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jagdflieger

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1

Donnerstag, 9. Juni 2005, 16:47

Spannung nach dem Brückengleichrichter

Hallo,

ich hab da mal eine Frage. Ich möchte die Spannung nach einem Brückengleichrichter ausrechnen.

Bsp: Betriebsspannung 24V 50Hz (24volt ist ja der effektivwert) vor dem Gleichrichter, dahinter sitzt ein Elko. Die Spannung am Elko möchte ich nun ausrechnen. Der Gleichrichter ist unbelastet!!!
Es hängt nur der Elko dranne, nur wie ist die Spannung daran (wenn er aufgeladen ist). Wir haben ja 24V Effektivspannung vor dem Gleichrichter; das mal Wurzel aus 2 und minus die 1,4 Volt, die an den beiden Dioden im Gleichrichter abfallen. Ist die Überlegung so richtig?? Oder gibt es da eine Formel oder ganz anders??

PS: BITTE SCHNELL, BIS HEUTE ABEND BITTE BITTE BITTE :shy:

Wäre für eine Erleuchtung sehr dankbar!!

Hier noch ein Bild:



MfG Daniel
»jagdflieger« hat folgendes Bild angehängt:
  • glr.jpg
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2

Donnerstag, 9. Juni 2005, 17:16

RE: Spannung nach dem Brückengleichrichter

Im Prinzip ja :D

Komme auf 34,29Volt Uss Minus Diodenverluste.
Beim Brückengleichrichter oft mit 1,65Volt - nicht mit 1,4Volt! angegeben.

Dimensionier den Elko lieber zu groß, als zu klein.

Gruß
Mike

jagdflieger

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3

Donnerstag, 9. Juni 2005, 17:24

RE: Spannung nach dem Brückengleichrichter

-edit-
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jagdflieger

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4

Donnerstag, 9. Juni 2005, 17:49

Hy,

Zitat

Komme auf 34,29Volt Uss Minus Diodenverluste


...wie das denn?? ...sorry, ich steig da nicht hinter...also 24V mal Wurzel2 ist doch= 33,94Volt dann noch minus 1,65V Diodenabfall =32,29Volt oder??

hmmh....


Wie hast du gerechnet??

MfG Daniel
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eco8mech

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5

Donnerstag, 9. Juni 2005, 18:48

Hallo!
Ich rechne 24V*1,4-2*0,7
ergibt 32,2V
guten Flug und weiche Landung wünscht
eco8mech

Albert

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6

Donnerstag, 9. Juni 2005, 19:05

Hallo Leute,

wieso soll bei einem unbelasteten Brückengleichrichter eine Spannung pro
Diode abfallen? Spannungsabfall gibts nur dann, wenn auch Strom fließt (endlicher
Innenwiderstand der Diode in Durchlaßrichtung).

Probierts mal aus!

LG
Albert Öttl
Wien

jagdflieger

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7

Donnerstag, 9. Juni 2005, 22:40

hy,

bin mir nun fast sicher. Habe mit einigen Leuten diskutiert. An den Dioden fällt immer eine Spannung ab....irgendwie. Nen Kollege hat es nachgemessen. (unbelastet) und nach den Messungen müsste man nochmal für den Glr. 1,65V abziehen...sicher bin ich aber nicht....

MfG Daniel
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jagdflieger« (9. Juni 2005, 22:41)


mosi

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8

Donnerstag, 9. Juni 2005, 22:55

Also: die Spannung, die über einer Diode abfällt, ist fast konstant, aber eben nur fast, wenn kein Strom fliesst, ist die abfallende Spannung auch null, bei geringsten Strömen geht die abfallende Spannung recht steil gegen 0,5 - 0,6V um dann die maximalwerte von 0,7- 0,8 und mehr V zu erreichen. (je nach Exemplare)
Da dein Netzteil auch unbelastet einen Strom zieht (z.B. überR2, D5; oder P1,R6), kannst du durchaus mit ca. 0,6V-0,7V pro Diode, also mit ca. 1,2-1,4V rechnen. 1,65V kann auch sein, dann ist der Gleichrichter aber bestimmt schon an der Grenze seiner Belastbarkeit angekommen. Alles eine Frage der Typen, der Temperatur, des Stromes, usw. usf. Ganz genau kann man das kaum ausrechnen.

Gruss, Rene

jagdflieger

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9

Donnerstag, 9. Juni 2005, 23:27

@MOSI und alle anderen:

DANKE!!!! :ok:

Jetzt ist mir alles etwas klarer geworden.

MfG Daniel
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10

Freitag, 10. Juni 2005, 11:24

Und dann noch daran denken das je kleiner der Trafo desto mehr Ausgangsspannung im Leerlauf, die Sekundärspannung hat erst 24V bei Nennausgangsstrom.
In deinem Fall scheint es sich um einen eher kleinen Trafo zu handeln wegen der 400mA Sicherung, also nicht unter 50V Spannungsfestigkeit beim Elko gehen wie es auch im Schaltplan angegeben ist.

^____

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11

Freitag, 10. Juni 2005, 12:14

Hallo zusammen,

Wieder einmal ein typisches Beispiel von " warum den einfach wenn es kompliziert auch geht? "

Nimm doch einen LM 317 T adj und baue die Schaltung damit auf. Der verträgt Eingangsspannungsdifferenzen zum Ausgang von bis zu 37 Volt. Die Eingangsspannung ist dabei gar nicht so wichtig, es kommt auf das Volt gar nicht an. Wie richtig erwähnt wurde hat auch der Trafo selber nicht genau 24 Volt, die Spannung ist lastabhängig und hängt auch von der Eingangsspannung ab welche nicht immer genau 230 Volt beträgt. Solche Ueberlegungen sind zwar richtig, in der Praxis aber völlig vernachlässigbar.
Die Schaltung mit dem LM 317T ist dabei erst noch viel stabiler. Die interne Schaltung des IC ist enorm aufwändig und garantiert eine Lastregelung von wenigen Millivolt. Wie man so eine Schaltung und noch viele mehr aufbaut könnt ihr im Datenblatt von Farnel sehen. Einfach den Link anklicken.

http://www.farnell.com/datasheets/19798.pdf

Viele Grüsse

Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (10. Juni 2005, 12:17)


12

Freitag, 10. Juni 2005, 12:47

(sieht nach Facharbeit am TG aus. Deshalb kein integrierter Baustein...)

Die Diodenspannung ist temperatur- und stromabhängig.

Belastet kann man bei einem Brückengleichrichter durchaus auch 2,5-3V beobachten. Im Leerlauf ist die 0,5..0,7-Lösung nicht so praxisfern.

Wenns wirklich eng wird, kann auch eine Schottky-Diode helfen (Germaniumdioden lassen wir unter Last mal außen vor...), die ist bei etwa 0,2V unbelastet und kommt bei guter Auslegung nur auf etwa 0,8V unter Last im Brückengleichrichter.

Leerlaufspannung des Trafos ist meist nicht angegeben, die Spannung selbst beziet sich auf Nennstrom. Dazu kann man auch noch die Primärspannungsschwankungen einbeziehen. Ists ein alter 220V-Trafo, kommen bei den heute üblichen 230V im Netz schon wieder ein paar Prozent mehr hinten raus.

jagdflieger

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13

Freitag, 10. Juni 2005, 19:28

Hy,

Zitat

Trafo selber nicht genau 24 Volt


...Trafo gibts nicht, ist 24Volt Nenn-Wechselspannung .


MfG Daniel
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Rudy F

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14

Freitag, 10. Juni 2005, 20:02

Hi,

etwas verspätet, sorry:

Zitat

Da dein Netzteil auch unbelastet einen Strom zieht

Und nicht vergessen den Umladestrom am Elko, auch wenns Halbwelle sind.
:w Rudy

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