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marvin

RCLine User

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1

Dienstag, 5. Juli 2005, 11:12

Verstärkerschaltung nach Messshunt

Hi Leute,

ich habe ein Problem mit meiner Strommessung. Die Messung erfolgt mit einen Messwiderstand, das Signal geht dann in einen AMP04 (Differenzverstärker) und anschließend in einen AVR Mega. Irgendwie ist das ganze aber nicht funktionsfähig, ich bekomme kein sauberes Signal. Wenn ich den negativen Eingang mit auf Masse lege habe ich einen zu hohen Offset und die Verstärkung stimmt auch nicht mehr. Lege ich den Eingang nicht mit auf Masse bekomme ich gar kein Ergebnis.
Anfänglich hatte ich einen AD820 im Einsatz bei den das genauso war und da dachte ich mit einen besseren Verstärker ändert sich das ganze, tuts aber nicht ;(


Da ich von Schaltungstechnik nicht viel verstehe hoffe ich hier auf etwas Hilfe :)
»marvin« hat folgendes Bild angehängt:
  • verstärker.jpg
Bis dann

Dirk

Dirk´s Modellbauseiten

2

Dienstag, 5. Juli 2005, 15:11

RE: Verstärkerschaltung nach Messshunt

Hallo Marvin,

wo hängt denn Dein Messwiderstand? In der Plusleitung zum Verbraucher oder in der Rückleitung (Masseleitung)? Bei dem gewählten AMP04 musst Du beachten, dass die Spannung an den beiden Eingängen 2 und 3 nur zwischen 0V und 3V liegen darf. Wenn jetzt der Messwiderstand in der Plusleitung hängt, dann ist die Spannung an den Eingängen bezogen zur Masse ja fast so hoch, wie die Versorgungsspannung des Verbrauchers. Und wenn die über 3V liegt, betreibst Du den AMP04 ausserhalb seiner Spezifikation.

Gruß,
Peter

marvin

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3

Dienstag, 5. Juli 2005, 15:33

Hallo Peter,

da habe ich ein Detail nicht erwähnt!
Die komplette Messtechnik mit OPAmp und AVR ist unabhängig versorgt, deshalb liegt die Spannung am Eingang nur im Bereich bis maximal 50 mV. Ich wollte das eigentlich so lassen und dachte mir das es für die Störungsfestigkeit besser ist.

Hier ist das Schema von meiner Versuchsplatine, vielleicht verstoße ich da ja gegen irgenwelche Regeln ???

Eagle 350 kB

Vielen Dank für Hinweise jeder Art
Bis dann

Dirk

Dirk´s Modellbauseiten

4

Mittwoch, 6. Juli 2005, 08:56

Hi Marvin,

mach doch bitte mal ein pdf aus Deinem Schaltplan. Mit der Dateiendung .sch kann ich leider nix anfangen.

Gruß,
Peter

marvin

RCLine User

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5

Mittwoch, 6. Juli 2005, 09:47

Moin Peter,

das ist ein Eagle Schaltplan, aber hier ist das ganze als pdf:

Schlaltplan
Bis dann

Dirk

Dirk´s Modellbauseiten

marvin

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6

Mittwoch, 6. Juli 2005, 10:56

Ich habe übrigens noch etwas herumprobiert. Wenn ich den AVR unprogrammiert einsetzte bekomme ich die erwartete Verstärkung, wenn er in Betrieb ist sackt diese total ab (z.B. von 100 auf ca. 55). Dieser Effekt tritt auch auf, wenn der Verstärkerausgang nur mit meinem DMM verbunden ist. Wenn ich mein einfaches Programm in den AVR spiele, aber das LCD nicht anstecke, so dass der Prog beim LCD initialisieren hängen bleibt, bleibt auch die Vertsärkung unbeeinflusst. Erst wenn der AVR voll durchläuft verändert sich die Verstärkung ???

Ich vermute daher das es irgendwelche Störungen durch den AVR sind, die über die Versorgungsspannung in den Verstärker gehen. Ist das in diesem Maße möglich und wie kann ich solche Störungen filtern?
Bis dann

Dirk

Dirk´s Modellbauseiten

7

Mittwoch, 6. Juli 2005, 12:26

Das Interessanteste - auf welchem Bezugspunkt der Shunt liegt - geht nicht aus deinem Schaltplan hervor. Welche anderen Verbindungen gibt's zwischen der Loggerschaltung und dem RC-Akku/Motor?

Vielleicht ist noch ein Pull-Up Widerstand im AVR aktiv?

marvin

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8

Mittwoch, 6. Juli 2005, 12:26

Es kann ja sooo einfach sein...

Wenn man sich die Datenblätter ordentlich durchliest, dann steht da ja eigentlich alles drin ==[]

Es ist ja wirklich verblüffend was zwei kleine Kondensatoren so alles schaffen :shy:

Besonders C16 zwischen Pin 6 und 8 beseitigt schon fast das gesamte Problem, jetzt überlege ich nur ob ein richtiges Filter lohnen würde...
»marvin« hat folgendes Bild angehängt:
  • lösung.jpg
Bis dann

Dirk

Dirk´s Modellbauseiten

9

Freitag, 8. Juli 2005, 13:00

RE: Es kann ja sooo einfach sein...

Eigentlich kannst du statt dem Differenzverstärker auch einfach nur den billigen LM358 verwenden.

marvin

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10

Freitag, 8. Juli 2005, 18:07

Hi Andi,

ich werde wohl auf den AD820 oder so zurückgreifen. Jetzt weiß ich ja wo das Problem lag...
Bis dann

Dirk

Dirk´s Modellbauseiten