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maximum

RCLine User

  • »maximum« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 9. Juni 2005, 12:58

Spannungsregelung 19V 5A

Hallo!

Ich möchte aus einem 7s Lipo Akku eine konstante Spannung von 19V und einem maximalen Strom von 5A regeln.
Der Akku hat bei einer Serienschaltung von 7 Zellen daher im vollgeladenen Zustand eine Nennspannung von ca 3,6*7 = 25,2V und im entladenen Zustand ca 3*7 = 21 V.
Das System sollte relativ effizient arbeiten, daher gefällt es mir nicht wenn ich eine Verlustleistung bei vollen Akkus von 6V*5A = 30W habe. Ausserdem wird da schon ein ordentliches Kühlblech benötigt, was auch nicht gerade optimal ist.
Daher bleibt wahrscheinlich nichts anderes übrig als einen Schaltregler zu verwenden.
Das ist relativ leicht gesagt, denn diese Thematik ist schon etwas zu kompilziert um das mit meinen Kenntnissen zu realisieren.
Was noch dazu kommt ist, dass die gesamte Schaltung ziemlich kompakt sein sollte.

Hat von euch vielleicht jemand eine Idee, wie man so etwas realisieren könnte, bzw geht es vielleicht mit einer anderen Technik noch leichter?


Ich wäre euch äußerst dankbar, wenn ihr mir vielleicht mit paar Tips bzw Ideen weiterhelfen könntet.

2

Donnerstag, 9. Juni 2005, 13:55

Schaltregler ist das korrekte Stichwort. Die gibts als "Tiefsetzsteller" bzw. step down regulator als Fertig-ICs, dazu noch eine Spule, ggf. einen externen MOSFET und eine Freilaufdiode, (Schottky oder aktiv mit MOSFET).

Kannst mal bei Linear oder bei ST suchen gehen

z.B. http://www.st.com/stonline/products/lite…1364/l4975a.pdf

maximum

RCLine User

  • »maximum« ist der Autor dieses Themas

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3

Donnerstag, 9. Juni 2005, 14:20

Danke, diese ICs habe ich nicht gekannt. Die nehmen einem ein ganzes Stück Arbeit ab.
Muss ich mir mal genauer anschauen.
Was ich bis jetzt gesehen habe, ist, dass man mit der Kapazität eines bestimmeten Kondensators die Arbeitsfrequenz des ICs einstellt.
Nach welchen Parametern richtet sich die optimale Frequenz? Ich gehe mal davon aus, dass bei höherer Arbeitsfrequenz die Verlustleistung steigt. Was hat das sonst noch für Auswirkungen?

Grüsse MAx

4

Donnerstag, 9. Juni 2005, 15:28

die Freuqenz bestimmt im Wesentlichen die Größe der erforderlichen Induktivität und die Größe der Ausgangsfilter. Je höher die Frequenz, desto kleiner können die Spule und die Filterkondensatoren ausfallen. Und wenn öfter "nachgeladen" wird, sinkt der Ripple und die Reaktion auf Lastschwankungen.

Allerdings steigen mit der Frequenz auch die Schaltverluste in den Transistoren und das EMV-Verhalten wird nicht unbedingt besser... Deshalb ist es immer die Frage, wie hoch man mit der Frequenz gehen soll. 100...200 kHz sind gar nicht so schlecht.

mosi

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5

Donnerstag, 9. Juni 2005, 22:59

Da gibts nur eines:
http://sprut.de/electronic/switch/index.htm

mehr Schaltregler braucht kein Mensch...

Gruss, Rene

mosi

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6

Donnerstag, 9. Juni 2005, 23:03

Zitat

Original von mosi
Da gibts nur eines:


Quatsch, da gibts noch was:
http://schmidt-walter.fbe.fh-darmstadt.de/smps/smps.html

7

Freitag, 10. Juni 2005, 11:31

LT1074 von Linear ist einfach zu handhaben, Schaltplan steht im Datenblatt.