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Rc-Modellfliger

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1

Dienstag, 18. Januar 2005, 20:39

Wechselstrommotor

Hallo Modellbau Freunde,

Mein Thema hat nicht so viel mit modellbau zu tun aber
ich muss wiessen wie ein Wechselstrommotor funktionirt(also ich meine z.B. Ein Elektromotor von einer Bohrmaschine oder einem elektrischen Rasennäher)??????

Und was ist ein Fasenverschieber (90 grad) ??

Und ein Betriebskondensatorist ??

Und was man tun muss wenn sich der Motor in die ander richtung drehen soll ???

Ihr könnt mir Links eigene Texte und alle was ihr habt schreiben und auch skitzen (aber bitte mit einer sprache die jeder versteht) :shy:

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Rc-Modellfliger« (18. Januar 2005, 21:33)


2

Dienstag, 18. Januar 2005, 20:57

Ich glaube du redest von Brushless Motoren (Bürstenlose Motoren, machnach sagen auch Drehstrom Motoren) Gib bei SUCHE einfach mal BRUSHLESS ein oder CDR, da wirst du einiges finden.

Kondensator
http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensator_(Elektrotechnik)

Um den Bürstenmotor anderstrum laufen zu lassen, einfach Plus, Minus vertauschen, und bei Bürstenlosen Motoren auch einfach zwei beliebige Drähte austauschen.

Mike
Wo sind meine Erdnüsse?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »reflexion1234« (18. Januar 2005, 20:57)


3

Dienstag, 18. Januar 2005, 21:11

Du hast leider nicht geschrieben wie genau du das wissen willst. Aber schau doch bitte mal hier rein: Linkseite
Ganz oben bei den Grundlagen wirst du so einiges finden.

@Mike
Doch, Wechselstrommotoren gibt es wirklich.!!!!!!!!!!
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (18. Januar 2005, 21:16)


Rc-Modellfliger

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4

Dienstag, 18. Januar 2005, 21:22

Jo danke aber ich suche was anderes was ich suche ist z.B. Ein Motor von einer Bohrmaschine oder ein motor von einem Elektrischen Rasennäher ...

(wir ja mit wechselstrombetriben)

5

Dienstag, 18. Januar 2005, 21:52

Dann kann ich dir erstmal empfehlen Google zu nutzen. Such nach Wechselstrommotor und Tesla sowie Ferraris. Da findest du alles was du brauchst.
Ein paar Links die ich mal so auf die Schnelle mit Google gefunden habe:

http://www.sein-berlin.de/archiv/2004/feb/freie.html
http://www.energie.ch/at/asm/
http://www.heiko-zaenker.de/zeittafel_erfindungen.htm
http://www.teslaplatten.ch/tp_biografie_ac_d.htm
http://www.hcrs.at/VTTESLA.HTM
http://www.deutsches-museum.de/bildung/v…mg/teslamot.pdf
http://user0815.tripod.com/tesla_FBA_Binder/
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


6

Mittwoch, 19. Januar 2005, 07:33

Hi..

es gibt viele verschiedene Unterschiedliche Bauarten von Wechselstrommotoren.
Sehr gängig in Bohrmaschinen sind Kollektormotoren.
Diese sind normalen Gelcihstrom-Bürstenmotoren sehr ähnlich (und funktionieren übrigens auch mit Gleichstrom).
Der Unterschied besteht darin, dass der Motor keine Permanentmagneten im gehäuse hat, sondern ebenfalls Wicklungen. Es kommt ja nicht exakt darauf an dass Nord und Südpol des Magnetfeldes genau festgelegt sind, sondern nur dass das Feld des Rotors und das Feld des Stators (das permanenterregte beim Gleichstrommotor, das spulenerregte beim Wechselstrom-Kollektormotor) entsprechend zueinander passt.
mit anderen Worten: die 50Hz-Änderung der Feldpolarität bei Wechselstrom ist dem Motor in diesem Fall egal, da sie sowohl das äußere Feld als auch das Rotorfeld betrifft.
Elektrowerkzeuge werden also mit Bürstenmotoren angetrieben.

ebenfalls recht gängig sind sog. Spaltpolmotoren. bei denen ist eine einzige Wicklung vorhanden, und ein Rotor ohne Wicklung. Das sind Asynchronmotoren 8d.h. sie versuchen, der Netzfrequenz zu folgen, haben aber unter Belastung etwas "schlupf", drehen also üblicherweise etwas langsamer als die Netzfrequenz (2800u/min). Gerne eingesetzt in Ventilatoren, Schmutzwasserpumpen bei Waschmaschinen usw.


mfg
andi




Unsere bürstenlosen Motoren sind keine Wechselstrommotoren, sondern vom prinzip her Drehstrom-Synchronmotoren.

Arne Vorreiter

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7

Mittwoch, 19. Januar 2005, 12:00

Hi,

ich glaube, es ist ein Kondensatormotor gemeint. Gute Infos dazu gibts unter www.von-grambusch.de , dort einfach in der oberen Linkleiste auf "Fachtheorie" -> "E" -> "Einphasen-Induktionsmotor" gehen.

Gruß
Arne

Rc-Modellfliger

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8

Mittwoch, 19. Januar 2005, 16:35

Danke für eure antworten und ich glaube ich meine auch ein Kondensatormotor 8) okey wünsche euch allen noch ein schönen tag

Rc-Modellfliger

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9

Montag, 24. Januar 2005, 18:52

Kann mir noch jemad helfen was Phasenverschibung und Betriebskondensator ist

wurzi

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10

Mittwoch, 26. Januar 2005, 20:09

Bei Drehstrommotoren werden 3 Phasen verwendet die jeweils um 120° zu einander verschoben sind.
Dies ergibt sich aus der anordnung der der Spulen im Generator.
Brushless mit der Bohrmaschiene antreiben, dann liegt an den Motorkabeln eine Spannung an.
3 Phasen die zueinander verschoben sind weil sich die Magneten an den pulen vorbei bewegen. (sind auch ca. 120°)
Magnetfeld bewegt sich hinen --> Spannung steigt an.
Magnetfeld ist vollkommen in der Spule --> Spannung hat den höchsten wert erreicht.
Magnetfeld bewegt sich aus der Spule --> Spannung nimmt ab.

Wenn man aus der Steckdose nur 1P zur vrefügung hat und den N-Leiter dann kann man durch hinen schalten eines Kondensator eine Phasenverschiebung erreichen, aber nur ca. 90°. Wie der Kondensator hinen geschalten wird kann ich dier aber jetzt nicht erklären.

Hoffe alles ist verständlich.
Wäre nett wenn mich der eine oder andere besuchen würde.

Übrigens: Krieg ist Gottes Art den Amerikanern Geographie zu lehren ...

http://nitghtflyer.ni.ohost.de/
:w

Peter_Seifert

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11

Mittwoch, 26. Januar 2005, 21:59

Hi,

induktive Verbraucher ziehen aus dem Stromnetz nicht nur den notwendigen Wirkstrom, sondern auch Blindstrom. Durch Kondensatoren kann diese unnötige Blindleistung kompensiert werden. Das kann man sich so vorstellen, dass der induktive Anteil des Stromes im Motor nichts zur Wirkung (Bewegung) beiträgt, aber dennoch mitgemessen wird. Kondensatoren produzieren auch Strom, aber wechselstrommässig in die andere Richtung und kompensieren dadurch den Blindstrom der Induktivitäten. Dadurch reduzieren sie den Stromverbrauch und Kosten. Diese Kondensatoren sind dann die sog. Phasenschieber, die den cos phi (Mass für die Phasenverschiebung) in Richtung 1 (= reiner Wirkstrom) verbessern.
Scheinleistung S = U x I
Wirkleistung P= I x R cos phi
Der Cos phi gibt an, welcher Teil der Scheinleistung in Wirkleistung umgesetzt wird.
Cos phi = P/S
Wenn bei einem Motor der Cos phi mit 0,8 angegeben ist, bringt der eine Wirkleistung von 80% der berechneten Leistung. Damit schreibt man 20 % in den Wind, bzw. zahlt 20% für nix :no: .
Wenn man dem Motor eine Kapazität nachschaltet (Phasenschieber), kompensiert diese kapazitive Blindleistung die induktive Blindleistung und man zahlt weniger beim Energieversorgungsunternehmen.

Gruss
Peter

wurpfel1

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12

Donnerstag, 27. Januar 2005, 11:26

Hi Leutz

diese "kondensatormotoren" haben drei wicklungsstränge und sind verkappte 3ph-asynchronmaschinen. durch den betriebskondensator wird eine phase etwas (theorie 90°) verschoben, dadurch läuft der motor auch an 1ph an. der eta ist nicht berauschend, unter 0,7, aber es reicht.

durch ausbau des kondensators und anhängen an ein 3ph-netz läuft der motor einwandfrei. der umgekehrte weg beschreitet man wenn ein 3ph-motor am 1ph-netz zum einsatz kommen soll. ist eine gängige anpassung für bohrloch(wasser)pumpen...

dieser betriebskondensator wird beim starten richtig gequält und hält nicht ewig. wenn eine pumpe nicht mehr startet ist ersatz fällig :D

irgendwo habe ich noch fotos von dieser scheissfummelarbeit 8)
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)