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flytoby

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  • »flytoby« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 3. August 2005, 15:07

wo bekomme ich einen bauplan für einen akkutester her

HY
Kann mir jemand sagen wo ich einen BAuplan für einen Akkutester downloaden kann, der die Akkus belasted und die Spannung dann auf einem LCD anzeigt???
baust du noch oder reparierst du schon
dieärtzte4ever


www.lsg-muecke.de



2

Mittwoch, 3. August 2005, 15:48

Hast Du ein Multimeter? Dann würde ein Widerstand schon reichen.

Eheli

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3

Mittwoch, 3. August 2005, 23:31

:) sorry, couldn´t resist...
frei nach deiner sig...
lädst du noch oder fliegst du schon: pulsar 2 hats drin.
h.

und nazis was aufs maul geben heisst, sich mit denen auf eine stufe zu stellen die keine toleranz kennen. überlegs mal, gewalt bringt niemand was, manchmal muss es leider sein, weils einige nicht anders kapieren, aber aufrufen würd ich zu sowas nie...

Gromit

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4

Mittwoch, 3. August 2005, 23:44

Hallo flytoby

Ich habe mir vor kurzem einen Akkutester gebaut. Ein Spannungsmesser mit eingebautem Belastungswiderstand. Damit kann man den Akku auf dem Flugfeld kurz checken, ob noch genügend Saft drin ist.Damit kann ich am Platz überprüfen, ob der Akku unter Belastung noch genügend Spannung hat.

Für einfaches Checken (Laden/ Entladen) reichen die zahlreichen Multilader natürlich auch aus.

Eheli

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5

Donnerstag, 4. August 2005, 01:34

@Uwe: aus deinem letzten satz werd ich nicht ganz schlau: was willst du mit einem der zahlreichen multilader SCHNELL mal checken ?
bei den meisten multiladern reicht doch die entladeleistung nicht aus.

auch wenns jetzt parteiisch klingt ( ich vertreibe den pulsar 2 in Ö, und mische mich deswegen so selten wie möglich in foren ein) : damit kann man eine innenwiderstands und spannungsmessung mit bis zu 4 A machen, das alles geht innerhalb ein paar sekunden.

gute flüge!
h.

flytoby

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6

Donnerstag, 4. August 2005, 17:56

@Holger ich habe schon ein multimeter aber ich will noch mal ein extra gerät für den senderkoffer was ich schnell mal zum checken an den akku stecken kann


@helmut ich will mir nich extra pulsar2 kaufen trotzdem en super gerät
und p.s. mit nazis reden bringt aber auch nix die


@uwe das hört sich gut an wo hast dafür den bauplan her?
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Eheli

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7

Donnerstag, 4. August 2005, 18:19

@flytobi: dochdoch, die hören brav zu.
hängt nur vom durchmesser der röhre ab, in die du sie glotzen lässt ;)

bei empfängerakkus bringt das was, da reicht allerdings schon so ein kleiner spannungsanzeiger.die belastung sind in dem fall die servos, da rührt man kurz mal um und wenn die spannung merklich sinkt sollt man nachladen.
bei flugakkus ist es das problem dass die belastung schon dem motor ähnlich sein sollte um aussagekräftige spannungswerte zu erreichen.
drehzahlmessung mit vollgas bringt da eigentlich auch schon eine klare vergleichsmässige aussage über den zustand der akkus.

h.

8

Freitag, 5. August 2005, 07:06

Hi

Wie funktioniert das mit dem Widerstand und dem Multimeter ?

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

9

Freitag, 5. August 2005, 08:28

Mit 42195 Grüßen
CHRISTOPH [2:51:30] :D

Mein Verein! :D

flytoby

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10

Freitag, 5. August 2005, 09:19

also wenn du normal mit einem multimeter misst zeigt es dir wenn du es nur an einen akku hälst die spannun ohne belastung an um dann halt eine belastung zu bekommen tust du einfach in den stromkreis einen widerstand einbauen
durch den spannungsabfall ist das dann halt wie eine last wüsste aber jetz net so den genauen wert den man da am besten nimmt und wenn man verschiedene akkus testet kann man anstatt des widerstandes auch ein poti nehmen

hier hab ich noch mal schnell ein skitze gemacht:
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Peter_Seifert

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11

Freitag, 5. August 2005, 09:35

Hi,

so geht´s nicht. Der Belastungswiderstand muss parallel zum Akku liegen.

Gruss
Peter

12

Freitag, 5. August 2005, 11:41

Zitat

Original von Peter_Seifert
Hi,

so geht´s nicht. Der Belastungswiderstand muss parallel zum Akku liegen.

Gruss
Peter


Außer man möchte die Sicherung im DMM testen, sofern vorhanden
Dann aber bitte auf Amperebereich schalten :D


DMM auf Spannung stellen.
Akku dran = 1,24 bis 1,44V je Zelle sollten angezeigt werden
Akku dran = 0,9V bis 1,24V je Zelle werden angezeigt = Laden erforderlich
Werte unter 0,9V je Zelle lassen auf Defekte schliessen.
Ausfall einer Zelle ist aufgetreten oder alle Zellen im Pack sind tiefentladen.

Unter Belastung geht die Spannung entsprechend der Last mehr oder weniger weit runter = bitte ausprobieren und mit den Erfahrungswerten frisch geladener Packs als Anhaltspunkt arbeiten.

Als Widerstand - parallel zum Akku!, wie Peter schon sagte - sind H4 /55W Autoglühlampen gut geeignet.
Achtung, die werden heiß.

Bei einem 10-Zeller-Nicd hast Du an 12,4V dann ca. 4,44A Strom bei 55W, bei zwei Lampen parallel den doppelten Strom usw.

Gruß
Mike

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Highlander« (5. August 2005, 11:45)


flytoby

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13

Freitag, 5. August 2005, 12:08

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Gromit

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14

Freitag, 5. August 2005, 21:47

@Helmut: Ja mein letzter Satz ist wirklich unklar. Ich wollte sagen, dass man mit den Multiladern einige Akkus testen kann. Natürlich nicht mit mehreren Ampere. Mir sind vor allem die Empfängerakkus wichtig. Und da reichen 0.5A durchaus, um zu sehen ob der Akku bereits abtaucht.


@flytoby

Hier zwei Bilder meines Testers. Ein Schema hab ich nicht gerade, hatte mir den aus dem Kopf gebaut. Ich werde in einem weiteren Beitrag genauere Angaben machen.





Links ist der Drehknopf für die gewünschte Last (0 - 700mA)
Darunter ein Taster um die Last einzuschalten.

Rechts oben ist der Schalter um Volt oder Ampere zu messen (0 - +-20.00V / 0 - +2.000A)
Darunter der um das Display einzuschalten. Theoretisch funktionierts auch ohne Anzeige, nur sieht man halt nichts :nuts:

Gebaut habe ich es mir, weil ich ab und zu in den Bergen fliege, und ein Ladegerät meist nicht verfügbar ist. Wenn man also jeweils 10-30 Min. fliegt und wartend in der Sonne liegt, möchte ich zuweilen überprüfen, ob die Akkus der Flieger für weitere Flüge genügend voll sind.

flytoby

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15

Freitag, 5. August 2005, 22:04

ja genau so en gerät hab ich gemeint
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Gromit

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16

Freitag, 5. August 2005, 22:31

Bin gerade dabei die Schemas zu zeichnen. Hier das Blockschaltbild. Es folgen dann noch die Schemas mit den verwendeten Werten


Gromit

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17

Sonntag, 7. August 2005, 21:40

Der Spannungsteiler (R1/R2) reduziert die vom Akku eingebrachte Spannung im Verhältnis 100:1. In der Regel arbeiten DMM-Einbaumodule mit 200mV Vollausschlag. Das ergibt für die Anzeige einen Bereich von +- 20V. Die Grösse der Widerstände R1/R2 sind je nach Eingangswiderstand der Anzeige auszuwählen. Ein normales Digitalvoltmeter hat einen Eingangswiderstand im Bereich von >1MOhm. Für mein Gerät habe ich die Kombination R1=1k6 / R2=158 kOhm gewählt. Ist nicht perfekt 1:100 (1 und 99), aber ein guter Näherungswert.

Der Shunt:

Er hängt davon ab, welche Last gemessen werden soll. Mein Gerät sollte circa 1A messen. Für eine korrekte Anzeige müssten dann am Shunt für 1A exakt 100mV abfallen (das Voltmeter zeigt ja 0-200mV an). Ich bräuchte also einen Widerstand mit 0.1 Ohm. Sicherlich kann man einen solchen Widerstand kaufen, doch es geht auch einfacher. Man nehme einen Widerstandsdraht, zum Beispiel den Draht so wie er fürs Styroschneiden gebraucht wird, und schliesst über ein Stück dieses Drahtes einen Verbraucher an, der in etwa die gewünschte Stromstärke erzeugt. Mit einem Amperemeter misst man den Strom der gerade fliesst. Über zwei Klemmen bestimmt man die Länge, welches den korrekten Wert (100mV für 1A) für den Strom am Display anzeigt. Nun ein Stück Draht mit dieser Länge ausschneiden und mit zwei Lüsterklemmen (sind das auf gut Deutsch Leuchterklemmen?) als Shunt verwenden.

Die Last:

Ich verwende für Konstantstromlader Spannungsregler vom Typ LM 317. Ein LM 317 wird normalerweise dazu verwendet, eine stabilisierte Spannung aus einer Quelle höherer Spannung zu erzeugen. Seine Eigenschaft, zwischen Ausgang umd Massepunkt exakt 1.2 V herzustellen ermöglicht es, ihn auch als Stromquelle zu verwenden. Hier das Schaltbild:
»Gromit« hat folgendes Bild angehängt:
  • last.gif

Gromit

RCLine User

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18

Sonntag, 7. August 2005, 21:54

Mein DMM Modul bietet noch die Möglichkeit, den Dezimalpunkt selber festzulegen. Ich habe das mit dem Volt/Ampere Schalter gelöst da dieser 2 Umschalter enthielt.

WICHTIG:

Wenn über die LAST 1A fliessen sollen, fallen daran je nach Akku hohe Verlustleistungen an. Wer also einen 8-Zellen NC/NiMh Akku mit 1A testet, der vernichtet rund 10 Watt. Der LM317 ist aber ungekühlt nicht für eine solche Leistung ausgelegt. Daher spendiert ihm unbedingt etwas Kühlfläche. DerAnteil des Lastwiderstand von 1 Ohm ist natürlich nur 1 Watt, der LM317 muss noch die Leistung für die Differenz vom ~10V - 1.2V = 8.8V * 1A = 8.8 Watt vernichten.

Genaue Specs und Schaltungsbeispiele findet ihr im Datenblatt:

National LM317 3-Terminal adjustable Regulator