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redeagle

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1

Mittwoch, 17. August 2005, 09:50

getriebemotor über poti steuern

hallo, hab da mal ne frage:

gibts ne (einfache) möglichkeit einen getriebemotor über ein poti links und rechts drehe zu lassen und das auch mit einer variablen geschwindigkeit?

zb
GETRIEBEMOTOR 1:50 TYP 20G
Artikel-Nr.: 244163 - U4 vom conrad
mfg
Guido

2

Mittwoch, 17. August 2005, 10:28

nur über ein einzelnes Poti nicht. Es braucht zumindest noch einen zweiten Spannungsteiler (1:1) oder einen Mittelabgriff aus der Batterie. Dazu einen Anschluß des Motors auf eben diesen Mittelabgriff hängen. Den anderen Anschluß auf den Schleifer des Potis setzen, den Anfang auf +Batterie, das Ende auf -Batterie.

Damit lässt sich der Motor drehen. Bei 150mA Dauerstrom muss also das Poti erstmal die 150mA abkönnen. Kenne jetzt leider nicht Deine Batterie. Ich gehe mal von 12V aus. Der Spannungsteiler sollte dann so mit 22 Ohm-Widerständen aufgebaut sein, was 12V/44Ohm einem Querstrom von 270mA entspricht. Dazu brauchts schon 2W Einzelwiderstände. Das Poti selbst ist dann ein 47Ohm Drahtpoti mit mindestens 5W, besser 10W.

Allerdings wird die meiste Leistung am Spannungsteiler und am Poti vernichtet, was zu entsprechender Erwärmung führt. Und durch den Mittelabgriff (Batterie bzw. Spannungsteiler) kann auch nur maximal die halbe Batteriespannung für den Motor dienen.

Vielleicht geht noch ein Mini-Fahrtregler mit Servotester, dann ists auch nur ein Poti zum stellen, aber von der Energiebilanz her wesentlich besser...

redeagle

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3

Mittwoch, 17. August 2005, 10:37

spannungsquelle:
12V bleiakku (hab da 2x 2,4 A, einmal 7,5 A)


hab hier auch den servotester und minifahrtenregler von conrad,

problem: nullpunkt nicht in der mitte (sehr weit am rand bei 100% potidrehung liegt der 0 bei ca. 20%)

wenn ich den motor drehen lasse geht er irgendwann aus.
wenn ich dann die spannung vom servotester nehme und wieder anlege dreht der motor um ca. 1/8 umdrehung in die richtung, wie der tester vorgibt und geht direkt wieder aus. nach längerem warten gehts dann wieder...

legt überhitzungsproblem nahe, kann aber nix ausmachen. hab auch grossen kühlkörper an die transistoren gemacht...

da es also unzuverlässig funktioniert, dachte ich es gäbe ne einfachere methode.

die enfachste schaltung ist wohl ein poti und ein schalter (schalter für rechts-links, poti für speed control)

hätte es am liebsten aber über ein poti wie beim servotester...
mfg
Guido

4

Mittwoch, 17. August 2005, 12:01

könnte daran liegen, dass bei der verwendeten "Uralt"-Analogtechnik eben der Nullpunkt wandern kann. Oder mit billigen Bauteilen und großen Toleranzen dann eben keine Nennwerte mehr haben. Sowohl beim Servotester als auch beim Regler.
Deshalb sollten die zusätzlich noch eine Abgleichmöglichkeit haben (z.B. Trimmer am Regler)
Beim Bausatz
http://www.produktinfo.conrad.com/datenb…Fahrtregler.pdf
gibts zwei Potis, eins für Nullstellung (das müsste sich ohne Servotester aber auch für die Drehzahl-/Richtungseinstellung missbrauchen lassen) und eins für Vollausschlag.


Oder eben Ändern der Kondensatoren/Widerstände). Da gabs aber neulich mal nen Thread drüber (Conrad Servotester).

Mit guten Bauteilen sollte das ganze schon zuverlässig funktionieren.

redeagle

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5

Mittwoch, 17. August 2005, 12:11

genau den bausatz habe ich
aber wie gesagt habe ich das problem, dass er sehr oft 29 von 30 mal einfach nicht funktioniert (der motor rollt nur an)

"edit" --> mit der weile gehts gar net mehr, der motor rollt immer nur an

ich habe festgelstellt, dass dieses "anrollen" des motors passiert, sobald ich die 5V afu den eingang des fahrtenreglers lege...

entweder liegts jetzt an den scheiss servotester oder sonst wo dran...

deswegen meine frage von oben ob man das nicht einfacher selbst bauen kann...
mfg
Guido

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »redeagle« (17. August 2005, 12:49)