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41

Sonntag, 29. Januar 2006, 22:35

Hallo Thomas,

Die Schaltung ist völlig falsch gezeichnet. Bei dieser Schaltungsart verliert man an der LED noch zusätzliche 0,6 Volt. Man kann den Transistor genausogut weglassen, die Verstärkung ist 1.

Meine Schaltung ist richtig wenn man einen Transistor einsetzen will.

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »^____« (29. Januar 2006, 22:36)


42

Sonntag, 29. Januar 2006, 22:43

Hallo Bruno,
beide Schaltungen funktionieren einwandfrei. :w
Mag sein, das da 0,6V verschwinden. Aber es klappt hervorragend.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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43

Sonntag, 29. Januar 2006, 23:11

Hallo Thomas,

Ich habe ja nicht gesagt, dass es nicht funktioniert. Ich habe gesagt, dass es an sich falsch ist. Man kann den Transistor so wie es gemacht ist auch weglassen und die Schaltung wird genau gleich funktionieren. Er dient nur als Spannungsfolger. Der Vorwiderstand müsste dann eifach etwa 470 Ohm haben.
Bei allen drei Schaltungen wird man im Betrieb keinen Unteschied feststellen können.

Gruss bruno

44

Sonntag, 29. Januar 2006, 23:26

OK.
Seh den Transistor einfach mal nicht als Spannungsfolger sondern als ein Bauteil welches dafuer sorgt das es immer (mit jedem Empfaenger) funktioniert. Du kannst dich bei einem Epfaenger darauf verlassen das wenn nicht gerade jemand das BEC total in die Knie zwingt 5V am BEC Ausgang anliegen. Die Spannung am Signal kann je nach Empfaenger variieren. Ich zumindest habe hier Empfaenger rumliegen bei denen es Unterschiede gibt.
Das gleiche entspr. bei der zweiten Schaltung, nur das hier der Spannungsregler arbeitet.

Gibt es eigentlich eine definierte Sollspannung am Signal?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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45

Sonntag, 29. Januar 2006, 23:50

Hallo Thomas,

Zitat

Seh den Transistor einfach mal nicht als Spannungsfolger sondern als ein Bauteil welches dafuer sorgt das es immer (mit jedem Empfaenger) funktioniert.


Aber genau das ist er, die Schaltung hat eine Verstärkung von 1.

Zitat

Die Spannung am Signal kann je nach Empfaenger variieren. Ich zumindest habe hier Empfaenger rumliegen bei denen es Unterschiede gibt.


Ja Thomas, das weis ich und genau deshalb schreibe ich ja, dass es falsch ist. Man muss es so machen wie ich es gezeichnet habe. Dann hat man an der LED die Volle Empfängerakkuspannung und die Impulsamplitude des Empfängers reicht schon wenn sie nur noch 1 Volt beträgt.
Meine Schaltung ist ein Spannungsverstärker und Deine ein Spannungsfolger.
Wie der Name ja sagt hast Du am Ausgang DIESELBE Spannung wie am Eingang abzüglich die 0,6 Volt UBE.

Die Impulsamplitude am Empfänger ist so hoch wie die interne Spannung und die ist 3 bis 3,5 Volt. Eine Norm gibt es nicht. Aus diesem Grund mache ich ja bei allen meinen Schaltungen solche Impulsverstärker.

Gruss Bruno

46

Montag, 30. Januar 2006, 00:16

Bruno, ist wahrscheinlich schon zu spaet und ich muss in's Bett. Stehe gerade auf dem Schlauch. Welche Schaltung von dir meinst du? Und warum soll bei mir nur die Spannung vom Signal ankommen? Bin jetzt vielleicht um die Zeit total blind, aber ich sehe da 5V abzgl. Spannungsabfall an 120R.
Sprechen wir vom gleichen Thema?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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47

Montag, 30. Januar 2006, 01:26

Hallo Thomas,

Zitat

Bin jetzt vielleicht um die Zeit total blind, aber ich sehe da 5V abzgl. Spannungsabfall an 120R.


Das hat mit der Zeit nichts zun tun. Du kannst meine Schaltungen in diesem Beitrag sehen, sie stehen weiter vorne. Du machst aber einen Denkfehler weil Du wahrscheinlich nicht weist, wie ein Transistor funktioniert. Versteh das aber jetzt nicht als Kritik.

Nun, es ist so. Damit ein NPN Transistor funktionieren kann muss seine Basis 0,6 bis 0,7 Volt mehr als sein Emitter haben. Die Emitterspannung kann nie höher sein als UBasis minus 0,6 Volt.
Wenn Du jetzt einmal die Schaltung vom Speedy anschaust passiert folgendes. Wenn angenommen der Impuls 3 Volt Amplitude hat, dann kann die am Emitter liegende LED mit ihrem Widerstand nicht höher als 2,4 Volt kommen. Sie leuchtet dann zwar schon, aber die restlichen 2,6 Volt liegen über dem Transistor. Die LED und deren Widerstand wirken als Gegenkopplung.

Bei meiner Schaltung ist der Emitter an Masse und alle Spannungen die nun über einen Basisvorwiderstand an die Basis gelegt werden und höher als 0,7 Volt sind steuern den Transistor voll durch, egal was da am Kollektor hängt. Der Emitter bleibt ja immer an Masse gebunden und an der Basis kann nie mehr als 0,6 bis 0,7 Volt liegen, der rest fällt über dem Basisvorwiderstand ab.

So können also Impulse zwischen 0,6 und 5 Volt die LED mit Vorwiderstand über den aufgesteuerten Transistor immer mit 5 Volt versorgen.
Schau Dir das einmal bei meinen Schaltungsvorschlägen an. Du kannst es bestimmt nachvollziehen was ich geschrieben habe.

Schlaf gut und viele Grüsse

Bruno
Gruss Bruno

Alf_the_true

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48

Montag, 30. Januar 2006, 07:49

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo Alf,

Zitat

Wäre schön wenn ich als Rookie untertstütz werden würde.


Naja, also ein klein wenig sollte man schon von Elektronik verstehen.Ganz ohne geht das nicht, sorry.

Gruss Bruno


..... man kann es sich auch einfach machen.

Ich wäre gern bereit davon was zu verstehen. Ich brauch doch nur die Bauteilbezeichnung und wie ich es zusammenlöten muß.
Bei einem einfachen Optokoppler kann es doch nicht so schlimm sein mir die Info zu geben?

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49

Montag, 30. Januar 2006, 09:54

Hallo Alf,

Zitat

..... man kann es sich auch einfach machen.


Also ich habe alles sehr genau beschrieben wie man das macht und mehrere Vorschläge gezeichnet. Einfacher und billiger geht es einfach nicht.

Zitat

Bei einem einfachen Optokoppler kann es doch nicht so schlimm sein mir die Info zu geben?


Ja welchen Optokoppler nimmst Du? Die einfachsten SFH 610 haben vier Anschlüsse, was soll ich denn da erklären? Zwei sind für die LED und zwei für den Transistor. Wie die liegen kannst Du im Datenblatt ersehen.

http://www.datasheetcatalog.com/datashee…/6/SFH610.shtml

Gruss Bruno

hvdh

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Wohnort: Rheine

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50

Montag, 30. Januar 2006, 20:54

Hallo
Da ihr schon einen recht hohen Aufwand bei den Doppelstromversorgungen betreiben wollt, sollte man aber auch die Problematiken bedenken, die dadurch entstehen können.
Die Schaltung mit den Shottkydioden hat sich ja eigendlich hundertfach bewehrt, scheint bei den neuen kräftigen Digitalservos in Verbindung mit eigendlich hochwertigen Microprezessor-gesteuerten Empfängern arge Probleme zu bereiten.
Falls nicht schon geschehen, lest euch das Ganze doch mal durch.
http://www.rclineforum.de/forum...

Bruno ist natürlich mit seiner Lösung fein raus.
Spannungsspitzen der Servos können nicht in seinen Empfänger reinhauen.

Hermann

51

Montag, 30. Januar 2006, 21:04

@Bruno,
sag ich ja, es war einfach zu spaet. :w
Ja, hast recht. Die 0,6V der Diode fehlen natuerlich. Hab ich mir vorher aber bei diesem Optokoppler nie weiter Gedanken darueber gemacht, da ich noch keinen Empfaenger hatte der so weit eingebrochen ist.
Werd ich aber beim naechsten Mal bedenken.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


Dicker

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52

Montag, 30. Januar 2006, 21:55

Die Empfaenger die ich bisher am Regler hatte

penta
gws
Schulze
R700

haben alle 5 Volt produziert... Das ist normalerweise ein TTL Zaehlerbaustein der die Signale erzeugt, oder beim Schulze der MC.

Welche Empfaenger machen denn da weniger?

Gruss Julian
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I :heart:Alex

53

Montag, 30. Januar 2006, 22:17

Am Empfaenger selber kommen im Normalfall immer die 5V raus. Da hast du schon recht. Nur wenn der Akku einbricht kann es weniger werden. Haeng mal einen recht leeren Empfaengerakku dran und lass dann ein paar Servos spielen.
Hab mir die Elektronik im Empfaenger nie angeschaut, aber bei solchen Versuchen Spannungseinbrueche bis auf knapp unter 4V festgestellt.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


54

Montag, 30. Januar 2006, 22:39

Zitat

Original von Dicker
Die Empfaenger die ich bisher am Regler hatte

penta
gws
Schulze
R700

haben alle 5 Volt produziert... Das ist normalerweise ein TTL Zaehlerbaustein der die Signale erzeugt, oder beim Schulze der MC.

Welche Empfaenger machen denn da weniger?

Gruss Julian


Habe einen Empfänger von robbe (Futaba), der macht am Signalausgang als H-Signal 2,4 Volt bei 5 Volt Versorungsspannung.
Wer bietet weniger :-)

Grüße
Claus

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55

Montag, 30. Januar 2006, 23:19

Hallo Thomas,

Das war natürlich nie und nimmer ein Vorwurf an Dich. Es ging mir nur darum aufzuzeigen, weshalb deine Schaltung nicht auf eine Amplitude von 5 Volt kommt und weshalb es bei meiner Schaltung so ist.

@ Julian

Ja, als Servospannung kommt schon 5 Volt oder eben die Akkuspannung heraus. Es geht aber um die Impulsamplitude. Die interne Elektronik des Empfängers hat eine Versorgungsspannung von 3 bis 3,5 Volt, je nach Hersteller. Es ist zwingend nötig, dass man eine stabile Versorgungsspannung hat denn die Akkuspannung schwankt ja bekanntlich. Ohne diese Stabilisierung würden die Oszillatoren etc. nicht stabil laufen.
Wenn nun der 4017 oder was auch immer mit 3 Volt versorgt wird hat der auch an seinen Ausgängen nicht mehr. Miss einmal die Spannung zwichen Pin 14 und Pin 7, die wird zwischen 3 und 5 Volt liegen.

Das Servo hat ja am Eingang einen Schmitt Trigger und der schaltet voll durch wenn die Spannung etwa 60 % der Versorgungsspannung erreicht hat und schaltet aus wenn sie auf etwa 40 % zurückgeht. Auch das kann leicht variieren.

Schau das einmal mit einem Oszilloskop an, dann wirst Du sehen, dass die Impulse nur 3 Volt haben, die Stromversorgung aber deren 5. Das ist bei allen Empfängern so, ob ROBBE, Graupner, HiTEC, Schulze usw. spielt keine Rolle.

Gruss Bruno

Dicker

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56

Dienstag, 31. Januar 2006, 12:44

Naja, dann betone ich es halt nochmal. Ich habe die Signalamplitude mit dem Oszi gemessen.

Gruss Julian
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I :heart:Alex

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57

Dienstag, 31. Januar 2006, 13:29

Hallo Julian,

Zitat

Naja, dann betone ich es halt nochmal. Ich habe die Signalamplitude mit dem Oszi gemessen.


... und bei welchem Empfänger war die Impulsamplitude gleich hoch wie die Versorgungsspannung? Wie hoch ist die Spannung zwischen Pin 14 und Pin 7 des 4017? Hast Du das auch gemessen?

Gruss Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (31. Januar 2006, 13:30)


Dicker

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58

Dienstag, 31. Januar 2006, 18:13

Ich mess immer Zur Sicherheit wenn was nicth geht das RC Signal mit. Da haengt dann mein AVR mit internem Pullup dran, und ich messe die Signalamplitude und dauer. Auf dem Empfaenger hab ich noch nie rumgemessen... War bisher nicht notwendig.

Gruss Julian
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59

Dienstag, 31. Januar 2006, 22:34

Hallo Julian,

Zitat

Auf dem Empfaenger hab ich noch nie rumgemessen...


Aber genau um das geht es dass man am Empfänger ohne nachgeschaltete Geräte misst. Dann wirst Du auch an Deinen Empfänger dasselbe messen könne wie ich.
Nachgeschaltete Elektronik kann mit Pull Up's das Signal sicher etwas in die Höhe ziehen. Gut ist das aber nicht da dann eine zu hohe Spannung über die Klemmdioden abgefangen werden muss.

Gruss Bruno

Dicker

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60

Dienstag, 31. Januar 2006, 22:36

Laut Datenblatt ist der Pullup 5-10k gross. das macht 0,5-1mA....
Ich glaube das verkraftet der IC...
Das kann natuerlich sein.

Gruss Julian
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