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Coolice

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1

Montag, 3. Oktober 2005, 14:02

Lichtwechslerschaltung, aber wie?

Hallo zusammen.
An meinem Boot will ich eine wechselne Beleuchtung einbauen, aber weiß nicht wie!
Und zwar möchte ich mit einer Knüppelbewegung das Licht einschalten und mit einer gleichen Bewegung das Licht umwechseln (von Normallicht zu Rotlicht).
Leider besitze ich nur eine 4-Kanal-Fernsteuerung von Acoms. (die Techniplus-4 FM, AP-401/40FM)
1 Kanal ist für gas Vor7Zurück
1 Kanal für links/rechts
1 Kanal für die Kanonendrehung
und 1 Kanal ist komplett frei!
Es gibt keine Schalter oder Taster an der Fernsteuerung, nur die 2 Knüppel. (oder kann man die Fernsteuerung auch irgendiwe erweitern?)

Mir geht es nicht um Lichtschaltung an sich, nur um die Ansteuerung!

Schonmal vielen Dank im voraus. :ok:

PS: Ich hab schon die Suchfunktion benutzt, aber nix passendes gefunden! ;)


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coolice« (3. Oktober 2005, 14:03)


2

Montag, 3. Oktober 2005, 15:44

Ich glaub mit der Fernbedienung hast du schlechte Karten zum Thema Erweiterbarkeit. Hab mir das gerade mal bei Conrad durchgelesen.
Wieso ist das Ding eigentlich so teuer?

Wenn du eine echte Schaltmoeglichkeit brauchst wird dir mit dieser Fernbedienung wohl nichts anderes uebrig bleiben als das eine Poti "abzuklemmen" und stattdessen einen Umschalter mit Widerstaenden einzubauen.

Soviel zur Senderseite. Fuer die Empfaengerseite findest du haufenweise Tips hier im Forum und ueberall im Web. Die einfachste Moeglichkeit ist auf Basis eines 4001.

Edit: Zu schnell abgeschickt. Hier ist sowas zu finden. In diesem Fall als Kamerasusloeser: http://home.arcor.de/frank.pliquett/mega/index.html
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Thomas_R.« (3. Oktober 2005, 15:45)


Coolice

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3

Montag, 3. Oktober 2005, 16:45

Naja, die Fernsteuerung hat nur 50,- € plus Versand in Ebay gekostet! Geht eigentlich noch, dafür, daß ich meine 1. gekauft hab!

Und suchen tu ich mal weiter, danke. :ok:


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Sycorax

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Beruf: IT Analyst und Strategieberater

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4

Dienstag, 4. Oktober 2005, 19:47

Hi Markus,
sowas lässt sich z.B. mit einem ATMEL ATTiny 2313 z.B. lösen. Der Chip kostet 1,60€ und lässt sich über den PC Printerport programmieren. Wenn ich Zeit habe (eventuell nächstes Wochenende) könnte ich meine Software so modifzieren, daß sie das macht was Du möchtest. Die Funktion wäre dann:
1. bewegen: Weiß Ein
2. bewegen: Weiß Aus / Rot Ein
3. bewegen: Rot Aus
4. bewegen: Weiß Ein
usw.

Das lässt sich relativ einfach einbauen. Was für Lichtquellen willst Du ansteuern ?
Für jeweils 4 Ultrahelle LEDs in rot und 4 in weiß hat der Chip auf jeden Fall genügend Ausgänge, ggfs. sogar noch ein paar mehr. Einfach über 150Ohm anschliessen und Du hast Licht satt. (bis 20mA pro Ausgang)
Gruß,
Ralf


http://www.turbinenheli.de

MC24-JetiBox Bausatz, Informationen über Turbinen Hubschrauber, SeaKing auf T-Rex500 Basis, TwinJet mit Kolibri, usw

Coolice

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5

Mittwoch, 5. Oktober 2005, 10:56

So in der Art hatte ich mir das gedacht.
Nur wie sollte ich das Ding programmieren?
Da brauch ich doch auch erstmal nen Verbinder zwischen PC und Chip!
Und den muss ich auch noch bauen, aber leider ist meine Elektronik-Kenntnis leider eher mau! :no:

Kannst du mir nen Schaltplan zeigen?
So nachbauen ist eher was für mich.
(Sir, zeigen sie mir das Ziel und ich vernichte es.... :D )


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Sycorax

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6

Mittwoch, 5. Oktober 2005, 15:32

Wenn Du noch etwas Geduld und Zeit hast, gibt's demnächst bei mir auf der Homepage sowieso eine universelle Schaltung mit Code-Beispielen.
Zum Programmieren brauchst Du nur freie Software und ein Flachbandkabel zwischen Printerport und Platine. Das kann man so lösen, daß die gleichen Pins wie für den LED Anschluß genutzt werden. Bin dabei einen Schaltplan und Nachbauanleitung auf Lochraster zu schreiben.
Gruß,
Ralf


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Coolice

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7

Mittwoch, 5. Oktober 2005, 16:24

Ahja, gut. Bin gespannt. :shy:

Ist das die Seite in deiner Signatur?
Kannst ja Bescheid sagen, wenn es soweit ist.


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8

Freitag, 14. Oktober 2005, 01:21

Verflucht! Kann mir einer sagen, warum alle Modellbauer Atmel und keine Pics verwenden! Ich finde der hat einen logischeren Aufbau! Und erst die Register beim Atmel!? Da blickt doch kein Schwein durch! Beim Pic habe ich einen Akku, und weiss welches Register für was zuständig ist! Nur weil der die Taktfrequenz nicht intern teilt?
Kann mir irgend jemand eine Seite mit Tuts empfehlen? Da ich gerne Assembler vom Atmel am Pic implementieren möchte!
Sorry wenn Off-Topic!

Noch dzu kriege ich bei Microchip Gratissamples on´ masse!
Ob das bei Atmel auch geht?
There was a Plane witch was white,
it traveled much faster than Light,
it departed one day,
in a relative way,
and arrived on the previous night.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bexter« (14. Oktober 2005, 01:22)


9

Freitag, 14. Oktober 2005, 01:46

Gute Frage. Frag mich auch schon die ganze Zeit warum nicht mehr Trabbies auf den Strassen zu sehen sind (keinerlei Rost an der Karosserie z.B.). :D
Irgendwann muss man halt mal die alten Zoepfe abschneiden koennen. Vor allem weil ja gerade die ganz alten bewaehrten Zoepfe nun nicht merh produziert werden und die neueren sich noch nicht bewiesen haben.
Gruss
Thomas

🖖
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10

Freitag, 14. Oktober 2005, 16:31

Ist ja geschmacksache ob man sich einen echten Odie aus Metall, Chrom, und dahinblubberndem Motor kauft, oder einen neuen Audi, halb aus Plastik, hochgezüchtet, und wenns was zum reparieren gibt, ab damit in die Werkstatt! :evil:

Na mal im ernst: Microchip hat doch genauso Powervolle Modelle.

Gut als schwachstelle sei erwähnt, das es kaum Hardwarerechenoperationen gibt wie multiplikation und division!
Aber hat das der Atmel?
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Sycorax

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11

Sonntag, 16. Oktober 2005, 04:09

Ich bin auf ATMEL gekommen, weil es zu der Zeit wo ich das erste Mal nach einem uP geschaut habe, nur PIC's gab für die man ein Programmiergerät gebraucht hat.
Die ATMEL kann man über ein Parallelport-Kabel in der Schaltung programmieren, das ist preiswert und funktioniert perfekt einfach. Ausserdem sind die ATMELs im Vergleich zum PIC einfach unglaublich schnell und daher wesentlich präziser beim messen und Interruptroutinen merkt man z.T. nicht weil die so schnell verarbeitet werden.

Der ATMEL hat übrigens 6 verschiedene Befehle für Multiplikationen. Die brauchen 2 Taktzyklen.
Gruß,
Ralf


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12

Sonntag, 16. Oktober 2005, 11:08

Da ihr diesen Diskusionsthread ja rege nutzt, möchte ich euch doch bitten, mal Deutsch zu reden!

Euer Fachchinesisch versteh ich irgendwie überhaubt nicht!

Entweder, ihr diskutiert mal so, das ich euch verstehe, oder ihr bringt etwas zu meinem Problem bei.

Danke.


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13

Freitag, 21. Oktober 2005, 17:24

Hehe, dann will ich auch mal etwas zu dem ATMEL vs. PIC Thema sagen. Auch wenn der liebe Markus da nicht viel von hat. Vielleicht kann man das ja mal aus dem Thread splitten.

Ich habe mit µCs auf PIC angefangen. Zuerst war ich auch begeistert von dieser einfachen Architektur. Ich habe dann viele Projekte damit gemacht und dachte "PIC forever".

Irgendwann kam dann aber doch der Tag, wo mir die Limits der PICs sehr im Weg standen und ich zufällig ein Projekt auf AVR-Basis gefunden hatte, dass meiner Idee recht nahe kam und ich es nur etwas modifizieren wollte. Denn eigentlich hatte ich da schon das Gefühl, mit AVRs läßt sich wesentlich mehr machen, aber der Umstieg vom PIC hätte ja wieder viel Lernen bedeutet und deshalb habe ich es gescheut.

Na ja, nach zwei Tagen konnte ich mein ersten Programm in C schreiben, dass auch richtig funktionierte, konnte AVR-Assembler zumindest lesen und das Flashen von den Teilen ist im Gegensatz zu den PICs echt einfach und problemlos (zwei Widerstände am LPT-Port).

Seitdem mache ich alle Projekte nur noch auf AVR und kann gar nicht verstehen, wieso jemand sich noch mit PICs beschäftigt und wieso ich jemals auf die Idee kam mit PICs anzufangen. Ich bereue es bis heute.

Ein paar Argumente die mir für AVRs mal so einfallen:
1. Mehr RAM
2. Mehr Programmspeicher
3. Viel schneller
4. Reichhaltige Hardware-Eigenschaften
5. leichteres und verläßlicheres flashen
6. Ab ATMega Bootloader Support (sehr wichtig!)
7. Sehr gut in Hochsprachen wie C programmierbar und das mit guten Compilern die kostenlos sind. Es macht m.E. überhaupt keinen Sinn in was anderem zu schreiben. Vielleicht hier und da mal auf Assembler zurückgreifen, wo es zeitkritisch wird, aber das kommt selten vor.
8. Viele Interrupts statt nur einem (wobei eine einstellbare Priorisierung fehlt, aber damit kann man leben).
9. Pullups für jeden Pin einzeln einstellbar (statt nur pro 8-Bit-Port beim PIC)

Eigentlich fällt mir kein einziger Vorteil der PICs mehr ein. Mich würde echt mal interessieren, wer noch PICs benutzt, wenn er mit beiden Arten umgehen kann. Vielleicht wenn man Assembler lernen will, ist ein PIC ein nettes Spielzeug. Aber bei ATMELs geht das auch recht schnell und man muss nicht andauernd fehlende Assembler-Befehle "emulieren". Und ich habe mir sagen lassen, wer mit x86-PC-Assembler umgehen kann, kommt mit PIC-Assembler gar nicht mehr klar. PIC-Assembler ist einfach zu einzigartig und nützt einem sonst überhaupt nicht viel.

Auch wenn ich C nicht so liebe (ich mag eher "echte" Hochsprachen) so steigert es die Produktivität doch ungemein gegenüber allem was man auf den PICs machen kann. Und allein schon deswegen fange ich kein Projekt mehr in PIC-Assembler an.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bitmonster« (21. Oktober 2005, 17:26)