handwarm. Wenn sie einmal heiss geworden sidn, kannst Du sie getrost wegwerfen ! Sie gehen dann vielleicht noch begrenzte Zeit mit stark verminderter Leuchtkraft, aber sind nicht mehr real verwendbar.

Du brauchts jenseits von 2,5 V einen Vorwiderstand.

Der errechnet sich aus Rv = ( Betriebsspannung - 2 V ) / 0,02 A

Diese Formel ist stark vereinfacht, denn jede LED-Farbe hat ihre eigene Durchlassspannung, aber 2 V "passen schon". Ebenso ist es mit den 20 mA.

Nimm dann einfach den nächstkleinen verfügbaren Widerstand aus der E24-Reihe.

Wenn Du 2 LED in Reihe schaltest, musst Du in der Formel 4 V statt 2 V einsetzen, bei 2 LED parallel 0,04 statt 0,02 A.

In Sperrichtung (minus an der Anode (langes Bein/rundes Gehäuse)) vertragen LEDs auch nur 6 V und leuchten dann nicht.
[SIZE=3]Lieben Gruß,
Thorsten [/SIZE]
:w :w :w :w

[SIZE=3] www.ems-emden.de [/SIZE]

7

Sonntag, 16. Januar 2005, 23:48

Hi Sören,
LED betreibt man immer mit einem Vorwiderstand (wenn sie lange leben sollen).
Grund dafuer ist, das du LEDs nicht einfach als Ohmschen Widerstand betrachten kannst. Das sind Halbleiter. Die typische Kennlinie einer LED ist nicht linear. D.h. ab einer (bei jedem LED Typ anderen) bestimmten Spannung steigt der Strom radikal an.
Auch wenn es jetzt erstmal bei dir funktioniert hat, ist das noch lange kein Zeichen das alles in Ordnung ist. Deine Spannugsquelle wird sich wohl nicht immer gleich verhalten. Alleine schon der Unterschied bei der Spannung eines Akkus nach dem Laden und der Nennspannung kann deine LEDs in die ewigen Jagdgruende schicken (nicht unbedingt sofort, aber die Leuchtkraft laesst bald nach).
Bei Standard LEDs kommst du mit der Faustformel von Thorsten am besten hin. Hast du irgendwelche besonderen LEDs fuer die du kein Datenblatt hast, hat die Martin ja schon den Tip mit dem Poti gegeben.

@Thorsten,
auch die 2,5V als Grenze um ohne Widerstand zu arbeiten solltest du vergessen. Typische Standarddioden (die roten) leiden da schon gewaltig. Auch da hilft ein Vorwiderstand. ;)

Nochmal Edit: Hab gerade kein Datenblatt mit einer schoenen Kennlinie parat. Deshalb mal gegoogelt. Hier http://www.led-treiber.de/html/leds_grundlagen.html ist das schoen beschrieben (und ist auch ein Bild dabei).
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (16. Januar 2005, 23:54)


xtw

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8

Montag, 17. Januar 2005, 13:29

Hi Thomas !

Du hast natürlich völlig recht, dass die 2 V aus meiner Berechnung für rote und gelbe LED schon überm Limit sind, bei der seltenen Belastung im Modellbau kann man das abaer getrost so machen, schließlich stört es kaum, wenn die LED "schon" nach 10.000 Stunden Ihre Leuchtkraft halbiert und nicht erst nach 50.000. Dafür wird man mit einem sichtbaren "mehr" an Licht bei schwachen LED belohnt.
Der Vollständigkeit halber : bei rot, gelb, orange anstelle der 2 V = 1,8 V einsetzen und bei blau und weiß anstelle der 2 V = 2,2 V. Grün bleibt bei 2 V.
Bis 2,5 kann man aus o.g. Gründen auf Rv's BEI GELEGENTLICHER Nutzung verzichten.
[SIZE=3]Lieben Gruß,
Thorsten [/SIZE]
:w :w :w :w

[SIZE=3] www.ems-emden.de [/SIZE]

9

Montag, 17. Januar 2005, 13:32

wie mache ich das mit dem poti?

wenn ich das mit dem poti mache, kann ich die auch ein und ausschalten gär
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Martin1989

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10

Montag, 17. Januar 2005, 18:14

hallo

die potis hab ich ja nur zum herausfinden welcher Wiederstand passen solte gedacht;)


Martin
besteht interesse an WD Sunwheel ???

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11

Montag, 17. Januar 2005, 22:34

Hallo Sören,

Du hast mehr Glück als Verstand! Die LED hätte explosionsartig platzen können und Dir ein Splitter in die Augen fliegen können. Das ist keine Panikmache, das ist Realität! Das gilt übrigens nicht nur für LED, alle Halbleiter in Kunststoffgehäusen können explodieren. Bei mir ist schon einmal wegen Ueberlastung ein Power MOS FET explodiert, das ganze Gehäuse flog quer durch den Raum!
Gib als in Zukunft acht bei solchen Experimenten.

Einen Vorwiderstand muss man bei LED's IMMER nehmen. Den rechnet man ganz einfach nach dem Ohmschen Gesetz aus. Man zieht die durchschnittliche LED Spannung von 1,5 Volt von der angelegten Gleichspannung ab und erhält so 10,5 Volt wenn man 12 Volt Gleichspannung hat. Jetzt nimmt man einen LED Strom von ca. 20 mA an und teilt die 10,5 Volt durch 0,02 A was einen Widerstand von 525 Ohm gibt. Nun gibt es aber keinen solchen Widerstand zu kaufen. Jetzt nimmst Du den nächstgrösseren aus der E12 Reihe und das wäre 560 Ohm. Der LED Strom wird dann geringfügig kleiner was aber keine Rolle spielt.

Viele Grüsse

Bruno

12

Dienstag, 18. Januar 2005, 17:15

wan scheiß, hab nur en paar mit versch. kiloOhm!

Kann man das net mit dem Poti irgendwie Schalten?
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13

Dienstag, 18. Januar 2005, 17:18

Halbleiter in Metallgehäusen sind noch viel gemeiner wenn sie platzen. So ein Deckel von einem TO3 Gehäuse (dass sind die ovalen Leistungstransistorgehäuse mit den zwei Schraublöchern und dem runden Deckel) kann unter ungünstigen Umständen dass Gehäuse des Gerätes druchschlagen...

Richtig ist auf jeden Fall, dass alles LEDs einen Vorwiderstand brauchen, da sie mit einem konstanten Strom betrieben werden müssen, die konstante Spannung ist physikalisch durch die Diode gegeben. Da die LED eine in Durchlassrichtung betriebene Diode ist kann der Strom bei kräftiger Stromquelle ohne Vorwiderstand ziemlich hoch werden. Und LEDs brauchen miest nur 20mA und können maximal ca. 30mA Dauerstrom ab.

14

Dienstag, 18. Januar 2005, 17:25

und was ist mit dem poti?

Wie siehts aus wenn ich mehrere LED's (6 Stück) anschließe?

Wir dann der benötigte Wiederstand kleiner?

Würde das am liebsten dann mit dem Poti machen, und dann an der Fernsteuerung langsam hochdrehen (am einen freien Schieber), bis se hell genug sind.

Aber wie mach ich das?


Müssen die LED's dann an die Drähte wo der Motor war und dann mit der Fernsteuerung langsamhochdrehen?
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Snoopy88

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15

Dienstag, 18. Januar 2005, 18:36

Also ein poti kannst du nicht einfach fernsteuern, das musst du vor dem Flug von Hand einstellen.
Auf dem Rücken musst du drücken, oder dich nach Teilen bücken.

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16

Dienstag, 18. Januar 2005, 18:47

Hallo Guido,

Zitat

Halbleiter in Metallgehäusen sind noch viel gemeiner wenn sie platzen. So ein Deckel von einem TO3 Gehäuse (dass sind die ovalen Leistungstransistorgehäuse mit den zwei Schraublöchern und dem runden Deckel) kann unter ungünstigen Umständen dass Gehäuse des Gerätes druchschlagen...


Solche Kommentare halte ich für völlig überflüssig und zeigen, dass Du nicht sehr viel Fachkenntnis in Elektronik haben kannst. Ich habe da keinen Mist erzählt. Ich weiss wovon ich rede. Dein Manko an Fachwissen sieht man auch dort, dass LED's 20 - 30 mA brauchen. Es gibt auch low current LED mit nur 1 - 5 mA sowie hochleistungs LED mit bis zu 800 mA Strom und mehr. Lass also bitte in Zukunft soclhe Kommentare bleiben. Nur bestätigen was andere vor Dir auch schon geschrieben haben bringt Sören nicht weiter.

@Sören

Klar kannst Du auch ein Poti nehmen. Wenn Du aber nur eines mit mehreren KOhm hast wird es wohl kaum möglich sein einen Widerstand von 10 bis 500 Ohm einzustellen. Versuchen kannst Du es, sei aber vorsichtig. Schnell hast Du zuviel Strom und auch das Poti kann an der Stelle wo der Schleifer steht verkohlen wenn der Strom zu gross wird.

Schau auch folgende Links für mehr Informationen an:

http://www.elexs.de/led2.htm

http://mitglied.lycos.de/topeban2/LED-Schaltung/LED.htm

http://www.ralfwagner.de/rmb/basteleien/…chaltungen.html

http://elektronik.kai-uwe-schmidt.de/analog_555led.php

http://www.elektronik-kompendium.de/site…schaltungen.htm

http://home.berg.net/opering/bauanleitun…schaltungen.htm


Viele Grüsse

Bruno

17

Dienstag, 18. Januar 2005, 19:07

Zitat

Wie siehts aus wenn ich mehrere LED's (6 Stück) anschließe?

Nun noch mal ganz deutlich:
LEDs betreibt man immer mit einem Vorwiderstand!!!
Den Grund habe ich auf der Seite 1 beschrieben (Stichwort Kennlinie).
Wie du den Widerstand berechnest steht auch auf Seite 1.
Deine Frage ist unvollstaendig. Ich glaube aber, auch das wurde vorher schon behandelt. Du kannst in Serie oder Parallel schalten. Was hast du vor?

Und da deine Fragen den Verdacht nahelegen, das dir jegliche Elektronik Grundlagen fehlen schau dir doch bitte mal die Links hier in der Linkliste an. Da gibt's einige Links mit Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik.
Aber ich weiss ja, ist immer einfacher hier schnell 'ne Frage zu posten als selbst mal zu suchen. :evil:
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (18. Januar 2005, 19:10)


Martin1989

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18

Dienstag, 18. Januar 2005, 19:24

jenau so hab ich das gemeint


martin
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19

Dienstag, 18. Januar 2005, 19:29

Zitat

Original von Martin1989
jenau so hab ich das gemeint


martin


??? ??? ??? ???
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Martin1989

RCLine User

Wohnort: vom Fuße der Teck

Beruf: Schüler

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20

Dienstag, 18. Januar 2005, 22:35

sorry ich habe nur die 1. Seite gelesen und nicht gesehen, das es noch ne 2. gibt.


Martin
besteht interesse an WD Sunwheel ???

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