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1

Dienstag, 1. November 2005, 19:58

Leiterbahnen verzinnen ...

... interessiert es Euch ?

Nette Grüße
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

El_Torro

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Wohnort: Frielendorf/ Schwalm-Eder-Kreis! Im schönen Hessenländle !

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2

Dienstag, 1. November 2005, 20:04

Welchen Zweck hat das ?
Netten Gruß Jochen

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3

Dienstag, 1. November 2005, 20:46

Hallo Jochen,

Zitat

Welchen Zweck hat das ?


Keine Korrosion und lässt sich besser löten. Ist aber nur sinvoll wenn sie Walzenverzinnt und umgeschmolzen werden.

Gruss Bruno

El_Torro

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4

Dienstag, 1. November 2005, 21:17

Deshalb hab ich gefragt, das wollte ich wissen!
Netten Gruß Jochen
P.S. Chemisches Interesse ist da!Aber nur auf neutraler Basis, nicht "Sauerer", denn die frißt an den Leiterbahnen und unterhöhlt sie!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »El_Torro« (1. November 2005, 21:18)


5

Dienstag, 1. November 2005, 23:12

Bin interissiert warum? Habs schonmal mit Entlötlitze probiert (Um Lötkolben wickeln und mit zinn tränken).

War aber ned wirklich was, also was schlägst du vor?

Mike
Wo sind meine Erdnüsse?

6

Dienstag, 1. November 2005, 23:28

Bin auch gespannt. Denn als ich hier mal die Frage nach dem besten Verzinnen gestellt habe, kam nichts raus, was ich mir als Hobbybastler leisten kann. Und der Rest hat nach den bekommenen Aussagen nix getaugt.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


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7

Mittwoch, 2. November 2005, 00:31

Hallo,

Weshalb wollt ihr denn die Leiterbahnen verzinnen? Für Einzelprojekte die man für sich oder seine Kollegen braucht macht das eigentlich keinen Sinn. Ich reinige die geätzten Printplatten mit Chromstahlwolle unter fliessendem Wasser, trockne sie mit einem Fön und lackiere sie mit SK10 Lötlack von Konatkt Chemie. So lassen sie sich gut löten. Anschliessend wasche ich sie mit Nitroverdünner, blase sie mit Pressluft trocken und lackiere sie mit K70 PVC Spray.

Gruss Bruno

8

Mittwoch, 2. November 2005, 00:51

Schaun aber verzinnt schoener aus. :D ;)
Ansonsten mache ich es aehnlich wie du. Polyblock und dann Loetlack drueber.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


El_Torro

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9

Mittwoch, 2. November 2005, 07:06

Hallo zusammen, bis jetzt, habe ich immer, haben wir , mit diesem System gearbeitet, ich weiß nicht ob es schon mal hilft:
http://www.goblack.de/desy/digitalt/gedr…n/veredeln.html
und "mehr/hier"
http://www.goblack.de/desy/digitalt/gedr…/verzinnen.html
Wenn der Thorsten was besseres hat nur zu?
Netten Gruß Jochen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »El_Torro« (2. November 2005, 07:07)


10

Mittwoch, 2. November 2005, 07:16

Hier erstmal das Ergebnis:
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • Plat-01.jpg
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

11

Mittwoch, 2. November 2005, 07:16

und hier:
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • Plat-02.jpg
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

12

Mittwoch, 2. November 2005, 07:30

Ich hatte es irgendwo mal gelesen, dass es mit irgendeiner Lötpaste gehen soll.
Leider hatte ich die Seite nicht wiedergefunden und bei www.mikrocontroller.net nachgefragt.

Die haben mir auch ein Produkt genannt: Degufit 3000 - Fittingslötpaste.

Ab in' Baumarkt - nix. Aaaaaber von "Rothenberger" RESOL 3 mitgenommen.

Platine mit Aceton gereinigt und mittels Tesastreifen in 2 Hälften geteilt.
Die Lötpaste mit einem Pinsel aufgetragen und den Tesastreifen wieder abgezogen.
Danach in einen "Mini-Ofen" bei Oberhitze etwa 4 Min. braten lassen.

Platine aus dem Ofen und unter warmen Wasser abgespült. Ergebnis: klasse !

Ich bin völlig begeistert von der Methode. Und wie Thomas es auch schon schreibt,
sieht es einfach besser aus und schützt zudem die Platine (geht natürlich auch mit Plastik 70).

Einige Leute nutzen anstelle des Mini-Ofens einen Heißluftfön oder legen die Platine
mit den Leiterbahnen nach oben auf ein umgedrehtes Bügeleisen (soll gleichmäßiger
werden als beim Heißluftfön). Mit dem Mini-Ofen sind die Ergebnisse perfekt !

Tja - so einfach ist das ! Und im Gegensatz zu z.B. "Seno-Glanzzinn" gibt es scheinbar
keine Haltbarkeitsgrenze, es ist ergiebig und fast überall erhältlich.

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

13

Mittwoch, 2. November 2005, 07:32

Ach ja - wenn man natürlich viele Platinen auf einmal machen muß,
sind Seno oder Sur-Tin sicherlich die einfacheren Varianten.

Für mich genau das Richtige für meine Basteleien !

Das Bügeleisen soll auf höchster Stufe stehen.
Es soll auch mit einem Gasbrenner funktionieren.

Allerdings muß man beim Gasbrenner und beim Heißluftfön aufpassen,
dass sich keine Blasen bilden oder die Platine sich verfärbt.

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (2. November 2005, 07:50)


El_Torro

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14

Mittwoch, 2. November 2005, 07:47

Die Idee ist gut!!!
Noch ein Vorschlag dazu von mir.Die Paste hab ich auch, gibts auch in Dosen!
Nach dem reinigen mit Azeton, bleibt immer ein leichter Schleier von Fett und Acetonschmiere auf der Leiterbahn, deshalb mit Mutters Scotschpritt trocken die Leiterbahnen abreiben oder im Sanitärfachhandel sich Rohr-Renigungsschwämmchen holen,
ansonsten Klasse :ok:
Ich suchte nämlich was für Weihnachtsfensterbilder, die schön glänzen!!!
Netten Gruß Jochen

15

Mittwoch, 2. November 2005, 07:52

Hallo Jochen

Also bei mir bleibt vom Aceton kein Schleier übrig. Bei Spiritus sehrwohl.
Vielleicht auch bei Nagellackentferner (Aceton mit Pflegestoffen) aber bei Aceton
aus dem Baumarkt konnte ich nix feststellen.

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

El_Torro

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16

Mittwoch, 2. November 2005, 07:57

Sehen kannst Du das nicht aber [SIZE=1]Mikroskopisch[/SIZE] ist da was drauf, das haben auch Andere schon untersucht, bitte glaub es mir.
Das ist der Polierschwamm, den nimmt meine Frau auch für Edelstahl und Kupfer-Kochtöpfe!

Netten Gruß Jochen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »El_Torro« (2. November 2005, 07:58)


17

Mittwoch, 2. November 2005, 10:14

Hab mir gerade mal das Datenblatt vom Degufit 3000 angeschaut. So ganz ueberzeugt bin ich da nicht. Das Flussmittel ist eigentlich nicht gerade fuer Leiterbahnen geeignet (Saeure).

Technische Angaben
Farbe grau
Schmelzbereich des Lotes ca. 230 - 250 °C
Metallgehalt min. 60 Gew.-% (DVGW, GW 7)
Chloridanteil max. 9 % (DVGW; GW 7)
Dichte des Lotes ca. 7,3 g/cm³
Dichte der Lotpaste ca. 2,4 g/cm³ (20 °C)
Viskosität der Lotpaste 300 - 500 dPa s (Haake Viscotester 02, Sp.2, 20 ±2 °C)
Flussmittelreste korrosiv; wasserspülbar
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


El_Torro

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18

Mittwoch, 2. November 2005, 10:28

hallo THomas, die gibts auch auf Phosphatbasis ganz wenig ätzend.Ohne Chloridanteil.
Netten Gruß Jochen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »El_Torro« (2. November 2005, 13:29)


19

Mittwoch, 2. November 2005, 22:41

Na schoen. Und wo findet man sowas? Die o.g. Produkte wuerde ich jedenfalls nicht auf meine Leiterbahnen loslassen.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


20

Donnerstag, 3. November 2005, 07:13

Ich muß ehrlich gestehen: ich habe nicht den Durchblick, wo das Problem liegt.

1. Ist es ja für Kupfer (na ja - für DICKE Rohre, bei denen ein Abtrag nicht schadet)
2. wenn etwas ätzen sollte, dann doch sicherlich nur kurzfristig im flüssigen Zustand und nicht
mehr nach dem "Einbrennen" - oder verstehe ich da etwas falsch.

Über das Resol von Rothenberger habe ich leider nix gefunden (doch - gefunden habe ich
genug - leider nur auf russisch) !

Ich für meinen Teil, werde das mal weiter testen. Nachdem ich das mit dem Verzinnen
durch Fittingslötpaste herausgefunden hatte, habe ich nun auch mehrere Berichte im Netz
über diese Methode gefunden. Niemand schreibt aber negative oder bedenkliche Dinge darüber !
Zumindest habe ich niemanden gefunden - was ja nicht heißen muß, das es unbedenklich ist.

Gruß
Torsten
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