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Ecofan

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1

Samstag, 7. Mai 2005, 20:29

Strombegrenzung

Hallo zusammen

Ich möcht meinen Funkeninduktor mit nem Multivibrator ansteuern. Doch:
Der Trafo wird dabei Kurzgeschlossen. Es fliessen dabei mehr als 10A. Der Transistor hält aber maximal 10A aus. Ich möchte ihn mit 8A befeuern.
Der Trafo liefert nach der Gleichrichtung und Siebung 45V.

Wie kann ich jetzt den Widerstand, der nötig ist, berechnen?

R=U/I?
Das wären in dem Fall 5.625Ohm???

Und: Wie berechne ich die Verlustleistung? Wie krieg ich den Spannungsabfall über den Widerstand raus? (den Abfall mal Strom = Verlustleisung, oder?)

Gruss
Mario
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

2

Samstag, 7. Mai 2005, 23:17

Hallo Mario,
zu dem Probelm mit der Überlastung deines Tarfos wärs vllt ganz interessant,mal die Schaltung reinzustellen.
Verlustleistung wird berechnet über
P=R*I²
Spannungsabfall über R=U/I
und dann eben entsprechend einsetzen. Gilt aber nur für manche Bauelemente (Spule Kondensator etc.) nur bei Gleichstrom.
Gruß
Florian

Ecofan

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3

Sonntag, 8. Mai 2005, 10:49

Also, hier mal die Schaltung:

http://www.wagener-net.de/seite310.htm

(etwas weiter unten)

Den Lautsprecher ersetze ich durch die Primärspule. Das Ganze bekommt dann noch zwei getrennte Stromkreise. Über ein Netzteil versorge ich den Multivibrator und den Basisstromkreis des Transistors ganz rechts. Der grosse Trafo versorgt den Kollektorkreis und die Primärspule.

Zu den Berechnungen: Der grosse Trafo hat im Leerlauf nach der Siebung und Gleichrichtung 45V. Kurzschlussstrom liegt über 10A. Ich möchte 8A durch den Transistor ganz rechts jagen.
Hmm, gemäss R=U/I bräuchte ich dafür einen Widerstand von 5.625 Ohm... (45/ 8 ). Stimmt das??
Zum Spannungsabfall: U=R*I. =45V.... Hää, das kann ja net sein! Wie berechne ich den Spannungsabfall??

Die Verlustleistung wäre in dem Fall P= 5.625*64= 360W... Uii, ganz schön viel... da müssen ein paar Widerstände dafür herhaltenn... (parallelschalten)

Herzlichen Gruss
Mario
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ecofan« (8. Mai 2005, 10:50)


4

Sonntag, 8. Mai 2005, 12:52

hi
was verwendest du für ne spuhle ??
bei 45V hast du schlechte karten mit 78XX zu arbeiten
mit nem widerstand die leistung zu verbraten halte ich nicht viel
lass die spannung über ne z diode abfallen das ist das einfachste

ich hab nen pulser mit nem nNE555 gebaut und als endstufe zwei BD2XX vewrwendet
das an ner mofazündspuhle funzt prima bei etwa 100 hz.............................

grusssssssssssssssssss
keiner meiner vögel ist mir am himmel hängen geblieben :prost:

Ecofan

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5

Sonntag, 8. Mai 2005, 13:22

Öhm, zur Spule: hab die Wicklungen nicht gezählt.. Es ist 1.5mm Cu-Lackdraht. Etwa 18m.
Als Widerstand könnt ich ja auch Wolframdraht nehmen...5.625Ohm sind ja nicht allzu viel, falls meine Berechnungen stimmen.
Aber wie berechne ich den Spannungsabfall über den Wid? Es ist ja quasi ein kurzgeschlossener Trafo(Gleichstrom/gleichgerichtet und gesiebt), mit nem Widerstand in der Leitung.

Gruss
Mario
" Das Nötige ist einfach und das Komplizierte ist unnötig" ----- Michail Kalaschnikow

6

Montag, 9. Mai 2005, 12:56

eine Trafowicklung ist in erster Linie eine Spule mit eingebauter Induktivität. Und wie die Natur solcher Dinge nun mal ist, begrenzt die Induktivität den Stromanstieg (Formel: U= - L*dI/dt, Maschengesetz sagt, dass die Summe der Spannungen wieder Null wird). Mit enstprechend kurzer Ansteuerungszeit wird es Dir nicht gelingen, den Kurzschlussstrom zu erreichen...

Wenn´s Dir aber zu gefährlich wird, bau halt noch eine Sicherung ein, die Dir den Schalttransistor schützt, falls die Ansteuerung zu lange dauert.


PS: nicht den Funkeninduktor gleichzeitig mit ferngesteuerten Modellen betreiben, ist schädlich fürs Modell.