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1

Freitag, 6. Mai 2005, 12:11

Anforderungen an eine 4 kanalige Einhandproportionalfernsteuerung und deren Lösungsmöglichkeiten ...

... unter der besonderen Beachtung der Gebühren- und Zulassungsfreiheit im europäischen Raum und der Erstellung eines störungskompensierenden Protokolls mit geringer Latenzzeit


Wie der Name schon sagt. Wie könnte man, was muss man beachten, was kann man besser machen als das was schon existiert...

Meine Motivation ist, weg vom Störungsanfälligen RC-PPM-Protokoll. Lieber die Intelligenz die im Moment noch in die Störimpulsausblendung in den Empfängern investiert wird für bessere Sachen Nutzen.
Weg von anfälligen Potentiometern. Weg von Kreuzknüppeln. :)
Das mit dem Trimmen kann ja nicht der Weisheit letzter Schluss gewesen sein.
Die Bedienbarkeit deutlich verbessern.

Wurpfel möchte gerne einen einfachen, leichten, preiswerten, sparsamen und doch guten Sender für seine Mikromodelle.

Hat jemand Ideen, Anregungen, Lösungen...

Letzteres natürlich bevorzugt. :nuts:
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

Prof._Dr._YoMan

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3

Freitag, 6. Mai 2005, 12:55

Zigbee mit mehr Leistung. Leider veboten auf den entsprechenden Bändern. Wäre die "Traumlösung", weil mal einfach nur kaufen muss und so gut wie kein HF und Protokolldesign hat.
Alle ISM Bänder sind so leistungslimitiert, das das wohl nix wird. Leider.

Die 2,4Ghz bringens halt mit dem Leistungslimit im Freifeld ohne Richtantenne auf so 500m rum. Das ist zu wenig. Bei 866MHz hast du das gleiche Problem und wieder längere Antennen.
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

wurpfel1

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4

Freitag, 6. Mai 2005, 13:25

Hi Leutz

im parallel-universum habe ich zu diesem artikel gepostet..
scheint niemanden zu intereessieren, keine antwort!

dafür scheint hier das interesse höher :ok:

durch die anwendung von netzwerken, WLAN, CAN in der industrie, LIN im auto, EIB in der gebäudetechnik wurde die entwicklung und vermarktung von netzknoten zum heutigen stand geführt.

dank der macht der grossen stückzahlen sind konsumentenfreundliche regelungen und geräte im drahtlosen bereich entstanden :evil: ==[] :heart:

alles was wir an unserer funke vermissen gibt es bereits, teilweise zu wirklich erstaunlichen preisen.. um diese nutzen zu können muss man sich auf basis von microprozessoren was proggen. diese embedded systems sind in jedem RC gerät enthalten, der umgang damit keine hexerei und so ab 3euro zu haben ;)

ich habe vor etwa 6monaten mit den easy-radio-modulen eine funkstrecke als ersatz für meine olle MC12 gebastelt. habe wirklich kaum ahnung was geht, funzt aber prima.
kann jetzt per software unter 10 kanälen im 433MHz band wählen, kann die sendelistung von 10mW bis auf 1mW reduzieren und verbrauche beim senden knapp 20mA bei 5V. das modul hat einen pin der die empfangsqualität ausgibt.

als fütterungskäfer verwende ich den ATMEL butterfly. das ding kostet 30euro, hat ne LCD anzeige, 4MB speicher, einen UART, mehrere sensoren und einen kleinen 5weg-joystick. bei nichtgebrauch kann man sich das gerät in die brieftasche oder ans hemd pinnen: es wiegt 60gr und ist kreditkartengross :D

das system präsentiert sich bodenseitig so:
MC12-LSkabel-butterfly-easyradio-30mm kurzantenne. stromversorgung über einen 5V regler aus der LS-buchse.

im flieger sind:
17cm drahtantenne-easyradio-ATmega8board-SI5515treiberbank-servo/motorsteckleiste.
wiegt etwa 10gr und könnte 18servos ansteuern. realisiert ist jetzt ein 2ph-stepper-controller und drei proportionale aktuatorenausgänge. eingebaut in der 40cm-ULTRASTUNT kommt richtig spass beim micro3D fliegen auf.

die reichweite liegt bei 20% feldstärke mit 250m weit jenseits der sichtbarkeitsgrenze für ein 40cm modell :shy:

gesendet werden die vier servopositionen als 20bit grosses ascii-wort, die verzögerung zum decodieren liegt je bei etwa 20ms. wegen meiner ungenauen messgeräten könnte es aber auch 50ms sein :shy: beim fliegen merke ich aber nix!

failsafe und spannungsüberwachung ist im empfänger-ATM8 integriert. der betrieb funzt mit handshake, dieses signal werte ich zur kontrolle der empfangsqualität mit dem butterfly aus..inkl akustischem alarm mit dem onboard-lautsprecher.

wenn man die olle MC12 weglässt wiegt der sender mit 250mA akku unter 100gr und passt locker in eine faust. durch den geringen stromverbrauch kann wohl das ganze WE nonstopp geflogen werden ==[]

ich bin erstaunt das noch niemand was in die richtung gebaut hat...

PS
die blauzahntechnik verspricht noch wesentlich leichtere RX bei viel höherer sicherheit. mit meinem PDA kann ich ein umprogramierten stick in einem 20gr modell steuern..
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Prof._Dr._YoMan

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5

Freitag, 6. Mai 2005, 13:31

Wenn du im 250m Bereich bleiben willst kann ich wirklich nur empfehlen mal einen Blick auf Zigbee zu werfen. Bluetooth ist recht aufwendig was das Protokoll angeht, auch wenn man die passenden Protokollchips hat geht es mal nicht "einfach so". Vorteil von Blauzahn ist, das es selber Channelhopping macht und deswegen recht unempfindlich gegenüber Störungen ist. Leider MUSS es bidirektional ausgelegt sein und wenn der Link weg ist ist er erstmal weg.
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6

Freitag, 6. Mai 2005, 13:34

Also angedacht, jedenfalls von mir, ist Fernsteuerung im Nahbereich von vielleicht 150m. Ein 30cm Modell über eine grössere Entfernung zu Steuern halte ich persönlich für vermessen weil ich da nix mehr sehe.

Indoor ist ein gutes Testfeld weil da die Probleme gehäufter auftreten aber die Modelle nicht einfach abhauen können.

Ich halte es nicht gerade für einen glücklichen Ansatz sofort mit den kommerziellen Anbietern in deren angestammtem Territorium konkurieren zu wollen. Lass uns den Nahbereich abdecken und wenn wir dann ein geiles Mensch-Maschine-Interface haben können wir immer noch skalieren.
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wurpfel1

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7

Freitag, 6. Mai 2005, 13:53

Hi Holle

ZigBEE wäre mein favorit. leider gibts die dinger noch nicht zu kaufen ;(

die blauzahnmodule haben wegen dem riesenprotokoll eine leistungsfähigen ARM-prozzi sowie 8MB-flash drauf. laut aussage eines entwicklungsingenieur hätte es noch etwas platz für einen servodecoder/impulserzeuger :nuts:
das macht die module SEHR interessant!!!

ich habe einige billigst-10mW-onboard-videocams im einsatz. mit der original-empfangsantenne ist nach 200m schluss.
mit der boden-patch-antenna sind auch aus 800m noch perfekte bilder zu empfangen.
die module die heute gekommen sind senden mit 60mW. mit der patch-antenna darf ich gut 3km reichweite erwarten.
ausserdem könnte man auch die fette bandbreite nutzen und zusätzlich redunanten code senden. nach 6-8km ist dann aber endgültig finish :evil:

Hi Geist
stimme dir zu... ausser du hast eine onboard-cam im flieger. funzt einwandfrei bei der ULTRASTUNT :shy:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (6. Mai 2005, 13:56)


8

Samstag, 7. Mai 2005, 10:06

Oh cool. Die Luft ist aber schnell raus. :)

Also, ich schreib jetzt mal was dazu wie ich mir das Human Interface vorstelle.

Ich hätte es gerne ohne Kreuzknüppel weil ich das nicht unbedingt gerade sehr intuitiv finde und weil es verhindert das ich 4 Kanäle tatsächlich mit einer Hand steuere. Na gut, ich gebe es zu, ich verreisse immer den 2. Kanal bei schnellen Steuerbewegungen. ;(
Mir schwebt was über Neigungssensoren für Höhe und Quer und jeweils ein Schieber für Gas und Seite in etwa der Form eines Pistolengriffes nur halt ergonomischer vor. Die normale Lage sollte auch nicht ganz senkrecht sein sondern eher entspannte 50-60° nach links geneigt bei Rechtshändern. Die genaue Lage sollte dann per Einknopftrimmung eingestellt werden.

Hat schon mal jemand sowas probiert?
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wurpfel1

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9

Samstag, 7. Mai 2005, 20:24

Hi Geist

kennst du ein gamepad?
wird per USB angesteuert..oder drahtlos per ??


blauzahn :nuts:



da man ja auch daten runtersendet wäre ein force-feedback (stickshaker) kein problem 8) natürlich auch die ruderverhärtung bei heissen high-speed-abfangmanövern.. vielleicht noch das schütteln eines sternmotors inkl. sound?

es gibt USB-host lösungen für embedded systems :shy: kosten um 30euro, zb das crumb128-board...

für konventionellere user kann natürlich jeder beliebige USB-joystick angeschlossen werden. oder ein gamekontroller.. oder die ganz normale funke via LS-USB-Kabel ==[]
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10

Samstag, 7. Mai 2005, 23:40

Ja, nun, ein Gamepad ist nun nicht unbedingt ein Einhandvierkanalproportionalsender. Wenn man alle Freiheiten der rechten Hand haben will braucht man mindestens noch die linke Hand zum Festhalten des Gamepads.

Forcefeedback wäre natürlich cool. Vor allem für Segler. Die merken dann gleich wenn es auf oder ab geht. :)

Ich weiss nicht ob du das mit dem normalen Joystick ernst meinst.... Hast du das mal probiert? Wird möglicherweise für dich eine interessante Erfahrung.

Für alle die sparen wollen gibt es noch das MJoy Projekt: http://www.mindaugas.com/projects/MJoy
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wurpfel1

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11

Sonntag, 8. Mai 2005, 01:29

Hi Leutz

Ich habe zb das MSsidewinder. gesteuert wird das durch nachvorne- und seitwärts neigen, proportional in 64 schritten. drauf hats noch ne ladung knöpfe und ein cursorkreuz. habe mir noch einen knopf rangemacht zur steuerung der empfindlichkeit, wirkt wie dual-rate.

du könntest diese innereien in einen griff bauen.. noch einen smd-kreisel für die seitenruderfunktion, gas/WK auf einem daumenrädle und wie das mausrad, wenn man doppeldrückt ist das die nullage :evil: einmal drücken: ruder in neutral.
die ganze sendeelektronik und der akku haben auch platz. oben kuckt die 3cm lange antenne raus.

könnte ganz cool rüberkommen :nuts:

ne gestossene gerissene rolle sieht interessant aus: wie TAI-CHI übungen 8)
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (8. Mai 2005, 01:36)


12

Sonntag, 8. Mai 2005, 13:32

Aaaaah, den Freestyle kannte ich noch nicht. :nuts:
Mal gucken ob ich den irgendwo billig bekomme. Da der ja scheinbar auch am Gameport funktioniert sollte da was brauchbares rauskommen.

Zitat

ne gestossene gerissene rolle sieht interessant aus: wie TAI-CHI übungen

So könnte man das angenehme mit dem praktischen verbinden. 8)
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wurpfel1

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13

Sonntag, 8. Mai 2005, 21:45

Stelle dir vor wie unsere frauen dieses hobby mit der zeit lieben lernen:

dank unserer idee tummeln sich nur waschbrettbäuche auf dem flugfeld...und nicht diese gemütlichen bierbauchsubjekte ;)


so einen freestyler ist nicht unhäufig :evil:
ein design für warbirdpiloten spukt mir auch schon lange im hinterkopf.

technisch sehe ich keine grossen probleme: ich fliege gerne mit sims und finde so einen joystick mit integriertem seitenruder echt famos.
die ganze AD-wandlung und nachbearbeitung wird ja im stick gemacht, am ausgang liegen die achsen in einem seriellen protokoll vor. das müsste vielleicht vor dem hochsenden noch etwas gestrippt werden.

aber sonst??
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14

Montag, 9. Mai 2005, 09:07

Hi..

unabhängig von der ganzen rechtlichen Geschichte, Übertragungsprotokollen, Kreuzknüppelersatz usw. hab ich mich mit dem thema Einhandsender etwas näher befasst.
rausgekommen ist dabei das hier (siehe Bild unten).
Ein geschlachteter joystick-Griff mit Propertional-kreuzknüppel für den Daumen (wie n Cooliehat), Gas-Abzug am Zeigefinger (wie für Car-Anlagen, nur Einseitig in der Wirkrichtung) und diversen Tastern.

Ausleserei über nen Attiny26 (software entsteht gerade), integriert sind ein paar einfache mischer (V-Mischer etc..) und eine Digitaltrimm-Funktion.
Das ganze soll mit einem käuflichen HF-Modul (Multiplex, wegen der geschickten 2S-Lipo-Spannungslage) und Kurzantenne betrieben werden. Ziel ist v.A. der Betrieb für EPP-Nuris und SAL-HLGs (da hätte ich einfach gern eine Hand komplett frei).

Am Problem Kreuzknüppelersatz habe ich mich auch schon versicht, und dabei recht brauchbare Ergebnisse mit Hall-Sensoren gemacht.
Der Ansatz ist folgender:
Der Stick wird in dickem Silikonschlauch gelagert, an seinem (inneren) Ende befindet sich ein Magnet, dessen zweiachsige Position über zwei Hall-Sensoren (Allegro 3515) abgefragt wird.
Die Knüppelwege sind dabei ziemlich winzig, man steuert eher Kraftorientiert als Wegorientiert, was zunächst gewhöhnugsbedürftig ist. Auch ist die Zentrierung noch nicht so das Gelbe von der Post, weshalb wohl ein Ansatz mit einer dickeren SChraubenfeder als Ersatz für den SIlikonschlauch erforderlich sein wird. Prinzipiell aber ist das machbar, verschleissfrei und auch einigermassen präzise. Der Allegro Sensor ist von seinen Anschlussdaten her so geartet dass man ihn DIREKT als ERsatz für ein Multiplex-Knüppelpoti verwenden kann (5V Betriebsspannung, über 1mA Belastbarkeit des Ausgangs, ratiometrisch, linear)

mfg
andi
»___...._____.« hat folgendes Bild angehängt:
  • shs_tx4.jpg

15

Montag, 9. Mai 2005, 09:39

Hallo Andi,

das mit dem Kreuzknüppelersatz sollte eigentlich meinen das ich keinen wie auch immer gearteten Kreuzknüppel, auch ohne Potentiometer, überhaupt nur in der Nähe haben will. :)

Mal meine Überlegungen dazu.

Der Cooliehat liegt eigentlich für Einhandbedienung suboptimal. Der Daumen kann nicht entspannt drauf liegen und die Bewegungsfreiheiten in den Gelenken und die Möglichkeit Kraft auszuüben ist doch sehr richtungsabhängig. Das bedeutet das ein sehr feinfühliges Steuern nur eingeschränkt möglich ist und wenn doch dann nicht ermüdungsfrei. Bei einem "echten" Joystick ist es doch meist so das er auf dem Tisch steht, der Unterarm auf dem Tisch aufliegt und die Hand sich nach unten am Joystick abstützen kann.
Das äusserste was ich dem Daumen zumuten möchte ist ein Scrollrad mit nur einem Freiheitsgrad fürs Seitenruder.
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Quelle: GBO

16

Montag, 9. Mai 2005, 09:45

Hi Wurpfel,

sach nix gegen meinen Waschbrettbauch. Gut, der hat nur einen Rubbelgnubbel aber der ist dafür gewaltig. :nuts:
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Quelle: GBO

17

Montag, 9. Mai 2005, 10:36

Hi..

Optimal ist das sicher nicht, genausowenig wie "normale" Kreuzknüppel am Pult/Handsender. Aber 20 Jahre Gewöhnung machen mit den Abschied vom Pult dann doch etwas schwer ;)
Wie entspannt der Daumen drauf liegt hängt u.A. von Länge und Ausrichtung des Knüppels ab, da kann man schon einen Kompromiss erarbeiten, der deutlich "gemütlicher" ist als der von "üblichen" Cooliehats.
Ziel war für mich, ein intuitives zu steuerndes Gerät zu basteln welches einigermassen kompakt (soll der "urlaubssender" sein) wenigstens 3 Primärsteuerorgane bietet.

Ansteuerung per Hexapod? Könnt man ja mal probieren.

Bliebe noch das Fliegen per Datenhandschuh o.Ä. (auch keine neue Idee). Das hat aber wiederum den Nachteil dass man schlecht "loslassen" kann und langfristig extrem verkrampft.

Grüssle

andi

18

Montag, 9. Mai 2005, 11:45

Hi Rotorhead, ;)

ich hatte mal kurzfristig mit dem Gedanken gespielt für den Daumen einen kleinen Kreuzknüppel zu machen aber ohne Knüppel sondern mit einer Halbkugeloberfläche. Musste es leider wegen meiner eingeschränkten mechanischen Fähigkeiten verwerfen.

Ich hab aber die Befürchtung das ich wenn ich den Gaszeigefinger krümme den Rest gleich mit verreisse. Bin halt Grobmotoriker und jedesmal froh wenn es wenige Klebestellen sind.
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Quelle: GBO

19

Montag, 9. Mai 2005, 12:05

Hi..

die Sorge mit dem Gas verreissen teile ich mit dir... die ist nicht unbegründet.
Ich habe deshalb in meiner Variante so ne Art "Tempomat-Taste" vorgesehen, mit der ich den gaswert feststellen kann. Für die Art von Fliegerei wie ich sie plane ist das wohl ausreichend (wenn auch nicht brilliant)

grüssle

andi

wurpfel1

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20

Montag, 9. Mai 2005, 12:33

Hi Leutz

ich möchte mir einen stick bauen.. einfach einen 30cm langen stock mit einem griff oben. den SWP weit unten, dann wird die neutralposition durch die schwerkraft garantiert.
ein neigungssensor wertet die x-y bewegungen aus. ein smd-kreisel dient als seitenruder-sensor. ein mausrädle für flaps/gas und die klick-doubleclick zum proggen/setup. später noch ein abzugs-gas..

das butterfly mit display kommt oben drauf, zusammen mit der HF-antenne.

der schnellste weg wird das schlachten eines freestylers für die elektronik, eines joysticks als griff und ne maus fürs rädle.

wenn nur mit dem daumen gesteuert werden soll bietet sich ein trackball an. könnte mir einem eingeklebten magneten vorstellen zur definition der neutralstellung. 3tasten für sonderfunktionen wie fahrwerk/bremsen/dualrate. zeigfinger auf dem gas-rädle, smd-kreisel für die seite. das ganze könnte man sich auf einen bauchladen stellen oder an die hand ankletten, ähnlich eines datenhandschuhs :nuts:

oder man baut den trackball oben auf einen joystickgriff und nutzt ein pistolengas..
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