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robert-1

RCLine User

  • »robert-1« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 16. Oktober 2005, 20:10

Kapazitätsmessgerät

Gibts demnächst auf meiner Seite (Schaltplan. Layout, Hexfile für den Controller).
Hier nur mal ein Bild als Vorgeschmack


PS:
Eigentlich heissts ja Ladungsmessgerät, denn es misst ja die fließende Ladung, Einheit As oder umgerechnet mAh.
Kapazität hat physikalisch gesehen nur ein Kondensator, und zwar in F gemessen.

PPS:
Die 3 Nachkommastellen sind natürlich sinnlos, und kommen auch in der endgültigen Soft weg.
Die der Murks im mittleren IC-Sockel ersetzt die durchgebrannte Referenz (ref43).
»robert-1« hat folgendes Bild angehängt:
  • cap1l.jpg
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

2

Sonntag, 16. Oktober 2005, 22:54

RE: Kapazitätsmessgerät

sieht ja schon interessant aus!

Julian Vahl

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3

Montag, 17. Oktober 2005, 16:46

Sieht gut aus :ok:

Lässt sich das dann einfach zwischen (Ent-)Ladegerät und Akku anschließen?

Gruß, Julian

robert-1

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4

Montag, 17. Oktober 2005, 16:54

Genau dafür ist es da.
Einziges Problem ist, dass es nicht bidirektional funktioniert, d.h. man muss es immer mit dem richtigen Anschluss an den Akku anschließen, wenn man erst Ladung und dann Entladung messen will.
Es gibt zwar Möglichkeiten, das zu ändern, erfordert aber eine Hardwareänderung (Differenzverstärker statt normalem OPV, und dessen Ausgang auf vcc/2 referenzieren).
Kann man auch als Spannungs-und Strommessgerät hernehmen, und was-auch-immer...
die 3 dicken Drähte sind -akku -last und + .
Gesamtkosten sind geschätzte 20€ (Platine und Lcd mal ausgenommen)
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Agentbsik

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5

Montag, 17. Oktober 2005, 17:14

Auf was für einen µC läuft denn die ganze Sache? Wenns ein Atmel mit ISP ist, dann haste schon nen Nachbauer gefunden :evil: .

robert-1

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6

Montag, 17. Oktober 2005, 17:28

Pic16F84 oder 628
Ist ca. halbvoll von Code her.
AD ist sowieso extern (die internen sind leider derart ungenau, für Messanwendungen sinnlos...).
Quarz muss ein 3,2768Mhz sein.
LCD kann man jedes 2x16 oder 2x20 nehmen, auch mit negativer Kontrastspannung (Lötbrücke vorhanden).
Fertig programmierte gibts, wenns darauf rausläuft, gegen Selbstkosten, für die, die keinen Programmer haben.
Ansonsten, Hex und C-sourcen gibts auch.

Die dazugehörige subsite ist irgendwann mal online, wenn ich Zeit zur Überarbeitung finde.
Sourcen müssen erstnoch verschönert und kommentiert werden, das aktuelle ist naja... ;)

Atmel: Ja, in die Richtung läuft was.
Das ganze wird von Chris demnächst mal portiert auf einen AVR, mit zusätlicher Steuerung für ein Entladegerät (Stromeinstellung).
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »robert-1« (17. Oktober 2005, 17:31)


7

Dienstag, 18. Oktober 2005, 17:43

Zitat

Original von robert-1
Genau dafür ist es da.
Einziges Problem ist, dass es nicht bidirektional funktioniert, d.h. man muss es immer mit dem richtigen Anschluss an den Akku anschließen, wenn man erst Ladung und dann Entladung messen will.
Es gibt zwar Möglichkeiten, das zu ändern, erfordert aber eine Hardwareänderung (Differenzverstärker statt normalem OPV, und dessen Ausgang auf vcc/2 referenzieren).
Kann man auch als Spannungs-und Strommessgerät hernehmen, und was-auch-immer...
die 3 dicken Drähte sind -akku -last und + .
Gesamtkosten sind geschätzte 20€ (Platine und Lcd mal ausgenommen)


du hast doch bestimmt eine AD mit mehr eingängen ?
und noch einen OP frei ?

dann machst du mit dem einen OP die verstärkung für den ladestrom.
und mit dem anderen OP machst du die verstärkung für den entladestrom.
der OP für entladen ist einfach ein inverter plus verstärkung. dann kannst du mit dem zwei ADCs entladen und laden ohne differenzverstärker machen.
das ist weniger aufwand vom offset.
hast du schon man nach den offset von dem OP verstärker geschaut ?
ob die schaltung auch komplett linear ist ?
das ist die nämlich sehr selten.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MeisterEIT« (18. Oktober 2005, 17:43)


robert-1

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8

Dienstag, 18. Oktober 2005, 19:28

Das ganze funktioniert erstaunlich linear (keine Abweichung der Anzeige gegenüber dem wirklichem Strom).
OPV ist ein "besserer", OP07C.
Offset:Kein Strom/Spannung ->Anzeige 0
Spannungsversorgung +- 5v
Single supply Lösungen waren unbrauchbar, kommen nicht nahe genug an 0v ran mitm Ausgang.
Nebenbei hat man so noch ne Möglichkeit Hochtemperatur-LCDs zu verwenden die negative Kontrastspannung brauchen.

ADC ist ein MAX144.
Hat 2 Eingänge (0v-Vref).

Die Lösung mit Vref/2 geht ohne große Änderungen (kein zusätzlicher OPV, kein anderer AD), wenn dann würd ich das machen.
Deine Lösung funktioniert auch, aber bräuchte eine ziemliche Änderung...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »robert-1« (18. Oktober 2005, 19:30)


9

Dienstag, 18. Oktober 2005, 19:58

hallo,
+ - versorgung wäre mir zu aufwendig, aber halt gut.

single supply:
wenn man mittels eine spannungsteiler den eingangsoffset korrigiert, dann per software den aussgangsoffset korrigiert, dann kann man ganz billige OPs nehmen und braucht keine exoten.
grüsse
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


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robert-1

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10

Dienstag, 18. Oktober 2005, 20:11

OP07: 25cent.
Dafür locker ausreichend und ohne großes Getrickse verwendbar.
Und:Hast du mal gemessen wie das Offset eines Billig-OPs driftet?
Das ist wirklich schlimm, man bräuchte eine Temperaturmessung um das per Software zu kompensieren und müsste jeden OP vorher einmessen ,)
Außerdem driftet das Offset noch mit dem Alter durch die Gegend.
Wo ein guter OPV nicht viel kostet, und keine Kalibrierung erfordert, macht man sich die Mühe nicht.
Die 2 Potis sind zum Abgleich der Spannungsteiler und des Strommess-Verstärkers, sonst muss man nichts großartig machen.
Softwarekalibrierung ist ohne Bedienelemente am Controller (ausser Reset) nicht so sinnvoll.
Die -5v erzeugt der ICL7660 (30cent ca.), bei den paar mA reicht das auch.
Versorgung sind geregelte 5v, z.b. von einem (mach ich demnächst ma) Stepup-wandler, der die aus 2xNiMH Akkus erzeugt.
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robert-1

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Donnerstag, 20. Oktober 2005, 20:08

hier gibts die Schaltpläne.
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robert-1

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12

Freitag, 21. Oktober 2005, 17:52

Und hier fertig:

Leider noch mit alter Soft (erst bemerkt nachdem das Gehäuse zusammengeklebt war).
Stromversorgung über dc/dc-Wandler (Lochrasterversion) aus 2x AAA-Akkus (NiMH).
»robert-1« hat folgendes Bild angehängt:
  • cap1_2l.jpg
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