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A_N_D_I

RCLine User

  • »A_N_D_I« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Kreis Heilbronn

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1

Freitag, 16. September 2005, 18:18

Elektronikschaltungssimulator

hi

gibt es sowas für den Pc am besten für umme zum laden? sollte möglichst viele bauteile haben und funktionieren :D
Heute ist morgen gestern!

2

Freitag, 16. September 2005, 20:08

RE: Elektronikschaltungssimulator

Nabend!

Habe bei Target! 3001 was von Simulation gelesen. Habs aber noch nicht ausprobiert.
Die "discover"-Version ist auf 100 Pins beschränkt und soll 30 Signale simulieren können.

Vielleicht hilts ja.

Viele Grüße
Benjamin

rafael

RCLine User

Wohnort: Schweiz

Beruf: Student

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3

Freitag, 16. September 2005, 20:47

hallo

SwCadIII kann Schaltungen simulieren.

Downloaden kannst du es hier: http://www.linear.com/designtools/softwareRegistration.jsp
(auf "No thanks, just download the software" klicken.)

Ich hoffe ich konnte dir helfen


PS: Das Programm ist Freeware.
Gruss Rafael


Wer eine frage stellt, der wird 5min für dumm gehalten. Wer nicht fragt, bleibt es sein Leben lang.
Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie behalten.

4

Freitag, 16. September 2005, 22:38

UltiSim gibts auch noch, is ned schlecht
Wo sind meine Erdnüsse?

johmei

RCLine User

Wohnort: München

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5

Freitag, 16. September 2005, 23:37

Hallo Andreas,

Professionelle Tools gibt es von Cadence oder Synopsys.

Willst Du Digital oder Analog simulieren? Unter linux gibt es glaube ich auch freie Tools. Suche mal auf google nach "spice".

Gruss,
Stephan
[SIZE=2]Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet. :D (Mark Twain)[/SIZE]

6

Samstag, 17. September 2005, 00:54

ja, pspice gibts von Cadence auch als Student version (begrenzt auf wenige Knoten und wenige Operationsverstärker). SWCAD von Linear ist in erster Linie als Marketinghilfsmittel für die eigenen Bausteine ausgelegt und Fremdfabrikate sind nicht drin. Aber ansonsten ein ordentlicher Simulationskern.

A_N_D_I

RCLine User

  • »A_N_D_I« ist der Autor dieses Themas

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7

Samstag, 17. September 2005, 13:41

boah super! da kann ich mich ja gar nicht entscheiden.
allerdings benutze ich leider kein linux sondern 2000 und XP. das dürfte also schonmal wegfallen.
am liebsten wäre mir beides : analog und digital .
grundsätzlich gilt: umso mehr es kann, umso besser
es ist eben praktisch zum üben und lernen ohne gleich viel geld für bauteile auszugeben bzw zeit in die löterei zu investieren . Ich bin ja nicht lötfaul aber will nicht immer lehrgeld für schaltungen ausgeben, die am ende doch nicht funktionieren .

also wenn ihr noch mehr habt ? :ok:
ich probiere gerne alle aus.

ach klar : wer nimmt sollte auch geben : hier gibt es einen digital simulator mit einleitung in die digitaltechnik von Andreas Herz.
Heute ist morgen gestern!

D.O.C.

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8

Samstag, 17. September 2005, 14:33

hmm....
mit analogen Simulatoren ist das so eine Sache,
ohne gewisse Kenntnisse "drauflosbasteln" auch wenn es im Sim dann funktioniert ist in der Realität seltenst der Fall.

So einfach wie bei DigiSim´s bei denen man nur sehr wenige Regeln beachten muss ist es nicht

Es sehr viele Dinge zu beachten, gerade wenn man sich im HF_Bereich bewegt.

Wenn Dir das Löten zu viel ist zum testen, dann benutze lieber ein Steckbrett.
Und Bauteile sind ja wahrlich nicht teuer. :)

sry wenn ich Dir da ein paar Illusionen angekratzt habe

greez DOC

Gaston

RCLine User

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Beruf: Elektroääschenjöör

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9

Montag, 19. September 2005, 08:36

Ich bin auch gerade mit PSpice auf die Schnauze gefallen :-)

Womit ich nicht sagen will, dass das ein schlechtes Simulations-Tool ist - aber es halt ein auch nur ein Simulator.

Da hab ich noch was:

http://www.epeec.ethz.ch/


Gruss,

Simon

A_N_D_I

RCLine User

  • »A_N_D_I« ist der Autor dieses Themas

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10

Montag, 19. September 2005, 19:59

das müsst ihr mir mal näher erklären. "nur ein simulator" sind die nicht realistisch genug oder besser gesagt zu idealistisch. oder was ?

oder gilt das jetzt nur für digisims bzw. digitalsimulationen. bei denen ist mir schon klar das es mehr zu beachten gibt (lastkapazität , oszillatorkreise, entstörfilter, tastschalterentprellung...) meint ihr das?
Heute ist morgen gestern!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »A_N_D_I« (19. September 2005, 20:02)


Thomash2001

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Wohnort: Nentershausen / Hessen

Beruf: Anlagenentwickler & -programmierer

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11

Donnerstag, 22. September 2005, 03:08

EWB und Multisim2001

Hallo !

Ebenfalls für Digitale und Analoge Schaltungen gibt´s noch den Multisim 2001 und dessen Vorgänger EWB (Electronic Work Bench). Habe gerade meinen Techniker gemacht und dabei beide Programme ausgiebig genutzt. Es ersetzt zwar keinesfalls das Grundwissen , aber um zu testen , ob das theoretisch "auf dem Papier" gebaute auch funktionieren könnte - dafür ist es sehr gut.
Vom Multisim gibt es übrigens eine kostenlose Demo , entweder auf CD oder als Download (75MB). Hier noch der Link: Multisim DEMO
Twinstar / Skycat / Excel Competition 3 / Extra 300 S / FMT-Hai / Foxbat / viel Depron-Geflügel / Hirobo XRB / Ripmax Spitfire

Guten Flug und heile Landung ...

Thomas

Mein Verein: MFSC Heringen

Gaston

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12

Donnerstag, 22. September 2005, 13:23

Simulatoren - und zwar ganz egal, WAS sie simulieren - haben ein grundsätzliches Problem.


Sie sind immer nur so gut wie die ihnen zugrunde liegenden Modelle. Und eben diese Modelle sind in der Analogtechnik oft SEHR SEHR komplex, wenn man auch nur ungefähr das Verhalten eines Bauteils modellieren will.

Auch die Berechnungsmethoden stossen halt oft an ihre Grenzen. Gerade im HF-Bereich, auch in schnellen Digitalschaltungen, kann man nicht mehr einfach nach Maschen- und Knotenregeln rechnen, denn die Begriffe "Strom" und "Spannung" verlieren da mehr und mehr ihre Wichtigkeit, und plötzlich kommen so komische E- und H-Felder rein, die irgendwo zwischen den Leitungen sind....

... und plötzlich kommt es nicht mehr nur darauf an, ob Du diesen oder jenen Transistor einsetzt, sondern auch, wie lange die Beinchen sind, ob die Spule ein bisschen näher oder ein bisschen weiter davon entfernt ist, wie dick die Leiterbahn ist, ob sich Reflexionen an Übergängen z.B. von einer Lage auf die andere bilden können...


etcetcetcetcetc.

es sind einfach ZU viele Dinge, die zu berechnen sind. Selbst WENN sich mal jemand die Mühe machen würde, ein Tool zu programmieren, das wirklich realistisch eine elektronische Schaltung simuliert, ohne sehr krasse Vereinfachungen, müsste auch noch der Computer "erfunden" werden, der das ganze in weniger als einem Jahr durchrechnen kann. :-D

Aber nichtsdestotrotz sind diese Tools durchaus sehr geeignet für Berechnungen von Schaltungen, bei denen die Vereinfachung der Physik auf Maschen und Knoten, Kirchhoff, Ohm etcetc. legitim ist. Und zum Lernen sind sie alleweil geeignet.


Ich muss allerdings gestehen, dass es Fehler gibt, die m.M.n. für ein so bekanntes Tool wie spice peinlich sind.

So wurde mir z.B. das Verhalten von Zenerdioden unter 5V nicht nur nicht ganz korrekt, sondern kreuzfalsch simuliert - vermutlich gibt es ein Modell für die "Ur-Zenerdiode", welches dann einfach skaliert wird. Dass die Dinger mit Knick unter 5V inkontinent sind wie Nachbar's Omi, wird dabei nicht berücksichtigt
==[]

Gruss, Simon

D.O.C.

RCLine User

Wohnort: Karlsruhe

Beruf: RFT

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13

Donnerstag, 22. September 2005, 19:39

Japp....schön hast Du das geschrieben, mehr kann man da nicht mehr dazu sagen :ok:

Ach ja, zum "scalen"....ja, es ist leider immernoch üblich Daten von artverwantem
Bauteilen "rechnerisch" anzupassen.

Rührt aber von der Vergangenheit her, als Speicher jedwelcher Art 1. teuer und 2. noch nicht addressierbar (und damit verwendbar ) waren.

Und ja, sowas ist heutzutage extremst peinlch.

Aber bei den "besseren" Sim´s ist dieses durch manuelle Eingabe der Eckdaten einigermassen kompensierbar...aber um BTT, lohnt sich der ganze Aufwand für private Anwendungen?????????

greez DOC

A_N_D_I

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14

Freitag, 23. September 2005, 21:31

:hä: ahh ja, alles klar. trotzdem , ich bewege mich nicht in der größenordnung bei der ich auf die beinchenlänge der transis achten muss und will auch keine grafikkarten bauen bei denen manche widerstände ja durch" leiterbahnwellen" verwirklicht werden. und smd ist mir auch nicht ganz geheuer obwohl ich keine wurstfinger habe :D .

meine frage ist :reichen die sims für einfache bis komplexere schaltungen wie frequenzgeneratoren, spannungswandler, regler , verstärker...
Heute ist morgen gestern!

Thomash2001

RCLine User

Wohnort: Nentershausen / Hessen

Beruf: Anlagenentwickler & -programmierer

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15

Samstag, 24. September 2005, 04:25

Hier ein paar Beispiele , was ich so mit dem Multisim 2001 verbrochen habe. Waren meistens Schaltungen , die vorher theoretisch auf dem Papier "aufgebaut" und durchgerechnet wurden. Wenn dann Berechnung und Simulation nicht übereingestimmt haben , lag´s meistens an den Berechnungen. Klar werden viele Bauteile und Verbindungen sehr idealisiert betrachtet - aber für den Hausgebrauch reichts meistens aus (gibt auch deutlich weniger Rauchentwicklung ;) )

- verschiedene Netzteilschaltungen mit Stabilisierung , Siebung, Strombegrenzung ...
- verschiedene Verstärkerschaltungen im Bereich NF , HF
- eigentlich alle OPV- Grundschaltungen in verschiedenen Variationen
- den ganzen digitalen Kram mit Gattern , Schieberegistern , Flip-Flops etc.

Frequenzgeneratoren , Spannungswandler und ähnliches sollten auch möglich sein. Allerdings: Mal eben schnell eine Schaltung pinseln ist nicht drin , teilweise dauert es länger , als wenn man das Teil in echt aufgebaut hätte.
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Thomas

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