Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Stephan3105

RCLine User

  • »Stephan3105« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Stade

Beruf: Informationselektroniker

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 11. August 2005, 13:18

Ideale Diode zum Wildflyern gesucht

Moin,

ich überlege gerade welche Dioden ich am
besten zum Wildflyern nehme. Da ich meine Akkus
oft sehr lange nicht benutze, lege ich besonderen
Wert darauf, das die Zellen möglichst nicht unter
0,7V entladen werden.
Von daher würde ich eine möglichst "scharfe"
Kennlinie bevorzugen.
Irgendwelche Vorschläge?

2

Donnerstag, 11. August 2005, 14:06



die linke mit dem darlington BC517 entläd auf 0,9V pro zelle.
die Rechte mit der diode und dem BC547 auf 0,8V pro zelle.

beide schaltungen brauchen aber deutlich länger als die normale methode mit der diode und wiederstand.

die mit dem BC517 braucht auch nochmal länger also die mit diode und transi.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

robert-1

RCLine User

Wohnort: 127.0.0.1

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 11. August 2005, 15:15

Besser als die 1N4001 ists schonmal ne Kleinsignaldiode wie z.b. 1N4448 zu nehmen, da die nen viel geringeren Leckstrom hat als die Leistungsgleichrichterdioden.
Maximalstrom dann aber nur 100mA.

Ansosnten wärs vielleicht sinnvoll, am Akku einen Stecker ranzubauen, damit man die R-D-Kombinationen bei "Nichtgebrauch" abstecken kann.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Stephan3105

RCLine User

  • »Stephan3105« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Stade

Beruf: Informationselektroniker

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 14. August 2005, 10:44

Danke, ich werd beides mal probieren.

Habt ihr Erfahrungen mit Steckverbindern?

Bei meinen RC-Cars hatte ich immer Platinensteckverbinder benutzt,
die waren klein und leicht aber leider nicht dafür ausgelegt häufig
gesteckt und gezogen zu werden.
Welche Stecker habt ihr den so benutzt?

robert-1

RCLine User

Wohnort: 127.0.0.1

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 14. August 2005, 23:08

D-sub geht recht gut, aber recht groß und schwer wegen Metallmantel
Präzisionsbuchsenleisten+Stiftleisten: kompakt, leicht, Pins verbiegen aber leicht
Div. Industriestecker gibts auch, leider alle recht schwer, dafür sehr solide.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Abdrehfaktor

RCLine User

  • »Abdrehfaktor« wurde gesperrt

Wohnort: Münster

Beruf: Werkzeugmechaniker-Facharbeiter und jetzt Studi

  • Nachricht senden

6

Freitag, 19. August 2005, 18:50

Hi!

Statt dem Widerstand ne Schottky- Diode anlöten. die normale geht bis 0,5V, die Schottky bin 0,3V, passt also in der Summe.

Strom bei vollen akkus: 50mA.

Ich habs auch über ne Stiftleiste angeschlossen.

7

Dienstag, 13. September 2005, 22:46

Schottky-Diode

Hat denn noch niemand sonst eine Schottky-Diode anstatt der Si-Standard eingestetzt???

Habe nun stundenlang Foren durchwühlt und alle kritisieren an der Wildflyer-Methode nur, daß die Wirkung lange auf sich warten läßt. Auf der anderen Seite konnte ich keinen einzigen überzeugenden Hinweis darauf finden, daß eine "schädliche Tiefentladung" bei NiMH-Zellen im Bereich 0,3 - 0,7V zu erwarten ist.

Die Vorteile sollten doch eigentlich auf der Hand liegen: Steilere Entladekurve => schnellerer "Reinigungseffekt" und möglicherweise auch eine Verstärkung des Effektes - zumindest bei Vielfliegern. Bei Leuten, die Ihren Akku täglich quälen, kann die Tiefentladung ja mit der flachen Si-Diodenkennlinie nicht recht greifen und wochenlang warten will ich auch nicht.

Also habe ich mal ein Pack alter NiMH-Zellen mit Schottky verdrahtet und die Spannungen der verschiedenen Zellen liegen jetzt bei 0,09 - 0,47V. Sind meine Akkus nun tot?

wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 13. September 2005, 22:54

mein beileid 8( zum akku


würde die nicht mal in der bucht verkaufen: akku wenig gebraucht :evil:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

9

Dienstag, 13. September 2005, 23:41

RE: Schottky-Diode

Zitat

Original von howie
Hat denn noch niemand sonst eine Schottky-Diode anstatt der Si-Standard eingestetzt???....


ich verstehe nicht ganz den sinn eine schotky einzusetzten.
wo steht denn das die eine steilere kennlinie hat ?
das ist von diode zu diode sehr verschieden.
aber klar sollte sein, das im regelfall eine schottky eine geringere durchlassspannung hat, was zu einer noch niedriegeren entspannung führen würde.
mit einer aktiven schaltung wäre ganz sicher ein viel steilere kennlinie möglich als mit einer diode, aber das ist mit sicherheit mehr aufwand als eine diode und ein widerstand.

du wirst doch nicht sicherlich 365 tage im jahr die akkus täglich benutzen.
wenn die nur 2 tage liegen, dann sind die schon entladen.

da noch nicht bekannt ist, was bei dieser methode wirklich passiert, kann man also garnicht sagen, wie lange der akku wirklich "lagern" muss.

grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 14. September 2005, 08:28

Also ich bin der Meinung daß man sich die Diode auch schenken kann, denn die Dioden haben trotz Sperrichtung einen geringen Durchlaß und der Akku wird damit trotzdem leer bis auf 0.

Hatte zuerst geglaubt, die Diode verkehrt angelötet zu haben.(bin manchmal schusselig) , deshalb habe ich eine so und eine andersrum drangelötet (in jedem Fall mit Widerstand). Und nach nem Monat waren beide Zellen leer!
Liebe Grüße
Dirk

mosi

RCLine User

Wohnort: Berlin

Beruf: Cutter, Kameramann

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 14. September 2005, 09:48

Der Sperrstrom einer Si-Diode dürfte weit unterhalb der Selbstentladung der Akkus liegen, ziemlich sicher auch der Durchlassstrom bei Flussspannungen unter ca. 0,5V.
Zumindest in Sperrichtung kann man damit sicher keinen Akku auf null entladen.

Gruß Rene

12

Mittwoch, 14. September 2005, 10:23

Zitat

Original von Dix
Also ich bin der Meinung daß man sich die Diode auch schenken kann, denn die Dioden haben trotz Sperrichtung einen geringen Durchlaß und der Akku wird damit trotzdem leer bis auf 0.

Hatte zuerst geglaubt, die Diode verkehrt angelötet zu haben.(bin manchmal schusselig) , deshalb habe ich eine so und eine andersrum drangelötet (in jedem Fall mit Widerstand). Und nach nem Monat waren beide Zellen leer!


tja,
das ist nicht so einfach.
im normalfall wird ein akku niemals so restlos entladen wie mit der WF methode.
das bedeutet, dass der akku auch nach monaten noch immer etwas drin hat.
mit der WF methode wird der akku aber nahezu restlos schon durch die WF entladen. wenn der dann ein paar monate oder wochen liegt, kann es druch selbstentladung dazu kommen, das der akku an die 0V geht.
der durchlassstrom liegt im nA bereich, wenn man sich weit von der allgemeinen durchlassspannung bewegt. das will heissen, wenn man bei 0,4V ist, dann sind es nA, wo die selbstentladung bestimmt höher ist.
deshalb haben meine GP zellen die diode und widerstand steckbar. nach ein paar tagen klemme ich die dioden ab.
insgesammt sollte man schon hin und wieder nach der spannung schauen und wenn die gegen 0V geht, vielleicht mal wieder ein paar hundert mA reinladen.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

13

Mittwoch, 14. September 2005, 13:32

RE: Schottky-Diode

Bei Wildflieger hab ich 0,3V nach 4 Monaten gelesen - aber ich hatte auch schon Zellen mit starker Selbstentladung. Manche müßte man wohl auch ohne Diode regelmäßig laden, wenn man Tiefentladungsschäden befürchtet.

Zitat

Original von MeisterEIT
du wirst doch nicht sicherlich 365 tage im jahr die akkus täglich benutzen.
wenn die nur 2 tage liegen, dann sind die schon entladen.

Wie ich mehrfach gelesen habe, bringt es das nicht. Danach muß man das schon mehrmals und länger machen. Ich fliege aber z.Zt. mind. einmal am Tag und merke, wie der Akku immer schlapper wird.
Der Sinn der Schottky-Diode ist hier, die Restentladung, also die Entladung nach dem Flugende zu beschleunigen. Wenn der Akku dann schon unter 1V runter ist, flacht sich bei der üblichen Si-p-n-Diode die Entladekurve ab - deshalb dauert es solange. Die Entladestromkurve bei einer Schottky-Diode ist hier noch steiler - annähernd linear, da bei dieser - bauartbedingt - Durchlaßspannung und Innenwiderstand kleiner sind.
Also warum soll ich Tage oder Wochen warten, wenn es auch schneller geht?

14

Mittwoch, 14. September 2005, 15:26

RE: Schottky-Diode

Zitat

Also warum soll ich Tage oder Wochen warten, wenn es auch schneller geht?


Weil es bei der WF-Methode genau darauf ankommt die Zeit abzuwarten. Diese scheint ja den Heilungsprozess der Kristalloberfläche auszumachen.

Zumindest habe ich das so verstanden.
[SIZE=1]- Hydrofloater: MX-12, Wumtec 35Mhz, BL2410-12 + ESC -18Amp, 3x Micro IQ 80, LiPo740mAh 3s1p(20c)
- GWS Mustang: Wumtec 6K 35Mhz, BL2410-12(Chinaklingel), ESC-18amp, 3x TowerProSG50, LiPo1500mAh 3s1p(15c)
[/SIZE]

15

Mittwoch, 14. September 2005, 16:17

RE: Schottky-Diode

Ja, so ist der "Glaube". Die Zeit heilt alle Wunden.
Da ich dafür weder Beweis noch Erklärung finde, stelle ich den mal in Frage.

Tatsache ist, daß man bei der gängigen Methode warten muß. Das kann aber genauso gut einfach nur durch die Diodenkennlinie bedingt sein.

robert-1

RCLine User

Wohnort: 127.0.0.1

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 14. September 2005, 18:23

Ich wollte das ganze mal halbwegs genau untersuchen, einen ausgelutschten Akku halbieren, eine Hälfte mit Dioden+Widerständen, und eine nur Laden/entladen, und immer die Kapazität verfolgen.
Messtechnik hab ich mit brauchbarer Präzision (z.b. 8Kanal 16Bit Datenaufzeichnungssystem, Ladegeräte, Stromsenken, Kapazitätsmessegräte).
Spendet mal jemand einen ausgelutschten Akku (>10Zellen, >1/3 Nennkapazität, keine kurzgeschlossenen Zellen, am besten GP2200/3300)?
Hab hier keine ausreichend kaputten Akkus, von Akkuschrauberpacks abgesehen, aber die sind ja auch von ausgesprochen minimaler Qualität...
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

17

Mittwoch, 14. September 2005, 19:05

RE: Schottky-Diode

Zitat

Original von howie
....unter 1V runter ist, flacht sich bei der üblichen Si-p-n-Diode die Entladekurve ab .....


sorry,
aber so wie du redest hört sich das an, als ob du noch nie eine kennlinie von einer diode gesehen hast, geschweige denn unterschiedliche kennlinien von SI und SK.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

18

Sonntag, 2. Oktober 2005, 20:46

Nach 2 Wochen Test muß ich sagen, daß sich meine Erwartungen, zumindest teilweise, erfüllt haben. Schon nach ein paar Tagen waren die Zellen im Pack so gut synchronisiert, daß der Heli bei Akkuende sehr unsanft "runterfiel". Habe mir schon ein paar Landebeine gesplittert und ihm dann ein paar Moosgummipuschen verpaßt. ;)
Leider kann ich mangels Meßvorrichtung nicht sagen, ob sich die Kapazität verbessert hat. Habe nur den Eindruck von mehr Steigleistung in dem Schottky-Pack.