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1

Samstag, 26. März 2005, 19:17

Messung der Stärke des Eingangssignals am Empfänger

Hi Leute!
Da wir auf einen sehr unübersichtlichen Gelände fliegen, wo oft Störungen auftreten kam uns heute am Flugfeld die Idee, mit einem Empfänger, in den jeder Pilot sein Quarz vor dem Start reinstopft, zu schauen, ob auf dieser (seiner) Frequenz ein Pilot/Störsignale in Reichweite sind (d.h. seine Frequenz stört).
Gibt es eine Möglichkeit ohne Funkscanner/Smartscan die Stärke des Eingangssignals am Empfänger zu messen und dann auf einem analogen Instrument auszugeben oder einen Warnton bei einer gewissen Sendestärke auszugeben??
Wir dachten, wir kaufen uns einen billigen 2-Kanal Empfänger, und Modifizieren ihn wie oben beschrieben!
Nur wie, das ist die Frage!
Ist es prinzipiell möglich??
Hat das jemand von euch schon mal gemacht??
Gibt es evtl auch einen Schaltplan??

Danke euch schon mal!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lukas_ffn« (26. März 2005, 19:19)


2

Samstag, 26. März 2005, 19:32

Ich glaub ACT hat da sowas in Verbindung mit einem Syntheziser Empfaenger.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


3

Samstag, 26. März 2005, 19:43

Das ist das Smartscan zeugs!
Des ist uns einfach zu teuer, da allein der Palm schon an 100er kostet!
Trotzdem schon mal tanke!!

4

Montag, 28. März 2005, 20:31

Was ist denn los hier?
Hat kein anderer Modellbauer Interesse an einer solchen Schaltung??

5

Dienstag, 29. März 2005, 11:34

warum den Palm nicht gebraucht kaufen...

Außerdem hat so ein Scanner den Vorteil, dass keiner den Quarz rausnehmen und wieder einsetzen muss. Ist ja schließlich auch eine Fehlerquelle (Kontakte, Schaumstoffverpackung im Modell, verlorene Quarze ...)

Eventuell könnte ein professioneller Funkscanner (20-50 MHz im 5kHz-Abstand) helfen, ist aber in der Anschaffung auch nicht gerade billig...

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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6

Dienstag, 29. März 2005, 11:49

Hallo Miles,

willkommen im Forum!

Zitat

, in den jeder Pilot sein Quarz vor dem Start reinstopft, zu schauen, ob auf dieser (seiner) Frequenz ein Pilot/Störsignale in Reichweite sind


Geht mit jedem Fernsteuerempfänger, der am 3. Steckerchen des Stromversorgungssteckers das demodulierte Impulssignal hat. Hat fast jeder älterer Empfänger wie C17, C19, Simprop etc. Ausprobieren.

An diesen hochohmigen(!) Anschluss kommt ein Kristallhörer und das andere Hörerkabel an Minus (schwarz, braun, blau). Natürlich könnte man dort einen Verstärker mit hochohmigem Eingang anschließen.

Und wieder einmal braucht das Rad nicht neu erfunden zu werden :D
Geht auch mit entsorgten Empfängern, die auf einigen Servoanschlüssen nicht mehr funktionieren.

Klar muss Euch allerdings sein, dass Ihr damit nur die Empfangslage in 2-3m erforscht, wenn Ihr den Empfänger mit versteifter voller(!) Antennenlänge senkrecht hochhält!

Messen: Die Eingangsstufe regelt ab, solange was zum regeln da ist. Wenn man daher die Regelspannung der Eingangstufe misst, hat man ein ungefähres Maß für die Signalstärke. So macht es zB. Dietrich Meissner bei seinen Untersuchungen.
http://home.arcor.de/d_meissner/rei_wei2.htm
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (29. März 2005, 12:10)


RudiRolf

RCLine User

Beruf: Mechaniker

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7

Dienstag, 29. März 2005, 12:42

hallo miles
wie im obigen artikel schon angedeutet macht man die messung am standort aber nicht in der luft und mit entfernung damit hat die bodenmessung nur bedingte aussagekraft ausserdem ist das signal das bei manchen empfängern auf der akkubuchse anliegt das seriele impulsdiagramm bevor es an die einzelnen kanäle verteilt wird und somit schon verstärkt wurde dieses hat nur bei echter reichweite eine schlechte qualität ob man das hört ? was man damit am standort feststellen kann solange der entsprechende sender aus ist ob eine doppelbelegung im moment vorhanden ist

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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8

Dienstag, 29. März 2005, 13:35

Hallo,
das geht auch ganz anders. Die meisten in den Empfängern eingesetzten Standart IC`s haben einen Pegelausgang, den man anzapfen kann, und den ich zum Teil zum Einstellen den Eigenbauempfängern nutze. Man muß sich also nur ( bei abgelaufener Garantiezeit) das verwendete IC (Datenblatt) anschauen.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

9

Dienstag, 29. März 2005, 19:37

Danke euch allen schon mal!
Werde mal ein bisschen rumexperimentieren!
@Rudi: Irgendwie geht der Link ned schade!!
@ Klaus: Was kann ich dann messen?? Die Eingangsleistung??
Bzw nach was muss ich beim IC-Datenblatt suchen bzw wie muss ich das Messgerät (vorzugsweise Drehspuleninstrument) anschließen?? Volt und Ampere ist klar (Paralell bzw einschleifen)??

Danke!
Gruß
Miles

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lukas_ffn« (29. März 2005, 19:40)


K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

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10

Dienstag, 29. März 2005, 22:48

Hallo,
erzähl erst mal welches IC verwendet wird, dann kann ich mehr sagen.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

11

Mittwoch, 30. März 2005, 09:49

RE: Messung der Stärke des Eingangssignals am Empfänger

Zitat

Original von lukas_ffn
Hi Leute!
Da wir auf einen sehr unübersichtlichen Gelände fliegen, wo oft Störungen auftreten kam uns heute am Flugfeld die Idee, mit einem Empfänger, in den jeder Pilot sein Quarz vor dem Start reinstopft, zu schauen, ob auf dieser (seiner) Frequenz ein Pilot/Störsignale in Reichweite sind (d.h. seine Frequenz stört).
Gibt es eine Möglichkeit ohne Funkscanner/Smartscan die Stärke des Eingangssignals am Empfänger zu messen und dann auf einem analogen Instrument auszugeben oder einen Warnton bei einer gewissen Sendestärke auszugeben??
Wir dachten, wir kaufen uns einen billigen 2-Kanal Empfänger, und Modifizieren ihn wie oben beschrieben!
Nur wie, das ist die Frage!
Ist es prinzipiell möglich??
Hat das jemand von euch schon mal gemacht??
Gibt es evtl auch einen Schaltplan??

Danke euch schon mal!!


Kann mir nicht vorstellen daß das Eingangssignal bei Fremdstörungen geringer wird, eher verfälscht und grösser.

K_Mar

RCLine User

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12

Mittwoch, 30. März 2005, 10:55

RE: Messung der Stärke des Eingangssignals am Empfänger

Hallo Joe,
es kann aber auch sein, daß es dort Umgebungsbeschaffenheiten mit "Funklöcher" gibt, in denen dann Störungen stärker durchschlagen. Die sind aber in starkem Maße frequenzabhängig. Wenn ich z.B. in meiner Wohnung teste, dann habe ich Bereiche, in denen ich mit 27 MHz nicht durch die Wohnung komme, andere Bereiche bei denen der Effekt bei 40 MHz auftritt. Nach kurzer Suche bin ich dann an den entsprechenden Stellen auf Metallteile entsprechend 1/4 Wellelänge (Türrahmen, Kantenschutz für den Putz, etc.) gestoßen, die als Saugkreise wirken und viel Abstrahlleistung klauen. Ahnliches ist mit auf dem Wasser auch schon passiert, da waren es Kunstwerke und Pfosten von Fußwegschildern in der Umgebung. Also auch mal schauen, ob man das Gelände analysieren kann.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »K_Mar« (30. März 2005, 10:56)


13

Mittwoch, 30. März 2005, 12:24

RE: Messung der Stärke des Eingangssignals am Empfänger

Also, um mal wieder auf die ursprüngliche Idee zurückzukommen, hier:
http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=289980
gibt es einen derartigen Ansatz.
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

14

Mittwoch, 30. März 2005, 12:57

Danke nochmals!
Welchen IC ich verwende kann ich jetzt noch nicht sagen, da ich nicht meinen R700 zerlegen will (bzw rumlöten). Als "Versuchsobjekt" dient mir warscheinlich ein alter Simprop 27MHz-Empfänger. Der hat den Empfangsbaustein TCA440. Soll ich da wo der Anschluss für das S-Meter ist, selbiges (Eigenbau) anschließen?
Danke für die Tipps!
Ach ja: Verwendet Graupner auch Standartzeugs, oder brauchen die wieder eine Extrawurst??
cYa
Miles

K_Mar

RCLine User

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15

Mittwoch, 30. März 2005, 14:26

Hallo,
der TCA440 hat sein S-Meter an PIN10 gegen GND mit 0-1V . Auch Graupner wird bei den EmpfänerIC`s Standart verwenden.

Gruß Klaus
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16

Mittwoch, 30. März 2005, 18:03

Danke!
Werde mal ein bisschen rumbasteln und dann die Ergebnisse hier posten (mit Baubericht)!
Kann allerdings ein bisschen dauern!

17

Montag, 4. April 2005, 21:35

Der von Geist angegebene Link verwendet für seinen RC/Mon einen Hitec-Empfänger.
Da ich eine FX-18 benutze kann ich wohl diesen Ansatz nicht verwenden oder doch?

Gruß Alfred

18

Dienstag, 5. April 2005, 21:16

Na na, was hat denn die FX18 damit zu tun das dort ein HITEC-Empfänger benutzt wird? DEn HITEC Feather gibt es in verschiedenen Ausführungen für den amerikanischen und den europäischen Markt mit unterschiedlichem Frequenzshift.
Falls es das ist was dir Sorgen bereitet.
Wichtig ist eigentlich nur das du an das undekodierte Signal herankommst. Eigentlich geht jeder Empfänger.
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

19

Mittwoch, 6. April 2005, 16:20

Hallo Geist, die Hardwareseite einer Fernsteuerung ist für mich noch eine black Box.

Ein "Fachmann" sagte mir, dass er sich nicht vorstellen könne, dass die FX18 mit einem
HITEC feather zusammenarbeiten könne, da jede Firma seine eigene Art der Demodulation habe. Somit eigentlich nur ein HITEC Sender zu hören wäre.
Sollte ich im Wald stehen, keine Angst bin lernfähig.

Der HITEC feather kommt mir halt wegen des sehr detailierten Berichtes und wegen des Preises entgegen. Ein Robbeempfänger ist mir für try and error einfach zu teuer.

Gibt es für den RadioShack eine deutsche Alternative?

Hintergrund meiner Fragen ist, dass ich am Sonntag nach 2,5m keinen Funkkontakt
mehr zu meinem Boot hatte, obwohl das Schiff seit 2 Jahren völlig problemlos
läuft und ich herausbekommen möchte was die Ursache ist(z.B. Fremdeinwirkung(Einstreuung auf dem verwendeten Kanal), Senderantenne oder Empfängerstörung(Feuchtigkeit?), Veränderungen im Boot).

Gruß Alfred

K_Mar

RCLine User

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20

Mittwoch, 6. April 2005, 18:11

Hallo Alfred,
Du hast korrekterweise das Fachmann in " ... " gesetzt, denn er hat Dir geplegten Unfug erzählt. Solange es nicht um PCM sondern um PPM - Datenübertragung geht arbeiten die gängigen Systeme alle miteinander. Nur die Datenzeiten unterscheiden sich etwas, aber das ist eine Frage an die Servomittelstellung und den Ausschlag und nicht an den Empfänger

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen