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Little Tom

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41

Freitag, 1. Juli 2005, 00:00

Ich habe meine AVR-Anfänge mit diesen Seiten begonnen. Ist alles gut erklärt, Download-Links, etc.

Gruß Thomas

Bruchflieger

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42

Samstag, 2. Juli 2005, 00:04

Hi Little Tom, - das sind genau diese Seiten, die ich hier meinte, allerdings ist diese Serie auf dieser HP nicht vollständig zum Nachlesen da, sondern nur die ersten 6? der insgesamt 18 Folgen.

Zitat

Original von Bruchflieger
Man hab ich ein Glück! Ein Arbeitskollege von mir hat den Funkamateur abonniert und durch zufall die Hefte ab 01/2002 noch da gehabt. Denn von 04/02 bis 11/03 war da eine 18-Teilige Serie drin über AVRs. Von der Pike auf alles relativ idiotensicher erklärt, so daß sogar ich das kapieren kann! :dumm:



@all, die sich auskennen:

Ich möchte gern bis Anfang August ein kleines Vario fertigstellen, und bin nun erstmal am Testen und Probieren. Die AVRs sind bestellt, nur den Drucksensor muß ich noch besorgen, werde ihn im Test aber erstmal durch ein Poti ersetzen... Der Piezo ist auch zum Test erstmal am Port D.3 und soll dann ja später mal an einem Empfänger am Boden angeschlossen sein - dabei bin ich aber auch noch am Grübeln, wie ich das Tonsignal zum Boden bekomme... evtl mit MicRF-Sender/Empfänger-ICs
( www.micrel.com ) Aber erstmal soll das am Testboard funzen...
grobe Funktion:
Das Tonsignal wird aus der Differenz zwischen 2 Meßwerten generiert. Die Messung wird 1* pro Sekunde Widerholt und der Meßwert dabei durch Mittelwertbildung aus 16 einzelnen Messungen ermittelt.

Ich habe mal in Bascom etwas rumgetippst, und das mal auf meiner HP mal abgelegt: www.modell-bruchpilot.de/avr/variotest1.bas
Da sind noch einige Fehler drin, das weiß ich, aber mich würde erstmal interessieren, ob ich auf dem richtigen Weg bin.
Grüße Dani.

wurpfel1

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43

Samstag, 2. Juli 2005, 00:29

Hi Dani

töne kannst du sampeln. die meisten AVRs haben einen AD-wandler drin. ein tiefpassfilter verhindert verzerrungen, mit einem op passt du das signal an..

um töne von sich zu geben hilft der trick mit einem C und R-netzwerk. gibt zwar keine CD-qualität aber es reicht!

sonst google mal nach "loud without overhead" im AVR-freaks forum...
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Bruchflieger

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44

Samstag, 2. Juli 2005, 15:46

So, ich habe heute nochmal etwas rumgetippst. und die aktuelle .bas Datei ist wieder unter dem obigen Link anzusehen. Die groben Fehler habe ich jetzt raus, nur beim Simulieren muß ich feststellen, daß der Timer 1 nicht arbeitet - Fehler in Simulation von Bascom oder was? (edit: den haken bei "Sim Timers" habe ich auch gesetzt - T0 funzt ja...) Blöderweise sind auch noch laut Datenblatt beide Timer nur 8 Bit breit :( denn eigentlich wäre es besser gewesen, wenn Timer1 16 Bit gehabt hätte - so muß ich wahrscheinlich Diffh nochmal shiften, damit das dann klappt, wie ich mir das vorstelle - aber dabei darf das Vorzeichen ob steigen oder sinken nicht verändert werden.

Als Drucksensor soll der gleiche wie beim Mini-logger zum Einsatz kommen. - da fällt mir auch noch ein, was ich mal noch fragen wollte: dieser Drucksensor liefert doch schon ein fertig aufbereitetes Ausgangssignal - wozu ist am Mini-LoggerXL da noch ein OPV mit dazwischengebaut?

Ausgang soll prinzipiell eine Frequenz sein, die mittels Kopfhöhrer und Vorgeschaltenem Transistorverstärker in Schallwellen umgewandelt wird.
Grüße Dani.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bruchflieger« (2. Juli 2005, 15:52)


wurpfel1

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45

Samstag, 2. Juli 2005, 19:40

AD-wandler funzen nur gut wenn die analogspannung den ganzen bereich überdeckt und möglichst wenig ripple hat. ein op ist die einfachste möglichkeit.. der andere teil des OPs wird für eine impulsverbesserung verwendet.

speziell "untenrum" ist der AVR etwas ungenau. dann ist noch das prob des nullpunktes und die temp-kompensation... OP sei dank wird das einfach gelöst!


ich würde einen zahlenwert runtersenden. diesen wert wandelst du im bodenteil in eine hörbare frequenz um. ist mit drei pins und sechs C + R einfach möglich..
du kannst auch einen butterfly nehmen: der hat speicher, anzeige und buzzer onboard ;)

wenn du es noch nobler haben willst: es gibt audio-verstärkerIC die du als endstufe verwenden kannst. 2W machen schon richtig krach!
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Bruchflieger

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46

Samstag, 2. Juli 2005, 20:06

Zitat

Original von wurpfel1
AD-wandler funzen nur gut wenn die analogspannung den ganzen bereich überdeckt und möglichst wenig ripple hat. ein op ist die einfachste möglichkeit.. der andere teil des OPs wird für eine impulsverbesserung verwendet.

speziell "untenrum" ist der AVR etwas ungenau. dann ist noch das prob des nullpunktes und die temp-kompensation... OP sei dank wird das einfach gelöst!


Ja klar, nur der verwendete Drucksensor MPXA4100A6U hat doch schon die OPV-Verstärkung und Temp-Kompensation integriert. Darum ist das ja DER Sensor meiner Wahl - kostet ja auch ca 26 Teuronen beim blauen C (hab ihn auch nirgends anderswo gefunden)
Und wegen der Ungenauigkeiten mache ich ja auch eine Mittelwertbildung aus 16 Messungen.


Zitat

Original von wurpfel1
ich würde einen zahlenwert runtersenden. diesen wert wandelst du im bodenteil in eine hörbare frequenz um. ist mit drei pins und sechs C + R einfach möglich..
du kannst auch einen butterfly nehmen: der hat speicher, anzeige und buzzer onboard ;)

wenn du es noch nobler haben willst: es gibt audio-verstärkerIC die du als endstufe verwenden kannst. 2W machen schon richtig krach!


Naja, für den Moment hatte ich überlegt, wie beim Fuchsjagdsender/Empfänger von Roland Walter (Artikelserie im Funkamateur) einfach den Ton im PWM-Verfahren zu erzeugen und senden. Zum Empfang wäre dann nur sehr wenig nötig. Allerdings soll das ja nur für den Einstieg so sein. Später wenn der Midilogger jetzt immer mehr Gestalt annimmt, wird über Funk eine ganze Datenflut gesendet und am Boden ausgewertet, sowie auf einem LCD-Display dargestellt. Dafür habe ich mir bei reichelt auch gleich ein 4*20 Zeichen Display mitbestellt. Und dann habe ich auch noch mein Display aus einem defekten T68i Handy (das war baden gegangen - das hat es zwar überlebt da ich sofort den Akku abgenommen habe, aber ich hätte es lieber auseinanderschrauben sollen und abtrocknen, so war noch 1 Tropfen Wasser drin, als ichs wieder eingeschalten hatte, und das wars dann. - Als mir mein neues Handy wieder baden ging (beim Teichpumpe säubern), hab ichs zerlegt, abgetrocknet und erst nach 24 Stunden wieder montiert - alles heil geblieben...) OK back to topic -
So sehr nobel braucht es gar nicht werden, soll ja nur ein Ohrstöpsel dran, der mir sagt, ob, und wie sehr der Flieger steigt/sinkt.

Was mich nur irritiert ist, daß ich Timer1 konfiguriert habe, aber ihm keinen Startwert zuweisen kann, bzw. in der Simulation auch nicht die Variable Timer1 ansehen kann - bei Timer0 funktioniert das aber alles anstandslos...
Grüße Dani.

wurpfel1

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47

Samstag, 2. Juli 2005, 21:27

den fuchssender darfst du nur als funkamateur beteiben :D


Funken geht legal nur mit CEkonformen modulen in den ISM-bändern.
mircel, easy-radio oder THOR usw.. an der antenne darf nichts geändert werden!

wenn du sowas einsetzt würde ich keine analog-signale runtersenden.
nutze den eingebauten UART im AVR und übertrage die daten seriell.

ich habe meine MPX bei segor bestellt..

der OP verbessert/verhindert drift der externen bauteile, es hat ja Rs um den messbereich einzustellen!

wenn du einen systematischen messfehler machst, zb wegen dem spannungsoffset, hilft ein op beim linearisieren. mittelwertbildung nutzt in dem fall nichts ;(


vermutlich hast du deinen timer nicht initialisiert/gestartet, habe mir den code aber nicht angesehen... :shy:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Bruchflieger

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48

Samstag, 2. Juli 2005, 21:40

Zitat

Original von wurpfel1
den fuchssender darfst du nur als funkamateur beteiben :D


Naja, wo kein Kläger, da auch kein Richter :D -- duck und versteck...

Zitat

Original von wurpfel1
Funken geht legal nur mit CEkonformen modulen in den ISM-bändern.
mircel, easy-radio oder THOR usw.. an der antenne darf nichts geändert werden!

wenn du sowas einsetzt würde ich keine analog-signale runtersenden.
nutze den eingebauten UART im AVR und übertrage die daten seriell.

ich habe meine MPX bei segor bestellt..


OK - ist wahrscheinlich (mit ziehmlich großer Wahrscheinlichkeit 99,9% ) die bessere Wahl das so zu tun :dumm: :D - welche verwendest du? Werde diese Entscheidung dann mal noch etwas vertagen, bis wir uns beim Midi-Logger dann auch auf einen Sender / Empfänger geeinigt haben - will ja nicht 2mal kaufen... oder wenigstens nicht mehr als nötig...

Zitat

Original von wurpfel1
vermutlich hast du deinen timer nicht initialisiert/gestartet, habe mir den code aber nicht angesehen... :shy:


Enable Interrupts
Config Adc = Single , Prescaler = Auto ' KEINE Angabe von Reference = Internal <-* warum nicht?
Start Adc
On Adc _adc Nosave
Config Timer0 = Timer , Prescale = 1024 ' Timer0 für PWM am Port A.0
Enable Timer0
On Timer0 _t0
Config Timer1 = Timer , Prescale = 1024 ' Timer1 für Durchlaufzeit der Hauptschleife (10 Überläufe = knapp über 1 sek)
Enable Timer1
On Timer1 _t1
Start Timer0
Start Timer1

hab das mal kopiert - beide Timer wurden gleich konfiguriert und nacheinander gestartet - darum ist mir das ja auch ein kleines Rätsel....
hier auch nochmal der link zur .bas datei: www.modell-bruchpilot.de/avr/variotest1.bas

Edits: Fehlerkorrekturen... :O
Grüße Dani.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Bruchflieger« (2. Juli 2005, 21:46)


wurpfel1

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49

Sonntag, 3. Juli 2005, 01:42

guck mal im "projekt_funken aber sicher" fred.. :shy:

die meisten module sind tranceiver, sender und empfänger gleichzeitig.
du kannst damit auch dein modell steuern :D

das easy-radio bietet einen sensationell tiefen stromverbrauch und eine genügende reichweite für kleinflieger. laufen tuts mit vier zellen, wie empfänger, drucksensor und AVR!




für deine/meine zwecke wäre das JUNO ganz ok. es ist nur etwas schwer zu erhalten ;(
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

thmarx

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50

Dienstag, 5. Juli 2005, 22:52

@Dani,

zu Deinem Testprogramm:

Den Quarz könntest Du prinzipiell weglassen, der Tiny kann sich 1, 2, 4 oder 8MHz intern selbst erzeugen.
Ich würde Timer0 für das Timing der Hauptschleife nehmen und Timer 1 für die Soundausgabe. Du kannst dann Deinen Lautsprecher an einen OCR-Ausgang hängen und den Ton über PWM erzeugen lassen. Der Config-Befehl von Bascam reicht beim Timer1 des Tiny26 nicht aus, da der Timer noch ein PLL-Register hat, welches extra konfiguriert werden muss.

Quellcode

1
2
3
4
5
6
_t1:
 Incr T1ov
' If T1ov = 9 Then
'  Timer1 = 160                                              'nach dem 9. Überlauf auf 160 voreinstellen, damit die 10. Überläufe
' End If                                                     '1 sek insgesamt dauern.
Return


Das sieht schon ganz passabel aus, die IF Abfrage kannst Du aber sparen wenn Du den Timer jedesmal auf 15 voreinstellst (Der Timer zählt dann 240 mal bis zum nächsten Überlauf/Interrupt - nach 10 mal ist 1 Sekunde rum).

Gruss
Thomas
Thomas Marx

Bruchflieger

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51

Dienstag, 5. Juli 2005, 23:20

Hi,

Danke, PLL-Register, ich glaub da hatte ich letztens was gelesen.... Muß ich nochmal nachschauen. Die 2 Bücher die ich habe (AVR-RISK-Microkontroller sowie Messen,Steuern und Regeln mit AVR-Microcontrollern von W. Trampert) beschreiben zwar hauptsächlich die AT90SXXXX bzw noch den Mega8, aber ich habe mir ja auch die ganzen Datenblätter neu von der Atmel-HP gezogen. Da werde ich bestimmt fündig. Muß dann das englische nur noch richtig erraten... :O

Für die Datenübertragung werde ich wohl mal das Easy Radio mir mal näher anschauen - muß ich denn mal googeln. Und dann hab ich den Timer0 eh frei, da das PWM dann am Empfänger erzeugt werden muß. Auf die Idee mit dem OCR hätte ich auch selber kommen können, hatte ich erst letztens gelesen gehabt, aber wenn ich nicht so ein goßes Sieb auf meinen Halstragen würde.... :dumm: :D

PS: Thomas, ich lese auch gerade mit großem Interesse den neue RC-Technik-Fred (bin gerade auf Seite 6 von 8 ). Ganz ehrlich halte ich es eigentlich auch für sinnvoller im Datenstrom mitzusenden, welche Kanäle gerade gesendet werden - zB. wenn gerade nur Kanal 1,4,5,8 sich geändert haben - wozu dann die Restlichen zwischenliegenden Kanäle mitsenden? Oder wenn ein Flieger nur Kanal 1,3,4 benötigt - es gibt ja Modelle die nur mit Motor, Höhe, Quer gesteuert werden. OK, man kann dem intelligenten Empfänger ja einproggen, daß das Byte fürs Seitenruder ignoriert werden soll, aber das ist meines erachtens eine blöde Lösung. Alternativ wäre es natürlich auch möglich, beim Einlernen von TX und RX, daß der RX dem TX mitteilt, welche Kanäle er benötigt, und daß der TX dann auch nur diese Kanäle sampelt und sendet - von mir aus das dann auch in einem fixen Protokoll.....
Ich fand es teilweise recht amüsant, wie ihr da andauernd aneinander vorbeigeredet habt. Allerdings auch schade, weil das sehr gebremst hat.
Grüße Dani.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bruchflieger« (5. Juli 2005, 23:31)


wurpfel1

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52

Mittwoch, 6. Juli 2005, 00:54

Hi Dani

das easy-radio hat wirklich nur so um 300m reichweite, dafür einen sehr tiefen stromverbrauch und es funzt direkt mit einem AVR.

das THOR läuft auch problemlos mit dem AVR, sendet mit 6mal mehr power, kann auch USB direkt verarbeiten, hat eine fast 10mal grössere datenrate und benutzt alle tricks der heutigen HF-technik.
es ist schlicht um lichtjahre besser 8( und ... billiger ==[]


PS
die antenne lässt sich behandeln bzw die antennenumgebung, reichweite hat es dann GENUG ;)


PSPS
inzwischen nutze ich ein 4byte grosses "protokoll" und kann 4propo-funktionen und 16schaltfunktionen übertragen. im RX werden die dann auf alle servos verteilt und eingestellt..

natürlich wäre viel mehr machbar.. ich brauche aber den platz für telemetrie und video :nuts:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Bruchflieger

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53

Freitag, 8. Juli 2005, 17:28

So eine neue quälende Frage: Wie kriege ich es hin, daß ich einer Variablen einen Wert mit Kommastelle zuweisen kann - zB: 11,56
Grüße Dani.

hsh

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54

Freitag, 8. Juli 2005, 20:30

Du deklarierst sie als float und weist ihn zu.
z.B. float test = 11.56;

Allerdings solltest du Fließkommaoperationen so gut es geht vermeiden. Dafür ist der AVR nicht ausgelegt.

Edit:
Sorry, das gilt natürlich nur für C-Compiler. Wie das bei Bacom geht, weiß ich leider auch nicht.
mfg Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hsh« (8. Juli 2005, 20:34)


55

Samstag, 9. Juli 2005, 18:20

Hallo,
also Fließkommavariablen sind Integer und Single/Double. Steht in der Bascom-Hilfe unter Language Fundamentals. Aber die schlucken ziemlich viel Platz und Rechenleistung, überlege am besten, ob du die Kommazahlen wirklich brauchst. Sonst kannst du auch einfach den Wert mit je nach gewünschten Nachkommastellen z.B. mit 100 oder 1000 multiplizieren, dann haste normale Ganzzahlen.
Gruß
Florian

Bruchflieger

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56

Samstag, 9. Juli 2005, 20:36

Naja, ich brauche es für den neuen Midi-Logger. Der soll die erfaßten Werte auch Live auf einem Display ausgeben können. Und dann gibt es nunmal eine 11,57V darzustellen, eine 26,63A , 43,5°C usw....
Imprinzip beschränken sich die Fließkomma-OP s darauf einen Meßwert umzurechnen, und zum Display zu senden.

Integer ist es nicht - hab ich schon probiert. Ich werde es mal mit Long probieren...
Grüße Dani.

hsh

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57

Samstag, 9. Juli 2005, 21:41

Was für ein Display willst du für die Ausgabe verwenden?
Bei einem Matrixdisplay wirst du Routinen zum Umrechnen der Messwerte in einen String brauchen. Fließkomma brauchst du dafür nicht. Du musst dir nur überlegen an welcher Stelle das Komma stehen soll.
mfg Harald

wurpfel1

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58

Sonntag, 10. Juli 2005, 10:27

kann Harald nur beipflichten...

beim butterfly arbeite ich mit einem lauftext. das komma ist eine rein grafische sache ;) die einheit auch..
arbeite auch hier mit einer fixen reihenfolge und werte sie flexibel aus :evil:

sehe das komma als was grapfisches an :evil: ganzzahlige zahlen passen weit besser in den speicher als kommas..du samplest ja auch in einer endlichen zahl von schritten!!

du gewinnst daten in 10/12bit auflösung, die höherwertiigen byte überträgst du, rechnest am boden den korrekten wert zurück und stellst sie auf dem display dar..

die messwerte in 10 oder 12bit logge ich in den onboard-datenspeicher und lese den am ende des flugtages aus. 8bit lassen sich besser übertragen und händeln ;)
zudem interessiert es dich nicht ob du 5.58V hast.. 5.6V reicht dir :D
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Bruchflieger

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59

Sonntag, 10. Juli 2005, 12:15

Naja ich hab ein 4*20-er Display dafür vorgesehen.

Allerdings muß ich ja dennoch umrechnen, um aus der 496 am AD-Eingang eine 19,38A bzw eine 1938 zu machen (40A-Meßbereich) - ist da jetzt auch nur die Frage, wie man das am besten macht, da Dividieren doch mit den AVRs nicht gehen soll...
Grüße Dani.

hsh

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60

Sonntag, 10. Juli 2005, 18:59

Ganz so schlimm ist es nicht. Dividieren an sich geht schon. Für eine einfach Ausgabe wirst du auch keine Probleme haben. Wenn dein µC aber langsam an die Auslastunggrenze stösst, sind Fließkomma Berechnungen halt das schlimmste was du machen kannst.

Ob Division oder Multiplikation ist egal. Es kommt auf den Datentyp an (die ALU eines AVR kann halt nicht soo viel). Mit ganzzahligen Typen (char, integer, long) kommt er eben besser zurecht. Fließkommarechnungen (mit float, double) müssen vom Kompiler in einfache Rechnungen zerlegt und das Endergebnis wieder zusammengesetzt werden. Dadurch entsteht die höhere Rechenzeit.

In der Instruction Set Summary im Datenblatt kannst du dir anschaun, was der µC direkt berechnen kann.

Aber zu deiner Frage:

1) Überleg dir, welche Genauigkeite deine Messung haben muss. Brauchst du die 10Bit, oder reichen vielleicht auch 8Bit?

2) Berechne dir den Wert des LSB. Also Referenzspannung (ist idealerweise gleich der max. Eingangsspannung) / Auflösung des ADC.
Bei dir z.B. 40A/1024. Dieser Wert (am besten als Konstante eingegeben) ergibt dann multipliziert mit dem ADC Ergebnis deinen Messwert. Diesen musst du jetzt noch von Float in eine String konvertieren. Dafür müsste es vordefinierte Funktionen geben. Den String kannst du dann ans Display schicken.
Wenn du das so eingibts, wird es funkionieren, aber recht langsam sein.
Wenn du die Außenbeschaltung/Signalverstärkung/Spannungsteiler ein wenig anpasst, könnte es schon besser aussehn. z.B. 40,96A / 1024 = 0,04. Wenn du da jetzt ohne die Einheiten weiterrechnest und das Komma erst nach der Konvertierung des Zahlewertes in einen String setzt, hast du lediglich eine Multiplikation mit dem Faktor 4.
mfg Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »hsh« (10. Juli 2005, 19:14)