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Ingolo

RCLine User

  • »Ingolo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin-Dahlem

Beruf: Schüler

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1

Donnerstag, 3. März 2005, 21:19

assembler einplatinencomputer microprozessor - WIE BAUE ICH DAMIT ETWAS?

Schön' guten tach!
Ich bin in elektrischen Dingen soweit bewandert, dass ich rein physikalisch genau verstehe was spule, kondensator, transistor und widerstand tun. Am kombinieren derselben zu einer analogen Schaltung hapert es zwar noch etwas aber das geht schon ein wenig.

Nun möchte ich mal was digitales machen. Also Programm schreiben, schaltung basteln und glücklich sein. Was genau das für ein Gerät sein soll weiß ich nicht und ist auch sekundär.

Weiß ein hier Mitlesender einen guten Tipp für mich? Bücher bausätze oder dergleichen, damit ich mich mit dem Thema ersteinmal eingehender befassen kann, bevor ich dann "sinnvolle" Dinge damit zu produziere.



Ich hoffe verholfen zu werden:

Ingolo
MfG Ingolo

2

Donnerstag, 3. März 2005, 22:49

In aller Kürze, klickst Du mal hier:

www.mikrocontroller.net/

Prima Tutorial für Anfänger, Hinweise zu Software, Hardware, etc, Baupläne... kurzum, super! :ok:

Wir versuchen auch grade, einen selbstentwickelten Fahrtregler aus der Taufe zu heben... ==[]

Grüße

Torsten
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

3

Freitag, 4. März 2005, 07:15

Hi..

zuerst solltest du dir mal darüber im Klaren werden, was für ein Projekt du verwirklichen willst.
Sollte es da noch nix konkretes geben, dann würde ich mich an deiner STelle zunächst mal für eine Prozessortype entscheiden.
Da tobt ein heiliger Krieg zwischen Atmel und Pic (dazu mal hier due Suchmaschine bemühen, da lief schon einiges).
In Kurz: Atmel ist wohl die "modernere" Architektur.
Beide lassen sich neben der Assemblerei 8was ich mir nicht antue) auch in Hochsprachen programmieren. Für die Atmels gibt´s dazu z.b. nen schönen Freeware- C-compiler.
Ich ahb mich vor Atmel entschieden, aber es gibt sicherlich auch genug Gründe, sich in die PICs zu stürzen.
Eine gute Quelle für Atmel-Info ist www.avrfreaks.net



Für beide Prozessortypen findest du sowohl hier im Forum als auch im Internet diverse modellbaumässige Projekte vorgestellt, die du vielleicht als Einsteiger verwenden kannst.

So habe ich z.B. vor einiger Zeit mal einen Ladeexpander auf Basis eines Atmel attiny26 vorgestelt. (Suchmaschine "Ladeexpander auf Microcontrollerbasis" ); dann gibt es noch Fahrtregler, Datenlogger usw.

Der Einstieg ist gar nicht sooo schwierig, allerdings sollten Elektronik-Grundkenntnisse und etwas Programmiererfahrung schon irgendwie vorhanden sein.

grüssle und viel Erfolg

andi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »___...._____.« (4. März 2005, 07:17)


4

Freitag, 4. März 2005, 15:22

Zitat

Original von schwobaseggl
Da tobt ein heiliger Krieg zwischen Atmel und Pic (dazu mal hier due Suchmaschine bemühen, da lief schon einiges).


Motorola!
Motorola!
Motorola!
Motorola!

Äh...

Freescale!
Freescale!
Freescale!


Na gut, etwas sachlicher: Es gibt bei den Microcontrollern eine Menge Optionen und viele unterscheiden sich primär dadurch von welcher Firma sie kommen, Vor- und Nachteile der Architekturen sind oft nicht sehr gravierend.

Abzuraten ist nur von solchen Grotten wie 8051, der war schon nicht gut als er raus kam und das ist schon lange her. Die 16xx PIC sind auch ziemlich daneben aber eh kaum noch bei neuen Designs eingesetzt. Und x86 kann man sich ja wenigstens als Microcontroller sparen, wenn man schon entschieden hat sich damit auf dem Desktop nerven zu lassen.

Wichtig ist für die Anwendung im Hobby primär das die Entwicklungswerkzeuge gut und billig sind. Einen Chip den man nicht In-System debuggen kann sollte man eher sein lassen. Viele aktuelle Controller haben eine ein- oder zweidraht Schnittstelle über die man neue Firmware laden kann und jederzeit Register auslesen und Breakpoints setzen. Das sollte man als Grundvoraussetzung nehmen.

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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5

Freitag, 4. März 2005, 18:14

Hallo Guido,
das Problem mit Freescale ist nur, das die sich in letzter Zeit nur um die großen Blöcke kümmern. Die kleinen 908 QY und QT`s sollten noch um die QL-Reihe mit einem 10-bit Wandler und ?? anderen 16bit Timern ergänzt werden, aber seid der Ausgliederung zu Freescale überlassen die die Innovation den anderen.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

6

Freitag, 4. März 2005, 20:44

Was Integration von Peripherie angeht sind ohnehin die Cypress PSoC absolute Spitze.

wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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7

Mittwoch, 9. März 2005, 00:12

vielleicht habe ich die frage nicht ganz gerafft:

sehr praktisch ist der ATMEL butterfly :shy:
der werbegag von atmel ist um 40euro zu haben.

ist ein einplatinen compi mit:
4MB speicher, bootloader, lcd-anzeige, rs232, allen ports rausgeführt, sensoren für licht und temperatur und einem neckischen joystick mit centerpush.

damit kann man einen bitflieger per IR steuern :evil: zb ;)




oder einen datenlogger, einen stepperkontroller, ein servoexpander und -effektmodul, decoder ... bauen
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)