Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Schmidti

RCLine User

  • »Schmidti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bad Oeynhausen ____MSV Espelkamp____

Beruf: Kfz-Mechanikermeister

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 19. Juli 2005, 20:53

Prozessoren

Hallo Leute

ich möchte mich mal etwas mit den µProzessoren und deren Programierung beschäftigen. Ich muß vorweg sagen, das ich in Punkto Elektronik absoluter Laie bin und bis dato lediglich fertige Schaltpläne nachgebaut habe, incl deren Platinen. Da ich beruflich oft mit Siemens - SPS zu tun habe und deren Programmierung auch rel. behersche denke ich mir, das die direkte Programmierung eines ICs sicherlich auch eine interessante Sache sein könnte. Leider fehlt mir aber der Einstieg in diese Materie und ich wäre dankbar, wenn mir jemand einen rel. logischen und sicheren Weg aufzeigen könnte, der auch rel. bald zu ersten brauchbaren Ergebnissen führt. Ich habe nicht vor, wahnsinnig komplizierte Sachen damit zu bauen, lediglich das Thema interessiert mich und wenn anschließend irgendwas blinkt oder brennt wärs auch schon gut. :O

Hat da jemand einen Tip für mich ?
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok:

Bruchflieger

RCLine User

Wohnort: 18km südl. der Lutherstadt Wittenberg

Beruf: Energieelektroniker / HWK-Meister E-technik

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 19. Juli 2005, 22:21

Hi,

Ich habe auch erst vor ein paar Wochen damit angefangen, und mir war die Serie von Roland Walter im Funkamateur 04/02 bis 11/03 eine große Hilfe. Einen Teil dieser Serie kann man auf seiner HP www.rowalt.de nachlesen. Dort kann man auchg für 42,- Euros bei ihm ein Buch bestellen, das Den Einstieg mit dem Mega8 beschreibt - ich habe das Buch zwar nicht selbst, aber bisher auch nur sehr gute Kritiken darüber gelesen.

Grüße Dani.
Grüße Dani.

Helipage

RCLine User

Wohnort: D-586.. Sauerland

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 20. Juli 2005, 00:15

Hallo..

Entgegen der von Dani-Bruchflieger geschriebenen Meinung kann ich für Anfänger eigentlich eher zu PIC-Prozessoren raten.
Meiner Meinung nach ist der größte Vorteil bei diesen Prozessoren der kleine Befehlssatz von nur 35 Befehlen.

Neben der kostenlosen Entwicklungsumgebung vom Hersteller der PICs (http://www.microchip,com) hat mir die Seite http://www.sprut.de sehr geholfen.
Meiner Meinung nach, die beste Erklärung für die PIC-Befehle und Hintergründe rund um die Microchip Prozessoren.

Ich hoffe, ich hab mit meiner gegenteiligen Meinung nun nicht wieder einen Glaubenskrieg zwischen den Usern der beiden unterschiedlichen Prozessortypen ausgelöst... :evil:

Tschau

Dirk

Bruchflieger

RCLine User

Wohnort: 18km südl. der Lutherstadt Wittenberg

Beruf: Energieelektroniker / HWK-Meister E-technik

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 20. Juli 2005, 04:38

Hi,

An einen Glaubenskrieg glaube ich nicht. :O Allerdings muß ich sagen, daß ich auch noch keinen Cent für irgentwelche Programmiersoftware ausgeben brauchte. Wer Assambler kann, bekommt bei Atmel auch kostenlos das nötige Zubehör, und ansonsten gibt es auch noch GCC. Wenn man bereit ist 75 Eier auszugeben bekommt man in Bascom auch eine sehr einfach gehaltene Entwicklungsumgebung incl Simulator etc. - und das halte ich persönlich für einen fairen Preis bei dem Inhalt, im Gegensatz zu anderen, die für sowas bis zu 1500 Eus wollen...

Du wirst hier sicherlich auf Freunde der PIC und auf Verfechter der AVR stoßen, allerdings ist es nunmal eine Tatsache, daß die AVR um einiges bei der Programmausführung schneller sind, und mit geringerem Programmgrößen das gleiche machen...
Grüße Dani.

5

Mittwoch, 20. Juli 2005, 08:33

Hi..

nun, ob PIC oder AVR "besser" sind hängt natürlich von den Vorkenntnissen und Vorlieben des Einsteigers ab, und von der Frage, welches Projekt er als Einsteigerprojekt durchführen will. Ich fand den Einstieg mit dem AVR recht einfach, da ich einigermassen C programmieren konnte und für den AVR jede Menge einfacher Hochsprachen (Basic, C) kostenlos verfügbar sind. in diesem Moment ist einem der Befehlsumfang des Prozessors erst mal egal, da einem der Compiler die Arbeit diesbezüglich abnimmt. Für die neueren PICs gibts aber ebenfalls Hochsprachen. Ob ich mir als Einsteiger die Assemblerei antun würde.. für einfachere Projekte bestimmt nicht nötig und auch nicht zeitgemäß.

grüssle

andi

6

Mittwoch, 20. Juli 2005, 09:32

Ich sag der Prozessor ist egal, wichtig wäre ein einigermassen brauchbarer C-Compiler. Mit Assembler würde ich mich nicht herumquälen, ist in 99 von 100 Fällen absolut nicht notwendig.

Schmidti

RCLine User

  • »Schmidti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bad Oeynhausen ____MSV Espelkamp____

Beruf: Kfz-Mechanikermeister

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 20. Juli 2005, 11:04

Hallo und guten Morgen zusammen,

ich habe mir inzwischen die ersten Links angesehen und finde, das da schon ganz tolle Sachen dabei sind. Anstoß zu dem Gedanken war, jetzt aber bitte nicht falsch verstehen, meine BL-Drehzahlsteller. Nicht, das ich mir zutraue sowas zu programmieren, aber was da drinnen vorgeht und wie, wüsste ich schon ganz gerne. Zumindest ansatzweise. Nachdem ich den 3. Regler von Thomas Radetzki erfolgreich zusammengelötet habe, fiel mir auf: schön, das er funktioniert, hauptsache, es fragt dich keiner, warum er funktioniert.
Ein anderes Beispiel ist meine CNC-Styrosäge. Schaltplan habe ich hier aus dem Forum, auf EAGLE selbst geroutet und auch selbst geätzt, und das Ding läuft wie Zuckerwasser. Hauptsache, keiner fragt warum. :nuts:

Seit ich mich hier im Forum informiere, binn ich sowieso mehr am bauen als am fliegen! :ok:

Gruß
Schmidti
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Schmidti« (20. Juli 2005, 16:51)


8

Mittwoch, 20. Juli 2005, 11:59

Hallo Schmidti,

Glückwunsch zu deinem Entschluss, dich näher mit Mikrocontrollern zu befassen!

Ich will auch immer wissen, warum etwas funktioniert - das hilft oft bei der Frage, warum etwas *nicht* funktioniert :-)

Beim Nachbau von elektronischen Schaltungen habe ich auch immer so ein ungutes Gefühl, wenn ich nicht ganz verstehe, wie das Ding eigentlich arbeitet. Ich befürchte dann, viel Zeit, Energie und Geld zu investieren, und falls es nach dem Einschalten nicht funktioniert, kann ich es dann nur noch wegwerfen.

Mein erstes PIC Projekt war ein einfacher 2-Kanal Memory Schalter, hier muss man i.W. nur die Impulslänge des Emfängersignals ausmessen, und dieses Programm (in Assembler) habe ich auf meiner Homepage (2-Kanal Memory-Schalter --> Programmbeschreibung) detailliert erläutert - mit Struktogrammen und ausführlich beschriebenen Assemblercode. Eben für Leute, die wissen wollen, wie es funktioniert. Falls du dich für PIC und Assembler entscheidest ist das vielleicht ein hilfreicher Link (s. Signatur).

Weil wir uns gerade im Glaubenskrieg befinden muss ich nun auch noch mein Schwert zücken: die Prozessoren der verschiedenen Hersteller haben alle ihre Vor- und Nachteile (beim PIC würde ich z.B. gerne auf die Bankumschaltung verzichten wollen ...), aber einen wirklich schlechten Mikrocontroller gibt es nicht, der Hersteller hätte auf Markt gar keine Chance.

Und zum Thema Programmiersprachen: wer schon C kann, kann ja auch gerne in C programmieren. Für Anfänger ist Assembler IMHO einfacher zu erlernen, auch wenn die Schwierigkeit bei Assembler nicht in der Sprache selbst liegt, sondern in der Formulierung der Problemlösung mit dem Vokabular des Controllers - das kann aber auch Spaß machen. Gerade für Modellbauer, die eine gewisse "Liebe zum Detail" aufbringen können. Am Studium des Datenblatts kommt sowieso keiner Vorbei, und dort wird ausführlich von Assembler Gebrauch gemacht, d.h. man muss Assembler wenigstens *lesen* können.

Ciao
Claus

9

Freitag, 22. Juli 2005, 20:11

Hallo Schmidti,

will dich nicht abschrecken, aber du solltest viel Geduld mitbringen.

Hab vor einem halben Jahr damit begonnen eine Steuerung für einen
Schrittmotor für mein Schiffsradar mit einem PIC zu realsieren.

Programm(für einen 12C509A) war aus dem Buch von Lübbesmeyer vorhanden.
Nur da hatte ich schon das 1. Problem, da ich als Anfängereinen F-Typ verwenden
wollte. Nur muß man dafür das Programm umschreiben und dass als Anfänger.
Nach dem ich diverse Stolperfallen(z.B. Bankproblematik) beseitigt hatte,
war der Compiler mit mir zufrieden.

Das programmieren des PIC mit dem Brenner von Sprut geriet dann zum völligen Fiasko.

Der bei Ebay ersteigerte Brenner hatte eine Stromversorgung, die nicht den VDE-Vorschriften entsprach. Das im Fachhandel erworbene Netzteil stellte sich
als nicht stabilisiertes heraus. Also ein stablisiertes gekauft. Kurze Programmierkabel waren ebenfalls nicht zu erhalten. Der Brenner will bis heute nicht mit WIN98SE funktionieren. Als ich dann einen anderen Brenner gefunden hatte, da hatte mein Bauteilelieferant einige Blackouts und es dauerte ewig bis ich alle Teile beeinander hatte.

Als ich dann die Bauteile beisammen hatte, da hatte ich im Internet eine
Lösung mit einem Standart-IC gefunden. grrrrrrrrrrrr.

Was Hochsprachen in Zusammenhang mit einem PIC wirklich bringen
sollen, habe ich bis heute nicht verstanden. Als ich verstanden
hatte wie ein PIC zu programmieren ist(try and error mit dem Buchprogramm),
da war ich bereits mitten im programmieren mit Assembler und eine spezielle C-Bibilothek für PIC habe ich noch nicht gesehen.

Gruß Alfred

10

Freitag, 22. Juli 2005, 23:46

hi,
also ich würd mit C und AVR anfangen.
ein beispiel:

int a =10;
int b = 23;
int c =0;

c=a+b;

das ergebnis von von der rechnung a+b, also 10+23 steht nun in c drin.
int a = 10; bedeutet, das eine variable mit dem namen a deklariert wird und mit dem wert 10 initalisiert wird. das bedeutet das die variable hat den wert 10.
"int" gibt den variablentyp an. "int" ist eine ganzzahl mit 16bit und kann werte von -32767 bis +32678 aufnehmen.
b und c das gleich.

die rechnung

c=a+b kennt wohl jeder aus der mathematik.

ein sehr kleines beispiel für eine C code.

also ich finde das jetzt sehr übersichtlich. ich möchte schlieslich nur einfach zwei werte addieren.
warum soll ich dann zb wie in assembler nötig die register und sonstwas wissen ?
dafür ist doch der compiler da, der sich dann mit den registern beschäftigt.

ich kenne zwar ein paar assemblerbefehle, aber ich würde kein lauffähiges programm zustande bringen, was mehr als "NOP", oder "sbi" oder "cbi" enthält ;)

vielleicht kann ja jemand die kleine rechnunge c= a+b mal in assembler schreiben, damit ich selbst auch mal sehen kann wie das aussieht.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

11

Freitag, 22. Juli 2005, 23:53

achso,

also entweder den leichten weg über den compiler codevision von www.hpinfotech.ro ,der wie ein gewöhnlich commerzieller compiler einen compilbutton hat
oder den etwas schwierigeren weg, mit dem GNU WinAVR, ( http://winavr.sourceforge.net/) einem frei erhältlichen software, wo allerdings für einen anfänger schon brocken drin sind, ala "makefile", usw.

obwohl ich selbst lieber zu codevision tendiere, womit ich auch angefangen habe, muss ich nun doch auf WinAVR umsteigen, da nahezu alle codebeispiele bzw libarys im und aus dem internet für WinAVR sind und sich eher schwer und schlecht als recht in codevision umschreiben lassen.

ich würde mal sagen, mit dem codevisiondemo, ponyprog, einem C buch und ein bischen AVR und widerstände hat man am schnellsten ein was am blinken ;) (sofern etwas blinkbares am avr hängt ;) ).
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

Schmidti

RCLine User

  • »Schmidti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bad Oeynhausen ____MSV Espelkamp____

Beruf: Kfz-Mechanikermeister

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 24. Juli 2005, 18:46

Hallo und Danke für all die guten Tips, :ok:

also zumindest eine Entscheidung habe ich inzwischen treffen können, und zwar für die AVRs, speziell für den ATmega8. Ein nettes Erstlingswerk wäre nämlich, meinem 4fach-Lader ein LCD zu spendieren, das mir 4 x Akkuspannung und 4 x Ladestrom gleichzeitig anzeigt. Mit seinen 8 AD-Wandlern scheint der ATmega wie dafür gemacht zu sein. :tongue:

Bleibt also noch die richtige, oder besser die für mich einfachere, Software und dann eben die entspechende Technik dafür.

Wird schon. Ich habe das 300 Seiten lange Datenblatt für den Mega mal überflogen, ist ja wirklich grausam mit meinem 33 Jahre alten Schulenglisch 8( . Kennt vieleicht jemand ne deutsche Übersetzung davon? :nuts:

GRUß
Schmidti
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok:

johmei

RCLine User

Wohnort: München

  • Nachricht senden

13

Sonntag, 24. Juli 2005, 19:03

Hallo Schmidti,

guckst Du hier:
http://www.mikrocontroller.net/attachmen…nterlage+v5.pdf

hier:
http://www.mikrocontroller.net/tutorial/

und hier:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial

Das Datenblatt braucht man dann nur noch für Notfälle! :D

Übrigens gibts bei Pollin geile Displays für 5 Mücken (4x27). Das reicht um jede Menge informationen anzuzeigen und die Beschreibung und sogar die Software zur Ansteuerung gibts auf den oben genannten Links. :ok:

Gruss,
Stephan
[SIZE=2]Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet. :D (Mark Twain)[/SIZE]

^____

RCLine User

  • »^____« wurde gesperrt

Wohnort: anonymisiert

Beruf: anonymisiert

  • Nachricht senden

14

Sonntag, 24. Juli 2005, 20:30

Hallo zusammen,

Hier eine Ergänzung meinerseits. Bei http://www.parsic.de kann man eine Demosoftware herunterladen mit der man die Prozessoren grafisch programmieren kann. Eine feine Sache, habe sie aber nie wirklich ausprobiert da mir die Zeit dazu fehlt. Interessant ist es aber allemal. Man kann damit PIC's programmieren.

Viele Grüsse

Bruno

15

Sonntag, 24. Juli 2005, 21:40

Zitat

Original von B. Eberle
Hallo zusammen,

Hier eine Ergänzung meinerseits. Bei http://www.parsic.de kann man eine Demosoftware herunterladen mit der man die Prozessoren grafisch programmieren kann. Eine feine Sache, habe sie aber nie wirklich ausprobiert da mir die Zeit dazu fehlt. Interessant ist es aber allemal. Man kann damit PIC's programmieren.

Viele Grüsse

Bruno


hi,
ich hab das gerade mal überflogen.
aber ich würd sagen, eine handfeste programmiersprache ist sicherlich 1000mal besser, wenn man irgendwann mal mehr als nur ein led blinken lassen will.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

^____

RCLine User

  • »^____« wurde gesperrt

Wohnort: anonymisiert

Beruf: anonymisiert

  • Nachricht senden

16

Sonntag, 24. Juli 2005, 21:55

Hallo,

Zitat

aber ich würd sagen, eine handfeste programmiersprache ist sicherlich 1000mal besser, wenn man irgendwann mal mehr als nur ein led blinken lassen will.


Wenn man etwas davon versteht bestimmt. Ich kann es nicht, leider ;(


Viele Grüsse

Bruno

17

Sonntag, 24. Juli 2005, 23:02

Zitat

Original von johmei
...
Übrigens gibts bei Pollin geile Displays für 5 Mücken (4x27). Das reicht um jede Menge informationen anzuzeigen und die Beschreibung und sogar die Software zur Ansteuerung gibts auf den oben genannten Links. :ok:
...


Genau dieses Display betreibe ich auch an einem Mega 8, es funktioniert wirklich gut und ist sein Geld mehr als wert.

Man sollte nur beachten:
Es handelt sich um ein Zweiprozessor-Display, d.h. die odere und untere Hälftre müssen getrennt angesprochen werden.

Unter Bascom gibt es sogar eine eigene Library für diese Art von Displays, allerdings ist man damit auf den Port B festgelegt, zumindest als Anfänger.
Mir jedenfalls ist es noch nicht gelungen, das Display auf einen anderen Port umzuprogrammieren... :dumm:

Bascom halte ich überhaupt für sehr empfehlenswert.
Es erlernt sich fast intuitiv, die Hilfe ist super, ebenso die mitgelieferten Beispielprogramme und Libraries, und die kostenlose Demoversion reicht selbst für mittelschwere Anwendungen meistens aus.

Un, was man auch nicht vergessen sollte, einen tollen Programmieradapter für den Parallelport kann man sich für ein paar Euronen selbst zusammenlöten, das geht nicht unbedingt bei allen Programmen so leicht.

"Naja, Basic...", mag jetzt der eine oder andere lästern - aber für Newcomer ganz sicher ein prima Einstieg.
Ich glaube kaum, dass es ein Anfänger schaffen wird, unter Assembler das erwähnte LCD-Display anzusprechen. In Bascom wird das im Vergleich (fast!) zum Kinderspiel.

Außerdem ist die Sprache weit verbreitet, somit findet man im Web viel Unterstützung und Beispielprogramme.

Und wer nun unbedingt die Schmerzen braucht, selbst unter Bascom lassen sich die Assembler-Befehle verwenden... :tongue:

Viele Grüße

Torsten
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (24. Juli 2005, 23:13)


18

Montag, 25. Juli 2005, 07:58

moin,
wenn ich noch einen tipp geben darf.
nimm doch den mega16.
der kostet bei reichelt auch nur 4 euro und hat einen port mehr.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

19

Montag, 25. Juli 2005, 10:04

Hallo,

der mega8 ist sicher keine schlechte Wahl. Wenn du was über Mikrokontroller lernen möchtest würde ich dir zu Assembler raten. Display ansteuern ist gar nicht so schwer, ich hab´s auch geschafft. Wird schon :ok: .

Schmidti

RCLine User

  • »Schmidti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Bad Oeynhausen ____MSV Espelkamp____

Beruf: Kfz-Mechanikermeister

  • Nachricht senden

20

Montag, 25. Juli 2005, 10:46

moin moin

@johmei

http://www.mikrocontroller.net/attachmen...nterlage+v5.pdf :ok:
habs mal überflogen und nur 1/100 verstanden, scheint aber genau das zu sein, wonach ich gesucht habe.

AVR-Studio habe ich inzwischen auch installiert und werde jetzt mal sehen,das ich die nötige Hardware zusammensammle.

Meintest du mit dem Pollin-LCD dies hier:

LC-Display ALPS LSU7S1011ADetails >
Graphisches LC-Display (90x32 Pixel) mit integriertem Controller SED1530 und Spannungswandler für die LCD-Betriebsspannung. Die genauen technischen Daten sowie die dazugehörige Software finden Sie im Downloadbereich. (ohne Anschlussplatine)
Best.Nr. 120 215 4,95 EUR

Gruß
Schmidti
[SIZE=1]...wenn man ganz viele davon durch einen dünnen Draht jagt, kann man es ganz deutlich sehen:
[SIZE=3]Elektronen sind ROT !![/SIZE] [/SIZE] :ok: