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falk1903

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1

Freitag, 10. Juni 2005, 09:45

optokoppler für BEC Empfängerstrom?

Hallo,

ich vermute, dass mein Regler stört.
Betreibe ich den Empfänger über BEC des Reglers dann ist nach 30m Ende der Verbindung. Bei ausgez. Antenne.
Bei Extrastromversorgung des Empfängers komm ich normal hin. ca. 65 m bei eingeschobener Antenne.(ist auch nicht toll aber ich denke normal in einem engen Boot)
FRAGE: Kann ich einen Optokoppler in die Bec Stromversorgung einbauen? und würde das helfen?
Wenn ja dann: Hat da jemand einen Schaltplan mit Teileliste?
falk1903

^____

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2

Freitag, 10. Juni 2005, 09:53

Hallo Falk,

Schau einmal in meinem Beitrag hier. Da findest Du Schaltungen von mir.

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…6622#post766622

Viele Grüsse

Bruno

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (10. Juni 2005, 09:54)


falk1903

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3

Freitag, 10. Juni 2005, 10:47

Danke für die schnelle Reaktion.
Ist halt doch ein klein wenig mehr als ein Tischler verkraften kann.
Da werde ich wohl lieber mit extra Empfängerakku fahren.
Danke trotzdem.
falk1903

^____

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4

Freitag, 10. Juni 2005, 12:04

Hallo,

Mein Beitrag vom 14. 05. 2005 um 17:46 Uhr zeigt zwei mögliche Varianten. Eigentlich reicht für Deine Zwecke die Linke. Die LED des Optokoppler's wird direkt über den Vorwiderstand am Empfängerausgang angeschlossen. Der Regler wird rechts vom Optokoppler angeschlossen. Du brauchst also nur zwei Widerstände und einen Optokoppler. Es muss nicht unbedingt der CNY74 sein, es gehen eigentlich fast alle anderen auch.

Viele Grüsse

Bruno

5

Freitag, 10. Juni 2005, 12:39

also nur einen Optokoppler zum Regler wird nicht viel bringen, wenn das BEC weiterhin benuzt werden soll. Dann hängt ja wieder Versorgungsspannung und Masse am Empfänger, worüber sich wunderbare Störpegel verbreiten können.

Einen "Optokoppler" für die Stromversorgung gibts auch, das heißt dann DC-DC-Wandler (auf galvanische Trennung achten!) . Dürfte es aber nicht unbedingt fertig für Modellbauer zu kaufen geben, aber es gibt fertige Module, die man mit ein bischen Löten auch anpassen kann.
z. B. bei Conrad 3 W DC/DC-WANDLER DIP24 RW-0505S Artikel-Nr.: 152759, hat 5V / 600mA Ausgang (Eingang 4,5...9V, gibts auch von 9...18V)), das könnte für ein normales Servo so gerade noch reichen.


Sicher ist ein separater Empfängerakku und ein Optokoppler, dann ist Motor vom Empfängerkreis sauber getrennt. Zum Nachrüsten ist die Schaltung von Bruno sicher nicht schlecht.


Was übrigens auch sein kann, ist dass der Motor selbst (vor allem im Boot) direkt auf den Empfänger oder die Antenne spuckt. Solltest mal die Entstörung vom Motor prüfen (ohne Regler anklemmen und am Ruder nachsehen, obs da immer noch zappelt...)

falk1903

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6

Freitag, 10. Juni 2005, 13:36

Prima, freut mich das Ihr euch so kümmert.
Im Nahbereich bis Sichtweite 2-3m funktioniert alles tatellos.
Motor Vollgas Vor-Rück und gleichzeitig Servo-Lenkung. Da zappelt auch der Servo nicht.
Komme ich mit eingeschobener Antenne über 10m weg (ohne das ich überhaupt einen Befehl gebe) Macht sich komplett alles selstständig. Aber nicht nur etwa ein Zittern oder Motorbrummeln, nein!! Vollgas vor und zurück im Wechsel und Rudervollausschlag.
Faktisch schlimmer als wäre der Sender aus.
Der Sender kommt gerade von der Überprüfung.
Der Empfänger wurde gewechselt .
Die Quarze und Kanal wurden gewechselt.

Als wenn der Nachbar mit seiner Funke auf dem Baum säße und sich vor Lachen kaum halten könnte

Ich tausche mal noch sämtliche Teile, Motor, Regler, Akku über Kreuz aus und hoffe den Teufel so zu umzingeln.
falk1903

7

Freitag, 10. Juni 2005, 22:57

Was fuer ein Motor und wie ist er entstoert (wenn's kein BL ist)?
Wie lang sind die Kabel vom Akku zum Regler und wie lang die Kabel vom Regler zum Motor?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


falk1903

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8

Samstag, 11. Juni 2005, 11:05

Hallo Thomas,
der Motor ist ein Orion Orbital 2 ProBB, 11 x 2 Tuns, ca. 37A
Wurde z.B. von Conrad vertrieben
Der Motor ist nicht zusätzlich entstört.
Kabel Regler- Motor 30cm (könnte ich 10cm kürzen)
Kabel Akku-Regler 10cm


Ich habe grobes Laienwissen bezüglich der Motorentstörung. Das übliche, was hier im Forum dazu steht.
Ich hatte nur noch nicht in dieser Richtung geprüft weil die Störung auch dann auftritt
bzw. beginnt wenn der Motor auf 0-Fahrt steht bzw. sich nicht dreht.
Mein Gedanke war: ein Motor könnte nur stören wenn er sich dreht bzw. wenn "Bürstenfeuer" entsteht.
Allerdings hat mich Deine Frage erstmals zum genaueren Nachdenken angeregt und da könnte ich mir vorstellen das der Regler bei 0-Fahrt gar nicht 100% trennt sondern vielleicht doch geringe Ströme da sind, die den Motor zwar nicht zum Drehen genügen aber wohl schon Störung verursachen könnten.
Aso gut, egal, ich friemel dann gleich mal paar Kontensatoren ran und schaum mal was passiert.
falk1903

falk1903

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9

Samstag, 11. Juni 2005, 18:47

Nochmal ich.
Also habe ich Kondensatoren eingebaut, + an M, - an M je 47nF und - an + 470nF
und Motorkabel verdrillt.
Leider ohne Erfolg.
Nun habe ich mir einen Regler geborgt. Ich glaube jetzt wird es besser.
Da ich aber allein schlecht Reichweitentests bis 80m durchführen kann teste ich immer ohne Antenne und da fehlt mit aber die Erfahrung wie weit die Teststrecke sein sollte.

Die Reichweite liegt ohne Antenne (mit neuem Regler) bei 10m. Im Gebäude bei Sichtkontakt.
Cockpit MM 40Mhz


Falk
falk1903

10

Sonntag, 12. Juni 2005, 11:06

hi
kondensatoren reichen bei weitem nicht aus zum entstören

such mal nach entstören ich mag nicht schon wieder die ganze fiebel eintippen


grusssssssssssssss
keiner meiner vögel ist mir am himmel hängen geblieben :prost:

^____

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11

Sonntag, 12. Juni 2005, 13:17

Hallo Falk,


Zitat

Die Reichweite liegt ohne Antenne (mit neuem Regler) bei 10m. Im Gebäude bei Sichtkontakt.


Sag mal, was hast Du denn für einen Empfänger? Das wäre vielleicht auch ein Punkt den Du einmal näher betrachten solltest.


Viele Grüsse

Bruno

falk1903

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12

Sonntag, 12. Juni 2005, 19:28

Hallo,

Empfänger verwende ich von ACT und habe aber auch diese schon ausgetauscht um dort einen Fehler auszuschließen.

Zum Thema Enstören habe ich hier bald alles gelesen und angewendet.

Teilerfolg hatte ich durch erhebliches Kürzen der Zuleitung Regler- Motor.

Nun habe ich folgendes Phänomen festgestellt:
mit einem 7 Zeller Akku funktioniert die Anordnung wesentlich besser als mit einem 10 Zeller Akku.

Ich glaube nun das der Motor trotz der Kondensatoren immer noch zu stark Stört.
Sollte ich noch Drosseln einbauen?
Welche Windungzahl und Drahtstärke braucht eine Drossel bei 40A Motorlast?
Bringt eine Drossel mit Ferritkern etwas mehr als ohne Ferritkern?
Wie hoch würde etwa der Spannungsverlust sein der durch die Drosseln entsteht?

Gruß Falk
falk1903

13

Sonntag, 12. Juni 2005, 21:37

Wie auch in den Anleitungen der meisten Reglern beschrieben sind die Leitungen zwischen Regler und Motor moeglichst kurz zu halten. Und da geht's i.A. um Laengen bis zu max. 15 cm. Alles was drueber liegt ist kritisch.

Die Leitung vom Regler zum Akku kannst du getrost verlaengern. Musst dann allerdings parallel zum Eingangskondensator der am Regler sowieso dran sein sollte, weitere Kondensatoren ins Kabel einloeten. Angaben welche Abstaende richtig sind variiren leider je nach Quelle zwischen 10 und 20 cm.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


mosi

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14

Montag, 13. Juni 2005, 00:22

Hallo Falk,

bei Bürstenmotoren ist natürlich eine gute Entstörung überlebenswichtig. Hol dir am besten ein Entstörfilter z.B. von Conrad Nr. 234559 - 13 oder sowas in der Art.
Spannungsverlust kannst du fast vernachlässigen.
Mir scheint bei dir nach deiner Beschreibung ein Problem der BEC zu bestehen. Kannst du hinreichend genau die Spannung messen, oder gar oszillografieren? Möglicherweise schwingt der BEC-IC. Verdächtig ist die Tatsache, dass bei 7Zellen es besser funzt als mit 10 Zellen.
Das Bürstenfeuer ist übrigens entscheidend für Störungen und nicht die Tatsache der Existenz eines Reglers, bei 0 Motorstrom darf es keine Störungen zusätzlich geben. Wenn ja, stimmt da was mit dem Regler nicht, die Motorentstörung hat zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei Aufgabe zu erfüllen. Auch die Kabellänge ist bei stehendem Motor fast unerheblich. Sollte deine Störungen bei laufendem und belastetem Motor stark zunehmen, kann auch ein völlig falsches Timing des Motors die Ursache sein, das sorgt auch für extremes Bürstenfeuer und dementsprechende Störungen.
Möglicherweise hilft bei dir das Einschleifen eines LC-Gliedes in die Plusleitung vom Regler zum Empfänger. Einen Ferritring voll bewickeln mit dünner Litze, danach einen 100nF und ca. 10-100mikroF parallel zu Plus und minus des Empfängers schalten.

Also Fehlersuche in folgenden Schritten:

1. ohne Regler (also mit extra Akku) alles ok? dann:
2. Regler (aber ohne Motor) mit BEC anstecken, alles ok? dann:
3. Motor anschliessen, ohne Motorstrom, darf sich nichts ändern. alles ok? dann:
4. Strom auf Motor, wenn erst jetzt Störungen dann Entstörung und Motor überprüfen.

Punkt 1 kannst du auch überspringen, aber wieder einfügen, wenn Punkt2 schon Probleme bringt.

O Gott, schon wieder ein Bier alle :hä:

Gruss, Rene

falk1903

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15

Montag, 13. Juni 2005, 10:17

Thomas:("Eingangskondensator der am Regler sowieso dran sein sollte, weitere Kondensatoren ins Kabel einloeten.")

Da hätte ich gerne gewußt, wie (Kondensator Größe, und wie anklemmen))
Die Leitungslängen sind nun vor und nach dem Regler unter 10 cm also denke ich, das ein" Regler-Eingangskondensator" genügt?

Mosi:("4. Strom auf Motor, wenn erst jetzt Störungen dann Entstörung und Motor überprüfen.")

Das issis!!

Mosi:("Sollte deine Störungen bei laufendem und belastetem Motor stark zunehmen, kann auch ein völlig falsches Timing des Motors die Ursache sein, das sorgt auch für extremes Bürstenfeuer und dementsprechende Störungen.")

Das klingt mir wie eine wahrscheinliche Ursache.
(Regler habe ich schon ohne Erfolg gewechselt)
Der Motor ist ein "neuer!!!" EBAY Motor, also kann es gut sein das der Vorbesitzer das Timing des Motors bespielt hat.
Mehr Zellen- Mehr Bürstenfeuer- Mehr Störung. Genau so ist mein Eindruck und das Bürstenfeuer ist ja gut zu sehen.
Gibt es einen guten Link zum Motortiming?

Mosi:("Möglicherweise hilft bei dir das Einschleifen eines LC-Gliedes in die Plusleitung vom Regler zum Empfänger. Einen Ferritring voll bewickeln mit dünner Litze, danach einen 100nF und ca. 10-100mikroF parallel zu Plus und minus des Empfängers schalten.")

Bitte noch mal langsam, zum mitschreiben, für einen Tischler.


Danke für die Hilfe. Ich glaube, ich bin mit euch nicht mehr weit vom Ziel.
falk1903

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16

Montag, 13. Juni 2005, 10:33

eins war noch:

Mosi ("Entstörfilter z.B. von Conrad Nr. 234559 - 13 oder sowas in der Art.")

da hab ich einen rumliegen, laut Conrad geht der bis 20A Motorstrom, der Motor ist aber mit ca. 40A angegeben.
Da dachte ich:"der geht nich dafür"
Desshalb auch meine Frage nach den Drahtstärken und Windungszahlen bei Drosseln.

Die Frage ist dann also noch offen.

Wie gesagt, immer fürn Tischler- ==[]
falk1903

17

Montag, 13. Juni 2005, 10:58

Zitat

Thomas"Eingangskondensator der am Regler sowieso dran sein sollte, weitere Kondensatoren ins Kabel einloeten.")

Da hätte ich gerne gewußt, wie (Kondensator Größe, und wie anklemmen))

Die Elkos werden zwischen Plus und Minus des Kabels geloetet. Polung beachten sonst knallt's. Groesse genauso gross wie der Eingangskondensator des Reglers. Muss ein Kondensator sein, der die verwendete Spannung aushaelt. Bei deinem 20A (glaube irgendwo sowas gelesen zu habe) in der Groessenordnung 100 - 150µF sollte reichen.

Zitat

Die Leitungslängen sind nun vor und nach dem Regler unter 10 cm also denke ich, das ein" Regler-Eingangskondensator" genügt?

Ja, die Laengen sind OK.
Gruss
Thomas

🖖
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falk1903

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18

Montag, 13. Juni 2005, 11:39

( genauso gross wie der Eingangskondensator des Reglers. )

Leider ist der regler vergossen, ich seh nischt!
Angegeben ist er mit 50A Dauer

( Bei deinem 20A (glaube irgendwo sowas gelesen zu habe) in der Groessenordnung 100 - 150µF sollte reichen.)


Der Motorstrom ist mit 40A angegeben bei Max. Wirk..(Blockierstrom unter ferner liefen) Kannste für diesen Strom bitte noch mal die Kapazität der Elkos überschlagen?

Was ist Deine Meinung zu den Drosseln am Motor? Bekomme ich da für 40A
was hingebogen?
falk1903

19

Montag, 13. Juni 2005, 12:14

ich wuerde spontan 470µ verwenden. Aber wie schon gesagt, bei 10cm Leitungslaenge nicht notwendig.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


20

Montag, 13. Juni 2005, 15:33

zwei 220er parallel sind besser als ein 470er. Aber daran sollte es wirklich nicht scheitern.

Welcher Strom fließt denn tatsächlich, vielleicht lässt sich damit der Filter etwas besser eingrenzen.

Wicklungsmäßig ist das eine Frage von Spannungsabfall und Sättigung des Ferritmaterials, aber gefühlsmäßig so 20 Windungen bifilar auf einen Ringkern aus einem Dimmer dürfte da schon ganz wirksam sein. Drahtstärke 2mm, könnte auch mit guter Erwärmung noch mit zwei Drähten 1mm in parallel gehen.